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	<title>Vorspeisenplatte</title>
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	<description>Speisen</description>
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		<title>Journal Montag, 6. Februar 2012 &#8211; Aaaarbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 05:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Lassen Sie mich mal ganz fest nachdenken, ob es irgendwas außer gut zwölf Stunden Arbeit gab (hatte kurz die Idee, an die beteiligten Abteilungen dieses Poster zu verteilen). &#8230; &#8230; &#8230; Vielleicht interessiert Sie, dass ich für das extra frühe In-die-Arbeit-Fahren mit einem Sitzplatz in der U-Bahn belohnt wurde? Das war ganz toll. (Ich will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lassen Sie mich mal ganz fest nachdenken, ob es irgendwas außer gut zwölf Stunden Arbeit gab (hatte kurz die Idee, an die beteiligten Abteilungen <a href="http://www.keepcalmandcarryon.com/keep-calm-and-carry-on/posters-artwork/keep-calm-carry-on-red-poster/" target="_blank">dieses Poster</a> zu verteilen).<br />
&#8230;<br />
&#8230;<br />
&#8230;<br />
Vielleicht interessiert Sie, dass ich für das extra frühe In-die-Arbeit-Fahren mit einem Sitzplatz in der U-Bahn belohnt wurde? Das war ganz toll. (Ich will Ihr Achselzucken nicht gesehen haben! An diesen eiskalten Tagen sind die U-Bahnen sonst verlässlich knallvoll.)</p>
<p>§</p>
<p>Mittags in der Kantine eine Blätterteig-Gemüsetasche zum Salat gegessen, die ganz ausgezeichnet schmeckte; die Füllung enthielt unter anderem Tomate und Schafskäse.</p>
<p>§</p>
<p>Die beste Nachricht des Tages: „Ich wollte nur Bescheid geben, dass ich keine Änderungen mehr habe.“</p>
<p>§</p>
<p>Käse und lecker frisches (gekauftes!) Sonneblumenbrot zum Abendbrot. Meine Sporttasche sieht momentan öfter mein Büro als eine Sportstätte.</p>
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		<title>Journal Sonntag, 5. Februar 2012 &#8211; Literaturverbote, Kuchen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 05:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie denken vielleicht, der Kampf religiöser Fanatiker gegen Salman Rushdie und gegen seinen Roman The Satanic Verses (hier meine Leseempfehlung) sei Geschichte? Leider nein. Das wusste ich zwar schon vorher, doch seit Herr Rushdie twittert, bekomme ich die konkreten aktuellen Vorfälle mit. So wurde im Januar das Jaipur Literature Festival in Indien durch Drohungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie denken vielleicht, der Kampf religiöser Fanatiker gegen Salman Rushdie und gegen seinen Roman <i>The Satanic Verses</i> (<a href="http://common-reader.de/2010/06/rushdie-satanic-verses/" target="_blank">hier meine Leseempfehlung</a>) sei Geschichte? Leider nein. Das wusste ich zwar schon vorher, doch seit Herr Rushdie twittert, bekomme ich die konkreten aktuellen Vorfälle mit. So wurde im Januar das <a href="http://jaipurliteraturefestival.org/" target="_blank">Jaipur Literature Festival</a> in Indien durch Drohungen und Angriffe muslimischer Extremisten massiv behindert, weil Salman Rushdie angekündigt war &#8211; und wir sprechen hier von einer Literaturveranstaltung mit 262 Autoren und Autorinnen, zum Teil von Weltruhm, und mit 120.000 Besuchern. Dazu kam eine aufs Schädlichste irreführende Berichterstattung durch die Medien. Auf der Website der <i>New York Times</i> schildert einer der Veranstalter des Festivals, William Dalrymple, die Ereignisse unter dem bezeichnenden Titel <a href="http://india.blogs.nytimes.com/2012/02/03/myth-and-fiction-at-the-jaipur-literature-festival/?src=tp" target="_blank">„Myth and Fiction at the Jaipur Literature Festival“</a>.</p>
<blockquote><p>In the years that followed the publication of Salman Rushdie’s novel, “The Satanic Verses,” a tragic game of Chinese whispers took place among those Indian Muslims who decided to take action against the novel. Few of them had ever read it: the book was banned in India before more than a handful of copies had arrived at customs, so of the many of pages that were written about the book in Rushdie’s home country, almost all were based on hearsay.</p>
<p>This did not, of course, stop many of Rushdie’s many critics developing an elaborate demonology about both writer and book. Just how elaborate became very clear last month after I and my fellow organizers of the Jaipur Literature Festival announced Salman’s second visit to our festival. Unacceptable, screamed the maulanas, who suddenly began popping up in television news channels and in demonstrations, holding forth with remarkable confidence on work they could not possibly have read.</p>
