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	<title>Kommentare zu: Diätterror &#8211; die Serie (15):Perfect Girls, Starving Daughters: The Frightening New Normality of Hating Your Body</title>
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	<description>Speisen</description>
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		<title>Von: Zeitlos</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-127428</link>
		<dc:creator>Zeitlos</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 17:23:27 +0000</pubDate>
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		<description>Danke Frau Kaltmamsell für diesen Buchtipp und danke für die treffende Analyse, danke an alle für die anregenden Kommentare. 

Zu mo möchte ich sagen: Ich kann den Satz &quot;und darunter verbirgt sich tief und verquer der glaube, dass ich glücklichere wäre, wenn dieser körper anders aussehen würde.&quot; voll und ganz verstehen. Ich glaube das auch.

Aber ich glaube das nur, weil andere Menschen es mich glauben lassen. Zum einen, weil viele, ansonsten nette Menschen - Männer wie Frauen -  nicht im geringsten davor zurückschrecken, abfällige Bemerkungen über dicke Menschen zu machen. Auch (oder vielleicht sogar gerade) wenn ich dabei bin. Frauen mit Kleidergröße 36 scheinen sich in meiner Anwesenheit auch gerne darüber auszutauschen, wie schrecklich es ist, dass sie wieder ein Kilo zugenommen haben. 

Zum anderen, weil die Modeindustrie mich glauben lässt, mein Körper sei hässlich und ich sei ein Mensch, der am Berufsleben nicht teilhaben dürfe. Ich dürfe mich nur in wallende Gewänder für die modebewusste Hausfrau ab 45 hüllen, mit lustigen Falten, Strassaplikationen und Schleifchen. Schlichte Business-Kleidung zu finden ist ein Drama. BHs zu kaufen, die nicht aussehen wie etwas, das man allerhöchstens mit 87 anhaben sollte, fast ein Ding der Unmöglichkeit. Von Kleidung, die irgendwelchen modischen Trends entspricht, will ich gar nicht reden. 

An diesem Punkt setzt der Frust ein, und mit dem Frust das Essen. Und irgendwann kommt dann der Trotz: Ich lasse mir nicht von anderen Menschen vorschreiben, wie ich auszusehen habe!

Mein Buchtipp an dieser Stelle ist übrigens Paul McKennas &quot;Ich mach dich schlank&quot; (Auch wenn ich gar nicht schlank gemacht werden will.) Ich habe das Buch letztens im Fitness-Studio auf dem Stepper verschlungen und fand seine Grundsätze so einfach wie einleuchtend, z.B.:
-  Man muss seinen körper so akzeptieren wie er ist
-  Man darf essen, was man will
-  Man soll jeden Bissen genießen
-  Man darf nur essen, wenn man Hunger hat und bis man satt ist.

