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	<title>Kommentare zu: Von wegen Integration</title>
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		<title>Von: Hande</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150907</link>
		<dc:creator>Hande</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 07:24:07 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Deutschen Mitbürger, ihr träumt; ihr seid nicht die Gewinner, bloß weil ihr frisches Gemüse bekommt:
http://tinyurl.com/yzvfcgr
Ich wiederhole nur mein Kommentar weiter oben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Deutschen Mitbürger, ihr träumt; ihr seid nicht die Gewinner, bloß weil ihr frisches Gemüse bekommt:<br />
<a href="http://tinyurl.com/yzvfcgr" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yzvfcgr</a><br />
Ich wiederhole nur mein Kommentar weiter oben.</p>
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		<title>Von: creezy</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150884</link>
		<dc:creator>creezy</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 15:55:21 +0000</pubDate>
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		<description>puh, leider ist dieses verlinkte blogpost genau so einseitig wie sarrazins geblabber. wir müssen endlich mal aufhören so zu tun als würden wir uns nicht auch alle hin- und wieder die hände reichen. und mit der konzentration darauf uns noch viel öfter die hände reichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>puh, leider ist dieses verlinkte blogpost genau so einseitig wie sarrazins geblabber. wir müssen endlich mal aufhören so zu tun als würden wir uns nicht auch alle hin- und wieder die hände reichen. und mit der konzentration darauf uns noch viel öfter die hände reichen.</p>
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		<title>Von: sabine365</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150823</link>
		<dc:creator>sabine365</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 21:42:52 +0000</pubDate>
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		<description>Deutschland hat seine &quot;Gastarbeiter&quot; nicht sonderlich gastfreundlich aufgenommen, dabei hatte es sie doch so nötig. Dann wurde es versäumt, die Einwanderung umfassend zur Kenntnis zu nehmen, die Politik hat sich mit Untätigkeit hervorgetan und resentiments sind immer Sand in die Augen vor der eigenen (deutschen) Misere. Multikulti-Gesäusel und schon in den 80ger Jahren wurde Förderuntericht für Migrantenkinder beschlossen, aber mangels Lehrermasse kaum umgesetzt, schlimmer noch, oftmals entspann sich das zu kulturell-türkisch-islamkunde-Unterricht, da diese Stellen vornehmlich mit Türkischstämmigen Lehrer besetzt wurden. Kein Konzept, nirgends.  

Die, die sich durchgekämpft haben hier, die müssen sich jetzt von einem Sarazin beleidigen lassen und nach meiner Ansicht sind das gar nicht so wenige. Den anderen, denen geht das alles vermutlich am Ar... vorbei, die kriegen davon auch nichts mit. 

Mein Lesetipp: Sten Nadolny: Selim oder die Gabe der Rede.  
Wunderbar an diesen Herbstabenden und ein verschmitzter Blick auf´s (Migranten-)Leben.

Danke liebe Vorspeisenplatte, wie oft teile ich ihren Blick auf die Dinge!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland hat seine &#8220;Gastarbeiter&#8221; nicht sonderlich gastfreundlich aufgenommen, dabei hatte es sie doch so nötig. Dann wurde es versäumt, die Einwanderung umfassend zur Kenntnis zu nehmen, die Politik hat sich mit Untätigkeit hervorgetan und resentiments sind immer Sand in die Augen vor der eigenen (deutschen) Misere. Multikulti-Gesäusel und schon in den 80ger Jahren wurde Förderuntericht für Migrantenkinder beschlossen, aber mangels Lehrermasse kaum umgesetzt, schlimmer noch, oftmals entspann sich das zu kulturell-türkisch-islamkunde-Unterricht, da diese Stellen vornehmlich mit Türkischstämmigen Lehrer besetzt wurden. Kein Konzept, nirgends.  </p>
<p>Die, die sich durchgekämpft haben hier, die müssen sich jetzt von einem Sarazin beleidigen lassen und nach meiner Ansicht sind das gar nicht so wenige. Den anderen, denen geht das alles vermutlich am Ar&#8230; vorbei, die kriegen davon auch nichts mit. </p>
<p>Mein Lesetipp: Sten Nadolny: Selim oder die Gabe der Rede.<br />
Wunderbar an diesen Herbstabenden und ein verschmitzter Blick auf´s (Migranten-)Leben.</p>
<p>Danke liebe Vorspeisenplatte, wie oft teile ich ihren Blick auf die Dinge!</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Hande</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150782</link>
		<dc:creator>Hande</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 08:37:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich, in der Türkei geboren und aufgewachsen, jetzt deutsche Bürgerin, habe kurz Sarrazins eigene IQ angezweifelt (ein Volk oder Religion pauschal als intelligenter als die anderen deklarieren?), aber im großen und ganzen bin fast einverstanden, wenigstens mit den Beobachtungen, sagen wir mal.