<p>Over the last week I have watched with dismay a similar process of mythologization take place in the Indian and international press over the succession of events which tragically led to Salman cancelling his visit to Jaipur (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Dazu kommt, und das weiß ich auch aus eigener Lektüre:</p>
<blockquote><p>Unlike the make-believe Rushdie who dominates the myths spun by extremists, the real Rushdie has written with great warmth and sympathy about the Indian Muslim community in which he was brought up, and books like “Shame,” “Shalimar the Clown,” “The Moor’s Last Sigh” and the “Enchantress of Florence” show a profound engagement with the history and culture of South Asian Islam.</p></blockquote>
<p>§</p>
<p>Meine ersten <a href="http://kuechenzaubereien.blogspot.com/2010/05/cake-pops.html" target="_blank">Cake Pops</a> zubereitet.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120205_Cake_Pops.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120205_Cake_Pops.jpg" alt="" title="120205_Cake_Pops" width="413" height="356" class="alignnone size-full wp-image-12821" /></a></p>
<p>Es war eine besonders sympatische Praktikantin, die diese Leckerei letzte Woche zum Abschied mitgebracht hatte &#8211; hat man unter <i>diesen jungen Leuten</i> (TM) wohl derzeit sehr. Aus guten Gründen, sie schmecken vorzüglich.</p>
<p><a href="http://www.food.com/recipe/nigella-lawson-flourless-chocolate-orange-cake-303266" target="_blank">Einen abgefahrenen Orangenkuchen von Nigella Lawson</a> gebacken. Vermutlich unterscheiden sich anglophone <i>food processors</i> in einem entscheidenden technischen Detail von unserer 1500-Watt-ich-knet-euch-alle-nieder-Kenwood: Meine wollte die zwei Stunden gekochten Orangen ums Verrecken nicht pürieren, die Stücke blieben unberührt auf der Schicht Mus liegen, die die Messer unten gehackt hatten. Also die Sauerei in eine Rührschüssel umgefüllt und mit dem Pürierstab zerstört. Dann die restlichen Zutaten mit dem gewohnten Rührgerät untergemischt.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120205_Orange_Chocolate_Flowerless.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120205_Orange_Chocolate_Flowerless.jpg" alt="" title="120205_Orange_Chocolate_Flowerless" width="432" height="324" class="alignnone size-full wp-image-12822" /></a></p>
<p>Das Ergebnis: Sehr saftig, sanft orangig &#8211; aber so richtig umgehauen hat‘s mich nicht.</p>
<p>§</p>
<p><i>The Muppets</i> gesehen, auch diese Woche in München genau eine Vorstellung im Original. Drei (erwachsene) Kinobesucher kamen im vollen Ornat als Kermit oder Miss Piggy, hatten zudem sichtlich durchgeliebte Fozzy- und Kermit-Plüschtiere dabei &#8211; ich freute mich sehr. Weniger erfreulich war der Film: Lahme Handlung, lahme Musiknummern, lahme Witze. Was gäbe ich um eine weitere Folge der <i>Muppets Show</i>.</p>
<p>§</p>
<p>Für Isarlauf war es mir zu kalt. Die Sonne zog mich zwar mit Macht in die Laufschuhe, doch ich habe aus der Erfahrung der vergangenen Winter gelernt, dass meine Atemwege es mir sehr übel nehmen, wenn ich sie bei zweistelligen Minusgraden belaste. Statt dessen eine Runde Stepaerobic über den Dächern Ostmünchens.</p>
<p>§</p>
<p>Sellerieschnitzel (Gemüsekiste) zum Nachtmahl.</p>
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		<title>Journal Samstag, 4. Februar 2012 &#8211; Die Bandprobe</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/02/journal-samstag-4-februar-2012-die-bandprobe.htm</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 07:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorsatz für diesen Samstag: Nicht hetzen! Wegen nichts! Das begann mit Ausschlafen nach einer eher unruhigen Nacht. Gefolgt von gemächlichem café con leche. Kein Versuch, vor die Mittagsverabredung noch eine Runde Sport zu klemmen, sondern bloß ein bisschen Muckibude. Wäschewaschen nur, weil wirklich locker Zeit dafür war. Mittagsverabredung mit einem professionellen Beobachter der Sicherheitskonferenz. Beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorsatz für diesen Samstag: Nicht hetzen! Wegen nichts!</p>
<p>Das begann mit Ausschlafen nach einer eher unruhigen Nacht. Gefolgt von gemächlichem <i>café con leche</i>. Kein Versuch, vor die Mittagsverabredung noch eine Runde Sport zu klemmen, sondern bloß ein bisschen Muckibude.</p>
<p>Wäschewaschen nur, weil wirklich locker Zeit dafür war.</p>
<p>Mittagsverabredung mit einem professionellen Beobachter der Sicherheitskonferenz. Beim Abholen sehr geschmunzelt über die Kugelform der aus ganz Deutschland zusammengezogenen Polizisten. In dieser Ekelkälte hatten sie mein Mitleid, doch die Damen und Herren kannten offensichtlich Gegenmittel.</p>
