Journal Mittwoch/Donnerstag, 9./10. August 2017 – PokémonGo-Kämpfe vor der Arbeit

Freitag, 11. August 2017 um 6:43

Der Mittwoch war komplett unerwähnenswert, vielleicht noch dass das Wetter schöner war als erwartet, sonnig und mild. Auf meinem Heimweg waren die Draußensitzplätze der Lokale gut besetzt. Zum Nachtmahl gab’s Rösti mit Lachs und Sauerrahm, serviert von Herrn Kaltmamsell.

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Weil ich gestern morgens nichts zu bloggen hatte, kam ich zehn Minuten früher als sonst aus dem Haus. Diese nutzte ich, um auf dem Fußweg in die Arbeit eine PokémonGo-Arena zu erobern und einen (Einzel-)Raid zu gewinnen – sonst sehe ich immer nur die Chancen um diese frühe Uhrzeit, mag aber aus Eile nicht stehen bleiben und sie nutzen.

Wieder sehr intensive Arbeit, draußen regnete es meist. Zudem war es so kühl geworden, dass ich für den Heimweg die Not-Strickjacke in meinem Büroschrank überzog.

Bei meiner Bank gab ich die Münzen aus unserer mal wieder vollen Urlaubskasse ab (Sie erinnern sich: Herr Kaltmamsell und ich leeren jeden Abend unsere Geldbörsen in einen Topf, egal, wie viele Münzen drin sind) und kaufte noch ein wenig Obst ein.

Daheim stand in der Küche der Dampf, denn Herr Kaltmamsell hatte Knöcherlsulz gemacht. Zum Abendbrot gab es Salat aus Ernteanteil.

Meinem Schmerz verursachenden gereizten Nackennerv geht es ganz, ganz langsam besser; inzwischen stört er zum Beispiel nicht mehr meinen Nachtschlaf.

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Der Lokalteil Fürstenfeldbruck der Süddeutschen berichtet über den Stand des Kartoffelkombinats:
„Gemüse für München“.
(Mit Foto unserer Gärtnerin Aurelia!)

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Ein mittlerweile entlassener Google-Mitarbeiter hat intern ein Manifest gegen die diversity-Politik seines Arbeitgebers veröffentlicht: Sie ignoriere die natürlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die der tatsächliche Grund für den geringen Frauenanteil in der Informatik seien, und richte deshalb Schaden an. (Stark verkürzt, seinen ganzen Text lesen Sie hier.)

Da der Autor scheinbar vernünftig argumentiert und ganz offensichtlich überzeugt ist von seinen Schlussfolgerungen, ist es umso wichtiger, die Studien und Zusammenhänge aufzuzeigen, die seinen Thesen wiedersprechen. Recht gut macht das Faruk Ateş mit seinem Post
„A Brief History of Women in Computing“.

die Kaltmamsell

4 mal Beifall zu “Journal Mittwoch/Donnerstag, 9./10. August 2017 – PokémonGo-Kämpfe vor der Arbeit”

  1. iris meint:

    dieser artikel könnte interessant für sie sein: http://time.com/transgender-men-sexism

  2. Hauptschulblues meint:

    Es gibt also noch eine Bank, die Münzen annimmt und zählt. Hauptschulblues hatte da große Schwierigkeiten, am Ende weigerte sich die Filiale Münzgeld anzunehmen. (Kinder bezahlen ja oft mit einer Handvoll Münzen.) Eine Rettung war dann der Zählapparat in einer anderen Zweigstelle, aber da war der Weg weit.

  3. Trolleira meint:

    Danke für den Hinweis auf Faruk Ates Post!

  4. Tim meint:

    „Pushed out“. Steile These. Mitte der 80er Jahre hat sich das Informatikstudium komplett verändert. Davor konnte man Dipl.-Informatiker/in werden, ohne einen Computer gesehen zu haben, im übertragenen Sinn. Was man heute als Theoretische Informatik bezeichnet, war damals der Standard im Studium, keine 3D-Welten programmieren. Das kann auch als Gegenthese dienen, dass die Geschlechter doch unterschiedlich sind. Beides ziemlich dünnes Eis. Aber ich mach mir hal die Welt so wie sie mir gefällt und sie mir nutzt…

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