Wie man Bloggerinnen kriegt: mit Schokolade

Freitag, 15. August 2008 um 10:08

Wer sich auf Herstellung und Verkauf von Schokolade spezialisiert, kann nicht wirklich schlecht sein. Entsprechend sympathisch finde ich die Pre-Launch-Aktion (heißt das so? könnte so heißen) von Chocri: Ein Blogger und eine Bloggerinnen dürfen je zwei Bloggern / zwei Bloggerinnen je eine Tafel Schokolade zusammenstellen und schenken – die jeweils ihrerseits zwei Blogger / zwei Bloggerinnen beschenken dürfen. Ausgeschrieben ist das Ganze als Wettbewerb zwischen den Geschlechtern, was tatsächlich völlig egal ist – Schokolade!

Die beiden Herren hinter Chocri haben das Konzept von Mymuesli auf Schokolade übertragen (Leckerkeitsvergleiche zu den Muesli-Herren?): Aus drei Grundschokoladen und einer Reihe von Zutaten kann man sich seine eigene Schokolade zusammenstellen und schicken lassen. Meine Schenkerin, Frau Lu, überließ mir die Wahl; und so, wie ich mir bei Mymuesli endlich mein perfektes Muesli gebaut habe, das es genau so nirgends zu kaufen gibt, füllte ich mit meinem Schokoladenwunsch eine Lücke im Supermarktregal: bittere Trauben-Nuss.

Gestern traf die Schokolade ein und war wirklich köstlich. Mich überraschte zwar, wie süß die Tafel war – aber das mag daran liegen, dass ich in den vergangenen vielen Monaten fast nie Schokolade unter 70 Prozent Kakaogehalt gegessen hatte – da kommt einem die handelsübliche Zartbitter vermutlich bereits süß vor. Die Rosinen hatten eine deutliche Zimt-Note, auf die ich ebenfalls nicht gefasst war, die mir aber schmeckte.

Sympathisch, flott, köstlich UND Schokolade: Ich wünsche dem Projekt alles Gute – und bin schon gespannt auf die Preise.

die Kaltmamsell

1 mal Beifall zu “Wie man Bloggerinnen kriegt: mit Schokolade”

  1. walküre meint:

    Die Idee ist gut, dennoch glaube ich nicht, dass sie größeren Erfolg haben wird, denn im Gegensatz zu Muesli, welches ja aus diversen Zutaten besteht, die auch im Endprodukt noch einzeln zu erkennen und zu schmecken sind, verändert sich Schokolade geschmacklich schon alleine durch Lagerung, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, vom Zusammenwirken der Zutaten ganz abgesehen. Wenn überhaupt, denke ich eher, dass das Konzept in Deutschland funktionieren wird – in Österreich und der Schweiz eher nicht, weil dort von etlichen kleinen und sehr ambitionierten Chocolatiers sogar sehr abenteuerliche Geschmackskompositionen erhältlich sind. Zu 99% bin ich übrigens sicher, auch die Trauben-Nuss-Zartbitter hierzulande schon gesehen zu haben.

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