Right now – Wiederholung 9

Freitag, 23. Oktober 2015 um 6:45

Kleine Serie, hier begonnen, vom Erfinder ganz anders gemeint, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014 fortgesetzt.

Ich lese … nach Feierabend eilig noch die Tageszeitung, abends vor dem Schlafen ein wenig Buch, und schon lange kein Buch mehr, das mir richtig gut gefallen hat.

Ich trage … derzeit zu viel Arbeitslast. Das geht zwar erst seit wenigen Wochen so, kann aber auf Dauer nicht so bleiben. Ich mag nicht schon wieder regelmäßig Nachtschlaf ans Sorgen- und Angstkarussel verlieren.

Ich habe … Kopfweh.

Ich höre … die ruhigsten Minuten des Tages, der Woche, vielleicht auch der Saison. Von draußen weder Baustelle, Straßenreinigung oder Müllabfuhr noch Schneeräumen. Das Haus scheint noch zu schlafen. Sanftes Tastaturklappern aus dem Nebenzimmer von Herrn Kaltmamsell, die Heizung faucht ganz leise.

Ich trinke … Milchkaffee und Leitungswasser.

Ich esse … weiterhin erst mittags etwas, weil ich erst dann Hunger und Appetit bekomme.

Ich stehe … arbeitstags um sechs auf, um vor der Arbeit noch Zeit zum Bloggen und Ruhe zu haben.

Ich gehe … heute endlich mal wieder zu Fuß in die Arbeit. An den anderen Tagen hatte ich nicht genug Zeit dafür.

Ich lache … deutlich zu wenig.

Ich sehe … in der momentanen Hektik nicht weiter als Ende November.

Ich mag … die Aussicht auf Besuch heute Abend und einen sonnigen Samstag.

Ich schreibe … die fast täglichen Blogposts mittlerweile eher mechanisch. So richtig mit Schwung und Lust habe ich schon lange nicht mehr geschrieben.

Ich weiß … immer noch nicht, was das alles soll.

Ich möchte … mich sehr gerne wieder hinlegen. Aber das geht leider sowas von gar nicht.

die Kaltmamsell

12 mal Beifall zu “Right now – Wiederholung 9”

  1. berit meint:

    Hach, das klingt ein wenig nach Herbstmelancholie. Ich wünsche bald erholsamere Zeiten!

  2. Trude meint:

    Immer die schweren Gedanken in der Nacht. Wer kennt das nicht!? Schicke Ihnen paar Sonnenstrahlen für die Seele, hilft bestimmt und bald ist ja WE.
    Winke, die Trude.

  3. Nina meint:

    Aber dann nehmen Sie sich doch bitte mal eine kleine Blogschreibepause! Ihr Blog ist das erste, was ich morgens überhaupt lese, und ich würde das natürlich sehr vermissen, Ihre Einsichten und Ausblicke regen mich immer sehr an (Danke!!!), aber das soll doch hier keine Pflichtübung sein. Davon haben Sie ja offenbar schon mehr als genug. Ein schönes, entspanntes, sonniges Wochenende Ihnen!

  4. Trulla meint:

    Ich weiß……das eigentlich auch nicht.

    Trotzdem: Kopf hoch!

    Beste Wünsche

  5. Sigourney meint:

    Schon seit einigen Wochen fällt mir auf, dass die Beschreibungen von der Arbeit wieder genauso klingen wie auf den vorherigen Stellen. Das finde ich so schade, am Anfang klang alles so gut.

  6. Joël meint:

    Ich würde ihnen gerne ein Buch empfehlen, das ich bei ihrer Nachbarin, Frau Gröner gefunden hatte und ich war sehr angetan davon. (Frau Gröner übrigens auch) Stoner von John Williams.

  7. Trulla meint:

    @Joel
    Ihre Empfehlung kann ich nur unterstützen. Stoner hat mich auch sehr beeindruckt.

  8. Buchfink meint:

    @Joel @Trulla
    mich auch zutiefst

  9. Modeste meint:

    Wie schade! Der neue Job hörte sich so gut an. Ich hoffe, es wird bald wieder so, wie Sie es sich erhofft haben.

  10. Hildegard meint:

    Hört sich ja schon wieder dunkelgrau an.Maßnahmen wie Gespräch mit der Personalabteilung, Übungen im NEIN-Sagen und ‚ Die Welt kann mich mal…..‘ Sofort angehen und nicht abwarten das irgendwas von alleine passiert. Denn dann ist’s meistens schlimmer.
    LG und raus aus der dunklen Straße
    Hildegard

  11. Sigourney meint:

    Ich kann Hildegard nur beipflichten.
    Meine Vermutung ist, dass es völlig egal ist, was Sie arbeiten, Sie würden sich immer stressen, auch als Yogalehrerin oder Bademeisterin.

  12. Birgit meint:

    Das ist wirklich schade, ich hatte mich so für Sie gefreut, dass Sie einen neuen Job gefunden haben und es hörte sich ja gut an. Ich bin in einer ähnlichen Situation und schwanke zwischen love it, change it or leave it. Woanders ist es allerdings meist auch nicht besser, von daher denke ich über ein change it nach. Das kann sehr befreiend sein und u. U. auch zu mehr Zufriedenheit führen. Alles Gute bei der Entscheidung und „Allen Gewalten zum Trotz sich erhalten“!
    LG Birgit

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