Deutschland hat damals ein Paar Fehler gemacht: sich die unterste, bildungsferne und (deswegen?) nicht integrationswillige, -fähige, intolerante Schicht aus der Türkei als Wegwerfmaterial geholt. Dann, als sich abzeichnete, dass sie da bleiben, nichts für die Integration gemacht/forciert, auch nicht beim letzten Möglichkeit, als die Kinder in die Schule kamen. Selten legen bildungsferne Eltern wert darauf, dass die Kinder eine gute Ausbildung kriegen. Nur die intelligentesten haben es geschafft, eine gute Ausbildung oder Studium zu machen und beruflich &amp; gesellschaftlich weiter zukommen.

Die Türken in Deutschland? sorry, ich denke fast genauso wie Sarrazin über die Mehrheit: sie leben im geschlossenen türkischen Kreislauf, von Familie über Freunde bis zu Arbeit (Lebensmittelladen mit Waren aus der Türkei, Handwerker oder Kleinbetrieb mit türkischen angestellten und türkischen Klientel), nur ist das ganze auf Deutschem Boden. Seit 40 Jahren in D und nur Guten Tag und Danke beherrschen finde ich nicht akzeptabel (und ja, es existieren wirklich welche). Aber, sind sie so weil sie Türken sind, nein, eher weil sie die ungebildete, untere Schichte sind.

Ich sehe nicht türkisch aus (was immer das bedeutet, aber offensichtlich gibt es da einige Punkte die völkerübergreifend als solche gesehen werden - nie in meinem 14 Jahren in Deutschland wurde ich als Türkin erkannt, weder von Deutschen, noch von den Türken). Ich vermeide es in Deutschland, in den türkischen Lebensmittelladen oder beim Restaurant, türkisch zu sprechen und mich als (ursprüngliche) Türkin zu outen - was mir zu einem sehr guten Einblick in das level dieser Leute verhilft. Glauben Sie mir, wenn Sie wüssten was die freundlichen Leute hinter der Theke über Sie sagen, würden Sie nicht mehr ihr Geld dahin bringen. Sie leben mit ihrem Freund zusammen? = Hure &amp; deutsche Frauen sind leicht zu haben. Und ja, wenn Sie in der Nachbarschaft leben wissen sie das genau. Oder wenn Sie mit einem Mann da reingehen und Sie oder er oder beide keinen Ehering tragen. Sie haben heute bisserl Dekolleté oder einen kürzeren Rock? Dito. Sie essen Schweinefleisch? Dann sind Sie selber zum Schwein mutiert (unrein, dreckig, laut). Das mass Bier? Kein Wunder, dass die Deutsche so dick und rotnasig durch die Gegend laufen. 

Und was ich, als türkischstämmige (glauben Sie mir, für die Türken ist es schon anstößig, dass ich sowas schreibe, ich habe mich gefälligst als Türkin zu beschreiben, ohne wenn und aber) mit deutschem Ehemann zu hören bekomme, auch von der gebildeten 2. Generation, Ingenieure, Mathematiker, BWLer: Hast Du kein Türke abbekommen (weil Du nicht weiblich genug aussiehst, weil Du nicht Jungfrau warst)? Ist er wenigstens Beschnitten? Aber wie kann sowas gut gehen, so viele kulturelle Unterschiede? Was isst ihr, kochst Du ihm wenigstens immer Türkisch? Wie, ihr verbringt nicht jeden Urlaub in der Türkei, ist bestimmt wegen ihm, oder? 

