Journal Dienstag, 16. Februar 2016 – Muskelkater aus der Hölle

Mittwoch, 17. Februar 2016 um 6:21

Heilige Scheiße, war das ein Muskelkater. Das unbekannte Sportprogramm am Sonntag hatte ab Montag, 24 Stunden nach Sport, zu einem höllischen Muskelkater im Schulterbereich, vor allem aber rund um die Oberschenkel geführt (Innenseite!), der mir gedankenloses Gehen, Aufstehen, Treppensteigen unmöglich machte. Und das war gestern keineswegs besser – ich musste sogar Arbeitskolleginnen anjammern.

Im Büro kümmerte ich mich um eine weitere Schülerpraktikantin: Eine Woche in realer Arbeitsumgebung gehört zur 10. Klasse bayrischer Gymnasien, meist landen die jungen Leute beim Arbeitgeber ihrer Eltern oder sonstiger näherer Verwandter.

Ein Vormittagtermin war die Präsentation der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung 2015 vor dem gesamten Haus. Nachmittags ging ich Blumenkaufen für Kolleginnen (krank/Geburtstag). Ich plauderte mit der Blumenfrau über Andalusien (dort macht die Dame besonders gerne Urlaub), sie verabschiedete mich angemessen mit: „Hasta dingens!“

Wetter eisig, grau, nieslig.

Die erste Meyer Zitrone hatte ihren Einsatz beim Abendessen: Ich bereitete ein Dressing für Feldsalat aus Zesten und Saft – ganz wunderbar.

§

Dass Autos immer größer werden, kommt nicht nur uns Radlerinnen beim Ausweichen in Altstadtstraßen so vor.

Die Süddeutsche hat einige aktuelle Modelle und ihre Vorläufer hintereinander gestellt:
„Autos mit Fettsucht“.

Allerdings behauptet der Artikel: „Dabei muss man nicht einmal in einem SUV unterwegs sein, um Platzangst zu bekommen.“ (Hervorhebung von mir.) Das verstehe ich nun nicht: Diese SUV-Monster strahlen doch vor allem eine riesige Vorher-Angst aus, die mit Panzerschutz bekämpft wird.

Interessantes Detail:

Zwei Meter darf ein Fahrzeug maximal breit sein, um die linke Spur einer Autobahnbaustelle zu nutzen. Mit Außenspiegeln. Der BMW liegt klar darüber und müsste eigentlich rechts bleiben.

die Kaltmamsell

22 mal Beifall zu “Journal Dienstag, 16. Februar 2016 – Muskelkater aus der Hölle”

  1. Tanja meint:

    Interessantes Detail:

    Zwei Meter darf ein Fahrzeug maximal breit sein, um die linke Spur einer Autobahnbaustelle zu nutzen. Mit Außenspiegeln. Der BMW liegt klar darüber und müsste eigentlich rechts bleiben.

    Stimmt so nicht mehr pauschal, bei vielen Autobahnbaustellen wird die linke Spur bereits mit 2,10 Metern oder 2,20 Metern angelegt, um den dickeren Automodellen gerecht zu werden. Gerade bei Baustellen die mehrere Kilometer lang sind, wird darauf bereits sehr häufig zurückgegriffen um das Unfallrisiko durch „zu breite Autos auf zu schmaler Spur“ zu senken.

  2. Malte Widenka meint:

    Viele Baustellen sind inzwischen übrigens auf 2,10 m Breite links ausgelegt.

  3. die.sandra meint:

    Genau, links dürfen diese Panzer nämlich in ner Baustelle gar nicht fahren. Leider wusste ich das erst, nachdem eine Kollegin sich darüber aufgeregt hat, dass die Baustellenspuren ja viel zu eng für solche Fahrzeuge seien, dass ich damit hätte kontern können. Immerhin habe ich deutlich gemacht, dass mir die SUV- Fahrer so überhaupt gar nicht leid tun. Mein Vater sagt immer, solche Autos sollten nur Förster fahren dürfen. Wir sind nicht oft einer Meinung, aber das sehe ich genauso. Kinder kriegt man auch in kleineren Gefährten gut unter.

