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Journal Montag/Dienstag, 27./28. Juli 2015 – Arbeitswege

Mittwoch, 29. Juli 2015

Den ersten Teil des Montags verbrachte ich in einem Workshop außerhalb des Büros. Nachdem ich zu Regenrauschen aufgewacht war, nutzte ich eine Regenpause, mit dem Fahrrad dorthin zu kommen – und war die einzige, die es pünktlich schaffte: Der Brand einer IC-Lok hatte den gesamten Zug- und Nahverkehr um den Münchner Hauptbahnhof lahm gelegt, wir starteten mit einer halbstündigen Verspätung.

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Am Dienstagmorgen ging ich nach fünf Wochen Pause vor der Arbeit zum Krafttraining: Wenn ich radeln kann, bin ich danach um kurz nach neun im Büro, das sollte in Absprache hin und wieder möglich sein. Trotz der Pause hatte ich keine Probleme mitzuheben, spürte aber schon am Abend das Aufziehen eines mächtigen Muskelkaters.

Zum Nachtmahl hatte Herr Kaltmamsell Herrmannsdorfer Rind besorgt. Dazu probierten wir uns durch Sößchen, die mit der freundlichen Kleiderlieferung von Twitterin @stedten*hopp gekommen waren – ganz ausgesprochen köstlich.

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Ich guckte eine weitere Folge Sherlock auf dem Rechner, die großartige Geschichte „A Scandal in Belgravia“.

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Mayim Bialik (ja, die aus Big Bang Theory) schreibt ein Blog über ihr Judentum, ihre Muttersprache Jiddisch und über Mutterschaft. Kürzlich war sie in Deutschland:
„4 Things I Didn’t Expect About Visiting Germany“.

Und deswegen war sie hier (*KRAISCH*).

Der richtige Moment, um an diesen Moment zu erinnern:

Journal Sonntag, 26. Juli 2015 – Spaß mit Sound of Music

Montag, 27. Juli 2015

Traumwetter für einen Isarlauf: Sonnig und frisch. Ich lief fast zwei Stunden und genoss es.

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Nachmittags verstörte Herr Kaltmamsell vier seiner deutschen Kollegen und Kolleginnen mit Sound of Music. Bei „Climb every mountain“ machte ich ihnen Mut: „Keine Angst, schlimmer wird’s nicht mehr.“ Ich erinnere mich ja noch zu gut, wie ich den Film beim erste Sehen aufnahm. Unglaube war nur eine Nuance.

Zur Entschädigung hatte ich Chocolate Chip Cookies für zum Film gebacken, Herr Kaltmamsell Vichyssoise und Coca de Verdura für danach zubereitet.

Journal Samstag, 25. Juli 2015 – Sommerkühle

Sonntag, 26. Juli 2015

Gestern Morgen war ich erst mal krank. Ich war schon mit Kopfschmerzen eingeschlafen, nachts hatten sie mich geweckt, aber mit einem Aspirin abschwächen lassen. Morgens hatte ich ein Hackebeil in rechter Stirn und rechtem Auge, eine weitere Aspirin half wenig. Ich kam nicht aus dem Bett, Herr Kaltmamsell musste den am Vortag gebackenen Marmorkuchen schokolieren.

Vormittags ging es langsam, ein Kaffee tat mir richtig gut. Sport blies ich ab, doch ich war klar und frisch genug, den Kuchen zum Straßenfest eines Freundes nach Untergiesing zu radeln und ein wenig einzukaufen. Um die Mittagszeit waren meine geliebten Laugenzöpferl beim Zöttl natürlich schon weggekauft (Und das ist gut so: Je mehr Backwaren den ganzen Tag verfügbar sind, umso mehr wird abends weggeworfen; in meiner Kindheit gab es am Samstag Brezen nur für Frühaufsteher.), also probierte ich eine Boulangerie in der Hans-Sachs-Straße aus.

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Verdrehtes Weißbrot und Brioche schmeckten sehr gut.

Blöd geschaut, Wäsche gewaschen, mit nur noch leichtem Schwindel zum Straßenfest spaziert und dort in Sommerkühle mit Wind einige angenehm verplauderte Stunden gehabt.

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Daheim Teig für Chocolate Chip Cookies zubereitet. Abends im Fernsehen Men in Black laufen lassen, der geht immer. Er war und ist der einzige Film seit Kindertagen, bei dessen Ende ich im Kino rief: „Halt! Nein! Noch nicht aufhören! Das war viel zu kurz!“ (Meine Güte, war Will Smith da noch jung!)