Also kurz: nein, ich habe mich gar nicht beleidigt gefühlt von Sarrazin. Er meint nicht mich. Und die, die er meint, sehe ich wie er. 

Ist es blöd im gleichen Topf geworfen zu werden? Ja, klar, ich hatte auch Probleme mit meinem Nachnamen eine Wohnung zu finden, ja die Behörden haben Schwierigkeiten gemacht die ersten 9 Jahre (als Türkin), aber immer wenn ich im Person irgendwo erschienen bin, mich zeigte, mich benehmt habe, gab es keine Schwierigkeiten mehr. Meine erste eigene Wohnung habe ich mir &quot;erschlichen&quot;, nachdem meine ersten 20 Anrufe beim nennen der Name am Telefon schon scheiterten (oh, gerade vergeben!), hat eine Freundin unter ihrem Namen einen Termin gemacht, ich bin mit, sie wollte dann die Wohnung doch nicht (!) und da habe ich gesagt, dass sie mich interessieren würde, was dann auch super klappte. Ja, als Türkin hat man schon Schwierigkeiten in Deutschland, die ich aber keinem ganz verübeln kann, und diese Schwierigkeiten sind zu meistern, wenn man von Recht und Ordnung und gesellschaftlichen Regeln Ahnung hat.

Abschließen möchte ich mit der Bemerkung, dass ich etliche deutsche in der Türkei kenne, die nach 10-15 Jahren nur ein &quot;tesekkür&quot; können und in ihren Ghettos leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich, in der Türkei geboren und aufgewachsen, jetzt deutsche Bürgerin, habe kurz Sarrazins eigene IQ angezweifelt (ein Volk oder Religion pauschal als intelligenter als die anderen deklarieren?), aber im großen und ganzen bin fast einverstanden, wenigstens mit den Beobachtungen, sagen wir mal.</p>
<p>Deutschland hat damals ein Paar Fehler gemacht: sich die unterste, bildungsferne und (deswegen?) nicht integrationswillige, -fähige, intolerante Schicht aus der Türkei als Wegwerfmaterial geholt. Dann, als sich abzeichnete, dass sie da bleiben, nichts für die Integration gemacht/forciert, auch nicht beim letzten Möglichkeit, als die Kinder in die Schule kamen. Selten legen bildungsferne Eltern wert darauf, dass die Kinder eine gute Ausbildung kriegen. Nur die intelligentesten haben es geschafft, eine gute Ausbildung oder Studium zu machen und beruflich &amp; gesellschaftlich weiter zukommen.</p>
<p>Die Türken in Deutschland? sorry, ich denke fast genauso wie Sarrazin über die Mehrheit: sie leben im geschlossenen türkischen Kreislauf, von Familie über Freunde bis zu Arbeit (Lebensmittelladen mit Waren aus der Türkei, Handwerker oder Kleinbetrieb mit türkischen angestellten und türkischen Klientel), nur ist das ganze auf Deutschem Boden. Seit 40 Jahren in D und nur Guten Tag und Danke beherrschen finde ich nicht akzeptabel (und ja, es existieren wirklich welche). Aber, sind sie so weil sie Türken sind, nein, eher weil sie die ungebildete, untere Schichte sind.</p>
<p>Ich sehe nicht türkisch aus (was immer das bedeutet, aber offensichtlich gibt es da einige Punkte die völkerübergreifend als solche gesehen werden &#8211; nie in meinem 14 Jahren in Deutschland wurde ich als Türkin erkannt, weder von Deutschen, noch von den Türken). Ich vermeide es in Deutschland, in den türkischen Lebensmittelladen oder beim Restaurant, türkisch zu sprechen und mich als (ursprüngliche) Türkin zu outen &#8211; was mir zu einem sehr guten Einblick in das level dieser Leute verhilft. Glauben Sie mir, wenn Sie wüssten was die freundlichen Leute hinter der Theke über Sie sagen, würden Sie nicht mehr ihr Geld dahin bringen. Sie leben mit ihrem Freund zusammen? = Hure &amp; deutsche Frauen sind leicht zu haben. Und ja, wenn Sie in der Nachbarschaft leben wissen sie das genau. Oder wenn Sie mit einem Mann da reingehen und Sie oder er oder beide keinen Ehering tragen. Sie haben heute bisserl Dekolleté oder einen kürzeren Rock? Dito. Sie essen Schweinefleisch? Dann sind Sie selber zum Schwein mutiert (unrein, dreckig, laut). Das mass Bier? Kein Wunder, dass die Deutsche so dick und rotnasig durch die Gegend laufen. </p>