  4. Christine meint:

    Drolligerweise ahnen die meisten Lenker einen SUV nicht, dass ihr Auto zu breit ist für die linke Spur ist. Denn in den Fahrzeugpapieren wird die Breite ohne die Spiegel angegeben. In den Baustellen gilt aber die Breite mit Spiegeln. So ein typischer #Fail in der deutschen STVO, wo die rechte Hand manchmal nicht weiß, was die linke gerade tut.

  5. Texas-Jim meint:

    Ich halte es nicht für besonders liberal, anderen Leuten vorzuschreiben, welches Auto sie fahren dürfen, sondern für übertrieben restriktiv.

    Aber zur Platzangst. Das Auto trägt das Private in die Öffentlichkeit. Man bleibt warm und trocken mit eigener Musik, und abgeschirmt von anderen Menschen. Ich kenne Leute in meinem Alter, die schon ein Jahrzehnt keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzt haben, und die sich das auch was kosten lassen.
    Große Autos sind (pauschal gesagt) bequemer zu fahren, weil ein längerer und breiterer Radstand das Wanken und Nicken bei Fahrbahnunebenheiten verringern. Große Autos sind bequemer zum Transport, und große (und hohe) Autos sind nicht zuletzt bequemer zum Ein- und Ausstieg. Dazu kommt für hohe Autos noch eine bessere Übersicht über die Umgebung. Dies allerdings auch wieder auf Kosten derer, die um ein hohes Auto eben schlecht herumschauen können. Platzangst als Fahrer eines großen Fahrzeugs kann ich durchaus verstehen – man passt schlicht nicht mehr einfach so und überall durch. Parkplätze und Parkhäuser, enge Durchfahrten, zugeparkte Straßen, Gegenverkehr. Alles wesentlich unangenehmer, wenn man ein großes Fahrzeug führt. (Ich fahre selbst ab und an Fahrzeuge mit gut drei Metern Breite.)

  6. die Kaltmamsell meint:

    Andererseits, Texas-Jim, ist Mobilität in einer dicht besiedelten Region keine Privatsache. Damit die Mobilität der einen die der anderen nicht einschränkt, braucht es gesellschaftliche Kompromisse, die sich in Gesetzgebung auswirken.
    Bislang weist einiges darauf hin, dass die Regelungen der Mobilität in Deutschland in erster Linie auf die Interessen der Automobilindustrie Rücksicht nimmt. Denn ich bin überzeugt, dass die Neigung zu riesigen Autos nicht in erster Linie einem Bedürfnis entspricht, sondern die Folge von Marketing ist.

  7. kecks meint:

    kein mensch, außer evtl. ein rolli-fahrer oder so, braucht in der stadt einen suv. kinder, fahrräder und ein großer hund passen auch in viel schmalere gefährte, die nicht enge straßen blockieren, parklücken überfüllen oder radler gefährden. im prinzip sowas wie die gespreizten männerbeine in der vollen u-bahn – kann man machen, ist aber bestenfalls egoistsich und rücksichtslos.

  8. Texas-Jim meint:

    Ich stimme Ihnen zu: Es braucht gesellschaftliche Kompromisse, es braucht Gesetzgebung. Ich möchte sogar erweitern: Dies dient nicht nur dazu, andere nicht einzuschränken, sondern auch dazu, andere nicht zu gefährden, sei es durch Unfälle, Lärm oder Abgase. Und drittens soll und darf die Gesetzgebung sich an dem orientieren, was die Gesellschaft als gut ansieht, also an dem, wie man in Zukunft gern leben würde. Kompromisse, ganz klar.

    Ich möchte Ihnen nun allerdings auch auf dreierlei Arten widersprechen:

    1) Privatsache. Gerade im dichtbesiedelten Raum ist Mobilität Ihre Privatsache. Weil Sie selbst entscheiden können, weil Sie alle Möglichkeiten haben. Im ländlichen Raum, in meiner Gegend zum Beispiel, darf ich knapp vier Kilometer zum nächsten Bahnhof laufen, weil es keinen Bus gibt. Übrigens auch keinen Radweg auf dieser Strecke. Und die Bahn nur zu den Stoßzeiten jede Stunde kommt. Ich halte Mobilität gerade dort für eine öffentliche Aufgabe, die in der Stadt in Form des ÖPNV und von Geh- und Radwegen schon deutlich besser verwirklicht worden ist. In der Stadt können Sie ganz privat Ihre Entscheidung für Mobilität treffen, aus Ihren ganz privaten Gründen, in meiner Gegend ist ein Leben ohne Kraftfahrzeug nicht zumutbar. (Sagen Sie bitte nicht, man sucht sich das Leben auf dem Land aus – das tun Sie in der Stadt ja auch, das gilt nicht.)

