{"id":102410,"date":"2024-10-16T06:11:12","date_gmt":"2024-10-16T04:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/?p=102410"},"modified":"2024-10-16T10:00:58","modified_gmt":"2024-10-16T08:00:58","slug":"journal-dienstag-15-oktober-2024-beifang-aus-dem-internetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2024\/10\/journal-dienstag-15-oktober-2024-beifang-aus-dem-internetz.htm","title":{"rendered":"Journal Dienstag, 15. Oktober 2024 &#8211; Beifang aus dem Internetz"},"content":{"rendered":"<p>Aufgestanden zu nassen Stra\u00dfen, Weg in die Arbeit unter tr\u00fcbem Himmel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/241015_01_Bueroblick.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/241015_01_Bueroblick.jpg\" alt=\"Modernes Hochb\u00fcrohaus in leichtem Nebel\" width=\"499\" height=\"424\" class=\"alignnone size-full wp-image-102425\" \/><\/a><\/p>\n<p>Durcheinanderer aber nicht unangenehmer Vormittag. Zum Mittagscappuccino unter d\u00fcsterem Himmel, aber in milder Luft.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/241015_02_NottingHill.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/241015_02_NottingHill.jpg\" alt=\"Runder Holztisch vor Caf\u00e9-Hintergrund, darauf eine blaue Tasse Cappuccino\" width=\"363\" height=\"484\" class=\"alignnone size-full wp-image-102426\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hierher gehe ich nicht oft, weil ich meist l\u00e4nger anstehen muss, nicht so gestern. Aber das beste daran waren die zehn Minuten Fu\u00dfmarsch in und zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Eher sp\u00e4tes Mittagessen: Renekloden (sehr s\u00fc\u00df, weil sehr sp\u00e4t), ein Schnitz Roggenvollkornbrot, H\u00fcttenk\u00e4se, alles erfreulich.<\/p>\n<p>Der Nachmittag f\u00fchlte sich unproduktiv an, doch ich konnte Posten auf meiner Jobliste abstreichen.<\/p>\n<p>Heimweg im D\u00fcsteren, ein paar Eink\u00e4ufe im Vollcorner. Zu Hause erste Handgriffe f\u00fcrs Abendessen, das ich zubereiten durfte: <a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/rezepte\/kaiserschmarrn-als-hauptmahlzeit.htm\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Kaierschmarrn.<\/a><\/p>\n<p>Dann eine Runde Yoga-Gymnastik, Brotzeitvorbereitung. Der Kaiserschmarrn gelang mir hervorragend, ich servierte ihn mit Zwetschgenr\u00f6ster, den ich im August gekocht hatte &#8211; und der ein wenig zu s\u00fc\u00df geraten war. Dennoch kleine Abrundung mit Schokolade.<\/p>\n<p>Telefonat mit dem Familienmitglied im Krankenhaus: Zu meiner gro\u00dfen Erleichterung geht es aufw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Fr\u00fch ins Bett zum Lesen.<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Die <i>taz<\/i> \u00fcber die erstaunliche Entwicklung der <i>Apotheken Umschau<\/i>:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/taz.de\/Apotheken-Umschau\/!6039770\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">&#8220;Von wegen &#8216;Rentner-Bravo'&#8221;.<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\u201eWir sind ein ganz normales feministisches Magazin\u201c, sagt Dennis Ballwieser, Chefredakteur der <em>Apotheken Umschau<\/em>, im Gespr\u00e4ch mit der <em>taz<\/em> und grinst dabei, als sei er ein bisschen stolz darauf. <\/p><\/blockquote>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<blockquote><p>Er und seine Kollegin in der Chefredaktion, Julia Rotherbl, sind sich der \u00f6ffentlichen Meinung \u00fcber ihr Blatt sehr bewusst: \u201eEs ist ein Klischee, dass wir leider nicht loswerden\u201c, sagt Rotherbl, die seit 2021 ebenfalls Chefredakteurin ist. Die beiden erkl\u00e4ren, warum es f\u00fcr sie vollkommen logisch ist, dass die <em>Apotheken Umschau<\/em> sich mit Themen wie Diskriminierung oder geschlechtssensibler Medizin auseinandersetzt.