Journal Freitag, 17. März 2017 – Frühlingsgewitter

Samstag, 18. März 2017 um 8:00

Auf dem Heimweg gestern von der Arbeit herrschte eine seltsame Stimmung. Es war sehr warm nach einem sonnigem Vormittag, aufziehenden Wolken am Nachmittag, ich sah viele Menschen auf der Straße in Hemdsärmeln. In den Vorgärten überschlugen sich die Frühlingsblumen: Immer noch Krokusse und Märzenbecher, aber auch Osterglocken, Blausterne, Traubenhyazinten.

Von allen Seiten bauten sich dunkelgraue Wolkentürme um Flecken von blauem Himmel auf, trieben Windstöße vor sich her, diese wiederum stürzten sich auf Laubhäufchen. Das Licht wurde fahl, vereinzelte dicke Tropfen malten dunkle Tropfen auf den Alphalt.

Gegen 18 Uhr war das Gewitter fertig gebaut, es brach mit heftigem Wind und Sturzregen aus. Für die kommenden Tage sind kühle Temperaturen und Regen angekündigt.

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Beim @HerdyShepherd hat das diesjährige Lammen begonnen.

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Ging durch mein Internet, ist wirklich sehr lesenswert in seiner ganzen Ausführlichkeit: Wie UK sich auf den irgendwann eintretenden Tod der Königin vorbereitet.
„‚London Bridge is down‘: the secret plan for the days after the Queen’s death“.

Viele interessante und teilweise überraschende Details, zum Beispiel dass die aufwändige Beerdigungszeremonie mit anderen Hofzeremoniellen in England erst Ende des 19. Jahrhunderts entstand:

For a long time, the art of royal spectacle was for other, weaker peoples: Italians, Russians, and Habsburgs. British ritual occasions were a mess. At the funeral of Princess Charlotte, in 1817, the undertakers were drunk. Ten years later, St George’s Chapel was so cold during the burial of the Duke of York that George Canning, the foreign secretary, contracted rheumatic fever and the bishop of London died. “We never saw so motley, so rude, so ill-managed a body of persons,” reported the Times on the funeral of George IV, in 1830. Victoria’s coronation a few years later was nothing to write home about. The clergy got lost in the words; the singing was awful; and the royal jewellers made the coronation ring for the wrong finger. “Some nations have a gift for ceremonial,” the Marquess of Salisbury wrote in 1860. “In England the case is exactly the reverse.”

What we think of as the ancient rituals of the monarchy were mainly crafted in the late 19th century, towards the end of Victoria’s reign. Courtiers, politicians and constitutional theorists such as Walter Bagehot worried about the dismal sight of the Empress of India trooping around Windsor in her donkey cart. If the crown was going to give up its executive authority, it would have to inspire loyalty and awe by other means – and theatre was part of the answer. “The more democratic we get,” wrote Bagehot in 1867, “the more we shall get to like state and show.”

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Manche Kinder sind wirklich schwer einzuschüchtern. Unter anderem das von Modeste.
„Schwimmen“.

die Kaltmamsell

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