<p>§</p>
<p>Per Bahn zu meinem Bruder, um das Ständchen zum 70. Geburtstag meines Vaters zu üben. Mit Keyboard (Schwägerin), großer Trommel (Bruder), meiner Mutter und ihren drei Enkeln, einer Vielzahl von Rhythmusgerät auf freie Hände verteilt (mein Bruder schlagzeugt, seit er 13 ist). War sehr effizient und produktiv: Bruder hatte auf seinen Projekleiter-Modus umgeschaltet, das ist für schnelle Ergebnisse in kleinen Vorhaben sehr zu empfehlen. Solange man in Kauf nimmt, eher pädagogisch und kuschlig ausgerichtete Teilnehmer ein wenig vor den Kopf zu stoßen. Deshalb die Betonung auf <i>kleine</i> Vorhaben, da diese Düpierung bei auch nur etwas größeren Vorhaben zu Verletzheit und Bocken führen würde.<br />
Mitbewohner strahlte auf der Heimfahrt: „Jetzt kann ich sagen, dass ich auch mal auf einer Bandprobe war.“</p>
<p>§</p>
<p><i>All about Lulu</i> von Jonathan Evison ausgelesen &#8211; ich glaube, ich habe etwas gegen Pointen an Ende von ernsthaften Romanen. Es war mein viertes E-Book, und ich mag das Lesen auf dem Gerät durchaus. Mir fällt auf, dass ich die Handlungen, den Sprachstil so ganz undinglich in Erinnerung behalte; sonst erinnere ich mich an Geschichten meist in Verbindung mit dem Cover des Buches, seinem Format, vielleicht sogar dem Schrifttypus. Auf dem Reader ist die Schrift immer dieselbe (außer ich ändere das), das Format des Geschichtenträgers bleibt gleich. Ich finde das vorerst gar nicht schlecht, habe aber auch nichts dagegen, das nächste Buch wieder auf Papier zu lesen.</p>
<p>§</p>
<p>Zwei Kuchen vorbereitet.<br />
Vom Mitbewohner in einen seiner Kniffe des Resteessens eingeweiht worden. Es kommt nämlich so gut wie nie vor, dass ich von einem daheim gekochten Gericht öfter als einmal esse: Der Mitbewohner isst das Übrige vom Vortag meist zum Frühstück, manchmal im Lauf des Tages, schließlich arbeitet er viel von Zuhause aus. Wenn ein Rest mit viel Soße übrig ist, macht er sich gerne Nudeln dazu &#8211; in der Soße gegart. Und das hat er mir gestern auf der Basis des restlichen Schmorlauchs mit Champignon vorgesetzt. Schmeckte wirklich gut, auch wenn die Nudeln auf diese Weise eher ungleichmäßig durchgegart sind.</p>
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		<title>Journal Freitag, 3. Februar 2012 &#8211; Gänseblümchen</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/02/journal-freitag-3-februar-2012.htm</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 07:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt weiß ich, dass ich immer, IMMER erheiterbar bin: Vorteil eines iMac (Was tut man da als Durchsuchter? Ein zu deutlich verbissenes Lachen macht einen sicher verdächtig.) Insgesamt aber, insgesamt bräuchte ich deutlich mehr von der Sorte Humor, die aus Frau Julies Texten klingt, zum Beispiel aus diesem Tage wie dieser *Ich bin ein Gänseblümchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt weiß ich, dass ich immer, IMMER erheiterbar bin:<br />
<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/02/02/monitor-und-tastatur/" target="_blank">Vorteil eines iMac<br />
</a>(Was tut man da als Durchsuchter? Ein zu deutlich verbissenes Lachen macht einen sicher verdächtig.)</p>
<p>Insgesamt aber, insgesamt bräuchte ich deutlich mehr von der Sorte Humor, die aus Frau Julies Texten klingt, zum Beispiel aus diesem<br />
<a href="http://blog.lvz-online.de/hinterstuebchen/tage-wie-dieser/" target="_blank">Tage wie dieser</a></p>
<p>*Ich bin ein Gänseblümchen im Sonnenschein&#8230;*</p>
<p>§</p>
<p>Wetter eisig und sonnig.</p>
<p>§</p>
<p>Musste leider zweimal Kollegen von meinem Schreibtisch verjagen, indem ich fast ernsthaft böse zischte: „Jetzt nicht!“</p>
<p>Immer wieder erstaunlich, was in Hochstresssituationen so schiefgehen kann, von dem man in keiner Planung erwartet hätte, dass es ein Risiko sein könnte. Aktueller Fall: Aus einem vielseitigen PDF ein paar Seiten herausnehmen (Acrobat Professional), unverändert abspeichern und dann beim Wiederöffnen nur Fehlermeldungen bekommen &#8211; Datei kaputt und in keiner Weise druckbar. Der Fehler hingegen war aufs Schönste und verlässlich reproduzierbar. Es half mal wieder der Generalschlüssel, den mir die britische Fernsehserie <i>The IT Crowd</i> beigebracht hat: „Have you tried switching it off and on again?“ Nach Neustart des Rechners ging alles. Hätte ich diese Datei nicht für einen höchst pressierigen und insgesamt sehr komplexen Ausdruck in der Hausdruckerei benötigt, würde ich das Erlebnis als lehrreich abspeichern.</p>
<p>(Am Vorabend war es übrigens der Stromausfall in meinem Arbeitsstadtviertel gewesen, der wirklich unvorhersehbarerweise einige dringende Arbeit verzögert hatte.)</p>
