Bayerischer Wurstsalat, klassisch

wurstsalat_dynamisch.jpg

4 Stück Regensburger (oder einen halben Ring Stadtwurst)* enthäuten, in dünne Scheiben schneiden und ringförmig auf einem großen Teller drapieren. Mit
frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.
2 große Essiggurken (oder 4 kleine) fein hacken.
½ rote Zwiebel fein hacken, mit der Gurke und
etwas Salz vermischen. Als Häufchen in die Mitte der Wurst geben.
½ Tasse Essiggurkensud mit
2 Essl. Weinessig mischen, über den Teller träufeln. Mindestens eine Stunde ziehen lassen

* Schon an dieser Basis scheiden sich die Geister: Es gibt eine überzeugte Lyoner- / Fleischwurstschule, die diese Wurst gewordene Fadigkeit der Struktur und Würze einer Regensburger vorzieht. Ich wäre darüber mit einer Co-Kundin an der Wursttheke fast ins Streiten geraten.

die Kaltmamsell

3 Kommentare zu “Bayerischer Wurstsalat, klassisch”

  1. fressack meint:

    Die Wurst sieht schon mal lecker aus; verwendest Du kein Öl?
    Ansonsten verweise ich auf die Wurstsalatdiskussion bei
    http://blog.zeit.de/nachgesalzen/
    Ist aber ein schöner Teller, trotz der Linksneigung.

  2. die Kaltmamsell meint:

    Nein, in meinen Wurstsalat kommt kein Öl – das Salatfett ist bereits in der Wurst enthalten. Schwarzer Presssack wird ja auch gepfeffert, gezwiebelt, geessigt, hier sehe ich die Parallele.

  3. Comicfigur meint:

    Interessant — auch ich dachte, es müsse Öl rein. Aber dein Argument widerlegt es und damit hast du sicherlich recht. Jetzt mach ich mir ersteinmal einen Wurstsalat…

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