Wetterklänge

Sonntag, 28. Januar 2007 um 7:43

Es reicht die Geräuschkulisse um zu wissen, dass es taut. Bei Aufwachen höre ich breite Tropfen, die auf dem Alufensterbrett landen. Und jetzt der schneeräumende Hausmeister: Das Schaben der Schneeschaufel klingt hohl und tief, zwischen den einzelnen Schabern liegen lange Pausen – das muss nasser Neuschnee sein, durch den der Schall schwerer dringt als durch Pulverschnee, der gleichzeitig so schwer ist, dass es doppelte Kraft kostet, ihn zu räumen.
Ich stelle mich auf einen recht suppigen Lauf die Isar entlang ein.

die Kaltmamsell

4 mal Beifall zu “Wetterklänge”

  1. Nur mal so meint:

    Chapeau ! Solche Klänge hätten mich sicher eher dazu gebracht, mich nochmal umzudrehen…..Also „Gut Lauf“ und alles ohne Ausrutscher in der Suppe !

  2. Chat Atkins meint:

    Wie war das noch mal wenige Tage zuvor mit dem „Hamsterrad“?

  3. pepa meint:

    Laufen in der Tauwettersuppe – herrlich!

    Wenn die eisige Nässe mit jedem Schritt leise plitschend in die Schuhe kriecht, die Füße schnell, beinahe wie bei einem Kneippschen Fußbad, auf Temperaturen herunterkühlt, die gerade eben noch auszuhalten sind, und wie dann die eigene, erlaufene Wärme die Füße von der Ferse aus, das Fußgewölbe entlang bis in die Zehenspitzen hinein wohlig kribbeln lässt, das ist Genuss pur!
    Danach dann unter die Dusche und sich mit einem Peeling abrubbeln, oder (noch besser!) sich abrubbeln lassen.
    Und dann ab in die Puschen und mit einer Tasse warmen Tee aufs Sofa lümmeln.
    Jawoll!

  4. Schneeschieber meint:

    Selig die nicht Schnee schieben müssen…

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