Jetzt frage ich mich vor dem Essen nicht mehr, ob ich es mir leisten kann Pommes zu essen (Was ich eigentlich nie kann und es doch immer tue). Stattdessen frage ich mich, ob ich Hunger habe und worauf. Vielleicht ist das ja mein Weg zu &lt;i&gt;mens sana in corpore sano&lt;/i&gt; ohne Schlankheitswahn, ohne Frustfressen oder Hungern. sollte sich auf diese Weise etwas an meiner Figur ändern: okay. Sollte sich nicht ändern: auch gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Frau Kaltmamsell für diesen Buchtipp und danke für die treffende Analyse, danke an alle für die anregenden Kommentare. </p>
<p>Zu mo möchte ich sagen: Ich kann den Satz &#8220;und darunter verbirgt sich tief und verquer der glaube, dass ich glücklichere wäre, wenn dieser körper anders aussehen würde.&#8221; voll und ganz verstehen. Ich glaube das auch.</p>
<p>Aber ich glaube das nur, weil andere Menschen es mich glauben lassen. Zum einen, weil viele, ansonsten nette Menschen &#8211; Männer wie Frauen &#8211;  nicht im geringsten davor zurückschrecken, abfällige Bemerkungen über dicke Menschen zu machen. Auch (oder vielleicht sogar gerade) wenn ich dabei bin. Frauen mit Kleidergröße 36 scheinen sich in meiner Anwesenheit auch gerne darüber auszutauschen, wie schrecklich es ist, dass sie wieder ein Kilo zugenommen haben. </p>
<p>Zum anderen, weil die Modeindustrie mich glauben lässt, mein Körper sei hässlich und ich sei ein Mensch, der am Berufsleben nicht teilhaben dürfe. Ich dürfe mich nur in wallende Gewänder für die modebewusste Hausfrau ab 45 hüllen, mit lustigen Falten, Strassaplikationen und Schleifchen. Schlichte Business-Kleidung zu finden ist ein Drama. BHs zu kaufen, die nicht aussehen wie etwas, das man allerhöchstens mit 87 anhaben sollte, fast ein Ding der Unmöglichkeit. Von Kleidung, die irgendwelchen modischen Trends entspricht, will ich gar nicht reden. </p>
<p>An diesem Punkt setzt der Frust ein, und mit dem Frust das Essen. Und irgendwann kommt dann der Trotz: Ich lasse mir nicht von anderen Menschen vorschreiben, wie ich auszusehen habe!</p>
<p>Mein Buchtipp an dieser Stelle ist übrigens Paul McKennas &#8220;Ich mach dich schlank&#8221; (Auch wenn ich gar nicht schlank gemacht werden will.) Ich habe das Buch letztens im Fitness-Studio auf dem Stepper verschlungen und fand seine Grundsätze so einfach wie einleuchtend, z.B.:<br />
-  Man muss seinen körper so akzeptieren wie er ist<br />
-  Man darf essen, was man will<br />
-  Man soll jeden Bissen genießen<br />
-  Man darf nur essen, wenn man Hunger hat und bis man satt ist.</p>
<p>Jetzt frage ich mich vor dem Essen nicht mehr, ob ich es mir leisten kann Pommes zu essen (Was ich eigentlich nie kann und es doch immer tue). Stattdessen frage ich mich, ob ich Hunger habe und worauf. Vielleicht ist das ja mein Weg zu <i>mens sana in corpore sano</i> ohne Schlankheitswahn, ohne Frustfressen oder Hungern. sollte sich auf diese Weise etwas an meiner Figur ändern: okay. Sollte sich nicht ändern: auch gut.</p>
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		<title>Von: S.V.</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-126579</link>
		<dc:creator>S.V.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 16:44:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/?p=2606#comment-126579</guid>
		<description>Mit dem weitverbreiteten Schlankheits- bzw Diätwahn wird eine Menge Geld gemacht , dass steht außer Frage (nettes Buch: The Diet Myth von Paul Campos).
Ich selbst bin schlank und stehe trotzdem seit Jahren auf Kriegsfuß mit meinem Körper, auch wenn das meiner Meinung nach nur wenig mit einer imaginierten Vorstellung eines weiblichen Schönheitsideals der Männer zu tun hat. Es wurde bereits bemerkt dass es vor allem Frauen sind die sich gegenseitig das Leben schwer machen und das möchte auch ich noch einmal betonen. Das fängt beim klassischen &quot;Begrüsungsmustern&quot; an, und hört bei dem Blick zum Teller der Nebenfrau auf.