    2) Marketing. Ich halte das aus mehreren Gründen für ein schwaches Argument. Zunächst glaube ich, daß die Gründe für eine Kaufentscheidung privat sind und auch bleiben dürfen.Dann zweifle ich den Anteil des Marketings an einer so großen Kaufentscheidung an. Und drittens müsste man nach Ihrer Argumentation ja nicht die großen Autos verbieten, sondern die Werbung dafür. Und (viertens, aber wacklig, weil ich nicht viel Werbung sehe) sehe ich deutlich weniger Werbung für große Fahrzeuge als für die Mittelklasse, wie beispielsweise den VW Golf, der ja einer ganzen Klasse seinen Namen gegeben hat (Zum Beispiel kenne ich Porsche-Werbung nur mit dem 911, nicht mit dem Cayenne, aber da mag ich mich täuschen). Fünftens könnte man den Bogen des Marketings direkt zu anderen Dingen spannen, die Auswirkungen auf Sie selbst und/oder andere, zumindest mittelbar, haben können: Zigaretten und Alkohol werden ja auch beworben. Warum? Freiheit.

    3) Industriebedürfnisse. (Hier muß ich dazusagen, daß ich zwar nicht in der Autoindustrie angestellt bin, aber an einem u.a. von dieser geförderten Projekt mitarbeite). Ich weiß nicht genau, warum jede Industrie so gern als böser Moloch dargestellt wird, der dem Menschen schaden möchte. Das glaube ich nicht. Mobilität ist zuerst ein Bedürfnis des Menschen, und nur indirekt der Industrie (die gern mobile Arbeitnehmer hätte). Zweck eines Unternehmens ist es, Geld zu verdienen. Dazu entwickeln Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen, von denen sie zu wissen glauben, daß es dafür Kunden gibt. Natürlich wird auch versucht, Kunden zu schaffen, u.a. durch Werbung, aber Werbung allein macht den Kunden nicht in erster Linie, wie Sie sagen. Damit sage ich allerdings auch nicht, daß Unternehmen prinzipiell gut zum Menschen sind, sondern daß Menschen dem Unternehmen schlicht egal sind. Kunden braucht es. Wenn es also ein Bedürfnis der Industrie wäre, daß es nur noch „riesige“ Autos gibt, warum werden dann andere überhaupt hergestellt? Ich denke, das Argument ist in der Form nicht haltbar.

    Schluß: Als Wahlstuttgarter sehe ich das Problem des Autoverkehrs sehr wohl. Das Problem speziell großer Autos, um die es ja geht, sehe ich allerdings im Privaten. Nicht mein Problem, wo das parkt. Und beim Unfall auf dem Rad tut mir ein Kleinwagen genauso weh wie ein großes Auto, da gibt auch die Statistik m.W. nicht viel her.
    Ich sehe den Kompromiß, den ich wie Sie für nötig halte, nicht darin, Ihnen und Ihnen und Ihnen da hinten vorzuschreiben, was für ein Auto Sie fahren dürfen, aber dort, der Herr in der dritten Reihe mit den grünen Stiefeln, der darf natürlich, weil ich das so will und so alternativlos entscheide. Ich sehe den Kompromiß darin, daß die bisherige Besteuerung von Fahrzeugen obsolet werden und durch eine Verbrauchssteuer ersetzt werden muß. Viel fahren, viel zahlen. Wenig fahren, wenig verbrauchen, wenig zahlen. Dann sehe ich einen Punkt in der Elektromobilität. Da will die Regierung eine Million Elektroautos, und für den Preis könnte man vermutlich zehn Millionen Elektrofahrräder bekommen (stark gerundete Daumenschätzung). Fahrrad, Elektrofahrrad, ÖPNV, das sind die Dinge, die wir auf irgendeine Art und Weise (die sicher diskussionswürdig ist) stärken müssen. Dabei darf das Auto ruhig geschröpft werden, z.B. durch die Umwandlung von Parkraum zu Fahrradstellplätzen o.ä. Aber nicht wild in der Gegend herumverbieten. (Nebenklage: Kein solches Gesetz ohne eine Million Schlupflöcher und Ausnahmen, kein solches Gesetz ohne tausend Rechtsanwälte und Beamte, und die kosten uns deutlich mehr als die Elektroautos, aber die schlechte Durchführbarkeit eines solchen Verbotes soll ja gar nicht das Thema sein.)

