{"id":131,"date":"2003-11-28T15:18:03","date_gmt":"2003-11-28T14:18:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2003\/11\/granta.htm"},"modified":"2008-05-06T09:43:46","modified_gmt":"2008-05-06T07:43:46","slug":"granta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2003\/11\/granta.htm","title":{"rendered":"Granta"},"content":{"rendered":"<p><img BORDER=0 SRC=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/archives_speisen\/Granta_82.jpg\" ALT=\"Granta_82 (25k image)\" HEIGHT=202 WIDTH=140\/><\/p>\n<p>In einem fr\u00fcheren Leben wollte ich Professorin f\u00fcr Englische Literaturwissenschaft werden, wenn ich gro\u00df w\u00fcrde. Aus diesen Leben ist mir einiges Wertvolles geblieben, zum Beispiel ein Abo von <i><a href=\"http:\/\/www.granta.com\" target=_new>GRANTA<\/a><\/i>.<br \/>\n<i><a href=\"http:\/\/www.granta.com\" target=_new>Granta<\/a><\/i> nennt sich \u201eA Paperback Magazine of New Writing\u201d und ist genau das: Viertelj\u00e4hrlich gibt es in Taschenbuchformat feines Neues, seit 1979. Das sind dann Kurzgeschichten, Ausschnitte noch unver\u00f6ffentlichter Romane, Fotogeschichten (gerne auch von Magnum) Reportagen (auch mal \u00e4ltere, ich erinnere mich an eine Reportage letztes Jahr der amerikanischen Invasion in Panama 1989).<\/p>\n<p><i>Granta<\/i> steht immer unter einem Thema. Mittlerweile habe ich so viel Vertrauen in den Geschmack und die Fachkenntnis des Redaktionsstabes, dass sie mich auch zum Lesen von Themen bringen, die mich an sich \u00fcberhaupt nicht interessieren (z.B. <a href=\"http:\/\/www.granta.com\/back-issues\/64\" target=_new>Russland<\/a>).<\/p>\n<p><img BORDER=0 SRC=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/archives_speisen\/Granta_81.jpg\" ALT=\"Granta_81 (7k image)\" HEIGHT=204 WIDTH=140\/><\/p>\n<p>Zum dritten Mal erschien dieses Jahr eine Ausgabe <a href=\"http:\/\/www.granta.com\/back-issues\/81\" target=_new>\u201eBest of young Bristish Novelists\u201c <\/a>, wie schon 1983 (damals inklusive Amis, Rushdie, McEwan) und 1993. Die <a href=\"http:\/\/www.granta.com\/extracts\/1949 \" target=_new>Jury<\/a> bestand aus einem Redakteur (vom <i>Observer<\/i>), dem Herausgeber des Magazins <i>Bookseller<\/i>, einem Literaturkritiker der <i>Sunday Times<\/i>, einer Romanautorin und Literaturkritikerin sowie dem Herausgeber von <i>Granta<\/i>. Ganz, ganz feines Zeugs &#8211; auch wenn nicht alles mein Geschmack ist.<\/p>\n<p>Bei dieser Gelegenheit habe ich festgesellt, dass es auf der &#8211; \u00e4h &#8211; r\u00fchrend handgestrickten Website auch <a href=\"http:\/\/www.granta.com\/features\/\" target=_new>\u201eWeb-only features\u201c<\/a> gibt, darunter ein ganz netter Aufsatz von Herausgeber Ian Jack \u00fcber den Unterschied zwischen englischen Provinzromanen und Gro\u00dfstadtromanen.<\/p>\n<p>Ich geb ja gerne zu, dass ich nicht mehr als ein deutsches Feuilleton am Tag lesen, das der <i>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/i>. Aber ist mein Eindruck unbegr\u00fcndet, dass im Vergleich zu dieser englischen Literaturszene der letzten 20 Jahre hier in Deutschland bedr\u00fcckende \u00d6dnis herrscht?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem fr\u00fcheren Leben wollte ich Professorin f\u00fcr Englische Literaturwissenschaft werden, wenn ich gro\u00df w\u00fcrde. 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