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	<title>Vorspeisenplatte</title>
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	<description>Speisen</description>
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		<title>Gedankenfutter</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Lustig gemacht haben wir uns vermutlich alle schon mal über die Menschen, die vor allem das Fernsehen für Einschätzungen aktueller Begebenheiten heranzieht und in der Bauchbinde als „Experte“ ausweist. Und wahrscheinlich hatten wir regelmäßig den Verdacht, dass eine Bezeichnung wie „Terrorexperte“ keine Qualifikation darstellt. Wie berechtigt dieser Verdacht ist, untersucht ein Beitrag des Deutschlandradios Kultur. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lustig gemacht haben wir uns vermutlich alle schon mal über die Menschen, die vor allem das Fernsehen für Einschätzungen aktueller Begebenheiten heranzieht und in der Bauchbinde als „Experte“ ausweist. Und wahrscheinlich hatten wir regelmäßig den Verdacht, dass eine Bezeichnung wie „Terrorexperte“ keine Qualifikation darstellt.</p>
<p>Wie berechtigt dieser Verdacht ist, untersucht <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitfragen/1749724/" target="_blank">ein Beitrag des Deutschlandradios Kultur</a>. Hier gibt es <a href="http://www.dradio.de/download/165701/" target="_blank">das Transkript der Sendung</a>. Zum Beispiel wird darin darüber nachgedacht, wozu ein Wissenschaftler nützen kann und wozu nicht. Erleuchtend unter anderem die Warnung vor unzulässiger Übertragung eines Expertentums in scheinbar überlappende Fachgebiete:</p>
<blockquote><p>„Wenn Sarah Wiener über das Kochen redet, dann  ist das in Ordnung &#8211; weil, da ist sie Expertin. Die kann besser kochen, als wir alle zusammen. Nur problematisch wird es, wenn Sarah Wiener als Ernährungsexpertin auftritt.“</p></blockquote>
<p>Dazu kommt, dass nach dem Gesetz der Medien der telegene Experte dem fachlich überlegenen vorgezogen wird. Und der alarmistische dem nüchtern abwägenden.</p>
<blockquote><p>Wissenschaft ist selten definitiv, selten endgültig. Und selbst wenn ein Experte entsprechend vorsichtig formuliert &#8211; ist noch nicht gesagt, dass dies in den Medien auch so rüberkommt, meint der Professor für Wissenschaftsjournalismus Holger Wormer:<br />
O-Ton 18 (Holger Wormer):<br />
„&#8230;dann kommen sie als Hörfunkjournalist und sagen ,na, fünf Sekunden muss ich noch rausschneiden&#8217; &#8211; dann schneiden sie garantiert den Satz raus, wo gesagt wird ,na ja, das ist noch ne sehr vorläufige Studie&#8217; und so weiter.“</p></blockquote>
<p>Der Beitrag macht aber durchaus auch klar, in welchen Zwängen des journalistischen Alltags die Medien bei ihrer Suche nach Expertenaussagen stecken.</p>
<p>Genau diese Hintergründe gehören dringend zur viel geforderten Medienerziehung. Mit der Konsequenz, sich eine wache Skepsis zu bewahren und Darstellungen von Komplexität eher zu vertrauen als bequemen Vereinfachungen.</p>
<p>via <a href="http://www.bildblog.de/38818/experten-tatort-hugo-mueller-vogg/" target="_blank">bildblog</a></p>
<p>§</p>
<p>Vermissen Sie Flickr auch so wie ich? Ich hatte sogar ein bezahltes Pro-Konto. Und ich erlebte hier die ersten Ansätze einer Web-Umgebung, die heute <i>social</i> genannt wird, mit Vernetzung, abgestufter Öffentlichkeit von Bildern, Benachrichtigungen über die Aktivitäten von Flickr-Freunden. Was ist nur aus dieser einst sensationellen Plattform geworden, die ich zeitweise sogar beruflich nutzte &#8211; nicht etwa zur Veröffentlichung von Bildern, sondern um verschiedene Formate in exzellenter Qualität für die Firmen-Website herzustellen. (Die billige Bildbearbeitungs-Software der Firma produzierte beim Runterrechnen der Bilder auf Miniaturen für Online-Bildergalerien unansehnlichen Matsch. Also lud ich die hochauflösende Version in mein Flickr-Konto, das sie automatisch in fünf verschiedene Formate umwandelte, alle gestochen scharf und bunt. Die kleinste holte ich mir per rechter Mouse-Taste zurück für die Bildergalerie.) Als die neue Mutter Yahoo etwa zwei Jahre nach der Übernahme alles andere an Flickr dominierte, stieg ich aus &#8211; mir war allein schon unwohl gewesen, dass ich plötzlich ein Yahoo-Konto für die Nutzung anlegen musste. Heute ist mein Blog der einzige Ort, an dem ich meine Bilder zeige.</p>
<p>Dieser Gizmodo-Artikel erzählt ausführlich, wie Flickr 2002 überhaupt entstand und wie Yahoo es kaputt gemacht hat (ich empfehle die Lektüre des <i>gesamten</i> Artikels; danach wissen Sie nicht nur mehr über die Fallstricke von Firmenübernahmen, sondern auch über allgemeine Internetgeschichte):<br />
<a href="http://gizmodo.com/5910223/how-yahoo-killed-flickr-and-lost-the-internet" target="_blank">How Yahoo Killed Flickr and Lost the Internet</a></p>
