Journal Montag, 21. März 2016 – Beifang aus dem Internet

Dienstag, 22. März 2016 um 6:37

Wieder kalt und düster, am Abend ein paar blaue Flecken am Himmel. Morgens ein wenig Kraftgymnastik, zur Arbeit geradelt, damit ich nach Feierabend ein Buch im Laden abholen konnte.

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Bitter: Was es anrichten kann, wenn man schon Kinder auf Diät setzt.
„On not being fed enough as a child.“
In diesem Fall sind die Kommentare essentieller Teil des Posts.

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Angewandte Wissenschaft: Klavierstimmen mit Physik.
„Die Entropie des Klaviers wird reduziert“.
Ob das mit Esoterik auch funktioniert hätte? Wünschelrute? Pendel?

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Dies hier fällt eher unter life hack:
„Von großen und kleinen Toilettentüren“.

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Wie ist es eigentlich für Journalisten, vor Ort über den Wahlkampf von Donald Trump zu berichten? Einiges klingt gruslig nach der „Lügenpresse“-Behandlung durch Pegida, AfD und Co.
„A Week on the Trail With the ‚Disgusting Reporters‘ Covering Donald Trump.“

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Öffentlich meinungsstarke Frauen ziehen besonders viele und aggressive Angriffe aus sich. Nun stellt sich heraus, dass das mittlerweile als Geschäftsmechanismus genutzt wird. Eklig.
„Medien lieben ‚Angry Young Women'“.

die Kaltmamsell

4 mal Beifall zu “Journal Montag, 21. März 2016 – Beifang aus dem Internet”

  1. Claudia F. meint:

    Hach, jetzt ist es doch noch passiert: Frau Kaltmamsell schreibt „zur Arbeit“ und nicht wie sonst „in die Arbeit“. Darüber bin ich immer etwas gestolpert, der Ausdruck war mir überhaupt nicht geläufig.
    Schöne Woche noch an der, in der oder bei der Arbeit und dann frohe Ostern!
    Claudia

  2. berit meint:

    Die Kommentare sind wirklich unendlich traurig. Auffallend auch, dass die meisten Diät-Kinder weiblich zu sein scheinen, aber das mag auch an der Zielgruppe des Blogs liegen.

  3. Suzie meint:

    Mein Kind ist 6 Jahre und wirklich „normal“ (abgesehen davon, was normal heißt – aber das ist eine andere Diskussion). Die Kinderärztin meinte: „Nun, anscheinend isst sie gern und ist nicht mäklig?!“ Ja stimmt – es ist nicht mäklig und isst so gut wie alles. In unserem Bekanntenkreis gibt es Familien, die stolz darauf sind, dass ihre verwöhnten Gören fast nichts vom Mittags-Abendtisch essen, weil es nun gerade nicht genau das ist, worauf das Kind heute Lust hat. „Da bleiben sie wenigstens dünn. Bei eurem müsst ihr da schon mal etwas aufpassen!!“

  4. Susann meint:

    Der Text über auf diät gesetzte Kinder – sehr traurig. Aber anscheinend ist das Gewicht selbst bei den Allerkleinsten ein Riesenthema. Sagte mir unlängst eine Mutter über ihr völlig normales Kind: „Einen Vorteil hat das ja, dass sie krank ist, da isst sie nämlich nichts, und sie hat eh so dicke Backen.“
    Das Kind ist acht Monate alt.
    Und: krank ist besser als pausbäckig, offenbar.

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