{"id":114425,"date":"2025-11-25T06:25:05","date_gmt":"2025-11-25T05:25:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/?p=114425"},"modified":"2025-11-25T10:07:36","modified_gmt":"2025-11-25T09:07:36","slug":"journal-montag-24-november-2025-durchgeregnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2025\/11\/journal-montag-24-november-2025-durchgeregnet.htm","title":{"rendered":"Journal Montag, 24. November 2025 &#8211; Durchgeregnet"},"content":{"rendered":"<p>Tagesstart mit einem Wetter, bei dem ich sogar Winterfans Ablehnung unterstelle: D\u00fcsterer Schneeregen mit Betonung auf -regen. Auf meinem Marsch in die Arbeit erz\u00e4hlte das Rascheln unter meinen Schneestiefeln, dass es nachts geschneit hatte und jetzt darauf regnete. Zumindest in M\u00fcnchens Mitte war es aber mild genug, dass ich kein Glatteis f\u00fcrchten musste.<\/p>\n<p>Nach meinen Berechnungen (letzte Novemberwoche, erster Schneefall durch) sollte die Theresienwiese nach f\u00fcnfeinhalb Monaten Sperrung wieder querbar sein, also steuerte ich darauf zu.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/251124_01_Theresienwiese.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/251124_01_Theresienwiese.jpg\" alt=\"\" width=\"608\" height=\"467\" class=\"alignnone size-full \" \/><\/a><\/p>\n<p>Irrtum, mittlerweile n\u00e4hern wir uns heuer einem halben Jahr, das die Fl\u00e4che gesperrt ist.<\/p>\n<p>Auf mich wartete ein Arbeitstag mit vollem Programm, zum Gl\u00fcck war \u00fcbers Wochenende nur wenig dazugekommen.<\/p>\n<p>Eingeplant hatte ich auch einen schnellen privaten Einkauf im Discounter (Schirm gegen Sauwetter), bevor ich mich wieder als m\u00f6glicherweise h\u00f6chst bezahlte Kaffeekocherin M\u00fcnchens bet\u00e4tigte. Alles war gut geplant und vorbereitet, da mir niemand dazwischen kam, lief es wie am Floskel-Schn\u00fcrchen (wo kommt diese Wendung eigentlich her? <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/die-tuecke-des-objekts-100.html\" target=\"_blank\">man wei\u00df es wohl nicht genau<\/a>). Und ich bekam ordentlich Stufen sowie Schritte auf meinen Bewegungs-Tracker.<\/p>\n<p>Mittagscappuccino in der Cafeteria, Mittagessen nach abgeschlossener Veranstaltungsherrichtung Apfel, Persimon, H\u00fcttenk\u00e4se.<\/p>\n<p>Emsiger Nachmittag, drau\u00dfen Dauerregen. Die Veranstaltungsaufr\u00e4umung brachte deutlich weniger Stufen und Schritte auf den Tracker, weil alle Teilnehmenden mithalfen (ist ja ein wirklich freundliches und nettes Team).<\/p>\n<p>Feierabend-Entertainment: An der Kammerspielkasse meine Abo-Eintrittskarte f\u00fcr den 3. Dezember umtauschen, ich war h\u00f6chst gespannt, wie das rein technisch mit meinem Handy-Ticket ablaufen w\u00fcrde. Dorthin nahm ich die U-Bahn zum Odeonsplatz, unterm Schirm marschierte ich in die Maximilianstra\u00dfe.<\/p>\n<p>An der Theaterkasse musste ich erstmal als Abonnentin im System gefunden werden, das war wohl nicht einfach (ich hatte als Adressdatenbanknutzerin gro\u00dfes Mitgef\u00fchl). In diesem System wurde mein Platz f\u00fcr den Abend freigegeben, ich bekam einen Gutschein, mit dem ich selbst Ersatz buchen werde.<\/p>\n<p>Zu Hause traf ich auf die Crowdfarming-Kiste, nach der dritten Ank\u00fcndigung waren Mangos und Avocados tats\u00e4chlich geliefert worden. Zu meiner Erleichterung nicht als gefrorener und wieder aufgetauter Matsch, sondern lediglich mit ein paar schwarzen Tupfen &#8211; von denen ich aber nicht wei\u00df, ob die Fr\u00fcchte sie nicht ohnehin gehabt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Ich turnte Yoga, die verschobene Sporteinheit vom Vorabend; jetzt war sie genau richtig.<\/p>\n<p>Als Abendessen verwendete Herr Kaltmamsell Gr\u00fcnkohl und Lauch aus Ernteanteil, kochte daraus einen Eintopf mit wei\u00dfen Bohnen &#8211; schmeckte sehr gut trotz wenig attraktivem Aussehen. Nachtisch Schokolade, Geb\u00e4ck, Erdnusseis.<\/p>\n<p>Fr\u00fch ins Bett zum Lesen.