<p>via <a href="https://twitter.com/#!/sixtus/status/202662660330881024" target="_blank">@sixtus</a></p>
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		<title>Bilderbuch Venedig</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 04:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Abrundung (meiner) noch ein paar Bilder von Venedig. 1. Die können da auch Graffiti. 2. Die haben da schon auch Bushäuschen. Weil Wasserbusse halt auf dem Wasser. 3. Blick auf die Insel Giudecca (und auf meine Mama). 4. GondoleGondole überall, auch auf Säulen. 5. Kanälsche, bayr. Kanalerl. 6. Jedesmal gruslig: Wenn ein Kreuzfahrtgigant durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Abrundung (meiner) noch ein paar Bilder von Venedig.</p>
<p>1. Die können da auch Graffiti.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/1_Venedig_Graffiti.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/1_Venedig_Graffiti.jpg" alt="" title="1_Venedig_Graffiti" width="559" height="437" class="alignnone size-full wp-image-13176" /></a></p>
<p>2. Die haben da schon auch Bushäuschen. Weil Wasserbusse halt auf dem Wasser.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/2_Venedig_Bushaltestelle.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/2_Venedig_Bushaltestelle.jpg" alt="" title="2_Venedig_Bushaltestelle" width="526" height="427" class="alignnone size-full wp-image-13177" /></a></p>
<p>3. Blick auf die Insel Giudecca (und auf meine Mama).</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/3_Venedig_Giudecca.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/3_Venedig_Giudecca.jpg" alt="" title="3_Venedig_Giudecca" width="418" height="591" class="alignnone size-full wp-image-13178" /></a></p>
<p>4. GondoleGondole überall, auch auf Säulen.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/4_Venedig_Rialto.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/4_Venedig_Rialto.jpg" alt="" title="4_Venedig_Rialto" width="389" height="425" class="alignnone size-full wp-image-13179" /></a></p>
<p>5. Kanälsche, bayr. Kanalerl.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/5_Venedig_SanMarco.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/5_Venedig_SanMarco.jpg" alt="" title="5_Venedig_SanMarco" width="421" height="562" class="alignnone size-full wp-image-13180" /></a></p>
<p>6. Jedesmal gruslig: Wenn ein Kreuzfahrtgigant durch den Canale della Giudecca geschleppt wird, also einmal quer mitten durch Venedig.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/Venedig_Kreuzfahrtschiff.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/Venedig_Kreuzfahrtschiff.jpg" alt="" title="Venedig_Kreuzfahrtschiff" width="467" height="417" class="alignnone size-full wp-image-13183" /></a></p>
<p>7. Straßenkunst im Stadtteil San Marco.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/6_Venedig_SanMarco.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/6_Venedig_SanMarco.jpg" alt="" title="6_Venedig_SanMarco" width="279" height="603" class="alignnone size-full wp-image-13181" /></a></p>
<p>8. Ausblick von der Terasse unseres Hotelzimmers.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/7_Venedig_Dorsoduro.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/7_Venedig_Dorsoduro.jpg" alt="" title="7_Venedig_Dorsoduro" width="392" height="511" class="alignnone size-full wp-image-13182" /></a></p>
<p>Weitere Venedigbilder schlagen Sie bitte einfach im nächsten Reiseführer nach &#8211; oder Sie <a href="http://cucina-casalinga.blogspot.de/search?q=Venedig&#038;max-results=20&#038;by-date=true" target="_blank">klicken rüber zu Cucina Casalinga</a>: Nathalie war im Dezember dort und hat viele Bilder mitgebracht.</p>
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		<title>Poetry Spam &#8211; die tierisch ernsten Hintergründe</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/05/poetry-spam-die-tierisch-ernsten-hintergrunde.htm</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 09:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Miss Caro und ich hatten uns auf der re:publica mit einer Mitarbeiterin des Deutschlandradios Kultur, Anja Krieger, zu Poetry Spam unterhalten und hochgradig ernsthafte Hintergründe der Aktion extemporiert. So hörte sich der resultierende Beitrag an: via @engl]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13174" class="wp-caption alignnone" style="width: 440px"><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/Livespam-asvensson-430x300.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/Livespam-asvensson-430x300.jpg" alt="Livespam auf der rp12 von asvensson auf Flickr, CC-BY" title="Livespam auf der rp12 von asvensson auf Flickr, CC-BY" width="430" height="300" class="size-full wp-image-13174" /></a><p class="wp-caption-text">Livespam auf der rp12 von asvensson auf Flickr, CC-BY</p></div>