<\/p>\n<p>\u201eDiskriminierung beeinflusst die Gesundheit\u201c, sagt Julia Rot\u00adherbl. Und \u201eselbst wenn wir nicht denken w\u00fcrden, dass diese Themen wichtig sind, m\u00fcssten wir trotzdem dar\u00fcber schreiben, um alle Le\u00adse\u00adr*in\u00adnen fundiert zu informieren\u201c, erg\u00e4nzt Dennis Ballwieser. Der publizistische Anspruch der <em>Apotheken Umschau<\/em> sei, wissenschaftlich gepr\u00fcfte und umfassende Gesundheitsinformationen zu vermitteln.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Der <i>Guardian<\/i> \u00fcber Strukturwandel in Wintersportgebieten:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/travel\/2024\/oct\/12\/fears-for-future-of-ski-tourism-as-resorts-adapt-to-thawing-snow-season\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">&#8220;Fears for future of ski tourism as resorts adapt to thawing snow season&#8221;.<\/a><\/p>\n<p>via <a href=\"https:\/\/www.buddenbohm-und-soehne.de\/2024\/10\/15\/strahlensaetze-am-montag\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Buddenbohm&#038;S\u00f6hne<\/a><\/p>\n<blockquote><p>A recent study estimated that of the 21 locations that hosted past Winter Olympics, only one could manage it by the end of the century (Sapporo). Beijing in 2022 was completely run on artificial snow. The assessment of Johan Eliasch, president of the International Ski and Snowboard Federation, is that the ski industry is facing an existential crisis.<\/p><\/blockquote>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<blockquote><p>A report by Legambiente, the Italian environmental group, points out that 90% of Italian resorts are now dependent on a vast, unwieldy and expensive system of artificial snow production that will not cope with rising temperatures. \u201cIt\u2019s not a sustainable practice,\u201d says co-president, Vanda Bonardo. \u201cIt is bad for the environment and a waste of public money. It\u2019s time to think about a new model of winter tourism.\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>Es wird sich hier genauso gegen das Unaufhaltbare gestr\u00e4ubt wie es beim deutschen Kohlebergbau war\/ist, in der Automobilbranche oder in der Bauindustrie. Und ich bin unvern\u00fcnftig genug, mich seit Jahrzehnten und bis heute zu wundern, warum es nicht normales Gesch\u00e4ftsgebaren ist, sich fr\u00fchzeitig Reaktionen darauf und Umgang damit zu \u00fcberlegen, um wirtschaftliche Zukunft und Arbeitspl\u00e4tze sichern. (Und gleichzeitig die Klimakatastrophe zu verlangsamen, aber das scheint derzeit als zentrales Problem in den Hintergrund zu r\u00fccken, WTF.)<br \/>\n&#8211; Nein, Kohlef\u00f6rderung hat in ihren zerst\u00f6rerischen Auswirkungen auf so vielen Ebenen keine Zukunft.<br \/>\n&#8211; Nein, die Automobilindustrie wird nicht auf ewig einfach immer mehr Autos verkaufen.<br \/>\n&#8211; Nein, <i>fast building<\/i> mit immer mehr Bodenversiegelung oder einfach Abrei\u00dfen und was Neues bauen geht allein schon mangels Baumaterial bald nicht mehr.