<p>Und was ich, als türkischstämmige (glauben Sie mir, für die Türken ist es schon anstößig, dass ich sowas schreibe, ich habe mich gefälligst als Türkin zu beschreiben, ohne wenn und aber) mit deutschem Ehemann zu hören bekomme, auch von der gebildeten 2. Generation, Ingenieure, Mathematiker, BWLer: Hast Du kein Türke abbekommen (weil Du nicht weiblich genug aussiehst, weil Du nicht Jungfrau warst)? Ist er wenigstens Beschnitten? Aber wie kann sowas gut gehen, so viele kulturelle Unterschiede? Was isst ihr, kochst Du ihm wenigstens immer Türkisch? Wie, ihr verbringt nicht jeden Urlaub in der Türkei, ist bestimmt wegen ihm, oder? </p>
<p>Also kurz: nein, ich habe mich gar nicht beleidigt gefühlt von Sarrazin. Er meint nicht mich. Und die, die er meint, sehe ich wie er. </p>
<p>Ist es blöd im gleichen Topf geworfen zu werden? Ja, klar, ich hatte auch Probleme mit meinem Nachnamen eine Wohnung zu finden, ja die Behörden haben Schwierigkeiten gemacht die ersten 9 Jahre (als Türkin), aber immer wenn ich im Person irgendwo erschienen bin, mich zeigte, mich benehmt habe, gab es keine Schwierigkeiten mehr. Meine erste eigene Wohnung habe ich mir &#8220;erschlichen&#8221;, nachdem meine ersten 20 Anrufe beim nennen der Name am Telefon schon scheiterten (oh, gerade vergeben!), hat eine Freundin unter ihrem Namen einen Termin gemacht, ich bin mit, sie wollte dann die Wohnung doch nicht (!) und da habe ich gesagt, dass sie mich interessieren würde, was dann auch super klappte. Ja, als Türkin hat man schon Schwierigkeiten in Deutschland, die ich aber keinem ganz verübeln kann, und diese Schwierigkeiten sind zu meistern, wenn man von Recht und Ordnung und gesellschaftlichen Regeln Ahnung hat.</p>
<p>Abschließen möchte ich mit der Bemerkung, dass ich etliche deutsche in der Türkei kenne, die nach 10-15 Jahren nur ein &#8220;tesekkür&#8221; können und in ihren Ghettos leben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150762</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 16:38:47 +0000</pubDate>
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		<description>Sie sind nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ausgewandert, weil sie einen rechtlich gesicherten Anspruch auf Aufnahme in der Bundesrepublik hatten.

Es mag nur anekdotische Evidenz haben, aber einer aus dieser Minderheit soll wohl jetzt (provisorisch) Ministerpräsident von Rumänien werden, weil deren Regierung gerade gestürzt wurde. Ist sicher kaum möglich, ohne die Sprache zu beherrschen ;-)

Nein, im Ernst: sie haben natürlich einen sehr engen Zusammenhalt gehabt und über die kulturelle Integration kann ich nichts sagen. Aber zweisprachig mussten sie in Rumänien IIRC sogar von Staats wegen sein!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ausgewandert, weil sie einen rechtlich gesicherten Anspruch auf Aufnahme in der Bundesrepublik hatten.</p>
<p>Es mag nur anekdotische Evidenz haben, aber einer aus dieser Minderheit soll wohl jetzt (provisorisch) Ministerpräsident von Rumänien werden, weil deren Regierung gerade gestürzt wurde. Ist sicher kaum möglich, ohne die Sprache zu beherrschen ;-)</p>
<p>Nein, im Ernst: sie haben natürlich einen sehr engen Zusammenhalt gehabt und über die kulturelle Integration kann ich nichts sagen. Aber zweisprachig mussten sie in Rumänien IIRC sogar von Staats wegen sein!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rob</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150761</link>
		<dc:creator>Rob</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:56:47 +0000</pubDate>
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		<description>Das glaub ich nicht. Warum wäre sonst eine große Zahl bei der ersten Gelegenheit ausgewandert?

