{"id":116832,"date":"2026-02-16T09:28:50","date_gmt":"2026-02-16T08:28:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/?p=116832"},"modified":"2026-02-16T10:20:40","modified_gmt":"2026-02-16T09:20:40","slug":"journal-sonntag-15-februar-2026-wien-mit-sonntagsbraten-und-meinem-ersten-mal-burgtheater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2026\/02\/journal-sonntag-15-februar-2026-wien-mit-sonntagsbraten-und-meinem-ersten-mal-burgtheater.htm","title":{"rendered":"Journal Sonntag, 15. Februar 2026 &#8211; Wien mit Sonntagsbraten und meinem ersten Mal Burgtheater"},"content":{"rendered":"<p>Gut und lang geschlafen, wieder leuchtete bereits Tageslicht durch die R\u00e4nder der zugezogenen Vorh\u00e4nge &#8211; leuchtete besonders intensiv trotz bedecktem Himmel, weil es nachts ein wenig geschneit hatte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_02_Hotelzimmerblick.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_02_Hotelzimmerblick.jpg\" alt=\"\" width=\"557\" height=\"426\" class=\"alignnone size-full \" \/><\/a><\/p>\n<p>Blick aus unserem gro\u00dfen Hotelzimmerfenster (mit Fliegengitter) auf den Innenhof, der im Sommer traumhaft sein muss.<\/p>\n<p>Pl\u00e4ne f\u00fcr den Tag:<br \/>\n&#8211; Cappuccino in Caf\u00e9<br \/>\n&#8211; Einkauf j\u00fcdische Backwaren<br \/>\n&#8211; Sonntagsessen im Gasthaus Stern<br \/>\n&#8211; Theaterbesuch im Burgtheater<\/p>\n<p>Am Samstag waren wir auf dem Weg zum Karmelitermarkt in der Leopoldstadt <a href=\"https:\/\/www.ohel.at\/\" target=\"_blank\">an der j\u00fcdischen B\u00e4ckerei Ohel<\/a> vorbeigekommen &#8211; nat\u00fcrlich am Sabbat geschlossen. Doch das Angebot sah sehr verlockend aus (Rugelach!), und weil sie sonntags ge\u00f6ffnet ist, war das gestern unser erstes Ziel. Noch erster ein Cappuccino, doch das angesteuerte Caf\u00e9 hatte vor lauter Sonntagsfr\u00fchst\u00fccker*innen keinen Platz. Also wurde es der MacDonald&#8217;s im Westbahnhof: Spannende Aussicht, guter Cappuccino, und um uns herum sa\u00dfen einige interessante Menschengruppen, die auf mich den Eindruck machten, als w\u00fcrden sie sich immer sonntagvormittags hier treffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_05_Westbahnhof.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_05_Westbahnhof.jpg\" alt=\"\" width=\"333\" height=\"444\" class=\"alignnone size-full wp-image-116857\" \/><\/a><\/p>\n<p>Cappuccino mit Aussicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_07_UBahn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_07_UBahn.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"398\" class=\"alignnone size-full \" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn man im Urlaub die U-Bahn in die falsche Richtung erwischt, macht das gar nichts aus: Mehr Zeit zum Schauen und Entdecken, zum Beispiel sehr lokale Understreetart (sp\u00e4ter erfuhr ich, dass das Graffiti schon recht lang hier prangt, wird offensichtlich respektiert).<\/p>\n<p>Es war deutlich k\u00e4lter geworden, der Wind schnitt unangenehm, also nahmen wir eine U-Bahn zum Stephansplatz und spazierten von dort zur Leopoldstadt und zur koscheren B\u00e4ckerei. Mittelerfolgreicher Einkauf: Rugelach waren schon aus (man beschied uns, dass die immer besonders schnell weggingen), wir kauften zwei Sorten Hamantaschen und zwei frische Quarktaschen f\u00fcr nach der Theatervorstellung.<\/p>\n<p>Sonntagsbraten <a href=\"https:\/\/www.gasthausstern.at\/\" target=\"_blank\">im Gasthaus Stern<\/a>, das uns im August Freunde vorgestellt hatten und das bleibenden Eindruck hinterlie\u00df (genau meine aktuelle Lieblingssorte gehobene K\u00fcche: Mit Ehrgeiz und Anspruch bei Zutaten und Zubereitung, aber au\u00dferhalb der Sternewelt). Die U3 brachte uns praktisch vor die Haust\u00fcr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_11_GasthausStern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_11_GasthausStern.jpg\" alt=\"\" width=\"333\" height=\"444\" class=\"alignnone size-full wp-image-116859\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Wirtshaus-Gastraum war lebhaft besucht, vor allem von gr\u00f6\u00dferen Gruppen, die nach Familien aussahen, angenehme Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_09_GasthausStern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_09_GasthausStern.jpg\" alt=\"\" width=\"335\" height=\"484\" class=\"alignnone size-full wp-image-116860\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_10_GasthausStern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_10_GasthausStern.jpg\" alt=\"\" width=\"333\" height=\"444\" class=\"alignnone size-full wp-image-116861\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Deko im Fenster ist ein Hinweis: Der Stern-Wirt Christian Werner jagt selbst.