Nur zur Sicherheit
Donnerstag, 15. Januar 2004Vielleicht ist dieser Umstand ja ganz einfach nicht bekannt in Web-Agenturen und bei Programmierern:
Immer mehr große Unternehmen lassen kein Flash durch. Das hat laut meinem IT-Obermufti hier Sicherheitsgründe. Die kann ich nicht so recht nachvollziehen, sie sind anscheinend auch umstritten – es bleibt die Tatsache, dass in diesem 75.000-Mitarbeiter-Konzern niemand Flash aus dem WWW auf den Bildschirm kriegt. Und ich weiß von noch mindestens zwei weiteren Großkonzernen, bei denen es ebenso ist.
Zur noch sichereren Sicherheit sage ich auch die Konsequenz dazu: Websites, die keine flashlose Alternative anbieten, sind nicht sichtbar. Im schlimmsten Fall ergibt das Anklicken der URL einen monochromen Bildschirm und sonst nix. Sollte dahinter eine Dienstleistung, ein Produkt oder auch nur eine kommerzielle Anschrift verborgen liegen – wir werden es nicht erfahren.
Bis vor kurzem fand ich es dennoch akzeptabel, wenn zum Beispiel Restaurants, Clubs, Cafés mit Flash spielen, haben schließlich eine andere Zielgruppe. Nur dass eine Kollegin derzeit nach einer Event-Location recherchiert (die, nochmal zur Sicherheit, der entsprechenden gastronomischen Einrichtung ein hübsches Sümmchen Geld einbringen könnte) – und sie diesen Job zähneknirschend auf den Feierabend und an den heimischen Rechner verlegen musste.