Interessant wäre der Vergleich zu Auswanderern in andere Ecken der Erde. Wieviele der 50 Millionen deutschstämmigen in USA können deutsch? Mehr oder weniger? In den Gegenden, die ich kenne fast keiner. Warum?

Warum wollen sich deutsche Rentner nicht integrieren, wenn sie auswandern?

Vielleicht kommt man dem Gelingen oder Scheitern von Integration näher, wenn man den Blick nicht nur auf einige Stadtteile in Deutschland wirft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das glaub ich nicht. Warum wäre sonst eine große Zahl bei der ersten Gelegenheit ausgewandert?</p>
<p>Interessant wäre der Vergleich zu Auswanderern in andere Ecken der Erde. Wieviele der 50 Millionen deutschstämmigen in USA können deutsch? Mehr oder weniger? In den Gegenden, die ich kenne fast keiner. Warum?</p>
<p>Warum wollen sich deutsche Rentner nicht integrieren, wenn sie auswandern?</p>
<p>Vielleicht kommt man dem Gelingen oder Scheitern von Integration näher, wenn man den Blick nicht nur auf einige Stadtteile in Deutschland wirft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150738</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:44:19 +0000</pubDate>
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		<description>Nein. Die Angehörigen der Minderheit haben beide Sprachen gesprochen und waren wirtschaftlich voll integriert. Und sie hatten (zumindest in erster Näherung) ein ähnliches Wertesystem wie die Bevölkerung des Landes um sie herum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein. Die Angehörigen der Minderheit haben beide Sprachen gesprochen und waren wirtschaftlich voll integriert. Und sie hatten (zumindest in erster Näherung) ein ähnliches Wertesystem wie die Bevölkerung des Landes um sie herum.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rob</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150735</link>
		<dc:creator>Rob</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:27:07 +0000</pubDate>
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		<description>Mir kommen bei dem Thema immer die &quot;deutschen&quot; Dörfer in Rumänien oder Sibirien in den Sinn. Dort wird (besser: wurde) in dreißigster Generation deutsch gesprochen, deutsche Schulen besucht usw. Ist das mangelnde Integration oder gelten da andere Maßstäbe?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir kommen bei dem Thema immer die &#8220;deutschen&#8221; Dörfer in Rumänien oder Sibirien in den Sinn. Dort wird (besser: wurde) in dreißigster Generation deutsch gesprochen, deutsche Schulen besucht usw. Ist das mangelnde Integration oder gelten da andere Maßstäbe?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150727</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 07:39:38 +0000</pubDate>
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		<description>Zu Ihrer Einleitung »Everybody has a voice«: schade allerdings, dass jeder nur ein Paar Ohren hat ;-)

Zur Sache: Man sieht an dieser Reaktion vielleicht in der krassesten Weise, was Sarrazin falsch gemacht hat. Er hat ethnische Gruppen mit Attributen versehen, die man eigentlich nur Individuen zuordnen kann. Wir finden doch Kluge und Dumme, Erfolgreiche und Erfolglose, Integrierte und Nicht-Integrierte in jeder Gruppe. Wir finden sie auch unter uns Deutschen.

Als kluger und erfolgreicher Türke in Deutschland wäre ich wütend ohne Ende, auch wenn ich mir das Interview komplett durchlesen würde und einige Themen angemessen fände. Zwar würde ich mich selbst von bestimmten Landsleuten abgrenzen, aber ich würde mir nicht von einem Deutschen sagen lassen, dass es »ein türkisches Problem« gibt. 