Weil die Ursache &quot;Mann&quot; aber angesprochen wurde ist mir wichtig zu sagen dass es keine bahnbrechende, neue Erkenntnis ist, wenn Männer sagen sie suchen sich Frauen die nicht Accessoire, sondern Partnerin sein sollen, vor allem anhand charakterlicher Merkmale aus. 
De facto, versteckt sich aber nicht in jedem Menschen ein Feuerwerk aus Charme, Eloquenz und Witz, dass nur darauf wartet herauszubrechen. Gerade gehemmte Menschen die eben nicht über ein großes Selbstbewusstsein verfügen (wieso glaubt eigentlich alle Welt man könne Selbstwertgefühl im Supermarkt kaufen?) haben es besonders anfangs eher schwer. Intelligenz sieht man niemandem an, und &quot;strong und ambitious&quot; ist genauso ein Ideal.
Die Tatsache dass der Diätwahn aber vor allem eine Plage unter AkademikerINNEN ist, würde ich (naiv) darauf zurückführen dass diese Personengruppe besonders viel Betonung auf die Tatsache legen möchte, dass sie sich ihre soziale Stellung erarbeitet haben. Ein schlanker Körper soll der Umwelt signalisieren dass, wer seinen Körper im Griff hat, auch sonst mit Ehrgeiz und Selbstdisziplin durchs Leben schreitet. Distinktion ist das Schlüsselwort. Da hilft auch keine &quot;Spirituality&quot;, sondern nur die Einsicht, dass Übergewicht weder ein Zeichen für Masslosigkeit oder für irgendeinen anderen Charakterfehler ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem weitverbreiteten Schlankheits- bzw Diätwahn wird eine Menge Geld gemacht , dass steht außer Frage (nettes Buch: The Diet Myth von Paul Campos).<br />
Ich selbst bin schlank und stehe trotzdem seit Jahren auf Kriegsfuß mit meinem Körper, auch wenn das meiner Meinung nach nur wenig mit einer imaginierten Vorstellung eines weiblichen Schönheitsideals der Männer zu tun hat. Es wurde bereits bemerkt dass es vor allem Frauen sind die sich gegenseitig das Leben schwer machen und das möchte auch ich noch einmal betonen. Das fängt beim klassischen &#8220;Begrüsungsmustern&#8221; an, und hört bei dem Blick zum Teller der Nebenfrau auf.<br />
Weil die Ursache &#8220;Mann&#8221; aber angesprochen wurde ist mir wichtig zu sagen dass es keine bahnbrechende, neue Erkenntnis ist, wenn Männer sagen sie suchen sich Frauen die nicht Accessoire, sondern Partnerin sein sollen, vor allem anhand charakterlicher Merkmale aus.<br />
De facto, versteckt sich aber nicht in jedem Menschen ein Feuerwerk aus Charme, Eloquenz und Witz, dass nur darauf wartet herauszubrechen. Gerade gehemmte Menschen die eben nicht über ein großes Selbstbewusstsein verfügen (wieso glaubt eigentlich alle Welt man könne Selbstwertgefühl im Supermarkt kaufen?) haben es besonders anfangs eher schwer. Intelligenz sieht man niemandem an, und &#8220;strong und ambitious&#8221; ist genauso ein Ideal.<br />
Die Tatsache dass der Diätwahn aber vor allem eine Plage unter AkademikerINNEN ist, würde ich (naiv) darauf zurückführen dass diese Personengruppe besonders viel Betonung auf die Tatsache legen möchte, dass sie sich ihre soziale Stellung erarbeitet haben. Ein schlanker Körper soll der Umwelt signalisieren dass, wer seinen Körper im Griff hat, auch sonst mit Ehrgeiz und Selbstdisziplin durchs Leben schreitet. Distinktion ist das Schlüsselwort. Da hilft auch keine &#8220;Spirituality&#8221;, sondern nur die Einsicht, dass Übergewicht weder ein Zeichen für Masslosigkeit oder für irgendeinen anderen Charakterfehler ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-126551</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 12:52:53 +0000</pubDate>