<p><a href="http://misscaro.blogspot.de/" target="_blank">Miss Caro</a> und ich hatten uns auf der re:publica mit einer Mitarbeiterin des Deutschlandradios Kultur, Anja Krieger, zu Poetry Spam unterhalten und hochgradig ernsthafte Hintergründe der Aktion extemporiert. <a href="http://breitband.dradio.de/poetry-spam/" target="_blank">So hörte sich der resultierende Beitrag an</a>:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://breitband.dradio.de/player.swf" width="600" height="20"><param name="movie" value="http://breitband.dradio.de/player.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="FlashVars" value="mp3=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/05/12/drk_20120512_1430_28e46c34.mp3&#038;configxml=http://breitband.dradio.de/player.xml" /></object></p>
<p>via <a href="https://twitter.com/#!/engl" target="_blank">@engl</a></p>
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		<title>Venedig, gemischte Eindrücke</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Schulklasse auf Burano, geschätztes Alter zwischen 14 und 16. Zunächst fielen mir vier Burschen auf, die wohl mit dem Auftrag losgelassen worden waren, sich in dem quietschbunten Örtchen umzusehen. Und die beschlossen, zu diesem Zweck einfach einer Katze hinterher zu gehen &#8211; sehr sympathisch. Von da an beobachtete ich die jungen Leute, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Schulklasse auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burano" target="_blank">Burano</a>, geschätztes Alter zwischen 14 und 16. Zunächst fielen mir vier Burschen auf, die wohl mit dem Auftrag losgelassen worden waren, sich in dem quietschbunten Örtchen umzusehen. Und die beschlossen, zu diesem Zweck einfach einer Katze hinterher zu gehen &#8211; sehr sympathisch. Von da an beobachtete ich die jungen Leute, wenn sich unsere Wege kreuzten, am ausführlichsten auf dem Vaporetto (Wasserbus) zurück nach Venedig: Alle offen und neugierig, aber auf solch einer Klassenfahrt natürlich eher mit der eigenen Gruppe beschäftigt als mit den Eindrücken von außen. Die jungen Mädchen im Sich-Finden, ihre ganz unterschiedlichen Gesichter schon die von Frauen, mit Körpern, die dem erst noch hinterherkommen mussten. Die jungen Burschen noch eher Welpen, immer offen für spielerisches Balgen. Mädchen beieinander stehend, Buben beieinander. Doch auch die einzelne junge Frau mit sorgfältig frisierten schwarzen Haaren und schicker Handtasche, die einen Burschen im Schlepptau hatte (den, der sich offensichtlich schon rasieren musste).</p>
<p>§</p>
<p>Mein persönlicher Reisetipp für Venedig: Mückenschutz mitnehmen. Auch das hätte ich mir eigentlich denken können bei frühsommerlichen Temperaturen und Sumpfgebiet. So aber wurde ich nachts reichlich gestochen, und zwar so schmerzhaft, dass ich sogar davon aufwachte.</p>
<p>§</p>
<p>Für eine Gondelfahrt waren wir zu knickert, zudem schien es mir ohnehin das interessantere Schauspiel, von Brücken aus den Gondoliere zuzusehen: Ich fand es ungeheuer faszinierend, wie sie mit diesem einzigen Ruder in seiner losen Halterung ihr Boot sowohl antrieben als auch durch teilweise wirklich schmale Passagen mit reichlich Verkehr steuerten. Da mag man mir noch so sehr erklären, das Geheimnis liege in der Halterung &#8211; Gondelschippern muss eine hohe Kunst sein.<br />
Hier eine Gondelwerkstatt im Stadtteil Dorsoduro:</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_Dorsoduro_Gondelwerkstatt.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_Dorsoduro_Gondelwerkstatt.jpg" alt="" title="120508_Dorsoduro_Gondelwerkstatt" width="564" height="397" class="alignnone size-full wp-image-13166" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Die Mühe des Warentransports! Es muss ja alles per Boot herangebracht oder abtransportiert werden: Baumaterial, Lieferungen für Restaurants (Weinkisten!), Bettwäsche von Hotels, Kranke &#8211; alles auf dem Wasser. Und von den Anlegestellen an den Kanälen über Stock und Stein, genauer: über Wegerl und Trepperl und Brückerl per Sackkarre oder Handwagen. Ich nehme an, eine weit verbreitete Erwerbstätigkeit in Venedig ist die des Lastenträgers, die ich bislang aus orientalischen Märchen kannte.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120510_Kanaltransport.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120510_Kanaltransport.jpg" alt="" title="120510_Kanaltransport" width="550" height="441" class="alignnone size-full wp-image-13167" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Zurückhaltende Möwen. Hier waren Möwen schlicht eine Vogelsorte von vielen zwischen Mauerseglern, Schwalben, Tauben und dem einen oder anderen Kormoran. Das mag der Grund dafür gewesen sein, dass man sie kaum hörte &#8211; kein Vergleich zu ihrer unüberhörbaren Dominanz im englischen Seebad Brighton.</p>
<p>§</p>
