Journal Montag, 9. Oktober 2017 – Regenmontag mit Pizzaabend

Dienstag, 10. Oktober 2017 um 5:47

Fußweg in die Arbeit unterm Regenschirm, es blieb den ganzen Tag düster und regnerisch.

Emsiger Bürotag; ich fühlte mich gelassen, da sich ein wenig Belastendes gelöst hatte. Die Erkältung verschwindet weiter.

Heimweg mit dem Fahrrad – es stand ja noch von Freitag da. Zum Glück ohne Regen.

Zum frühen Nachtmahl ging ich auf eine Pizza mit Herrn Kaltmamsell ums Eck. Früh ins Bett, um noch lange lesen zu können.

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Ach: Es gibt sowas wie forensische Architektur. Maik Novotny hat einen solchen forensischen Architekten interviewt, Eyal Weizman:
„‚Wir arbeiten im Namen der Opfer‘.“

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Für die Süddeutsche macht sich Gustav Seibt Gedanken über die Separatismusbestrebungen im Europa der vergangenen Systeme. Und warnt:

„Selbstbestimmung lädt zur Diktatur ein“

… das sind die europäischen Nationalstaaten: heterogen, innerlich voller Verschiedenheiten, historische Regionen, unterschiedliche Konfessionen und Dialekte überwölbend, mit Mehr- und Minderheiten.

Den homogenen Nationalstaat, das Phantasma vieler Nationalisten, kann es nur auf kleinstem Raum geben, wo das Volk als Großfamilie, als Clan-Verband, eben als „Stamm“ begriffen wird, nicht als historisch gewachsene Rechtsgemeinschaft von Bürgern, die sich als Gleiche anerkennen. Alle Versuche, in großen Nationen Homogenität, Einförmigkeit von Volk oder Kultur herzustellen, endeten in brutaler Unterdrückung, oft mit ethnischen Säuberungen, gar Massenmorden.

die Kaltmamsell

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