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		<description>Die neue Art von Diät für alle, die immer genau eine Packung essen: &lt;a href=&quot;http://www.msnbc.msn.com/id/25570106/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;short-sizing&lt;/a&gt; ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Art von Diät für alle, die immer genau eine Packung essen: <a href="http://www.msnbc.msn.com/id/25570106/" rel="nofollow">short-sizing</a> ;-)</p>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-126452</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 09:26:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss gestehen, dass bei mir der Einfluss der Fernsehwerbung nahezu komplett wegfällt und dass ich Werbespots für Nahrungsmittel eigentlich nur im Kino sehe. Meine Buchhandlung hat vier Etagen und in den Etagen, die ich besuche, stehen garantiert keine Diätbücher. Meine Zeitungen und Fachzeitschriften sind auch anders ausgerichtet ;-)
--
Ich würde das nicht als Terror, sondern als Verlockung bezeichnen. Natürlich wird man kein Unternehmen finden, das seine Produkte selbst als ungesund oder gar dickmachend bezeichnet. Heute wird für fast jedes Nahrungsmittel in irgendeiner Weise mit (zugeschriebenen) Attributen wie »gesund«, »modern« oder »natürlich« geworben. Aber ich habe doch als Konsument einen funktionierenden Verstand. Schon mit Blick auf die Zutatenliste wird die meiste Werbung ad absurdum geführt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gestehen, dass bei mir der Einfluss der Fernsehwerbung nahezu komplett wegfällt und dass ich Werbespots für Nahrungsmittel eigentlich nur im Kino sehe. Meine Buchhandlung hat vier Etagen und in den Etagen, die ich besuche, stehen garantiert keine Diätbücher. Meine Zeitungen und Fachzeitschriften sind auch anders ausgerichtet ;-)<br />
&#8211;<br />
Ich würde das nicht als Terror, sondern als Verlockung bezeichnen. Natürlich wird man kein Unternehmen finden, das seine Produkte selbst als ungesund oder gar dickmachend bezeichnet. Heute wird für fast jedes Nahrungsmittel in irgendeiner Weise mit (zugeschriebenen) Attributen wie »gesund«, »modern« oder »natürlich« geworben. Aber ich habe doch als Konsument einen funktionierenden Verstand. Schon mit Blick auf die Zutatenliste wird die meiste Werbung ad absurdum geführt.</p>
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		<title>Von: die Kaltmamsell</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-126441</link>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 08:17:26 +0000</pubDate>
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		<description>Keine Diätwirtschaft, &lt;b&gt;Stefan&lt;/b&gt;? Wann haben Sie zuletzt an einem Zeitschriftenregal gestanden? In einer Buchhandlung? Wann haben Sie sich zuletzt Sport-, Reise- und Hotelangebote angesehen? Selbst beim Ausblenden von Anzeigen in den Medien kann man die Flut von Abnehmprodukten (Nahrungsmittel, Medikamente, Kosmetika, chirurgische Eingriffe) nicht übersehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Diätwirtschaft, <b>Stefan</b>? Wann haben Sie zuletzt an einem Zeitschriftenregal gestanden? In einer Buchhandlung? Wann haben Sie sich zuletzt Sport-, Reise- und Hotelangebote angesehen? Selbst beim Ausblenden von Anzeigen in den Medien kann man die Flut von Abnehmprodukten (Nahrungsmittel, Medikamente, Kosmetika, chirurgische Eingriffe) nicht übersehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-126440</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 08:07:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich lese hier gern, ein klein wenig muss ich aber doch zurück-widersprechen ;-) -- Den Sinn der Überspitzung des Titels habe ich schon verstanden. 