<p>Ein gutes Restaurant fanden wir dann doch in bequemer Fußweite, ohne uns auf den Weg von der Südseite Dorsoduro in den Osten Cannaregios machen zu müssen (was ich aber ganz sicher das nächste Mal tun werde, mit meiner jetzt erworbenen Ortssicherheit):</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120511_Ristoteca_Oniga_1.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120511_Ristoteca_Oniga_1.jpg" alt="" title="120511_Ristoteca_Oniga_1" width="479" height="382" class="alignnone size-full wp-image-13168" /></a></p>
<p>Bei der <a href="http://www.oniga.it/ristorante-venezia.htm" target="_blank">Ristoteca Oniga</a> verließ ich mich wieder auf meine Faustregel, dass ein Lokal, das Wein ernst nimmt, sicher kein schlechtes Essen dazu serviert. Und so schlemmten wir Spaghetti alle Vongole und Sarde saor sowie Tintenfisch in seiner Tinte und Thunfischtartar. Dazu einen feinen La Tunella  Biancosesto. Zum Nachtisch Ricotta-Tarte und einen heftigen Schokoladenkuchen mit Pistaziencreme drin und warmer Schokoladensoße drüber.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120511_Ristoteca_Oniga_2.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120511_Ristoteca_Oniga_2.jpg" alt="" title="120511_Ristoteca_Oniga_2" width="410" height="307" class="alignnone size-full wp-image-13169" /></a></p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120511_Ristoteca_Oniga_3.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120511_Ristoteca_Oniga_3.jpg" alt="" title="120511_Ristoteca_Oniga_3" width="307" height="410" class="alignnone size-full wp-image-13170" /></a></p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120511_Ristoteca_Oniga_4.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120511_Ristoteca_Oniga_4.jpg" alt="" title="120511_Ristoteca_Oniga_4" width="353" height="368" class="alignnone size-full wp-image-13171" /></a></p>
<p>Vor dem nächsten Venedigbesuch lerne ich aber Italienisch, das über meine paar Brocken hinausgeht, damit ich mit freundlichem und hilfreichen Restaurantpersonal wenigstens ein wenig fachsimpeln und etwas nachfragen kann.</p>
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		<title>Lagunenlauf</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 16:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitere Überraschung in Venedig: Hier wird gejoggt, und nicht zu knapp. Dabei war ich nicht mal entfernt auf die Idee gekommen, Laufausstattung mitzunehmen, hatte ich doch nur Kanäle und schmale Gassen vor Augen. Andererseits hätte ich wissen müssen, dass echte Läuferinnen sich davon nicht schrecken lassen. Und so sah ich bislang zu jeder Tages- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weitere Überraschung in Venedig: Hier wird gejoggt, und nicht zu knapp. Dabei war ich nicht mal entfernt auf die Idee gekommen, Laufausstattung mitzunehmen, hatte ich doch nur Kanäle und schmale Gassen vor Augen. Andererseits hätte ich wissen müssen, dass echte Läuferinnen sich davon nicht schrecken lassen. Und so sah ich bislang zu jeder Tages- und Dämmerungszeit Menschen vor unserer Pension am Zattere entlangtraben.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120510_Zattere.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120510_Zattere.jpg" alt="" title="120510_Zattere" width="433" height="455" class="alignnone size-full wp-image-13164" /></a></p>
<p>Für mich als Nicht-Ortskundige wäre das allerdings ohnehin mühsam gewesen. Ein Blick auf den Stadtplan ergibt, dass ich für ein Stündchen Dauerlauf (drunter fange ich wirklich nicht an) höchstens 500 Meter ohne Kartencheck hätte laufen können, und dieses lange Stück ist das an der Pension liegende.</p>
<p>(Wetter immer noch sehr schön, Entdeckungen und Eindrücke reichlich. Nur die empfohlenen Speiselokale waren uns bislang zu weit von der Unterkunft entfernt, denn &#8211; eine weitere Erfahrung -: Schnell mal kommt man in Venedig nirgends hin.)</p>
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		<title>In a nutshell</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 20:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Na gut: Einen Ehrgeiz habe ich beim Fotografieren dann doch. Dieses eine Motiv zu erknipsen, das alles auf einmal an meinem Venedigerleben einfängt. Metonymisch oder/und allegorisch. Versuch 1:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na gut: Einen Ehrgeiz habe ich beim Fotografieren dann doch. Dieses eine Motiv zu erknipsen, das alles auf einmal an meinem Venedigerleben einfängt. Metonymisch oder/und allegorisch.<br />
Versuch 1:</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_San_Marco.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_San_Marco.jpg" alt="" title="120508_San_Marco" width="561" height="447" class="alignnone size-full wp-image-13162" /></a></p>