<p>*Ich bin ein Gänseblümchen im Sonnenschein&#8230;*</p>
<p>§</p>
<p>Am frühen Nachmittag zwang ich mir eine trockene Semmel zwischen die Zähne, und siehe da: Nach 24 Stunden Appetitlosigkeit und Nahrungsverweigerung beruhigte mich das spürbar. Die Arbeitslage beruhigte sich ebenfalls, es meldete sich geradzu Freude auf den Abend.</p>
<p>Zurecht, denn wieder servierte mir der Mitbewohner Köstlichkeiten:<br />
- Hummus mit Karottenstäben<br />
- Avocado mit eingebackenem Ei<br />
- Schmorlauch mit Champignons</p>
<p>Dazu hatte ich nach vielen Tagen mal wieder Lust auf ein Glas Wein. Es wurde der kräftige und verlässliche <a href="http://www.vinos.de/main10.php?&#038;func=10xs&#038;nArtikel_ID=10802&#038;func_ext=Winfo" target="_blank">Dehesa La Granja, Castilla y León</a>.</p>
<p>§</p>
<p>Ein bisschen Textlernen für das Ständchen zum 70. Geburtstag meines Vaters: Mein Bruder hat Peter Fox&#8217; „Schüttel deinen Speck“ umgedichtet. Wir werden einiges Tempo aus dem Stück nehmen müssen, damit man den Text versteht.</p>
<p>§</p>
<p>Letzter Blick auf den Berufsblackberry ergab: Ambulanter Querschuss, der das Projekt zwei Schritte zurückwirft. Bei weiterhin unverrückbarem Endtermin im Februar.</p>
<p><object style='width:470px;height:285px;' width='470' height='285'><embed src='http://www.myvideo.de/movie/7046510' width='470' height='285' type='application/x-shockwave-flash' allowscriptaccess='always' allowfullscreen='true'></embed><param name='movie' value='http://www.myvideo.de/movie/7046510'></param><param name='AllowFullscreen' value='true'></param><param name='AllowScriptAccess' value='always'></param></object><br /><a href='http://www.myvideo.de/watch/7046510/Ganz_schoen_Feist_Gaensebluemchen' title='Ganz sch&ouml;n Feist - G&auml;nsebl&uuml;mchen - MyVideo'>Ganz sch&ouml;n Feist &#8211; G&auml;nsebl&uuml;mchen &#8211; MyVideo</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Journal Donnerstag, 2. Februar 2012 &#8211; sich / einander</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/02/journal-donnerstag-2-februar-2012.htm</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 05:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Na gut, dann bin ich halt leicht zu beleidigen (meine korsische Seite?). Wenn ich in der knallvollen U-Bahn versuche Platz zu schaffen, indem ich mich in die etwas freieren Gänge schiebe, dabei einen Herrn mit meiner (selbstverständlich abgenommenen) Tasche anremple und mich mit „Verzeihung“ dafür entschuldige. Wenn er mich dennoch anschnaubt: „Mann, jetzt geht’s aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na gut, dann bin ich halt leicht zu beleidigen (meine korsische Seite?). Wenn ich in der knallvollen U-Bahn versuche Platz zu schaffen, indem ich mich in die etwas freieren Gänge schiebe, dabei einen Herrn mit meiner (selbstverständlich abgenommenen) Tasche anremple und mich mit „Verzeihung“ dafür entschuldige. Wenn er mich dennoch anschnaubt: „Mann, jetzt geht’s aber los.“ Dann bin ich beleidigt.</p>
<p>§</p>
<p>Der Ton für den Tag war damit leider bereits gesetzt: Beim Heißwasserholen stieß ich meine volle <a href="http://www.bodum.com/de/de-ch/shop/detail/1315-16/?navid=49" target="_blank">(Metall-)Teekanne</a> mit Schwung um und verteilte ihren Inhalt über meinen Arm und den Boden der Cafeteria. Nasser Jackenärmel, hochrote Hand (nichts Schlimmes, die Temperatur des Teewassers aus dem Kaffeevollautomaten ist ideal für Kräuter- und grünen Tee), Zusatzarbeit für das Kantinenpersonal, heute lieber keinen Tee.</p>
<p>§</p>
<p>Eine meiner Sprachempfindlichkeiten habe ich hier noch nicht ausgelebt: Die Unterscheidung sich / einander. <a href="http://boschblog.de/2011/06/04/leergutflirt/" target="_blank">In Herrn Bosch habe ich einen Verbündeten im Kampf für diese Sache.</a></p>
<p>Das aktuelle Beispiel, warum diese Unterscheidung so wichtig wie korrekte Kommasetzung sein kann (<a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2004/12/ieats-shoots-leavesi.htm" target="_blank">siehe <i>Eats, Shoots and Leaves</i></a>) tauchte in meiner nächtlichen Twittertimeline auf:</p>
<blockquote><p>Müssen sich Menschen wirklich beim Sportgucken umbringen?</p></blockquote>
<p>Bevor ich die Nachrichten des Tages gelesen hatte, ging ich von einem bis dahin unbekannten Phänomen des Sportfan-Suizids aus: Menschen bringen sich um, während sie Sport gucken. In Verbindung mit den Nachrichten des Tages klärte sich mein Irrtum: In Ägyten hatten Sportfans einander umgebracht.</p>
<p>§</p>
<p>Plan für den letzten Teil des Tages war gewesen: Muckibude, Abendessen bei kleinem Sendlinger Feinkostitaliener mit Freundin.<br />