Auch wenn man Sport als Hobby betreibt, kann (oder muss) man sich regelmäßig wiegen. Sie werden ja hoffentlich einem Läufer mit Stoppuhr auch nicht unterstellen, er habe ein ernsthaftes Problem mit seinem Zeitgefühl? ;-)

Das Wiegen hat prinzipiell erst mal nichts mit einem Problem mit dem Körperbewusstsein zu tun, auch für Hobbysportler kann es Gewichtsklassen oder ein bevorzugtes Wettkampfgewicht geben. Es &lt;em&gt;kann&lt;/em&gt; in bestimmten Fällen mit einem psychischen Problem zusammenhängen, aber ich würde das nicht generalisieren.

--

Ich bin überzeugt, dass eine gesunde Lebensweise immer mit Einschränkungen und Verzicht verbunden sein muss. Einschränkungen: z.B. Essen, Alkohol und extreme Belastungen. Verzicht: z.B. Nikotin, Rauschgift, unnötige Medikamente ... 

--

Eine Diätwirtschaft sehe ich eigentlich nicht. Meinen Sie mit »Diätwirtschaft« die Anbieter angeblich gesunder Nahrung, die man durch die Werbung wahrnimmt? Das sind doch aber die gleichen Lebensmittelkonzerne, die auch für jeden anderen Geschmack und generell für jede beliebige Ernährungsweise etwas anzubieten haben. Die machen doch genauso viel Werbung für Cornflakes mit 30% Zucker oder Chips mit 35% Fett. Würden Sie das als Dickmachterror bezeichnen?

Ich sehe in Deutschland viele große und kleine Lebensmittelanbieter, die mir insgesam eine sehr große Auswahl und einen kaum abschätzbaren Überfluss anbieten. In meiner eigenen Verantwortung liegt es, was ich mir davon aussuche. Im Grunde wie auf einem großen Büffet: alles wird professionell präsentiert, aber nicht alles ist gleich gut für mich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese hier gern, ein klein wenig muss ich aber doch zurück-widersprechen ;-) &#8212; Den Sinn der Überspitzung des Titels habe ich schon verstanden. </p>
<p>Auch wenn man Sport als Hobby betreibt, kann (oder muss) man sich regelmäßig wiegen. Sie werden ja hoffentlich einem Läufer mit Stoppuhr auch nicht unterstellen, er habe ein ernsthaftes Problem mit seinem Zeitgefühl? ;-)</p>
<p>Das Wiegen hat prinzipiell erst mal nichts mit einem Problem mit dem Körperbewusstsein zu tun, auch für Hobbysportler kann es Gewichtsklassen oder ein bevorzugtes Wettkampfgewicht geben. Es <em>kann</em> in bestimmten Fällen mit einem psychischen Problem zusammenhängen, aber ich würde das nicht generalisieren.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass eine gesunde Lebensweise immer mit Einschränkungen und Verzicht verbunden sein muss. Einschränkungen: z.B. Essen, Alkohol und extreme Belastungen. Verzicht: z.B. Nikotin, Rauschgift, unnötige Medikamente &#8230; </p>
<p>&#8211;</p>
<p>Eine Diätwirtschaft sehe ich eigentlich nicht. Meinen Sie mit »Diätwirtschaft« die Anbieter angeblich gesunder Nahrung, die man durch die Werbung wahrnimmt? Das sind doch aber die gleichen Lebensmittelkonzerne, die auch für jeden anderen Geschmack und generell für jede beliebige Ernährungsweise etwas anzubieten haben. Die machen doch genauso viel Werbung für Cornflakes mit 30% Zucker oder Chips mit 35% Fett. Würden Sie das als Dickmachterror bezeichnen?</p>
<p>Ich sehe in Deutschland viele große und kleine Lebensmittelanbieter, die mir insgesam eine sehr große Auswahl und einen kaum abschätzbaren Überfluss anbieten. In meiner eigenen Verantwortung liegt es, was ich mir davon aussuche. Im Grunde wie auf einem großen Büffet: alles wird professionell präsentiert, aber nicht alles ist gleich gut für mich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: die Kaltmamsell</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-126429</link>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 04:51:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/?p=2606#comment-126429</guid>
		<description>Widerspreche ich doch gleich mal zurück, &lt;b&gt;Stefan&lt;/b&gt;: Das Wort &quot;Diät&quot; hat schon lange seine Ursprungsbedeutung verloren und heißt heute immer Einschränkung - fast ausschließlich zur Gewichtsreduktion. Ziel ist ein willkürlicher Standard, der nichts mit individueller Veranlagung oder gar Freude an / Zufriedenheit mit dem eigenen Körper zu tun hat. Im Gegenteil: Um die Diätmaschinerie aufrecht zu erhalten - und sie ist eine riesige, prosperierende Branche - muss den Menschen mit allen Mitteln suggeriert werden, sie müssten abnehmen. Die Omnipräsenz dieser Suggestionen ähnelt Terror.

Berufssportler müssen sich wohl regelmäßig wiegen, allein schon wegen vieler Wettbewerbsvorschriften - aber niemand wird wohl behaupten, dass Berufssport ein vorbildlicher Lebensstil ist. Wer als Hobbysportler nicht ohne Waage merkt, ob er zu- oder abnimmt, hat ein ernsthaftes Problem mit seinem Körperbewusstsein.