<br \/>\nDoch offensichtlich irre ich mich. Es ist immer noch akzeptiert, dass diese Branchen halsstarrig so weitermachen, als w\u00fcsste man es nicht schon sehr lang besser. Und wenn es dann wirklich nicht mehr geht (weil Physik, weil Natur, weil Regierungen irgendwann nicht mehr anders k\u00f6nnen als zu regeln), wird gejammert und nach staatlichem Ausgleich der finanziellen Ausf\u00e4lle gerufen. (<a href=\"https:\/\/bsky.app\/profile\/did:plc:tsfdjmscsthkttvypsjkefnm\/post\/3l5trx3vfei2m\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Siehe dieses Beispiel Kohlef\u00f6rderung.<\/a>)<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Von Rico Grimm bei <i>Krautreporter<\/i> eine lesenswerte Analyse (die ich Ihnen als Abonnentin schenken darf):<br \/>\n<a href=\"https:\/\/krautreporter.de\/politik-und-macht\/5558-die-grunen-werden-niemals-volkspartei-und-das-ist-in-ordnung?shared=89232fcc-3f73-402f-9a1c-3a99b627240b&#038;utm_campaign=share-url&#038;utm_medium=member-url\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">&#8220;Die Gr\u00fcnen werden niemals Volkspartei und das ist in Ordnung&#8221;.<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Jede Partei hat einen historischen Auftrag, und der Auftrag der Gr\u00fcnen l\u00e4sst die Menschen kalt. Die jetzige Krise der Gr\u00fcnen ist eine Krise des Klimaschutzes, ihres aktuell wichtigsten politischen Themas.<\/p><\/blockquote>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<blockquote><p>Wenn Menschen in Umfragen danach gefragt werden, betonen sie immer, wie wichtig ihnen Klimaschutz sei. Wenn sie aber ein Wahllokal betreten und als B\u00fcrger im Schutz der Wahlkabine daf\u00fcr stimmen k\u00f6nnen, was ihnen wirklich wichtig ist, ist es selten Klimaschutz.<\/p>\n<p>Klimaschutz als historischer Auftrag ist von anderer Qualit\u00e4t, als es, sagen wir, der Kampf f\u00fcr eine Krankenversicherung war. Die Krankenversicherung war ein Bed\u00fcrfnis, das Millionen Menschen erfasst und bewegt hatte. Denn sie versprach f\u00fcr diese Millionen Schutz, verbesserte so ihr Leben. Klimaschutz erfasst und bewegt in diesem Land vielleicht auch Millionen Menschen, aber dessen Vorteile bleiben viel abstrakter.<\/p><\/blockquote>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<blockquote><p>Das liegt auch daran, dass Klimaschutz zwangsl\u00e4ufig technokratisch sein muss. Das ist im Wortsinne von Wissenschaft und Technik gelenkte Politik, an der der einschl\u00e4gig gebildete W\u00e4hler im Grunde gar nicht richtig teilhaben kann. Erh\u00f6he ich die Rente oder nicht? Braucht es mehr Krankenh\u00e4user oder nicht? Da kann jeder ein Gef\u00fchl haben, das ihn zu einer rational begr\u00fcndbaren Meinung leitet. Aber ob Deutschland ein CO\u2082-Kernnetz aufbauen soll, kann keiner intuitiv als Frage verstehen, geschweige denn beantworten. Die Herrscher und Herrscherinnen der Technik und der Wissenschaft k\u00f6nnen keine Wahlplakate beschriften.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Und dann war da noch <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/DBEiA8HsHlp\/?img_index=1\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">der K\u00fcnstler, der M\u00fcll nachtanzte<\/a>.<\/p>\n<p>via <a href=\"https:\/\/fnordon.de\/@kid37\/113311738495558855\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">@kid37<\/a> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/474d58222fe945b1b9449bba74fc62f1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgestanden zu nassen Stra\u00dfen, Weg in die Arbeit unter tr\u00fcbem Himmel. Durcheinanderer aber nicht unangenehmer Vormittag. Zum Mittagscappuccino unter d\u00fcsterem Himmel, aber in milder Luft. Hierher gehe ich nicht oft, weil ich meist l\u00e4nger anstehen muss, nicht so gestern. 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