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		<title>Es gibt zwei Arten von Städten</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt zwei Arten von Städten,&#8221; zitierte meine Frau Mama, &#8220;1. Venedig, 2. andere Städte.&#8221; Wie bescheuert muss man sein, seit Jahrhunderten auf dem Wasser zu wohnen? Kanäle statt Straßen, Boote statt Busse &#8211; niedlich, aber durch und durch meschugge. Doch SO schön. Und so viel davon. Nach 24 Stunden war ich immer noch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es gibt zwei Arten von Städten,&#8221; zitierte meine Frau Mama, &#8220;1. Venedig, 2. andere Städte.&#8221; Wie bescheuert muss man sein, seit Jahrhunderten auf dem Wasser zu wohnen? Kanäle statt Straßen, Boote statt Busse &#8211; niedlich, aber durch und durch meschugge.</p>
<p>Doch SO schön. Und so viel davon. Nach 24 Stunden war ich immer noch nicht mit dem Foto-Flash durch: Da! Und da! Und dieses Licht! Diese Farben! Und ums Eck schon wieder eine zauberhafte Perspektive! Und das Detail! Oder diese Weite mit Glitzer auf Wasser und Palazzi im Hintergrund! So apart morbide! Jedes Ausrufezeichen ein Bild.</p>
<p>Dabei hatte ich mir eigentlich vorgenommen, den Fotoapparat so gut wie stecken zu lassen: In Venedig gibt es ganz, ganz sicher nichts, was nicht schon optimal fotografiert wurde.<br />
&#8230;<br />
&#8230;<br />
ABER NOCH NICHT VON JEDER!</p>
<p>Also werde auch ich mit einer Ausbeute heimkommen, die selbstgemachte Kalender auf Jahre füllen könnte. Um Originalität heischende Kostproben:</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_Venedig_Klingelknopf.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_Venedig_Klingelknopf.jpg" alt="" title="120508_Venedig_Klingelknopf" width="324" height="432" class="alignnone size-full wp-image-13158" /></a></p>
<p>Die schönsten Türklingeln, die ich je an einem Mehrparteienhaus gesehen habe.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_Venedig_Mehrjungfrau.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_Venedig_Mehrjungfrau.jpg" alt="" title="120508_Venedig_Mehrjungfrau" width="269" height="341" class="alignnone size-full wp-image-13159" /></a></p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_Venedig_Gondoliere.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120508_Venedig_Gondoliere.jpg" alt="" title="120508_Venedig_Gondoliere" width="371" height="358" class="alignnone size-full wp-image-13160" /></a></p>
<p>Geschenktipps für meinen nächsten Geburtstag. (Sie müssen wissen, dass meine polnische Oma zu meinen Kinderzeiten eine aus Venedig mitgebrachte Plastik-Gondel besaß, elektrisch beleuchtbar. Ihr spurloses Verschwinden vor mindestens 30 Jahren habe ich bis heute nicht verwunden.)</p>
<p>Überrascht hat mich die Größe der Stadt. Ich war auf etwas Rothenburg-ob-der-Tauber-großes gefasst gewesen, nicht auf diese Strecken.<br />
Gegessen haben wir schon die örtlichen Tapas bei <a href="http://naranzaria.it/" target="_blank">Naranzaria</a> ums Eck vom Rialto (dank <a href="http://www.vinoroma.com/" target="_blank">Hande</a> und ihrer superschnellen Liste mit Tipps direkt nach dem Heimkommen von der re:publica &#8211; Stockfisch könnte mich dann doch noch kriegen), getrunken dazu einen schönen duftigen Friulano, dessen leichte Putzmittel-Anklänge in der Nase ich bezeiten &#8220;mineralisch&#8221; zu nennen gelernt habe.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erster Gruß aus Venedig</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/05/erster-grus-aus-venedig.htm</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 06:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits gelernt: Auch Wassertaxifahrer hängen den linken Ellbogen zum Fenster raus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits gelernt: Auch Wassertaxifahrer hängen den linken Ellbogen zum Fenster raus.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120507_Wassertaxifahrer.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120507_Wassertaxifahrer.jpg" alt="" title="120507_Wassertaxifahrer" width="530" height="454" class="alignnone size-full wp-image-13156" /></a></p>
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		<title>Der re:publica-Sommer in Berlin &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/05/der-republica-sommer-in-berlin-teil-2.htm</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 06:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die re:publica herum war auch noch eine Menge, auch das durch die Bank beglückend. Unter anderem wegen konsequenten Sommers: Ich trug meine mitgebrachte Jacke exakt ein Mal und badete sonst in warmen Lüften. Kleinmachnow kennengelernt. Zu meiner Überraschung brauchte ich für Brandenburg nicht mal ein Visum. Und meine Impfungen reichten. Untergekommen war ich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die re:publica herum war auch noch eine Menge, auch das durch die Bank beglückend.</p>
