Archiv für April 2014

Theresienwiesenflohmarkt 2014

Sonntag, 27. April 2014

Osterzeit ist Frühlingsfestzeit ist Zeit für den großen Flohmarkt auf der Theresienwiese. Die Wettervorhersage hatte für gestern mit Regen gedroht, und tatsächlich hingen dunkle Wolken am Himmel. Doch sie lichteten sich sogar im Lauf des Vormittags und ließen die Sonne durch, Regen gibt es erst am heutigen Sonntag.

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Die Stimmung war gelöst und heiter, zwischen den Ständen flogen vielsprachige Scherzrufe und Tipps für besseren Absatz. Beim Passieren eines Standes erlebte ich einen Monty-Pythonesken Austausch. Ein Interessent fragte nach dem Preis eines Stücks und erhielt die Antwort: „Fünf Euro.“ Wortlos wandte sich der prospektive Kunde ab, woraufhin der Verkäufer rief: „Heh, du musst handeln! Was bietest du mir?“ Ich freute mich sehr.

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Selbst war ich nur zum Schauen da, mit dem vagen Wunsch nach „etwas Schönes“. Das Angebot brachte mich auf die Idee, dass ich einen zweiten Gürtel brauchen könnte, außerdem etwas gegen unseren Mangel an schönen Südweingläsern zum Servieren von Manhattans. Fündig wurde ich aber nicht ich, sondern der begleitende Mitbewohner: Seine Suche nach deutschsprachigen Horror-Heftromanen aus den 70ern und 80ern (ein Schulprojekt, fragen Sie nicht) war erfolgreich.

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10. Juni 2005 – Abschied von der Rohrpost

Samstag, 26. April 2014

Ich hatte ja einige Jahre lang beruflich mit Rohrpost zu tun. Im Techniktagebuch habe ich darüber geschrieben.

Osterzopf 2014

Sonntag, 20. April 2014

Das Rezept wartet seit einem Jahr im Entwürfe-Ordner, jetzt habe ich endlich anständige Fotos dazu.

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Die diesjährige Ostertafel mit fruchtigem Osterzopf.

Vor einer Woche hatte meine Mutter noch angekündigt: „Nur damit ihr darauf vorbereitet seid: Dieses Jahr gibt es kein polnisches Osterfrühstück, sondern mal was Anderes.“ Der Blick, mit dem ich reagierte, stimmte sie zum Glück um. Auch dieses Jahr gab es große Platten mit Wurst und Eiern, dazu frisch geriebenen Meerrettich und pürierte rote Bete.

Aber auch dieses Jahr war um den anschließenden Spaziergang nicht rumzukommen. Dabei: Ausblick auf ein frisch aufgehübschtes Stückchen Donau.

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Beifang aus dem Internet

Samstag, 19. April 2014

Der unvergleichliche xkcd stellt nochmal klar, was right to free speech ist. Und was nicht.

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Gaga notiert „drei Eindrücke, die ich nicht vergessen will“ aus den Straßen Berlins.

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Vergangene Woche veröffentlichte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen eine Studie, nach der in Deutschland Anzeigen wegen Vergewaltigung immer seltener zu einer Verurteilung führen. Eine Erklärung könnte das sein, was im englischen Sprachraum schon länger als rape culture bezeichnet wird: Die gesellschaftliche Banalisierung und Entkriminalisierung des ganzen Themenbereichs.

My wife was murdered by a ‚monster‘ – but most perpetrators of violence are normal men

I wonder at what stage we will stop being shocked by how normal a rapist seemed. Many years ago, two female friends confided in me about past abuses that happened in their lives, both of which had been perpetrated by „normal guys“. As I attempted to console them, I mentally comforted myself by reducing it to some as yet undetected mental illnesses in these men. The cognitive shift is easy to do when we are not knowingly surrounded by men who commit these crimes, but then we men rarely need to fear such an attack.

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Nette Idee, angenehm ungelenk umgesetzt:
People’s Front Against Europe: What has the EU ever done for us?

Karfreitag 2014

Samstag, 19. April 2014

Wenn ich schon so viele Jahre am Karfreitag Laufen war und Fotos dabei gemacht habe (und sehr davon profitiere, im eigenen Blog nachschauen zu können, wie Wetter und Vegetationsstand jeweils zu Ostern waren), soll das halt auch dieses Jahr so sein.

Bedeckt war der Tag, aber schon während meines Laufs begann es zu regnen. Kühl zudem, etwa 10 Grad erforderten aber zum Glück keine Handschuhe.

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Vom Odeonsplatz los über den Hofgarten am Haus der Kunst vorbei in den Englischen Garten.

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Die Büsche an Fuß des Monopteros sind heuer schon verblüht.

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Die Isar idyllte.

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Ich lief leicht und fröhlich, kein Schmerz war wirklich störend. Nur auf der Heimfahrt vom Tivoli kam ich ins Frösteln: Die Gleise der Linie 18 werden mal wieder bearbeitet, diesmal im Lehel, ich musste erst durchgeschwitzt auf einen Ersatzbus warten, stand dann beim Warten auf die Tram 16 am Isartor in Wind und Regen.

2002-2006 / 17.4.2014 – Zeit erfassen

Freitag, 18. April 2014

Wenn Sie meinen Text zu Zeiterfassungstechniken am Arbeitsplatz lesen möchten: Er steht im Techniktagebuch.

Beifang aus dem Internet

Donnerstag, 17. April 2014

Mensch erbringt eine bestellte Dienstleistung, stellt Rechnung über vereinbarten Betrag, bekommt Geld. Man möchte meinen, das sei bocksimpel. Wie schwierig der letzte Punkt für einen freien Journalisten sein kann, schildert Mathias Irle in der brandeins:
Eine offene Rechnung

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Die Ausstellung »Glanz und Grauen« beschäftigt sich mit der Rolle der Mode im Nationalsozialismus und widerlegt die Klischees von blond bezopften Dirndln und Gestapo-Männern in langen Ledermänteln.

‚So weiblich wie nur möglich‘

Mit viel interessantem Hintergrund über Prozesse und Gelder hinter solchen Ausstellungen.

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Frau Dingens auf stern.de:

So denkt doch wer an die Männer!

Das Buch Männer sind vom Mars, und da verdient man halt 23% mehr, also Schnauze möchte ich ganz dringend lesen.

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Über die verschiedenen Eiervorlieben in aller Welt und warum das Zweinutzungshuhn so schwierig zu züchten ist:
Hochleistungshennen für die Welt