  9. Malte Widenka meint:

    Immer wieder spannend zu sehen, dass eine Handspanne (bei mir 20cm) mehr Breite solche Emotionen hervorrufen. Kann man nicht noch Impfen und Homöopathie mit reinbringen?

    Texas-Jim, welche Fahrzeuge sind denn 3! Meter breit? Und wo darf man damit fahren?

  10. Texas-Jim meint:

    Das sind in meinem Fall landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die dürfen immer bis zu drei Metern breit sein, und mit Sondergenehmigung auch breiter (evtl. auch länger als die Höchstzuglänge, das weiß ich nicht mehr auswendig).
    Diese Fahrzeuge dürfen alle öffentlichen Straßen benutzen. Auch Kraftfahrstraßen, wenn sie die erforderliche bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit erreichen (Unimog, Fastrac, diverse Fendt-Modelle, also durchaus mittlerweile auch große Standardtraktoren). Ausnahme sind Straßen mit einem Schild für die maximale Breite – das steht meist nicht ohne Grund da.

  11. Malte Widenka meint:

    Ackerschlepper. Natürlich. Danke, Texas-Jim, auch für den längeren Beitrag, der auch meine Sichtweise darstellt.

  12. der Mitbewohner meint:

    Privatsache: Was im öffentlichen Raum geschieht, ist nie Privatsache in dem hier verwendeten Sinn, dass da niemand anderer mitzureden habe. Was im öffentlichen Raum geschieht, ist immer öffentlich und betrifft oft – wie hier – gemeinsame, geteilte Güter. (Das heißt nicht, dass man im öffentlichen Raum nicht bestimmte Rechte hat. Die hat man, unbedingt. Aber privat ist anders.)

    Ansonsten hält wohl jeder die eigenen Entscheidungen für rational. Dass kann dann auch so sein, muss aber nicht.

  13. Texas-Jim meint:

    Verbietet sich, wenn die Privatsache Ihrer Meinung nach im öffentlichen Raum nicht stattfinden kann, nicht der zuerst hergestellte Bezug auf die dicht besiedelte Region? Der öffentliche Raum ist ja nicht zwangsweise urban. Gibt es bei einer derart enggefassten Privatheit diese überhaupt noch, da wir ja über die Sozial- und Rechtssysteme in Verbindung stehen? (Das ist sicher eine Nebenfrage, aber ich finde sie sehr spannend.)

    Rationalität unterstelle ich nicht, ich halte die Entscheidungen zur Mobilität lediglich für privat und damit auch für schwer kritisierbar. Ich zweifle allerdings an, daß Werbung den unterstellt großen Effekt hat. Wenn dem so wäre, müßte mein Bus im Umkehrschluß dann nicht morgens leer sein – Werbung meines Verkehrsverbundes habe ich außerhalb seiner eigenen Fahrzeuge noch nie wahrgenommen?

    Zuletzt möchte ich meinen Grundgedanken wiederholen, der weg von Restriktionen (nur Förster dürfen große Autos fahren, eventuell noch Rollstuhlfahrer wurden genannt) und hin zu einer Verbesserung der Alternativen geht. Wenn wir Straßen bauen können, warum nicht auch Radwege? Wenn wir Parkplätze schaffen, warum nicht auch für Fahrräder?

  14. Barbara meint:

    Das sind Schwanzverlängerungskarren.
    Da diese zunehmend auch von Frauen gefahren werden: vielleicht bestätigt sich hier doch Freud’s Penisneid Theorie.

  15. Herr Kaltmamsell meint:

    „Verbietet sich […] nicht der zuerst hergestellte Bezug auf die dicht besiedelte Region? “
    Das weiß ich nicht, dazu müsste ich nachlesen, wer diesen Bezug aufgestellt hat (im ursprünglichen Blogeintrag steht er nicht) und ich habe mich auch nicht auf ihn bezogen. Intuitiv aber: nein, verbietet sich nicht, wie ich ja selber ähnlich gegen das Verbieten von Sachen bin wie Sie.