<p>Unter anderem wegen konsequenten Sommers: Ich trug meine mitgebrachte Jacke exakt ein Mal und badete sonst in warmen Lüften.</p>
<p>Kleinmachnow kennengelernt. Zu meiner Überraschung brauchte ich für Brandenburg nicht mal ein Visum. Und meine Impfungen reichten.</p>
<p>Untergekommen war ich im Hotel <a href="http://www.hotel-sarottihoefe.de/" target="_blank">Sarottihöfe</a> und fühlte mich dort sehr wohl: Schönes Zimmer, tadelloses WLAN, Ausblick mit Grün, behagliches angeschlossenes Café.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120429_Sarottihoefe.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120429_Sarottihoefe.jpg" alt="" title="120429_Sarottihoefe" width="409" height="369" class="alignnone size-full wp-image-13148" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Ein wundervoller Spaziergang vom Mehringdamm rauf zum Prenzlauer Berg, weil ich dort russisch frühstücken wollte. Ursprünglicher Plan war ein weiteres Schwimmen durch Berlin gewesen, doch mein Matschauge machte das unmöglich.</p>
<p>Berlin ist nicht mehr so groß wie bei meinen ersten Besuchen: Ich war nur eine gute Stunde strammen Schritts unterwegs. Wobei ich mir trotz Meiden praller Sonne einen kleinen Sonnenbrand holte.</p>
<p>Das Frühstück im Pasternak war ein großer Genuss.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120430_Pasternak_1.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120430_Pasternak_1.jpg" alt="" title="120430_Pasternak_1" width="518" height="394" class="alignnone size-full wp-image-13149" /></a></p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120430_Pasternak.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120430_Pasternak.jpg" alt="" title="120430_Pasternak" width="477" height="377" class="alignnone size-full wp-image-13150" /></a></p>
<p>Und weil ich mithörte, wie eine der Bedienungen es einem Gast empfahl, probierte ich bei dieser Gelegenheit Kwas (hatte ich bei Turgenjew kennengelernt): Russische Bionade, Geschmacksrichtung Malz. Schmeckte mir ganz ausgezeichnet.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120430_Pasternak_Kwas.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120430_Pasternak_Kwas.jpg" alt="" title="120430_Pasternak_Kwas" width="352" height="374" class="alignnone size-full wp-image-13151" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Den Kreuzberg bestiegen, hinunter geschaut.</p>
<p>Abendessen im Freien mit einer lange geschätzten Bloggerin. Der Reis in Schmetterlingsform kündigte schon mal den Flausch der nächsten Tage an.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120430_Carabao.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120430_Carabao.jpg" alt="" title="120430_Carabao" width="389" height="292" class="alignnone size-full wp-image-13152" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Ein Frühstück mit Bloggern an der Bergmannstraße &#8211; lieber nicht draußen und in der Sonne, da es dort viel zu heiß war. Vom legendären 1. Mai in Kreuzberg nichts mitbekommen.</p>
<p>Abendliche Pizza mit weiteren Bloggerinnen am Prenzlauer Berg, kurz nach dem Gewitter.</p>
<p>§</p>
<p>Wenn man Foodbloggern schreibt: „Und vor der Session treffen wir uns noch auf einen Kaffee, um alles kurz durchzusprechen“, kann es passieren, dass eine Mail mit Adresse eines Lokals zurückkommt, in dem man sich doch viel besser treffen könne, weil es dort sensationelle Snacks gebe. Merken: Foodies richten wirklich alles an Leckereien aus. Deswegen lieben wir sie.</p>
<p>In diesem Fall war das Lokal die Alte jüdische Mädchenschule in Mitte, genauer: das <a href="http://www.maedchenschule.org/de/essen-trinken/mogg-melzer-delicatesen.html" target="_blank">Mogg &#038; Melzer</a>.</p>
<p>Das Ruben Pastrami-Sandwich war tatsächlich sensationell, dazu freute ich mich an der Begegnung mit einigen weiteren Foodbloggern (bis aus Rom angereist!).</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120503_Mogg_Melzer.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120503_Mogg_Melzer.jpg" alt="" title="120503_Mogg_Melzer" width="376" height="487" class="alignnone size-full wp-image-13153" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Abends nach der Poetry-Spam-Show noch zu zehnt zum Koreaner. Abenteuerlustig bestellte ich koreanischen fermentierten Reiswein. Das erste Gläschen war noch interessant, von da ging es schnurstracks Richtung widerlich.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120503_Kimchi_Princess_Reiswein.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120503_Kimchi_Princess_Reiswein.jpg" alt="" title="120503_Kimchi_Princess_Reiswein" width="307" height="410" class="alignnone size-full wp-image-13154" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Fühle mich immer noch verflauscht. Das Ausklingen der re:publica in meiner Twitter-Timeline und in den Blogs der Teilnehmer machte den Abschied etwas weniger abrupt. Dennoch würde ich gerne noch ein, zwei Tage den Eindrücken und Erinnerungen hinterher hängen. Was nicht geht, weil ich in ein paar Stunden nach Venedig aufbreche. Mal sehen, wie sich die Eindrücke dort mit denen aus Berlin vertragen. Ich berichte.</p>