Journal Mittwoch/Donnerstag/Freitag, 22./23./24. Juli 2015 – weitere Einarbeitung

Samstag, 25. Juli 2015

Mittwochabend das Sportzeug ungenutzt zurück nach Hause getragen: Ab 17 Uhr hatte es nach einem sehr heißen Sommertag heftig gewittert und geregnet. Zwar erwog ich die Möglichkeit, beim Radeln zum Sportstudio nass zu werden, in der im Rucksack trocken gehaltenen Sportkleidung zu turnen und mich in dieser ungeduscht beim Heimradeln wieder nassregnen zu lassen, brachte den dafür erforderlichen Piratinnengeist letztendlich aber doch nicht auf.

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Die freundliche Kollegin vom Hausservice, die sich so anstrengt, meinen Nachnamen zu lernen. Wir sind bei Jeréz als Eselsbrücke gelandet, da hat sie schon mal Urlaub gemacht.

Eine Stunde Arbeitsschutzunterweisung in einem Seminarraum des Hauses – ist Pflicht und schadet ja nie.

Mittagessen mit der jetzt wieder Kollegin aus früheren Zeiten bei einem asiatischen Imbiss ums Eck geholt und im Schatten eines Baumes verspeist.

Interne E-Mail von einem Kollegen aus einer entfernten Abteilung, der sich als einer meiner Blogleser vorstellte (*winkt*). Wir werden bald mal auf einen Kaffee gehen.

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Am Donnerstag Abteilungsausflug (ca. 25 Menschen) an die Isar zum Teambuilding. Alles war aufs Liebevollste organisiert und geplant. Ein großer Hund war auch dabei, der sich sehr über die Isar und altes Holz freute. Ein Spielemacher/Coach machte teambuildendes Programm, in dem sich drei Teams in freundlichen Wettbewerb begaben.

Allerdings fürchte ich, dass ich über die Berufsjahre eine gewissen Allegorienintoleranz entwickelt habe. Erbauliche Gleichnisse oder Spiele, aus denen man anschließend etwas über sich selbst und die Abteilung gelernt haben soll, machen mich eher müde.

Simplen Deutungen, X bedeute Y, misstraue ich schon in der literarischen Interpretation. Und auch sonst im Leben. Simplifizierend erkläre ich mir das damit, dass ich im katholischen Religionsunterricht und in der christlichen Jugendarbeit zu früh zu viel davon ausgesetzt war und so eine Allergie entwickelte.

Allegorien und Metaphern sind praktisch und attraktiv als Erklärungswerkzeug (story telling ist eine eigene Kategorie der professionellen Kommunikation geworden) – aber sie verführen auch leicht zu manipulierendem Einsatz.

Für den Tag war seit einer Woche Regen angesagt gewesen, und auf dem Weg in die Arbeit hatte ich morgens auch einen Schirm gebraucht. Doch tagsüber war es zu aller Freude trocken. Dann rissen die Wolken immer weiter auf, es wurde sonnig und ganz schön warm – damit wiederum hatte niemand gerechnet (wo ich sonst immer so aufpasse!).

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Donnerstagabend Leserunde zu Lolita (ein technisches Detail habe ich im Techntiktagebuch beschrieben). Wir waren uns über die Meisterschaft des Romans und der Erzählstimme einig – manchen ging sie so weit, dass sie die Lektüre nicht ertragen und sie abgebrochen hatten.

Mich hatte beim Wiederlesen nach 24 Jahren auch fasziniert, in welchen Aspekten meine Rezeption dieselbe geblieben war (unter anderem die bildliche Vorstellung der Figuren und Ereignisse) und in welchen sie sich unterschied: Unter anderem ist mein englisches Vokabular heute bedeutend größer; während ich seinerzeit viele durchaus übliche Wörter nachschlagen musste, konnte ich jetzt erfassen, wie viele tatsächlich ungewöhnliche Wörter und Wendungen Nabokov schrieb. Und ich bilde mir ein, mehr Nuancen der Figurenzeichnung wahrgenommen zu haben, zum Beispiel die Weinerlichkeit eines Täters, der um Mitgefühl heischt für das schlechte Gewissen, das ihn manchmal quält. Wenn Sie’s irgendwie ertragen: Lesen Sie Lolita.

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Gestern in der Arbeit unter anderem Fachzeitschriften durchgeblättert und so sehr wie schon lange nicht mehr existenziell beruhigt worden.

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Der Artikel dazu ist übrigens wirklich interessant.

Nach Feierabend Marmorkuchen für ein samstägliches Straßenfest gebacken, das Nachtmahl bereitete Herr Kaltmamsell:

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Er hatte es als indisches Shakshuka angekündigt, eigentlich heißt das Gericht Splattered Egg Curry. Es schmeckte ganz anders als Shakshuka, milder und feiner, mit vielen Nuancen. Dazu tranken wir große Mengen Tinto de verano (kalter spanischer Rotwein mit weißem Limo und Eiswürfeln, ich hatte eine Nektarine reingeschnippelt).