Das Ideal, das die Diätwirtschaft als Ziel von Ernährung und Lebensziel propagiert, hat nichts mit ansprechendem Äußeren zu tun, auf das Menschen nun mal positiv reagieren. Sonder damit, möglichst vielen Menschen, vor allem Frauen, einzureden, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Dass sie minderwertig sind, wie sie sind, und für Vollwertigkeit erst mal etwas tun (und kaufen) müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Widerspreche ich doch gleich mal zurück, <b>Stefan</b>: Das Wort &#8220;Diät&#8221; hat schon lange seine Ursprungsbedeutung verloren und heißt heute immer Einschränkung &#8211; fast ausschließlich zur Gewichtsreduktion. Ziel ist ein willkürlicher Standard, der nichts mit individueller Veranlagung oder gar Freude an / Zufriedenheit mit dem eigenen Körper zu tun hat. Im Gegenteil: Um die Diätmaschinerie aufrecht zu erhalten &#8211; und sie ist eine riesige, prosperierende Branche &#8211; muss den Menschen mit allen Mitteln suggeriert werden, sie müssten abnehmen. Die Omnipräsenz dieser Suggestionen ähnelt Terror.</p>
<p>Berufssportler müssen sich wohl regelmäßig wiegen, allein schon wegen vieler Wettbewerbsvorschriften &#8211; aber niemand wird wohl behaupten, dass Berufssport ein vorbildlicher Lebensstil ist. Wer als Hobbysportler nicht ohne Waage merkt, ob er zu- oder abnimmt, hat ein ernsthaftes Problem mit seinem Körperbewusstsein.</p>
<p>Das Ideal, das die Diätwirtschaft als Ziel von Ernährung und Lebensziel propagiert, hat nichts mit ansprechendem Äußeren zu tun, auf das Menschen nun mal positiv reagieren. Sonder damit, möglichst vielen Menschen, vor allem Frauen, einzureden, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Dass sie minderwertig sind, wie sie sind, und für Vollwertigkeit erst mal etwas tun (und kaufen) müssen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-126400</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 19:07:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich beginne gleich mal mit Widerspruch ;-) 

Diät ist prinzipiell kein Terror und eine Waage müssen nicht nur Kranke und Schwangere benutzen. Letzteres ist einfach zu erklären: für viele Sportarten möchte man ein bestimmtes Gewicht halten und deshalb wiegen sich viele Sportler mindestens wöchentlich. 

Aber warum kann Diät in meinen Augen kein Terror sein? Diät ist für mich »nach rationalen Gesichtspunkten ausgewählte Nahrung«. Die Art der Diät kann aus dem Gesundheitszustand oder aus den Zielen eines Menschen hergeleitet werden. Die Diät kann von einem Arzt, Ernährungsberater oder von der betreffenden Person selbst entwickelt werden. 

Es gibt natürlich falsche Ziele und falsche Methoden. Es ist nicht rational, sich bis zum Untergewicht mager zu hungern oder auf Dauer einen BMI an der Grenze zur Adipositas zu kultivieren. Aber es ist auch nicht gleich Diätterror, wenn man durch rational ausgewählte Nahrung langfristig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch erreicht. Ich halte die heute bekannte Bedeutung von »Diät« (kurzfristiger Verzicht auf bestimmte Lebensmittel oder kurzfristige Einschränkung der Nahrungsaufnahme) für falsch. Und rationale Ernährung steht für mich überhaupt nicht im Widerspruch zum Genuss -- im Gegenteil.

In der Diskussion wurde über den Zusammenhang zwischen Erfolg und Figur geschrieben. Warum soll man das nicht akzeptieren? Es ist doch bekannt, dass wir als Menschen unbewusst auf Körpersprache, Körperhaltung und Körperbau unseres Gegenübers reagieren. Warum sollte es sich dann nicht auf den Erfolg auswirken, wenn jemand bei gleicher Leistung überzeugender wirkt?