    Ähnlich wie Sie finde ich Ihre Nebenfrage spannend: „Gibt es bei einer derart enggefassten Privatheit diese überhaupt noch, da wir ja über die Sozial- und Rechtssysteme in Verbindung stehen?“ Antwort: Strenggenommen nicht – niemand ist eine Insel. (John Donne, nicht Simmel.) Die Gesellschaft muss immer wieder neu disktutieren, wo die – in letzter Kosnequenz künstliche – Grenze der Privatheit zu ziehen ist. Wenn ich zu Hause alte Liebesbriefe verbrenne, gilt das als privat, richtig so, auch wenn ich dabei das Gemeingut „Atmosphäre“ verbrauche (oder neutral: beeinflusse). Wenn ich richtig viel Zeug verbrenne, gilt das nicht mehr als privat. Ab wann das Verhalten nicht mehr als privat gilt, ist gesellschaftliche Verhandlungssache, auf Basis von garantierten Grundrechten.

    Ich will auch nicht einfach große Autos verbieten, will heißen: ich habe im Zusammenhang hier gar nicht darüber nachgedacht, sondern nur über das Konzept Privatheit. Das Argument, man darf sich sein Auto frei wählen, weil man das Recht dazu hat, akzeptiere ich erst mal. (Kann dann aber nachfragen nach der Grundlage des Rechts, wozu ich im Moment aber gar kein Bedürfnis habe.) Mit dem Argument, man darf sich sein Auto frei wählen, weil das Privatsache ist, habe ich mehr Schwierigkeiten, weil ich das als eine Art Zirkelschluss ansehe: Eine Privatsache ist, wenn einem keiner reinreden darf.

  16. obadoba meint:

    „Schwanzverlängerungskarren“. Ja, das ist auch meine Meinung.

    Besonders schlimm an den ganzen Riesenkarren finde ich, dass trotz massiver Fettsucht der Autos, die Fenster kleiner geworden sind und die Übersicht der Fahrer über ihre Monster inzwischen nahezu nicht-existent ist.

    Warum ich mich da so echauffiere:
    Der heutige Tag war ein Paradebeispiel dafür, dass die Leute ihre Karren nicht mehr im Griff haben. Ich radle mit hellem Licht vorn (200 Lumen auf kleinster Stufe) und hinten durch München und habe eine Lampe am Helm. Werde ich von den Fahrern der dicken SUVs gesehen? Nein! *schnaub*

  17. Margrit meint:

    Herr Kaltmamsell will die alten Liebesbriefe verbrennen?

  18. berit meint:

    Ein schönes Beispiel dafür wie schön sich Kommentare lesen lassen können.

  19. fujolan meint:

    hmm
    das passt nun nicht. Ich wollte Zitronen diskutieren, nicht Autos. Ok, ich machs, ich breche die Kommentarkette.

    Sagma Kaltmamsell bist du dir ganz sicher dass Bergamotten das Gleiche sind wie „Meyers Zitronen“?
    Bergamotte bekommen wir hier in der Stadt der EU-Institutionen häufiger auf den einheimischen Märkten. Sie sind eher grünlich – Meyersche Zitronen laut der von dir verlinkten Fachfrau eher gelblich. Und Bergamotten haben den sehr typischen Earl-Grey-eigenen Geruch und Geschmack.

    Neugierig: Ich

  20. Herr Kaltmamsell meint:

    Kurze Wiederholung des vorangehenden Blogbeitrags: Es geht genau darum, dass Bergamotte *nicht* das gleiche ist wie Meyer Lemons. Dass der Laden, der sie verkauft hat, das aber nicht so genau wusste.

    Ich habe die Früchte persönlich in Augen- und Zungenschein genommen und kann ihre Nichtbergamottität bestätigen.

  21. kecks meint:

    „nichtbergamottität“ :D

  22. Tine meint:

    Auch breite Autos müssen irgendwo untergebracht werden. Und im Moment werden öffentliche Parkplätze immer häufiger breiter gemacht (d.h. in bestehenden Tiefgaragen beispielsweise aus 3 Parkplätzen 2 gemacht). Was dazu führt, dass weniger Parkplätze zur Verfügung stehen. In der Folge wird die Forderung nach mehr Parkplätzen kommen, es wird wieder zuungunsten von Fußgängern und Fahrradfahrern Platz weggenommen. Insofern ist es schon keine Privatsache mehr.

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