<\/p>\n<p>Eine Kuriosit\u00e4t hatte ich schon vergessen: Das gesamte Personal tr\u00e4gt graue Hausmeisterkittel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_12_GasthausStern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_12_GasthausStern.jpg\" alt=\"\" width=\"302\" height=\"403\" class=\"alignnone size-full wp-image-116862\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kartoffelbrot mit geschlagener Butter, wunderbare Begleitung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_13_GasthausStern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_13_GasthausStern.jpg\" alt=\"\" width=\"363\" height=\"484\" class=\"alignnone size-full wp-image-116863\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich bestellte als Vorspeise die lauwarme Kalbszunge mit Chili und Yuzu: Eine ganz hervorragende Kombination, der zarten Zunge standen sowohl Sch\u00e4rfe als auch Zitruss\u00e4ure. Gegen\u00fcber a\u00df Herr Kaltmamsell Hirn gebacken mit Kaisergranat-Bisque, Haselnuss und Zwetschkenr\u00f6ster &#8211; war sehr angetan. Das Glas Wein, das wir uns dazu empfehlen lie\u00dfen, war ein Gr\u00fcner Veltliner aus der Wachau, der perfekt passte. (Wasser dazu gleich aus der Leitung angeboten, immer ein riesiger Pluspunkt f\u00fcr ein Lokal.)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_14_GasthausStern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_14_GasthausStern.jpg\" alt=\"\" width=\"333\" height=\"444\" class=\"alignnone size-full wp-image-116864\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hauptgericht Hirsch, also Cerf de Bourguignon mit Serviettenkn\u00f6del: Ich hatte im August mitgekommen, dass der Wirt selbst jagt und sein eigenes Wild serviert &#8211; das gefiel mir. Und ich liebe Wild. Schmeckte dann auch sehr gut (die Sauce f\u00fcr meinen pers\u00f6nlichen Geschmack vielleicht ein bisschen zu sehr angedickt). Dazu \u00f6ffnete der Wirt eine Flasche Bordeaux Ch\u00e2teau Durfort-Vivens (entschuldigte sich, weil sie keinen Burgunder hatten), der mir ausgezeichnet gefiel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_16_GasthausStern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_16_GasthausStern.jpg\" alt=\"\" width=\"297\" height=\"402\" class=\"alignnone size-full wp-image-116865\" \/><\/a><\/p>\n<p>So sehr n\u00e4mlich, dass ich mir statt Dessert noch ein Glas davon einschenken lie\u00df, w\u00e4hrend Herr Kaltmamsell ein Gedeck mit Espresso und Cr\u00e8me br\u00fbl\u00e9e orderte. Dann waren wir sehr satt und entspannt.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg hatte ich eine Vision (inspiriert von Wein und Situation) von Herrn Kaltmamsell und mir in der Rente, wie wir in M\u00fcnchen einen Import von englischem K\u00e4se aufziehen. Wenn es Stilton aus handwerklichen K\u00e4sereien an K\u00e4setheken zu kaufen gibt, ist ein Inport ja grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Ich sah uns bereits<br \/>\n&#8211; Neal&#8217;s Yard Dairy als Kooperationspartner einholen<br \/>\n&#8211; die M\u00fcnchner Fine-Dining-Gastronomie zu Verkostungsveranstaltungen einladen (mit Neal&#8217;s Yard Dairy als Name, der zieht)<br \/>\n&#8211; Presse-Infos an Food-Redaktionen aussenden, Verkostung f\u00fcr sie veranstalten (plus englische Weine? die allerdings nur als zus\u00e4tzliche Kuriosit\u00e4t, sie sind noch lang nicht international konkurrenzf\u00e4hig)<br \/>\n&#8211; parallel Direktkontakte zu britischen K\u00e4sereien kn\u00fcpfen, Modalit\u00e4ten des Inports recherchieren, uns in den zugeh\u00f6rigen B\u00fcrokratie-Dschungel st\u00fcrzen<br \/>\n&#8211; parallel eine Website mit Online-Shop einrichten, auf der es nat\u00fcrlich eine Ecke f\u00fcr englische K\u00fcche g\u00e4be<br \/>\n&#8211; Kontakt zu britischen und irischen Expats in M\u00fcnchen kn\u00fcpfen, vielleicht ist ja jemand mit K\u00e4se-Hintergrund dabei?<br \/>\n&#8211; ein Ladengesch\u00e4ft suchen.<br \/>\nNichts davon ist realistisch, nichts davon wird passieren, aber das Ausmalen machte Spa\u00df.