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Und endlich:
„Jurassic Park: High Heels Edition“

Journal Montag, 20. Juli 2015 – Hirschgarten

Dienstag, 21. Juli 2015

Eine Teilzeitmünchnerin war mal wieder in München, wir hatten uns abends im Biergarten verabredet. Sie hatte den Hirschgarten vorgeschlagen, und da ich tatsächlich in 16 Jahren München noch nie dort gewesen war, stimmte ich zu.

Nach der Arbeit radelte ich in der nicht zu großen Hitze hinüber zum Hirschgarten – und war völlig bezaubert. Die Weitläufigkeit und die schönen alten Bäume, dazu noch der rustikale Ausschank: Man holte sich seinen Maßkrug aus einem riesigen Regal, spülte ihn an einem benachbarten Wasserhahn ein wenig nach und ließ ihn an einer freistehenden Theke mit Bier füllen. Wer ein Radler wollte (ich wollte), schenkte sich selbst zunächst an einem zum Käufer gerichteten Zapfhahn selbst Limo ein.

Das Allerbeste allerdings waren die Tiere: Wir saßen direkt am namengebenden Wildgehege des Hirschgartens, und das Damwild darin konnte uns praktisch in den Bierkrug spucken.

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Das Heimradeln in der beginnenden Abenddämmerung hätte meinetwegen noch länger dauern können.

Journal Freitag/Samstag/Sonntag, 17./18./19. Juli 2015 – Hochsommer erschwommen und erlaufen

Montag, 20. Juli 2015

Am Freitag auf dem Heimweg beim Verdi keinen vertrauenserweckenden Fisch mehr bekommen (Ende Ramadan und Freitagabend – was hatte ich erwartet?), in der ebenfalls fast leergekauften Fleischtheke Merguez entdeckt. Von der Hitze erschöpft, bat ich Herrn Kaltmamsell um Zubereitung.

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Der Samstag startete bewölkt. Ich ging Schwimmen ins Schyrenbad, es lief wunderbar – Forelle Hilfsausdruck. Nach meinen 3.000 Metern war die Sonne herausgekommen, ich legte mich in diese.

Nachmittags bereitete ich Bagelteig (Übernachtgare im Kühlschrank), zudem aus Ernteanteil und Zugekauftem Caponata. Jetzt weiß ich also auch, wie frische Aubergine aussieht und duftet – möglicherweise hatte ich zum ersten Mal eine unterm Messer, die nur wenige Tage zuvor geernetet worden war: Aubergine ist ja eigentlich knackig und saftig!

Nicht gemacht am Samstag: An ihrem Tag der offenen Tür die Hauptfeuerwache besucht (Feuerwehr!), in Schönbrunn beim Kartoffelkombinat mitgegärtnert.

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Sonntag überraschend lang geschlafen, Morgenkaffee auf dem Balkon. Als ich mich zum Laufen fertigmachte, kam Herr Kaltmamsell gerade von seiner Runde Zombie Run zurück: „Ich lass dich da nicht ohne Wasser raus.“ Also kramte ich den ausgeleierten Gummigürtel mit Trinkfläschchen heraus und füllte zwei davon.

Schon als ich mein Rad am Tierpark in Thalkirchen abstellte, war ich darüber froh – obwohl es gar nicht so heiß war. Unterwegs füllte ich die Fläschchen mehrfach nach (Klo im U-Bahnhof Thalkirchen, Brunnen am Schleusenwärterhäuserl Maria Einsiedel).

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Zum ersten Mal jemanden im Isarwerkkanal schwimmen sehen. Er zog an einer Schnur ein Päckchen hinter sich her, in dem ich Kleidung vermutete. Erinnerte mich umgehend an Torbergs Tante Jolesch, in der sich Dschingo Deutscher verteidigt: „Ich habe nicht gebadet – ich bin nach Hause geschwommen.“

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Als ich gerade gefrühstückt hatte, rief meine Mutter an: Mein Onkel aus Madrid sei samt Tante in München, wir träfen uns alle um drei am Marienplatz. Das war ausgesprochen ungünstig, da ich den Sonntagnachmittag für aufgeschobene Erledigungen brauchte. Ich jammerte, warum sie mir denn nicht ein wenig früher Bescheid gegeben habe und sagte ab. Wirklich blöd, denn das geplante Bügeln hätte ich durchaus verschieben können – ich habe wirklich genug Kleidung. Aber ich wollte unbedingt noch das Buch für die nächste Leserunde am Donnerstag lesen: Nabokovs Lolita. An dem einen freien Abend in den Tagen bis dorthin würde ich das unmöglich schaffen. Mit mehr Vorlauf hätte ich den Samstagnachmittag dafür genutzt. Und gerade bei diesem Buch hatte ich mich sehr auf das Wiederlesen gefreut; laut Notiz im Buch ist mein erstes Lesen 24 Jahre her.