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		<item>
		<title>Der re:publica-Sommer in Berlin &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 18:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die Kaltmamsell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine Chance, dass ich diese fast sechs Tage Berlin in einem übersichtlichen Text zusammenkriege: Zu dicht, zu emotional, zu reich und wundervoll. In meiner Twitter-Timeline tauchte die ganze re:publica über kein einziger Nöl-Tweet auf: Entweder war die Veranstaltung also wirklich so hochklassig und gut organisiert, wie ich sie erlebt habe. Oder es war eine gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Chance, dass ich diese fast sechs Tage Berlin in einem übersichtlichen Text zusammenkriege: Zu dicht, zu emotional, zu reich und wundervoll. In meiner Twitter-Timeline tauchte die ganze re:publica über kein einziger Nöl-Tweet auf: Entweder war die Veranstaltung also wirklich so hochklassig und gut organisiert, wie ich sie erlebt habe. Oder es war eine gute Idee, die Nöler letztes Jahr kurzerhand und dauerhaft wegen Vermiesung aus meiner Timeline zu schmeißen.</p>
<p>Einige Fragmente will ich zusammenwerfen, vor allem für mich als Erinnerung. Erst mal zur re:publica selbst.</p>
<p>§</p>
<p>Der Mensch ist einfach nicht besonders gut in Prognosen &#8211; das war ein Fazit, das Kathrin Passig im Abschlussvortrag der re:publica 2012 zog, in „Standardsituationen der Technologiebegeisterung“. Wäre mir das vorher so klar gewesen, hätte ich wahrscheinlich die Klappe gehalten, als ich am ersten re:publica-Tag um halb <del>neun</del>zehn, eine halbe Stunde vor Start, Johnny Häusler traf. Er fragte mich, wie die Leute wohl die neue Location aufnehmen würden. Unbesehen prognostizierte ich da nämlich drauf los: „Sie werden sie hassen. Menschen mögen keine Veränderung. Vorher war&#8217;s zwar scheiße, aber es war eine Scheiße, die sie kannten. Das hier kennen sie nicht.“<br />
Ich hätte nicht falscher liegen können: Niemand, den und die ich traf, war nicht begeistert von der Station (die ich im Kopf immer noch deutsch ausspreche, auch wenn sie wohl wie das englische Wort für Bahnhof ausgesprochen wird).</p>
<p>§</p>
<p>Zunächst setzte ich mich zur Podiumsdiskussion <a href="http://re-publica.de/12/panel/unerhort-digitale-barrierefreiheit-und-partizipation-im-netz/" target="_blank">„Unerhört: Digitale Barrierefreiheit und Partizipation im Netz“</a>. Dort lernte ich unter anderem, in welchem neuen Maß das Web Behinderten ermöglicht, Kontakte zu schließen, in denen ihre Behinderung keine Rolle spielt. Dass allerdings schriftliche Sprachkompetenz eine Voraussetzung ist &#8211; für Gehörlose keine Selbstverständlichkeit.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120502_republica_Unerhoert.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120502_republica_Unerhoert.jpg" alt="" title="120502_republica_Unerhoert" width="527" height="367" class="alignnone size-full wp-image-13142" /></a></p>
<p>Um mal das Beispiel des Podiumsdiskutanten <a href="http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/" target="_blank"><i>Not quite like Beethoven</i></a> zu nehmen: Dass Bloggerinnen bei einer persönlichen Begegnung mit dem Herrn tendenziell so reagieren</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/Wkrstksft.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/Wkrstksft.jpg" alt="" title="Wkrstksft" width="199" height="251" class="alignnone size-full wp-image-13141" /></a></p>
<p>hat ganz sicher nichts mit dem Grad seiner Hörkraft zu tun.</p>
<p>§</p>
<p>Von Udo Vetter ließ ich mir erzählen: „Spielregeln für das Netz – sicher publizieren in Blogs, Foren und Sozialen Netzwerken“ &#8211; unter anderem, weil ich ihn noch nie persönlich gesehen hatte. Viele schöne Beispiele, viele Informationen.</p>
<p>Seinen Vortrag gibt es bereits bei Spiegel online zu sehen: <a href="http://www.spiegel.de/video/video-1194186.html" target="_blank">Teil 1</a> und <a href="http://www.spiegel.de/video/video-1194199.html" target="_blank">Teil 2</a>.</p>
<p>§</p>
<p>Cindy Gallop hatte ich mit ihrem Thema „Make love not porn“ schon letztes Jahr in München gesehen, allerdings hatte sie nur 10 Minuten gesprochen. Diesmal holte ich mir die Langfassung ihrer Ausführungen: Gerade weil immer mehr Menschen mit Pornografie als Hauptinformation über Sex aufwachsen, müssen wir über echten Sex sprechen &#8211; mehr oder überhaupt. Ich empfehle ihre <a href="http://makelovenotporn.com/" target="_blank">Website Make love not porn</a>, auf der Porno-Stereotypen der „real world“ gegenübergestellt werden.</p>