<\/p>\n<p>Ich wollte gern in Wien ins Theater, und weil ich erstmal die Sehensw\u00fcrdigkeiten von Weltruhm abhaken wollte, bevor ich mich ernsthaft mit der Wiener Theaterwelt befasste, hatte ich das Programm von Burgtheater und Theater in der Josefstadt nachgeschlagen. In unsere Pl\u00e4ne passte am besten die gestrige Vorstellung von <a href=\"https:\/\/www.burgtheater.at\/produktionen\/herr-puntila-und-sein-knecht-matti\" target=\"_blank\">Brechts <i>Herr Puntila und sein Knecht Matti<\/i><\/a> im Burgtheater. Bei der Platzwahl f\u00fchlte ich mich \u00fcberfordert von all den R\u00e4ngen und Logen, und weil fast exakt mein Platz im Kammerspielabo im Parkett noch zu haben war, nahm ich halt den und den daneben &#8211; \u00e4hnliche Rahmenbedingungen f\u00fcr besseren Vergleich.<\/p>\n<p>Die Sonntagsvorstellung begann auch hier um 18:30 Uhr angenehm fr\u00fch, eine Trambahn brachte uns zum pr\u00e4chtigen Geb\u00e4ude des Burgtheaters.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_18_Burgtheater.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_18_Burgtheater.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"386\" class=\"alignnone size-full \" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir hatten reichlich Zeit, uns in den G\u00e4ngen umzusehen, die Gem\u00e4lde und B\u00fcsten verblichener Angestellter der Burg zu betrachten, im Zuschauerraum peinlicherweise erst mal die falschen Pl\u00e4tze zu besetzen (es gab zwei Reihen 4) und auch dort viel um uns zu schauen.<\/p>\n<p>Die Inszenierung selbst &#8211; war nicht so mein Fall. Ich sah puren Klamauk und Durcheinander um ein Thema, das ohnehin andere Dramen viel greifbarer verarbeiteten und das hier mit dem Alkoholismus eher psychologisiert wird, als das Klassen-Problem zu verdeutlichen. Beeindruckend f\u00fcr mich die gemalten Hintergr\u00fcnde und wechelnden schematischen H\u00fctten des B\u00fchnenbilds (Matthias Koch), und unter den Darsteller*innen allen voran Marie-Luise Stockinger, die Puntilas Tochter Eva zwischen Potscherl, Wohlstandsverwahrloster und Leidenschaft schwanken lie\u00df. Aber! Ich langweilte mich in den drei Stunden der Inszenierung keine Sekunde lang, und die K\u00fche\/Bauernhoftiere, als die alle Darsteller*innen gleich zu Anfang auf der B\u00fchne herumstanden, mochte ich sehr. <i>Wichtiger Nachtrag: Lob den wirklich bequemen Sesseln.<\/i><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_25_Burgtheater.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/260215_25_Burgtheater.jpg\" alt=\"\" width=\"423\" height=\"564\" class=\"alignnone size-full wp-image-116867\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Pause Geb\u00e4udebewunderung.<\/p>\n<p>Weil die Tram gerade wegfuhr, brachte uns eine U-Bahn zur\u00fcck zum Hotel. Richtigen Abendessenshunger hatten wir nicht, ich a\u00df einen Apfel und die Ohel-Quarktasche (sehr gut!).<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Was ich an der <i>S\u00fcddeutschen<\/i> unter anderem sch\u00e4tze: Dass sie mir immer wieder Themen nahebringt, die ich nicht auf dem Schirm hatte. Von &#8220;habe ich noch nie dr\u00fcber nachgedacht&#8221; bis zu &#8220;stimmt eigentlich&#8221;. Zu Letzterem geh\u00f6rt eine detaillierte \u00dcbersicht, dass die USA mehr milit\u00e4rische St\u00fctzpunkte im Ausland unterh\u00e4lt als alle anderen Nationen zusammengez\u00e4hlt und insgesamt 180.000 US-Soldaten au\u00dferhalb der USA stationiert sind. Plus historische Herleitung. Alles keine Enth\u00fcllung, doch ein krasser Gegensatz zu den Erz\u00e4hlungen \u00fcber Bedrohtheit des aktuellen Trump-Regimes (\u20ac):<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/politik\/usa-militaerbasen-weltweit-e496806\/\" target=\"_blank\">&#8220;US-Milit\u00e4rbasen<br \/>\nWeltmacht, noch immer&#8221;.<\/a> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/d1c12a2bfbc84b599801c18f3dff2bc1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut und lang geschlafen, wieder leuchtete bereits Tageslicht durch die R\u00e4nder der zugezogenen Vorh\u00e4nge &#8211; leuchtete besonders intensiv trotz bedecktem Himmel, weil es nachts ein wenig geschneit hatte. Blick aus unserem gro\u00dfen Hotelzimmerfenster (mit Fliegengitter) auf den Innenhof, der im Sommer traumhaft sein muss. 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