Richard hat Kanzlerin Merkel als Beispiel angesprochen. Sicher sehen die Leute sie heute anders an als vor vier Jahren. Aber ihr wurde vor der Wahl von allerlei linken Bloggern nicht nur jeglicher Respekt, sondern sogar die Wahrnehmung als Frau verweigert: »das Merkel« hieß es verächtlich neben den diversen Figur- und Frisurwitzen. So lange ist das nun auch nicht her.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beginne gleich mal mit Widerspruch ;-) </p>
<p>Diät ist prinzipiell kein Terror und eine Waage müssen nicht nur Kranke und Schwangere benutzen. Letzteres ist einfach zu erklären: für viele Sportarten möchte man ein bestimmtes Gewicht halten und deshalb wiegen sich viele Sportler mindestens wöchentlich. </p>
<p>Aber warum kann Diät in meinen Augen kein Terror sein? Diät ist für mich »nach rationalen Gesichtspunkten ausgewählte Nahrung«. Die Art der Diät kann aus dem Gesundheitszustand oder aus den Zielen eines Menschen hergeleitet werden. Die Diät kann von einem Arzt, Ernährungsberater oder von der betreffenden Person selbst entwickelt werden. </p>
<p>Es gibt natürlich falsche Ziele und falsche Methoden. Es ist nicht rational, sich bis zum Untergewicht mager zu hungern oder auf Dauer einen BMI an der Grenze zur Adipositas zu kultivieren. Aber es ist auch nicht gleich Diätterror, wenn man durch rational ausgewählte Nahrung langfristig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch erreicht. Ich halte die heute bekannte Bedeutung von »Diät« (kurzfristiger Verzicht auf bestimmte Lebensmittel oder kurzfristige Einschränkung der Nahrungsaufnahme) für falsch. Und rationale Ernährung steht für mich überhaupt nicht im Widerspruch zum Genuss &#8212; im Gegenteil.</p>
<p>In der Diskussion wurde über den Zusammenhang zwischen Erfolg und Figur geschrieben. Warum soll man das nicht akzeptieren? Es ist doch bekannt, dass wir als Menschen unbewusst auf Körpersprache, Körperhaltung und Körperbau unseres Gegenübers reagieren. Warum sollte es sich dann nicht auf den Erfolg auswirken, wenn jemand bei gleicher Leistung überzeugender wirkt?</p>
<p>Richard hat Kanzlerin Merkel als Beispiel angesprochen. Sicher sehen die Leute sie heute anders an als vor vier Jahren. Aber ihr wurde vor der Wahl von allerlei linken Bloggern nicht nur jeglicher Respekt, sondern sogar die Wahrnehmung als Frau verweigert: »das Merkel« hieß es verächtlich neben den diversen Figur- und Frisurwitzen. So lange ist das nun auch nicht her.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mo</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-126386</link>
		<dc:creator>mo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 14:30:06 +0000</pubDate>
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		<description>frau kaltmamsell,

ganz vergessen, ihnen zur selbstreflektion zu gratulieren anstatt sich zum opfer böser, kommerzorientierter massenmedien oder grosskonzerne zu machen.

ob jetzt der kosmetikkonzern den selbsthass schürt oder der vermeintliche körperliche mangel die fitnessstudioexpansion bedingt, ist ein henne/ei-problem was am grundproblem nichts löst:

ich bin unzufrieden mit meinem äusseren 

(nebenbemerkung: ein jahresziel für 2008 ist 100x sport)

und darunter verbirgt sich tief und verquer der glaube, dass ich glücklichere wäre, wenn dieser körper anders aussehen würde.

das ist natürlich genauso dumm, wie die wahn, dass mich ein trip zur cricket-wm glücklich machen würde oder richtig geld auf der bank oder mindestens viel ehr und ruhm. und selbst die liebe funktioniert nicht, wenn sie als &quot;you complete me&quot; glücklich machen soll. nicht für lange und erst recht nicht für ewig.

was bleibt ist die eigene unzufriedenheit, das da noch was fehlt, noch mehr kommen sollte oder müsste.