<p>Cindy Gallops Vortrag auf der re:publica können Sie ebenfalls <a href="http://www.spiegel.de/video/video-1193930.html" target="_blank">bei Spiegel online nachholen</a>.</p>
<p>§</p>
<p>Abends sprach Sascha Lobo vor knallvoller Bude zum Stand des Internets. Nachdem er vergangenes Jahr sein Publikum beschimpft hatte, weil es nichts bewegt, bekam es diesmal die ganze Flausch-Breitseite ab. Holen Sie sich die Details und Lobos kluge Bestandsaufnahme (u.a. Was machen Ihre Kinder eigentlich da auf YouTube?) <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-bei-der-re-publica-a-831364.html" target="_blank">bitte bei Spiegel online</a>.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120502_republica_Lobo.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120502_republica_Lobo.jpg" alt="" title="120502_republica_Lobo" width="483" height="313" class="alignnone size-full wp-image-13143" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Den zweiten Tag der Konferenz hatte ich ja <a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2012/05/vollverflauscht.htm" target="_blank">eher selbst bestritten</a>, am dritten konnte ich wieder anderen zuhören.</p>
<p>In der Podiumsdiskussion „<a href="http://re-publica.de/12/panel/copyriots-der-kampf-der-kulturen/#day04" target="_blank">Copyriots! Der Kampf der Kulturen</a>“ gab es zwar nicht viel Neues zum Thema Urheberrecht (das Publikum wollte über die Gema sprechen, die hatte aber schon wieder abgesagt), doch ich hörte ein paar interessante Details und freute mich an Johnny Häuslers Moderation.</p>
<p>§</p>
<p>Felix Schwenzel belegte in <a href="http://re-publica.de/12/panel/soylent-green-ah-the-internet-is-people/#day04" target="_blank">„soylent green, äh, the internet is people!“</a> unterhaltsam, dass die Dichotomie virtuell/real gar nicht existiert.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120504_republica_Felix.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120504_republica_Felix.jpg" alt="" title="120504_republica_Felix" width="342" height="291" class="alignnone size-full wp-image-13144" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Spannend fand ich „Social Media Nutzung der Bundesregierung – Ein Interview mit @RegSprecher“. Steffen Seibert war unterhaltsam und informativ. Was ich lernte: Wenn ein Medienmensch nur freundlich und sympathisch genug wirkt, darf er sogar konsequent von „Netzgemeinde“ sprechen, ohne dass ihn die Angesprochenen dafür ausbuhen. Der Mann ist halt Fernseh- und Medienprofi &#8211; und diese Erfahrung stellt er derzeit in den Dienst der Regierung. Ich habe schon ein paar Spitzenjournalisten auf die Unternehmenssprecherseite wechseln gesehen: Der Mechanismus ist derselbe.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120404_republica_seibert.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120404_republica_seibert.jpg" alt="" title="120404_republica_seibert" width="445" height="354" class="alignnone size-full wp-image-13145" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Kathrin Passig sprach den Rausschmeißer <a href="http://re-publica.de/12/panel/standardsituationen-der-technologiebegeisterung/#day04" target="_blank">„Standardsituationen der Technologiebegeisterung“</a> &#8211; das Gegenstück zu ihrem „Standardsituationen der Technologiekritik“. Gemerkt habe ich mir, wie eingangs zitiert, dass Leute, die nicht beruflich dazu gezwungen sind, das mit den Prognosen besser sein lassen, wenn sie nicht kurz darauf dumm dastehen wollen.</p>
<p><a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120404_republica_Passig.jpg"><img src="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/archiv/120404_republica_Passig.jpg" alt="" title="120404_republica_Passig" width="480" height="350" class="alignnone size-full wp-image-13146" /></a></p>
<p>§</p>
<p>Ich empfehle die Zusammenfassungen von <a href="http://www.ankegroener.de/?p=16194" target="_blank">Anke Gröner</a> und <a href="http://dasnuf.de/leben-neben-dem-leben/republica-tag-3-und-wie-waren-eigentlich-die-sessions/" target="_blank">dasnuf</a>.</p>
<p>§</p>
<p>Übrigens: Auf der letzten Folie unseres Auftritts „Poetry Spam“ (<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1634586/Poetry-Spam-Enlarge-your-penis-usw.?bc=sts;suc#/beitrag/video/1634586/Poetry-Spam-Enlarge-your-penis-usw." target="_blank">in der ZDF-Mediathek gibt es die Schlussnummer zu sehen</a>) zeichneten wir mit unseren Twitter-Accounts. Das war irreführend, denn nun bekomme ich dort Dutzende Follow-Anfragen. Mein Twitter-Account ist aber nicht öffentlich, und das möchte ich vorerst so beibehalten. Deshalb bitte ich um Verständnis, dass ich nur die Anfragen von Menschen freischalte, vor denen ich mich ganz subjektiv in keiner Hinsicht fürchte.</p>
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