Leben war dann: Anders.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Journal Mittwoch, 1. Februar 2012 &#8211; Start</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/02/journal-mittwoch-1-februar-2012.htm</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 05:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich könnte ja mal wieder, dachte ich mir seit einiger Zeit. Tagebuchbloggen nämlich. Ein paar Freunde hat das ja, und die freuen sich. Die gelangweilten Augenroller waren bislang immer zu höflich sich zu beschweren (sehr freundlich, danke!). Kurz davor dachte ich wiederum: Nee, nicht im Februar, da passiert vor allem Berufliches, und das hat hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte ja mal wieder, dachte ich mir seit einiger Zeit. Tagebuchbloggen nämlich. Ein paar Freunde hat das ja, und die freuen sich. Die gelangweilten Augenroller waren bislang immer zu höflich sich zu beschweren (sehr freundlich, danke!). Kurz davor dachte ich wiederum: Nee, nicht im Februar, da passiert vor allem Berufliches, und das hat hier nichts zu suchen. Jetzt bin ich so weit, dass ich denke: Ja mei, dann wird&#8217;s halt kryptisch.</p>
<p>§</p>
<p>Projektleiterinnenfantasie: „Im Anhang finden Sie die finale Fassung. Ab sofort werde ich bei jedem Änderungswunsch in Tränen ausbrechen.“ Tatsächlich geschrieben habe ich natürlich nur den ersten Satz.<br />
Seit Tagen platzt mir fast der Kopf, ohne dass es sich um Kopfweh im eigentlichen Sinn handelt, und eine Stirnhöhlenentzündung hätte doch längst ausbrechen müssen.<br />
Kollegin am Mittagstisch: „Aber wenn das alles vorbei ist, dann lachst du schon mal wieder, oder?“</p>
<p>§</p>
<p>Mein Lacher des Tages, aus Gründen. Aus sehr guten Gründen:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/V2rVYvylvZc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>via <a href="https://twitter.com/#!/luebue/status/164705138819342336" target="_blank">@luebue</a></p>
<p>§</p>
<p>Eigentlich hatte ich Theaterkarten. Aber auch die dritte Vorstellung meines Kammerspielabos dieser Saison ließ ich wegen bodenloser Hirnerschöpfung ausfallen. Dann sind die Abokosten halt Kultursubvention. Statt dessen ein gutes Stündchen auf den Crosstrainer im <del>Fitness</del>Abnehmstudio &#8211; wie meistens klappte es, dass mein Hirn nach etwa 50 Minuten bei einem gelassenen „Tirili“ landete.</p>
<p>§</p>
<p>Draußen ist es jetzt doch noch so richtig winterkalt.</p>
<p>§</p>
<p>Der Mitbewohner empfing mich mit einem Abendessen aus Chicoree (aus der Regional-Gemüsekiste) mit Ziegenfrischkäsedip, Apfel-Karotten-Salat (Gemüsekiste), Lauch-Champignon-Risotto (Gemü&#8230;), Orangen-Polentakeksen. Durchwegs köstlich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Style</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Satorialist habe ich zwar schon sehr früh entdeckt, aber nicht selbst – eine frühe Bloggerin wies mich auf dieses neue und völlig andere Blog hin: Es zeigte einfach nur Fotos von interessant aufgemachten Menschen, die der Blogger auf den Straßen von New York sah. (Andererseits: Kann man im Web etwas selbst entdecken? Ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den <a href="http://www.thesartorialist.com/" target="_blank">Satorialist</a> habe ich zwar schon sehr früh entdeckt, aber nicht selbst – <a href="http://zeitgenossen.twoday.net/" target="_blank">eine frühe Bloggerin</a> wies mich auf dieses neue und völlig andere Blog hin: Es zeigte einfach nur Fotos von interessant aufgemachten Menschen, die der Blogger auf den Straßen von New York sah. (Andererseits: Kann man im Web etwas selbst entdecken? Ist es nicht die Natur dieses Netzes, dass man auf Inhalte stößt, weil jemand andere zuvor darauf gestoßen ist und darauf hinweist?)</p>
<p>Mich hat dieses Blog geprägt. Die Menschen, die dieser Scott Schuman zeigte, kleideten sich nicht nach irgendeiner Mode (auch wenn hin und wieder Modeschöpferideen gespiegelt wurden), sie waren auch keine Models. Diese großen, kleinen, jungen, alten, manchmal sogar dicken Menschen<sup><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/01/style.htm#footnote_0_12813" id="identifier_0_12813" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="irgendwann erkl&auml;rte Scott, dass er gerne mehr dicke Menschen zeigen w&uuml;rde, doch die lie&szlig;en sich meist nicht fotografieren">1</a></sup> kopierten ganz offensichtlich nicht die Aufmachung, die sie an Models gesehen hatte und deklinierten es auf ihre unmodellige Natur herunter. Sondern sie stellten sich und ihre Natur in dem Mittelpunkt, taten Dinge damit. Die Menschen auf den Satorialist-Bildern kleideten sich nicht mal nach den Kriterien hübsch und passend: Ich gestehe, dass ich zunächst oft wie meine Mutter auf die Fotos reagierte: Aber das passt doch gar nicht zusammen, wie schrecklich! Schnell aber erreichte mich der Zauber des Bruchs, der Anspielung, des Ausprobierens – um zu sehen, was dann passiert. Und ich begann selbst solche Tests: Wieso nicht die allerunpassendsten Ohrringe zu diesem Kleid? Wieso nicht Schuhe, deren Blau eben genau nicht dem Rock entspricht? Diese für mich neue Grundhaltung brachte das Element Kunst ins persönliche Spiel mit dem Aussehen.<br />