und in den wenigen augenblicken, wenn mir aufgeht, welchen bekloppten hirngespinnsten ich da hinterhereile, muss ich laut vor mich hinprusten.

deshalb, frau kaltmamsell, wenn ihnen an der isar ein grinsender jogger entgegenkommt, könnte das der mo sein, der sich gerade eckhart tolle oder anderes spirituelles anhört.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>frau kaltmamsell,</p>
<p>ganz vergessen, ihnen zur selbstreflektion zu gratulieren anstatt sich zum opfer böser, kommerzorientierter massenmedien oder grosskonzerne zu machen.</p>
<p>ob jetzt der kosmetikkonzern den selbsthass schürt oder der vermeintliche körperliche mangel die fitnessstudioexpansion bedingt, ist ein henne/ei-problem was am grundproblem nichts löst:</p>
<p>ich bin unzufrieden mit meinem äusseren </p>
<p>(nebenbemerkung: ein jahresziel für 2008 ist 100x sport)</p>
<p>und darunter verbirgt sich tief und verquer der glaube, dass ich glücklichere wäre, wenn dieser körper anders aussehen würde.</p>
<p>das ist natürlich genauso dumm, wie die wahn, dass mich ein trip zur cricket-wm glücklich machen würde oder richtig geld auf der bank oder mindestens viel ehr und ruhm. und selbst die liebe funktioniert nicht, wenn sie als &#8220;you complete me&#8221; glücklich machen soll. nicht für lange und erst recht nicht für ewig.</p>
<p>was bleibt ist die eigene unzufriedenheit, das da noch was fehlt, noch mehr kommen sollte oder müsste.</p>
<p>und in den wenigen augenblicken, wenn mir aufgeht, welchen bekloppten hirngespinnsten ich da hinterhereile, muss ich laut vor mich hinprusten.</p>
<p>deshalb, frau kaltmamsell, wenn ihnen an der isar ein grinsender jogger entgegenkommt, könnte das der mo sein, der sich gerade eckhart tolle oder anderes spirituelles anhört.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Richard</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2008/07/diatterror-die-serie-15perfect-girls-starving-daughters-the-frightening-new-normality-of-hating-your-body.htm#comment-126381</link>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 13:24:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/?p=2606#comment-126381</guid>
		<description>@sprachspielerin: gerade dieser kommentar zeigt meiner ansicht nach den unterschied zwischen weiblicher selbstbetrachtung und männlicher auf. frauen stellen die frage  &quot;was hat sie was ich nicht habe?&quot;  auf ihr sein bezogen, männer konkurrenzbezogen auf haben. 
es war und ist für mich immer wieder faszinierend wie wenig weibliche solidarität in bezug zu erscheinungsbild und körperform bei anderen frauen greift. kanzlerin merkel sei hier beispielhaft genannt. eine solche ablehnungsquote bei männern, nur wg. der erscheinung, habe ich da nicht erlebt. da ich seit 1958 in einem beruf mit frauen und für frauen arbeite,
die vergleichenden und wertenden blicke unter frauen zur genüge kenne, erlaubte ich mir diesen kommentar.
Richard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@sprachspielerin: gerade dieser kommentar zeigt meiner ansicht nach den unterschied zwischen weiblicher selbstbetrachtung und männlicher auf. frauen stellen die frage  &#8220;was hat sie was ich nicht habe?&#8221;  auf ihr sein bezogen, männer konkurrenzbezogen auf haben.<br />
es war und ist für mich immer wieder faszinierend wie wenig weibliche solidarität in bezug zu erscheinungsbild und körperform bei anderen frauen greift. kanzlerin merkel sei hier beispielhaft genannt. eine solche ablehnungsquote bei männern, nur wg. der erscheinung, habe ich da nicht erlebt. da ich seit 1958 in einem beruf mit frauen und für frauen arbeite,<br />
die vergleichenden und wertenden blicke unter frauen zur genüge kenne, erlaubte ich mir diesen kommentar.<br />
Richard</p>
]]></content:encoded>
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