Der Film »Maria, ihm schmeckt&#039;s nicht« war vordergründig eine Komödie. Aber in den Szenen zum Gastarbeiterleben hat keiner gelacht. Aus dieser Zeit und aus diesem geistigen Klima scheint Sarrazins Kommunikationsweise zu stammen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Ihrer Einleitung »Everybody has a voice«: schade allerdings, dass jeder nur ein Paar Ohren hat ;-)</p>
<p>Zur Sache: Man sieht an dieser Reaktion vielleicht in der krassesten Weise, was Sarrazin falsch gemacht hat. Er hat ethnische Gruppen mit Attributen versehen, die man eigentlich nur Individuen zuordnen kann. Wir finden doch Kluge und Dumme, Erfolgreiche und Erfolglose, Integrierte und Nicht-Integrierte in jeder Gruppe. Wir finden sie auch unter uns Deutschen.</p>
<p>Als kluger und erfolgreicher Türke in Deutschland wäre ich wütend ohne Ende, auch wenn ich mir das Interview komplett durchlesen würde und einige Themen angemessen fände. Zwar würde ich mich selbst von bestimmten Landsleuten abgrenzen, aber ich würde mir nicht von einem Deutschen sagen lassen, dass es »ein türkisches Problem« gibt. </p>
<p>Der Film »Maria, ihm schmeckt&#8217;s nicht« war vordergründig eine Komödie. Aber in den Szenen zum Gastarbeiterleben hat keiner gelacht. Aus dieser Zeit und aus diesem geistigen Klima scheint Sarrazins Kommunikationsweise zu stammen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: AnkeD</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/10/von-wegen-integration.htm#comment-150726</link>
		<dc:creator>AnkeD</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 07:28:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/?p=5933#comment-150726</guid>
		<description>Ach ja, ich wohne im Ruhrgebiet, in einem sozialen Brennpunkt und hüte dort Schulkinder. Es ist hier so, dass die Kinder aus intakten Familien, die nicht den ganzen Tag vor der Glotze hängen oder Vidoepiele spielen, die vernünftig, kindgerecht und sauber angezogen sind, die ganze Sätze sprechen und ihre Gefühle treffend schildern können, die ausreichend gesundes Essen dabei haben UND ihre Hausaufgaben machen fst ausschließlich aus türkischen Familien stammen. Wenn ich eine türkische Mutter wäre, würde ich auch versuchen, mein Kind vor dem Wahnsinn zu schützen, den wir Deutsche hier als amorphe Masse anbieten, in die sie sich integrieren sollen. 

Insofern verstehe ich den Frust und die Wut gut, geht mir oft genauso, wenn sich die sozial schwächsten und unbebildetesten Eltern dran hochziehen, dass sie ja immerhin Deutsche sind. Herzlichen Glückwunsch, da können sie ja stolz sein, was erreicht zu haben, auch dann, wenn ihre Kinder mal wieder 24 Stunden nichts zu essen bekommen haben, weil ARGE und hohe Kredite sich nicht vertragen. 

Manchmal bin ich echt so sauer und frustriert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, ich wohne im Ruhrgebiet, in einem sozialen Brennpunkt und hüte dort Schulkinder. Es ist hier so, dass die Kinder aus intakten Familien, die nicht den ganzen Tag vor der Glotze hängen oder Vidoepiele spielen, die vernünftig, kindgerecht und sauber angezogen sind, die ganze Sätze sprechen und ihre Gefühle treffend schildern können, die ausreichend gesundes Essen dabei haben UND ihre Hausaufgaben machen fst ausschließlich aus türkischen Familien stammen. Wenn ich eine türkische Mutter wäre, würde ich auch versuchen, mein Kind vor dem Wahnsinn zu schützen, den wir Deutsche hier als amorphe Masse anbieten, in die sie sich integrieren sollen. </p>
<p>Insofern verstehe ich den Frust und die Wut gut, geht mir oft genauso, wenn sich die sozial schwächsten und unbebildetesten Eltern dran hochziehen, dass sie ja immerhin Deutsche sind. Herzlichen Glückwunsch, da können sie ja stolz sein, was erreicht zu haben, auch dann, wenn ihre Kinder mal wieder 24 Stunden nichts zu essen bekommen haben, weil ARGE und hohe Kredite sich nicht vertragen. </p>
<p>Manchmal bin ich echt so sauer und frustriert&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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