Als Scotts Bilder <a href="http://www.penguin.co.uk/nf/Book/BookDisplay/0,,9781846142505,00.html" target="_blank">auch als Buch veröffentlicht wurden</a> – damals wurde er bereits lange von etablierten Medien als Fotograf auf der ganzen Welt engagiert –, schenkte ich es umgehend meiner Offline-Mutter: Ich wollte ihr diesen Kunstansatz nachvollziehbar machen.</p>
<p>Heute weiß ich, dass Scott Schumanns Aufnahmen das ganze Web, die gesamte Modebranche beeinflusst haben, dass er Streetstyle-Modebloggen mehr oder weniger begründet hat (ja, es gab frühere, aber nicht so einflussstarke). Wobei mir das englische Wort <i>style</i> mehr liegt als das deutsche Stil – vermutlich einfach nur, weil es sich zweisilbig spricht.</p>
<p>Besonders freue ich mich bis heute daran, dass der Satorialist männliche Eleganz in vielerlei Spielarten zeigt. Deshalb bin ich ganz begeistert, dass er 25 dieser eleganten Herren in einer wunderschönen Trattoria in Florenz zusammengebracht hat – und dass es davon einen kurzen Film gibt.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/35926876?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/35926876">The Sartorialist: Lunch for 25</a> from <a href="http://vimeo.com/user10206415">The Sartorialist</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_12813" class="footnote">irgendwann erklärte Scott, <a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/08/der-menschliche-korper.htm" target="_blank">dass er gerne mehr dicke Menschen zeigen würde, doch die ließen sich meist nicht fotografieren</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Gekocht, gesehen, bewegt &#8211; das Wochenende</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 20:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie freundlich vom Winter, dass er auch an diesem Samstag in Weiß kam: Gelegenheit zu Schneeschwimmen im Dantebad. (Foto vom Bad habe ich keines, klicken Sie sich lieber durch die schönen Bilder auf der Website des Dantebads.) Es war traumhaft. Zum einen ist die abgetrennte Bahn für ernsthafte Schwimmer besonders breit, man kann also bequem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie freundlich vom Winter, dass er auch an diesem Samstag in Weiß kam: Gelegenheit zu Schneeschwimmen im Dantebad.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120128_U_Westfriedhof.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120128_U_Westfriedhof.jpg" alt="" title="120128_U_Westfriedhof" width="428" height="418" class="alignnone size-full wp-image-12808" /></a></p>
<p>(Foto vom Bad habe ich keines, klicken Sie sich lieber durch <a href="http://www.swm.de/privatkunden/m-baeder/schwimmen/freibaeder/dante-winter-warmfreibad.html" target="_blank">die schönen Bilder auf der Website des Dantebads</a>.)</p>
<p>Es war traumhaft. Zum einen ist die abgetrennte Bahn für ernsthafte Schwimmer besonders breit, man kann also bequem überholen, selbst wenn jemand entgegenkommt. Zum anderen hat das Becken einen Metallboden, auf dem sich die Schwimmer etwas spiegeln &#8211; ich sah also selbst beim Kraulen mit Blick auf den Beckenboden, ob ich mich einem langsameren Vorschwimmer näherte. Und wie erinnert kitzelten mich die Schneeflocken auf Armen und Schultern. Der Dampf über dem Wasser machte die Sicht untergetaucht besser als in der Luft &#8211; er war so dicht, dass der Beckenrand nicht mehr zu sehen war und ich mir vorstellen konnte, im freien Gewässer zu schwimmen. Allerdings auch hier: 20 Prozent Schwimmflügerlschwimmer. Ich werde mich mit diesem neuen Trend anfreunden müssen.</p>
<p>Übrigens hat dieses Dantebad eine eigene Rückenschwimmerbahn &#8211; nur falls Sie zu den vielen Menschen gehören, deren Wirbelsäulenprobleme nur diese Schwimmart zulassen.</p>
<p>§</p>
<p><i>The Artist</i> gesehen, ja, auch den in Originalversion, mit englischen Zwischentiteln. Eine wirklich schöne Grundidee &#8211; aber gibt es denn keinen anderen interessanten Aspekt an der Stummfilmzeit als den Siegeszug der <i>talkies</i>? Der spätestens 1952  mit <i>Singing in the Rain</i> aufs Wunderbarste durchgespielt wurde („Ich kannnich liem!“ &#8211; den habe ich sehr in der deutschen Synchronfassung im Ohr). Ich fand die Anspielungen sehr schön, Kamera, Schnitt &#8211; alles ganz großartig. Aber der Film hätte eine interessantere Handlung verdient.</p>