Also las ich bis halb sieben, alle halbe Stunde nach einer neuen Sitzposition suchend, die die Hüftschmerzen vom Sport erträglich hielt – Ibu hatte ich ohnehin bald eingeworfen.

Zum Nachtmahl gab es die mittags gebackenen Bagel, Caponata und einen Salat, den Herr Kaltmamsell geschnippelt hatte: Stangensellerie aus Ernteanteil, Äpfel, Walnüsse, Zitronensaft und Olivenöl – köstlich.

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Ins Bett gegangen zu Sommerregen.

Nicht gemacht am Sonntag: Tanzen auf dem Kocherlball.

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„28 Things Every Book Lover Wants Their Partner To Know“.

Es erleichtert die Sache, wenn zwei book lovers zusammenkommen.

Journal Donnerstag, 16. Juli 2015 – heiße und kalte Getränke

Freitag, 17. Juli 2015

Gestern den Cappuccino in der Cafeteria der Arbeit getestet, von dem mir mehrere Kollegen und Kolleginnen versichert hatten, der sei wirklich gut (im Gegensatz zum Produkt der Vollautomaten auf den Stockwerken). Um ihn zu erwerben, musste ich in ein Nebengebäude, und der Barista wirkte eher fahrig und unkoordiniert – aber Cappuccino, so stellte ich zurück mit der Tasse im Büro fest, den kann er. Wird wohl ein häufigerer Gang werden.

Abends durch die Hitze nach Haidhausen geradelt, um mich mit einer Freundin im Barroom zu treffen, lange über Cocktails geplaudert.

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Am interessantesten fand ich den Smokey Whiskey Sour, der mit einem extrem rauchigen schottischen Single Malt gemacht war, einem Ardberg (im Bild rechts).

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Als ich nach Mitternacht heim kam, war es draußen immer noch wärmer als in der Wohnung.

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Es gibt viele Themen, die so überwiegend emotional diskutiert werden, dass nachvollziehbar gewonnene, gewichtete und ausgewählte Fakten kaum gehört werden. Gentechnik gehört dazu. Am interessantesten finde ich deshalb, was forschende Wissenschaftler dazu sagen. Zum Beispiel Ralph Bock im Laborjournal.
„Keine Vernunft. Nirgends.
Die systematische Selbsttäuschung beim Thema Gentechnik“.

… ich will hier auch keine Argumente für oder gegen die Nutzung der Gentechnik ins Feld führen. Selbstverständlich hat eine Gesellschaft das Recht, frei zu entscheiden, ob sie eine bestimmte Technologie nutzen will oder eben nicht. Ich will aber die mir vom Chefredakteur zur Verfügung gestellten 17.000 Druckzeichen (ohne Leerzeichen!) nutzen, um die systematische Selbsttäuschung, Scheinheiligkeit und Verlogenheit anzuprangern, die leider in unserer politischen Landschaft zur Gewohnheit zu werden scheint und für die der Umgang mit dem Thema „Gentechnik“ geradezu symptomatisch geworden ist.

(…)

Ich lese weiter im Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion: „Wir wollen eine stärkere Gewichtung der gentechnikkritischen Forschungen, um dem Vorsorgegrundsatz der Umwelt- und Naturschutzpolitik besser gerecht zu werden.“ Was bitte, liebe SPD-Bundespolitiker, heißt das denn auf Deutsch? Wollen Sie die Forscher in Deutschland so lange gängeln, bis sie sich Ihren Wunschthemen zuwenden und verzweifelt versuchen, mit der zwölftausendsten Studie doch noch den Nachweis zu erbringen, dass Gentechnik Krebs auslöst, Marienkäfer tötet und heimische Orchideen bedroht?

(…)

(Interessenskonflikt und Haftungsausschluss: Der Autor forscht unter anderem auf dem Gebiet der Gentechnik. Er wird von der Max-Planck-Gesellschaft anständig bezahlt und seine Forschung erfreut sich großzügiger Förderung aus öffentlichen Quellen. Auf Zuwendungen der Gentechnik­industrie oder der Protest- und Spendensammelindustrie ist er nicht angewiesen und er erhält diese auch nicht. Er steht allen politischen Parteien in diesem Land fern und betrachtet sich auch sonst in seiner Meinungsbildung als ziemlich unabhängig. Die in diesem Essay vertretenen Auffassungen sind seine persönlichen und resultieren aus seiner Analyse der letzten 25 Jahre deutscher und europäischer Gentechnikpolitik.)

(Es hieße trotzdem korrekt „wider besseres Wissen“. Pet peeve.)

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Die Idee Gif-Interview finde ich fast noch schöner als die Sagen-Sie-jetzt-nichts-Interviews (mit meinem Lieblingsvorbild Fernandel konnte sich bislang eh nur Bully Herbig messen).
„Ohne Worte – Raul Krauthausen im GIF-Interview“.