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	<title>Kommentare zu: Die Fabrik</title>
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		<title>Von: mark793</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2005/03/die-fabrik.htm#comment-8349</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2005 14:41:21 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr schöne Geschichte, die mir ebenfalls eine Menge Kindheitserinnerungen wieder auf den Schirm holte. Wie das war für uns Kids, wenn der Vater Dreischicht-Betrieb rackerte in der Glasfabrik...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schöne Geschichte, die mir ebenfalls eine Menge Kindheitserinnerungen wieder auf den Schirm holte. Wie das war für uns Kids, wenn der Vater Dreischicht-Betrieb rackerte in der Glasfabrik&#8230;</p>
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		<title>Von: Thuner</title>
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		<dc:creator>Thuner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2005 17:31:19 +0000</pubDate>
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		<description>Woran merkt &quot;man&quot;, dass man alt wird? Kaltmamsell erzählt vom Vater, der in der Fabrik gearbeitet (man merke, gearbeitet, nicht darüber Geschichten erzählt) hat, und kid37 hat auch einen Vater, der mal in einer Fabrik gearbeitet hat. 
Obwohl ich heute auch nicht mehr in &quot;der Fabrik&quot; arbeite sondern Produkte 60 Tonnen schwere Produkte entwickeln lasse, welche mal in einer Fabrik gebaut werden, ich hab&#039;s irgendwann mal doch noch selber gemacht, am Drehbank stehen und so, sich am Abend die Emulsion aus den Händen und Haaren waschen, mich an den Lärm gewöhnt. Ich kann mich noch gut erinnern, an den Abend nach meinem ersten Tag - Tack, pscht, tack, pscht, tack, pscht. Das Geräusch verfolgte mich in die Träume. Manchmal höre ich es noch heute. Der Lärm, ja, das war für einer der Hauptgründe, weshalb ich mich damals von Siemens (die stellten ihre Produkte früher wirklich in Europa her!) nicht hab&#039; überreden lassen nicht Gruppenmeister zu werden sondern an die Uni ging. 
Auch wenn ich nach der Uni nie selber konstruiert habe, ich finde nach wie vor, dass jeder, der arme Drehbankarbeiter mit Mikrometertoleranzen schikaniert, sollte selber mindestens ein Jahr in der Fabrik gearbeitet haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Woran merkt &#8220;man&#8221;, dass man alt wird? Kaltmamsell erzählt vom Vater, der in der Fabrik gearbeitet (man merke, gearbeitet, nicht darüber Geschichten erzählt) hat, und kid37 hat auch einen Vater, der mal in einer Fabrik gearbeitet hat.<br />
Obwohl ich heute auch nicht mehr in &#8220;der Fabrik&#8221; arbeite sondern Produkte 60 Tonnen schwere Produkte entwickeln lasse, welche mal in einer Fabrik gebaut werden, ich hab&#8217;s irgendwann mal doch noch selber gemacht, am Drehbank stehen und so, sich am Abend die Emulsion aus den Händen und Haaren waschen, mich an den Lärm gewöhnt. Ich kann mich noch gut erinnern, an den Abend nach meinem ersten Tag &#8211; Tack, pscht, tack, pscht, tack, pscht. Das Geräusch verfolgte mich in die Träume. Manchmal höre ich es noch heute. Der Lärm, ja, das war für einer der Hauptgründe, weshalb ich mich damals von Siemens (die stellten ihre Produkte früher wirklich in Europa her!) nicht hab&#8217; überreden lassen nicht Gruppenmeister zu werden sondern an die Uni ging.<br />
Auch wenn ich nach der Uni nie selber konstruiert habe, ich finde nach wie vor, dass jeder, der arme Drehbankarbeiter mit Mikrometertoleranzen schikaniert, sollte selber mindestens ein Jahr in der Fabrik gearbeitet haben!</p>
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		<title>Von: kid37</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2005/03/die-fabrik.htm#comment-8143</link>
		<dc:creator>kid37</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2005 13:33:55 +0000</pubDate>
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		<description>Mein Vater hat ursprünglich in einer Werkzeugfabrik gearbeitet. Ich erinnere den Geruch. Mein Proust&#039;scher Keks. Später mengte sich von Vaters Radio-/Fernsehwerkstatt der Geruch von Lötzinn und heißen Platinen dazu. Als fünfjähriger durfte ich mal mit in die Fabrik, meinem Vater &quot;helfen&quot; (er mußte da auf mich aufpassen). Ich habe den halben Tag Muttern auf Schrauben gedreht und wegsortiert - und erhielt sogar eine Lohntüte! (10 Mark oder so was ;-)) Klarer Fall von Kinderarbeit. Mein erster Ausflug in die Produktion.

Danke für die Erinnerung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vater hat ursprünglich in einer Werkzeugfabrik gearbeitet. Ich erinnere den Geruch. Mein Proust&#8217;scher Keks. Später mengte sich von Vaters Radio-/Fernsehwerkstatt der Geruch von Lötzinn und heißen Platinen dazu. Als fünfjähriger durfte ich mal mit in die Fabrik, meinem Vater &#8220;helfen&#8221; (er mußte da auf mich aufpassen). Ich habe den halben Tag Muttern auf Schrauben gedreht und wegsortiert &#8211; und erhielt sogar eine Lohntüte! (10 Mark oder so was ;-)) Klarer Fall von Kinderarbeit. Mein erster Ausflug in die Produktion.</p>
<p>Danke für die Erinnerung.</p>
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