<p>§</p>
<p>Nachdem ich ihn inzwischen regelmäßig mache, <a href="http://www.vorspeisenplatte.de/rezepte/ottolenghis-gebratener-chicoree-mit-granatapfel-walnussen-halloumi.htm" target="_blank">schreibe ich ihn zu meinen Rezepten</a>: Ottolenghis gebratenen Chicoree mit Granatapfel, Walnüssen, Halloumi.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/rezepte/archiv/120128_Chicoree_Ottolenghi.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/rezepte/archiv/120128_Chicoree_Ottolenghi.jpg" alt="" title="120128_Chicoree_Ottolenghi" width="379" height="322" class="alignnone size-full wp-image-627" /></a></p>
<p>Wieder ein Rezept aus <a href="http://www.davidlebovitz.com/" target="_blank">David Lebovitz</a>&#8216; <i>Ready for Dessert</i> probiert: Maple-Walnut Pear Cake.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120128_Pear_Maplesirup.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120128_Pear_Maplesirup.jpg" alt="" title="120128_Pear_Maplesirup" width="376" height="342" class="alignnone size-full wp-image-12809" /></a></p>
<p>Wie bislang alles aus diesem Buch überdurchschnittlich köstlich. Allerdings blieben Teile des Kuchens beim Stürzen in der Form &#8211; das nächste Mal werde ich den Boden abweichend von Davids Anweisung mit Backpapier auskleiden. (Ich konnte den Sirup ohnehin nicht wie er gleich in der Kuchenform erhitzen: Der Boden der edlen La Forme hat einen Rand auch nach unten.)</p>
<p>§</p>
<p>Für das sonntägliche Laufen hatte ich mir den Wecker auf 7 Uhr gestellt, da ich Frühstücksbesuch erwartete. Um dann festzustellen, dass es um halb acht, also nach einem Glas Wasser, Katzenwäsche und Ankleiden, noch dunkel war. Aber um acht ging es dann.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120129_Isarlauf_1.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120129_Isarlauf_1.jpg" alt="" title="120129_Isarlauf_1" width="487" height="415" class="alignnone size-full wp-image-12810" /></a></p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120129_Isarlauf_2.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120129_Isarlauf_2.jpg" alt="" title="120129_Isarlauf_2" width="376" height="366" class="alignnone size-full wp-image-12811" /></a></p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120129_Isarlauf_3.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120129_Isarlauf_3.jpg" alt="" title="120129_Isarlauf_3" width="455" height="397" class="alignnone size-full wp-image-12812" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Für das Frühstück machte ich mein erstes Porridge, an <a href="http://www.esskultur.at/index.php/2010/01/06/winterfruhstuck-bei-schneegestober/" target="_blank">kathas Rezept</a> angelehnt: Angeröstete Haferflocken, viel Wasser, wenig Milch, Gewürze, Rumrosinen &#8211; dazu Granatapfelkerne und Birnen. Das schmeckte sehr, sehr gut. Ich sehe eine Porridge-Versuchsreihe vor mir, das nächste Mal in der frugalsten Variante mit nur Wasser und Salz, aber angerösteten Haferflocken.</p>
<p>An sich hatte ich am Sonntag <i>The Muppets</i> sehen wollen &#8211; aber der kommt tatsächlich nirgends in München im Original (Ausnahme einmal Samstagsmittag). Sehr eigenartig.</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/C4YhbpuGdwQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Abends gab es nach Langem mal wieder mein <a href="http://www.vorspeisenplatte.de/rezepte/szegediner-gulasch.htm" target="_blank">Szegedinger Gulasch</a>, für das ich mir beim Herrmannsdorfer vom Metzger ein Stück aus der Schulter empfehlen ließ (sonst nehme ich gerne Wade) &#8211; weiterhin zu empfehlen.</p>
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		<title>Mariana Leky, Die Herrenausstatterin</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Falls Sie sich wundern: Ja, ich habe zwei Wecker, beide etwa 13 Jahre alt. Nur dass beim alten Braun die Weckfunktion seit vielen Jahren kaputt ist und ich auf dem Funkwecker mit Digitalanzeige nachts die Uhrzeit nicht erkenne. Also nutze ich den Funkwecker zum Wecken (außerdem informiert er mich über die Temperatur) und die Analoganzeige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/Herrenausstatterin.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/Herrenausstatterin.jpg" alt="" title="Herrenausstatterin" width="321" height="287" class="alignnone size-full wp-image-12802" /></a></p>
<p><i>Falls Sie sich wundern: Ja, ich habe zwei Wecker, beide etwa 13 Jahre alt. Nur dass beim alten Braun die Weckfunktion seit vielen Jahren kaputt ist und ich auf dem Funkwecker mit Digitalanzeige nachts die Uhrzeit nicht erkenne. Also nutze ich den Funkwecker zum Wecken (außerdem informiert er mich über die Temperatur) und die Analoganzeige des anderen zum Ablesen der Uhrzeit. Erst wenn einer von beiden gar nicht mehr funktioniert, suche ich einen neuen.</i></p>
