Mal unter uns Pastorentöchterinnen

Mittwoch, 31. August 2005 um 16:46

Liebe dienstleistenden Agenturen,

wenn Ihr zu einem Erstkontakt oder zur Präsentation eines kleinen Auftrags gleich zu viert inklusive oberster Geschäftsführerin anmarschiert, möglichst auch noch begleitet von dem Hinweis, dass diese eigens aus Weitfortistan eingeflogen ist – dann erweckt Ihr damit keineswegs den Eindruck, dass Ihr mich Kundin ganz besonders irredoll wichtig nehmt, sondern dass Ihr ineffizient arbeitet und vermutlich mit meinen Budgets ähnlich sorglos umgeht wie mit Eurer teuren Zeit.

die Kaltmamsell

4 mal Beifall zu “Mal unter uns Pastorentöchterinnen”

  1. Buster meint:

    Hopffentlich lesen diese Pastorinnentöchter das nicht und schicken zur nächsten Acquise trotzig den Jung-Praktikanten mit den Inlinern …

  2. typ.o meint:

    das denk ich mir, wenn ich das gebäude meiner krankenkasse so ansehe, allerdings auch. (jaja, ich weiß, rücklagen in immobilien schaffen, etc pp)

  3. Stephan meint:

    “Weitfortistan” – in memoriam Erika Fuchs’ ? So lange nicht mehr gehört, 1000 Dank, this made my day !!

  4. goetzeclan meint:

    Madame, es handelt sich dabei nicht um “Ineffizienz” sondern um Panik. Der handelsübliche Geschäftsführer lebt in einem Realitätsverzerrungsfeld. Wird er mit einer Wahrheit konfrontiert, wird er dieser Wahrheit sogar einsichtig, kommt Panik auf. Das er nicht mit der gesamten Belegschaft anreist hat nur was mit dem begrenzten Budget zu tun. Er muss also die Erkenntnis aus der “neuen Welt”, deren Aphrodite Sie für ihn sein könnten, mündlich weitergeben. Seien Sie versichert, wenn es schicklich wäre, würde der mitgereiste GF Digitalbilder von dem Meeting machen.

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