<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Eine BR-Beschichte aus der Serie <i>Unser Land<\/i>:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/toedlicher-unfall-ploetzlich-witwe-mit-vier-kindern-und-hof,UOpfrPL\" target=\"_blank\">&#8220;T\u00f6dlicher Unfall: Pl\u00f6tzlich Witwe mit vier Kindern und Hof&#8221;.<\/a><\/p>\n<p>Der Tod des Partners ist nat\u00fcrlich furchtbar, doch ich finde in diesem Artikel die Arbeits-Details spannend:<\/p>\n<blockquote><p>Auch Martin Stadler war bei der SVLFG versichert. Da er bei einem Arbeitsunfall verungl\u00fcckt ist, schickt die Versicherung sofort eine Betriebshelferin. Drei Tage nach dem Ungl\u00fcck kommt Kathrin Schlickenrieder auf den Hof und packt mit Monika Stadler an. Es gilt, den Milchviehbetrieb mit 70 Milchk\u00fchen am Laufen zu halten. Dazu kommen 60 Hektar Land und 23 Hektar Forst, die bewirtschaftet werden m\u00fcssen. Mit Martin ist nicht nur der Vater und Ehemann gestorben, sondern auch der Betriebsleiter.<\/p>\n<p>Die Stadlers haben f\u00fcr diesen Fall vorgesorgt, mit einem Ehe- und Erbvertrag, der alles regelt. Au\u00dferdem hatte Martin seine gesamte Arbeit akribisch dokumentiert, sodass Monika direkt als neue Betriebsleiterin weitermachen konnte. &#8220;Er hat im Stall seinen Kasten gehabt, wo er seine ganzen Spickzettel drin hatte. Da stehen alle Adressen drauf oder was am Melkroboter schon immer falsch zusammengebaut war und dass man es dann bei der n\u00e4chsten Wartung wieder falsch zusammenbauen muss.&#8221; <\/p><\/blockquote>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<blockquote><p>Eigentlich ist die verwitwete Monika Kauffrau f\u00fcr B\u00fcrokommunikation und Hauswirtschaftsmeisterin. Gerade das kommt ihr zugute, glaubt die gelernte Landwirtin Kathrin. Monika habe sich monatelang in die F\u00fctterung der Milchk\u00fche eingelesen, Futterproben genommen und am Ende die F\u00fctterung der Tiere ver\u00e4ndert \u2013 mit Erfolg. Seit der Futterumstellung hat sich die durchschnittliche Milchleistung der K\u00fche von 9.000 auf 10.000 Kilogramm pro Jahr gesteigert. <\/p><\/blockquote>\n<p>\u00dcberraschend f\u00fcr mich am Filmbeitrag: Wie tiefes Bayrisch die Berichterstatterin spricht. Ich empfehle ihn auch f\u00fcr einen Einblick, wie Leute in der oberbayerischen Landwirtschaft zum Beispiel aussehen und sind.<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>In Wien gibt es ein fast 120 Jahre altes Gesch\u00e4ft f\u00fcr Insekten:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000296331\/die-letzten-ihrer-art-frau-winkler-und-das-wiener-nachtpfauenauge\" target=\"_blank\">&#8220;Die letzten ihrer Art: Frau Winkler und das Wiener Nachtpfauenauge&#8221;.<\/a><\/p>\n<p>via <a href=\"https:\/\/mastodon.social\/@sauer_lauwarm\/115600574505705297\" target=\"_blank\">@sauer_lauwarm<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Die Insekten interessierten Hildegard Winkler so sehr wie die Tische, Sessel oder Kochl\u00f6ffel um sie herum \u2013 gar nicht. Und die Kundschaft machte es nicht besser: &#8220;immer diese alten grau-griesgr\u00e4migen Herren&#8221;. Mit dem Gesch\u00e4ft, gegr\u00fcndet 1906 von ihrem Gro\u00dfvater, wollte sie nichts zu tun haben. Doch es kam anders: Seit 45 Jahren \u00f6ffnet sie die alte Holzt\u00fcr des Ladens jeden Tag aufs Neue.<\/p><\/blockquote>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/c8427b4daf5d4391a11bd7bbaef6dad8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tagesstart mit einem Wetter, bei dem ich sogar Winterfans Ablehnung unterstelle: D\u00fcsterer Schneeregen mit Betonung auf -regen. Auf meinem Marsch in die Arbeit erz\u00e4hlte das Rascheln unter meinen Schneestiefeln, dass es nachts geschneit hatte und jetzt darauf regnete. Zumindest in M\u00fcnchens Mitte war es aber mild genug, dass ich kein Glatteis f\u00fcrchten musste. 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