<p>Fantastische Elemente in Romanen sind schwierig, selbst wenn sie als <i>magic realism</i> angelegt sind: In einer sonst alltäglichen und realistischen Umgebung rutschen sie leicht ins Niedliche, vor allem in Frauenromanen. Und das ist vermutlich mein Problem mit <i>Die Herrenausstatterin</i> von Mariana Leky. Die Ich-Erzählerin Katja hat ihren Mann verloren, erst an eine andere Frau, kurz darauf an den Tod. Ihre überforderte Psyche fantasiert sich daraufhin zwei Männer herbei, von denen der eine zumindest ein Pendant in der Realität zu haben scheint: Den gepflegte alte Herr Blank, soeben verstorben und nun auf dem Rand ihrer Badewanne sitzend, und den Feuerwehrmann Armin, dessen Auftauchen in ihrer Küche ebenso wenig erklärt wird. Der <i>realism</i> dabei ist, dass sie in ihrem Alltag damit problemlos durchkommt. Das funktioniert erzählerisch nur durch einen gewissen launigen (Sie merken vermutlich, dass ich überdurchschnittlich empfindlich auf deutsche Launigkeit reagiere) Frauenbuchtonfall, der allerdings auf die meisten Leserinnen den Effekt der Tragikomik zu haben scheint – darauf lässt zumindest das Echo in Blogs und Frauenzeitschriften schließen. Zu meinem großen Bedauern funktionierte das bei mir nicht: Mich machte der Roman ratlos – ein interessanter Versuch, die Verarbeitung von menschlichem Leid zu schildern, aber für mich recht beliebig. Ich bin auch bis zum Schluss nicht mit der Erzählerin warm geworden, habe sie nicht zu fassen bekommen. Ihre Wortwahl und Bildlichkeit waren immer wieder unkonventionell genug, um mich bei der Stange zu halten, aber ich bekam kein Gefühl dafür, wer diese Katja eigentlich ist.</p>
<p>Mit ein wenig gutem Willen lasse ich mich von der <i>Herrenausstatterin</i> an Peter S. Beagles <i>A Fine and Private Place</i> erinnern – auch darin helfen Tote einer Frau über einen Verlust hinweg.</p>
<p><a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=tl%3Bdr" target="_blank">tl;dr</a> Nicht schlecht, aber nicht mein Fall.</p>
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		<title>‘tis the season</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/01/tis-the-season-2.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[03.00 Uhr – Ich wache auf, weil ich aufs Klo muss. Das ist ganz normal. Doch zurück im Bett fallen Arbeitssorgen über mich her und halten mich wach. 03.15 Uhr – Ich mache mir nicht mehr vor, dass ich wieder einschlafen könnte. Bademantel übergeworfen; dann räume ich halt den abends eingeschalteten Geschirrspüler aus und bereite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>03.00 Uhr – Ich wache auf, weil ich aufs Klo muss. Das ist ganz normal. Doch zurück im Bett fallen Arbeitssorgen über mich her und halten mich wach.</p>
<p>03.15 Uhr – Ich mache mir nicht mehr vor, dass ich wieder einschlafen könnte. Bademantel übergeworfen; dann räume ich halt den abends eingeschalteten Geschirrspüler aus und bereite mir eine Brotzeit für den nächsten Arbeitstag vor.</p>
<p>03.30 Uhr – Jetzt bin ich glockenwach. Rechner hochgefahren, ein bisschen in Backbüchern und Internet nach Rezepten fürs nächste Wochenende geblättert, Hotel für den Venedig-Urlaub mit meiner Mutter gebucht, Bahnfahrt nach Venedig recherchiert (für Mai jetzt noch nicht verfügbar, Flüge gäb’s um die 200 Euro sogar zu akzeptablen Abflugzeiten), Lesetipps in meiner Twitter-Timeline gefolgt.</p>
<p>04.20 Uhr – Da! Ein Gähnen! Also zurück ins Bett, das sich gut anfühlt, langsames Sinken in den Vorschlaf.</p>
<p>05.10 Uhr – Mit dem Riesengepolter schwer motorisierter Räumfahrzeuge werden die komplett schneefreien umliegenden Straßen und Parkplätze – ja, was eigentlich? Aufgeraut? Ich schließe das gekippte Fenster. Leichtes Dahindämmern.</p>
<p>06.00 Uhr – Der Mitbewohner steht auf, Türengeklapper. Ich stelle meinen Wecker von 6.10 Uhr auf 7.10 Uhr – ein bisschen mehr Schlaf sollte es schon sein. Leichtes Dahindämmern.</p>
<p>06.30 Uhr – Wach. Jetzt ist’s eh schon wurscht. Aufgestanden, langweiliges Blogposting geschrieben (auch das Jammern über Schlafstörungen als Vorbereitung auf die Rente eingeordnet).</p>
<p>Ich weiß: Für Babyeltern ist das eine ganz normale Nacht, und dass diese für die vier Stunden durchgehenden Schlaf bis 03.00 Uhr schon dankbar wären. Nur dass sie ja diese Fortpflanzungshormone haben, die sie das alles als großartig und erfüllend empfinden lassen <a href="http://www.mittermeier.de/" target="_blank">(„aber wenn’s dich dann EINmal anlacht!“</a>).</p>
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