Archiv für Oktober 2007

Glaube, Liebe, Hoffnung

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Herr banana glaubt an einige Dinge ganz fest, die ich hiermit hier unterschreibe.
Und ergänze:
- Der kleine Prinz ist Opium für das Volk.
- Die Menschheit teilt sich in Feuerzeuggeber und Feuerzeugnehmer.
- Kugelschreiber hingegen verschwinden völlig von der Erdoberfläche (vermutlich auf den Kugelschreiberplaneten), in Scharen.

Da lacht der Berater

Dienstag, 23. Oktober 2007

Was machte Workshops und Brainstormings bei den Maya so attraktiv?
Dass garantiert niemand davor warnte, das Rad ständig neu zu erfinden.

(Nicht garantieren würde ich, dass bei den Maya niemand den Hut aufhatte, einen Hut aufgesetzt bekam, die Hüte verteilte, sich den Hut aufsetzte, über die Hüte dann noch diskutierte – woher zum Henker kommt dieses bescheuerte und überstrapazierte Bild eigentlich?)

„Best of the Blogs“: Publikumsabstimmung

Dienstag, 23. Oktober 2007

Die Shortlist für den „Best of the Blogs“-Award der Deutschen Welle steht fest. Aus allen Vorschlägen der User wurden pro Kategorie zehn Blogs nominiert, die Redaktion hat alle auch auf Deutsch beschrieben. Hier geht’s zur Publikumsabstimmung; noch bis 15. November kann jeder für seinen Favoriten stimmen. Die etwas umständliche Anmeldung soll Manipulationen verhindern.

Mitte November trifft sich die internationale Jury und diskutiert die 15 Preise der Jury aus. Bekanntgegeben werde alle Preise am 15. November in Berlin. (Hier nochmal die genauen Modalitäten.)

Auch Tagwerk

Montag, 22. Oktober 2007

„Ist das für Ihr Blog?“ fragt Herr Bereichchef, als er bemerkt, wie ich der Gruppe in einer Workshop-Pause hinterherknipse. „Nein“, sage ich, „die Bilder fürs Blog habe ich schon.“

Wetterfreuden

Sonntag, 21. Oktober 2007

Ob ein besonders früher oder ein besonders später Winter erträglicher ist, weiß ich auch nicht. Zumindest hat mir der heutige mitteldichte Schneeregen ausgiebige Lauferei in Isarufergegenden ermöglicht, die ich sonst sonntags wegen Überfüllung meide; es waren nur spärliche Lauf-Spinner und nur ein einziger Kinderwagen unterwegs.

Nachtrag: Bei Frau Loreley gibt’s Schneebilder aus München.

In und um den Schlaf

Sonntag, 21. Oktober 2007

Lieblings-Schlafklamotte?
Kleidung im Bett fühlt sich an wie Fesseln: Bei jeder Bewegung schnürt oder würgt etwas. Deshalb am liebsten nicht. Bei sehr großer Kälte Bettsocken.

Lieblings-Bettwäsche?
Hauptsache weiß und ohne Kunstfaser.

Lieblings-Schlafposition?
Einschlafen auf dem Rücken, schlafen auf der Seite mit dem oberen Bein angewinkelt und der unteren Hand unterm Kopfkissen.

Hast Du ein „Einschlafritual”?
Ist das ein „Fachterminus“? Ich denke happy thoughts (ja, genau die, mit denen man bei Peter Pan fliegen kann) – ist das gemeint?

Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen?
Nein.

Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst?
Wach sein. Mit geschlossenen Augen nach draußen lauschen, mich an den Tag erinnern, auf das nächste schöne Ereignis freuen. Sollte das Nicht-Schlafen-Können nach Aufwachen mitten in der Nacht eintreten (kommt in Stress-Zeiten vor): Aufstehen und unbedingt erst mal ganz wach werden, sonst sorge und grüble ich mich willenlos und stundenlang im Viertelschlaf wund. Dann siehe oben.
(Haha, ich weiß noch, wie mir ein Jungpfleger vor einer Operation diese Frage stellte und immer weiter bohrte „Und wenn Sie dann immer noch nicht schlafen können?“ „Und wenn das auch nicht hilft?“ – Bis ich endlich kapierte, dass er herausfinden wollte, ob ich Schlaftabletten nehme. Nein, noch nie.)

Wie groß ist Dein Bett?
Zwei mal zwei Meter.

Wie viele Kissen hast Du?
Zwei schmale; das zweite aber nur zum Lesen vor dem Einschlafen.

Linke oder rechte Seite?
Derzeit rechts, in Hotel-Doppelbetten immer die Seite, die näher am Klo ist.

Wie lässt Du dich wecken?
Arbeitstage: Funkweckerfiepen
Ruhetage: Aufwachen

Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen?
Ich bringe das mit dem Aufstehen möglichst schnell nach dem Wecken hinter mich. Wenn ich richtig ausgeschlafen habe, blinzle ich auch mal erst zehn Minuten durch die Gegend.

Dein erster Gedanke am Morgen?
Pinkeln!

Was machst Du um wach zu werden?
Ich bin nach dem Aufstehen notorisch wach (Morgenmuffel hassen mich). Selbst wenn ich zu wenig geschlafen habe, holt mich das erst Stunden später ein.

liegt hier seit Monaten rum, Quelle verloren

Chronistinnenpflicht: Erster Schnee

Samstag, 20. Oktober 2007

Die kristallienen Teilchen, die ich heute beim Laufen an der Isar zwischen Thalkirchen und Pullach in der Luft sah, waren dann wohl der erste Schnee der Saison. Vor dem morgigen Lauf nicht nur an Kopfbedeckung denken, sondern auch an Handschuhe.
Beim Heimkommen erzählte die treppenputzende Hausmeisterin zwar, sie habe es schon gestern Nacht “bei mir herom schneim gseng”, aber für mich zählt nur die eigene Wahrnehmung.


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