{"id":11297,"date":"2011-04-13T08:34:51","date_gmt":"2011-04-13T06:34:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/?p=11297"},"modified":"2011-04-13T08:34:51","modified_gmt":"2011-04-13T06:34:51","slug":"journal-dienstag-12-april-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2011\/04\/journal-dienstag-12-april-2011.htm","title":{"rendered":"Journal Dienstag, 12. April 2011"},"content":{"rendered":"<p>Gl\u00fccklicherweise verf\u00fcge ich \u00fcber perfekte Verstellungsk\u00fcnste, die mich im Notfall wie die Ruhe selbst wirken lassen. Mein wahres Ich glich n\u00e4mlich den Tag \u00fcber dem sprichw\u00f6rtlichen aufgescheuchten Huhn: Anreisetag zur re:publica!<\/p>\n<p>Beim morgendlichen Kofferpacken stellt ich fest, dass mir die ideale Koffergr\u00f6\u00dfe f\u00fcr f\u00fcnf Tage im k\u00fchlen Regen fehlt (eher traurig \u00fcbrigens, mit Sommergef\u00fchlen f\u00fcr 7 Grad zu packen). Der erste Versuch mit einem kleinen Koffer (mit dem bin ich doch vor zwei Jahren sogar eine Woche nach Oxford gereist! allerdings in Sommerwetter) h\u00e4tte ein Auslagern des Laptops erfordert. Und selbst dann h\u00e4tte ich auf Handtuch (m\u00f6gliches Schwimmen durch Berlin) und Strickjacke verzichten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Also doch die Familiengr\u00f6\u00dfe. Aber in diesem Fall w\u00e4re der Koffer nur halb gef\u00fcllt, und umherfliegenden Inhalt konnte ich dann doch nicht brauchen. Gl\u00fccklicherweise entdeckte ich eine Stoffklappe mit Rei\u00dfverschluss, mit der sich die eine Kofferh\u00e4lfte verschlie\u00dfen lie\u00df, und durch die halbierte Kapazit\u00e4t flog nichts mehr herum. Die Schmach gro\u00dfen Gep\u00e4cks (mein Ehrgeiz sucht sich die eigenartigsten Aktionsfelder) versuche ich dadurch auszugleichen, dass ich ja vielleicht in Berlin ein paar Schuhe kaufe und nun zumindest kein Transportproblem habe.<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Den Tag \u00fcber nochmal meine Wunschveranstaltungen \u00fcbersichtlicher zusammengestellt (die mir genehme Ansicht bekam ich nur \u00fcber Kopien von Screenshots ausgedruckt), Detailverabredungen mit bereits pers\u00f6nlich bekannten und noch nicht bekannten Bewohnern meiner Ecke des Internets. Hierbei inneres Geflatter: Ich werde sie nicht finden! Sie werden mich nicht m\u00f6gen!<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Dazwischen zum Orthop\u00e4den f\u00fcr ein Fu\u00dfdruckmessen durch den Einlagenhersteller (knapp 30 Euro, selbst zahlen), um k\u00fcnftig bessere Einlagen zu bekommen. Dazu musste ich mehrfach auf eine verkabelte Fl\u00e4che treten, die meinen Fu\u00dfabdruck auf einem Bildschirm darstellte. In die anschlie\u00dfende gewohnte Abdruckform f\u00fcr die Einlage machte der Herr Abdruckaufnehmer zus\u00e4tzliche Strichlein. W\u00e4hrend des Ganzen lie\u00df er sich erz\u00e4hlen, dass ich gerne und viel laufe, auch sehr gerne zu Fu\u00df gehe. Nun bin ich auf die Superduper-Einlagen gespannt.<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Ereignisloser Flug im randvollen Flugzeug. Mir wollte nicht mehr einfallen, warum ich nicht schon ein paar Stunden fr\u00fcher angereist war &#8211; dann h\u00e4tte ich n\u00e4mlich eine Verabredung zum exzellenten Essen wahrnehmen k\u00f6nnen. (Ich tippe auf mein idiotisches Pflichtgef\u00fchl, m\u00f6glichst lang im B\u00fcro Dinge zu erledigen, wenn ich schon die Verfehlung begehe, anschlie\u00dfend f\u00fcr drei Tage verschwinde.) So aber und mit der \u00fcblichen Versp\u00e4tung (die Bahn wenn sich das leistete!) kam ich nachts an, ziemlich erledigt, auf M\u00fcnchner Zeit eingestellt (Sie erinnern sich: 22.30 Uhr Nachtruhe) und konnte mich zu nichts mehr aufraffen als diesen Blogeintrag zu schreiben und lesend im Bett zu verschwinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gl\u00fccklicherweise verf\u00fcge ich \u00fcber perfekte Verstellungsk\u00fcnste, die mich im Notfall wie die Ruhe selbst wirken lassen. Mein wahres Ich glich n\u00e4mlich den Tag \u00fcber dem sprichw\u00f6rtlichen aufgescheuchten Huhn: Anreisetag zur re:publica! 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