Amaretti

Diese Amaretti sind nicht staubig trocken, sondern außen knusprig und innen ein wenig weich.

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Ein paar Stunden vor dem Backen (oder am Vorabend) in einem großen Topf 2 Liter Wasser zum Kochen bringen.

300 gr. Mandeln ins Wasser schütten, einmal aufwallen lassen. In ein Nudelsieb gießen, mit fließendem kalten Wasser gründlich abschrecken. Schälen. Auf einem Brett oder Gitter ausbreiten und trocknen lassen (am besten über Nacht). Wenn sie trocken sind, fein mahlen.*

300 gr. Zucker
1 Prise Salz
1 Messerspitze Zimt
1 Tropfen Bittermandelöl unter die Mandeln mischen.

3 Eiweiß in einer großen Schüssel steif schlagen. Die Mandel-Zucker-Mischung esslöffelweise unterrühren. Der Teig hat dann die Konsistenz von Kartoffelknödelteig.

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Ofen auf 150 Grad vorheizen.

Mit einem Mokkalöffel (oder sonst einem möglichst winzigen Löffel) kleine Teigmengen abstechen und mit nassen Händen zu Kügelchen formen, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Sobald der Teig an den Händen klebt, Hände waschen und neu nass machen.

15 bis 20 Minuten backen, je nach Geschmack, bis die Amaretti hellgelb sind (weich) oder golden (knuspriger). Halten sich in einer Blechdose ein paar Wochen.

*Klar können Sie auch geschälte, gemahlene Mandeln kaufen. Aber beschweren Sie sich dann nicht, dass die Amaretti nach nicht besonders viel schmecken.

die Kaltmamsell

2 Kommentare zu “Amaretti”

  1. Burgdorfer meint:

    Danke! Endlich eine Alternative für das Eiweiss!
    Ich mache jeweils Meringues (Bärndeutsch: Merängge).

    Eiweiss sehr steiff schlagen.
    Pro Eiweiss ca. 10 g Zucker unterziehen, weiterschlagen, dass sich der Zucker auflöst.
    Weitere ca. 15-20 g Zucker während des Schagens unterziehen, am Besten Puderzucker, der löst sich schneller, die Gefahr, dass das Eiweiss zusammenfällt, ist damit kleiner – und es geht schneller…
    Mit dem Esslöffel Portionen auf ein Backpapier geben, im leicht geöffneten Backofen bei ca. 60°C stundenlang trocken. Je tiefer die Temperatur, je länger dauerts, aber je weisser bleiben die Meringues.

  2. Heidi meint:

    Ich koche ein libanesisches Gericht mit Reis, Hühnchen, Hackfleisch, Zimt und Piment. Dazu kommen geröstete Mandeln und Pinienkerne. Und diese Mandeln schmecken am besten, wenn man sie in ganz wenig Wasser kurz kocht, dass sie grade so bedeckt sind. Wenn die Schale weich ist, kurz etwas abkühlen lassen und die Kerne aus der Schale rausdrücken. Und nicht abspülen! Es soll von der braunen Flüssigkeit ein wenig anhaften. Das gibt ein wunderbares Aroma.

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