{"id":3346,"date":"2008-11-19T09:28:38","date_gmt":"2008-11-19T08:28:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/?p=3346"},"modified":"2008-11-19T09:28:38","modified_gmt":"2008-11-19T08:28:38","slug":"liste-lebenswandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2008\/11\/liste-lebenswandel.htm","title":{"rendered":"Liste Lebenswandel"},"content":{"rendered":"<p>Kurz habe ich durchgespielt, ob sich die Stichw\u00f6rter der Liste einfach eindeutschen lassen, ob es also f\u00fcr jeden englischen Begriff einen treffenden, kurzen Ausdruck auf Deutsch gibt. Doch w\u00e4hrend ich bei \u201eStadt\u201c f\u00fcr <i>city<\/i> vielleicht auf den Aspekt \u201eGro\u00dfstadt\u201c verzichtet h\u00e4tte, bei \u201eGetr\u00e4nk\u201c f\u00fcr <i>drink<\/i> ignoriert h\u00e4tte, dass damit (\u201efancy a drink?\u201c) etwas Alkoholisches gemeint ist, scheiterte ich an <i>workout<\/i>: \u201eSport\u201c w\u00e4re falsch, weil der Aspekt der Selbstbewegung fehlt, \u201eLeibesert\u00fcchtigung\u201c ist die falsche Sprachebene, \u201esportliche Bet\u00e4tigung\u201c viel zu lang. Ich lasse die Stichw\u00f6rter (von <a href=\"http:\/\/don.antville.org\/stories\/1855817\/\" target=_new>Don D.<\/a>) also in Englisch.<\/p>\n<p><i>Clothes<\/i><br \/>\nOh ja, sehr. Ich genie\u00dfe Kleidung, die ich sch\u00f6n oder originell oder elegant oder auch nur interessant finde \u2013 an anderen und an mir. Stoffe, Farben, Verarbeitungstechniken, Schnitte finde ich auch technisch fesselnd. Der Anblick eines besonders gewandeten Menschen kann mich in eine andere Welt mitnehmen, in eine andere Zeit, in einen Film. Mich r\u00fchrt es, in der M\u00fcnchner U-Bahn sorgf\u00e4ltig zurecht gemachte Menschen zu sehen, Stil egal; es zeugt von einem gewissen Respekt vor sich selbst und der Umwelt. Wenn mir morgens \u2013 manchmal auch am Abend zuvor \u2013 eine besonders sch\u00f6ne Zusammenstellung f\u00fcr den Tag einf\u00e4llt, f\u00fchle ich mich beschwingt.<\/p>\n<p><i>Furniture<\/i><br \/>\nGerade im Vergleich zu Kleidung erstaunlich wenig. Ich habe den Verdacht, die Gestaltungsenergie f\u00fcr Inneneinrichtung hat in unserer Familie zur G\u00e4nze meine Mutter abbekommen. Ich finde fast alles irgendwie sch\u00f6n, bin aber gleichzeitig erstaunt, dass das sorgf\u00e4ltig eingerichtete Haus meiner Mutter so viel behaglicher wirkt als meine achtlos zusammengest\u00f6pselte Wohnung. Ich sehe eine Auslage voll Weihnachtsdeko und finde alles irgendwie weihnachtlich kitschig \u2013 um dann zu beobachten, wie meine Mutter das eine besondere St\u00fcck darin findet, das eben nicht kitschig und dennoch weihnachtlich ist. Ich kann beim Einrichten nicht mal einsch\u00e4tzen, ob ich mich im Ergebnis wohlf\u00fchlen werde. Vielleicht mag ich deshalb erstklassige, kleine Hotels so gerne.<\/p>\n<p><i>Sweet<\/i><br \/>\nJa, leider. Nachdem meine Winterkleidung nicht mehr so bequem sitzt wie noch vor einem Jahr, wollte ich f\u00fcr eine Zeit lang wieder so weit wie m\u00f6glich auf Kohlenhydrate verzichten \u2013 doch im Gegensatz zu meinen beiden sehr erfolgreichen Low-Carb-Jahren will diesmal die Sehnsucht nach St\u00e4rke und Zucker einfach nicht verschwinden: Ich will nicht nur die k\u00f6stliche 85-prozentige Schokolade von Vivani, sondern mich mit der 55-prozentigen von Hachez und mit Pralinen vollstopfen, will Fruchtgummi und Kuchen und Croissants und Marmeladebrote und Pl\u00e4tzchen.<\/p>\n<p><i>City<\/i><br \/>\nUnbedingt. Land ist etwas, wohin ich zu einem Ausflug hinfahre, zum Laufen, Wandern, Spazierengehen. Aber es werden wohl die gro\u00dfen St\u00e4dte bleiben, die mich inspirieren und befl\u00fcgeln.<\/p>\n<p><i>Drink<\/i><br \/>\nWein, ich interessiere mich immer mehr daf\u00fcr. K\u00fcrzlich habe ich beschlossen, dass es v\u00f6llig in Ordnung ist, jeden Abend ein Glas Wein zu trinken, um m\u00f6glichst viele kennennzulernen. Zumal ich im seltensten Fall auf mehr als ein, zwei Gl\u00e4ser Lust habe. Sonst trinke ich \u00fcber den Tag erst Milchkaffee, dann viel Kr\u00e4uter- oder Fr\u00fcchtetee, ab mittags viel Leitungswasser.<\/p>\n<p><i>Music<\/i><br \/>\nSo gut wie gar nicht. Am ehesten noch alle paar Wochen Film-Soundtracks. Ich klicke immer wieder auf Empfehlungen in Blogs oder Tweets und finde fast alles Zeitgen\u00f6ssische fad und verwechselbar.<\/p>\n<p><i>TV<\/i><br \/>\nAbends Tagesschau, danach lasse ich gerne amerikanischen Mord und Totschlag laufen, w\u00e4hrend ich im Internet lese und schreibe. Etwa zwei Mal im Monat schaue ich mir im Fernsehen etwas wirklich an, also ohne Nebenbesch\u00e4ftigung, meist <i>Tatort<\/i>.<\/p>\n<p><i>Film<\/i><br \/>\nIch suche mir in den vergangenen Monaten regelm\u00e4\u00dfig Vorf\u00fchrungen der Filme raus, die ich sehen m\u00f6chte \u2013 und bin dann zu ersch\u00f6pft hinzugehen. Hoffentlich schaffe ich zumindest <i>Burn after Reading<\/i>, auf den ich mich so gefreut hatte.<\/p>\n<p><i>Workout<\/i><br \/>\nWeiterhin zweimal die Woche medizinische Muckibude \u2013 macht immer noch keinen Spa\u00df, bewahrt mich aber vor R\u00fcckenschmerzen. Zudem dreimal die Woche Ausdauersport, der nach Sommerende und wegen meiner schmerzenden Fersen aus einmal Aerobics, einmal Schwimmen, einmal Isarlauf besteht.<\/p>\n<p><i>Pastries<\/i><br \/>\nIn S\u00fc\u00df bevorzuge ich Kuchen, Torten, Pralinen, und in Herzhaft brauche ich den Teig drumrum nicht. In England esse ich Pastries sehr gerne.<\/p>\n<p><i>Coffee<\/i><br \/>\nSpanischen <i>Caf\u00e9 con leche<\/i> aus meiner Alu-Cafetera, ansonsten alle Espresso-Derivate. Nur im Notfall deutschen Filterkaffee, dann lieber noch den amerikanischen Bliemchenkaffee, <i>decaf<\/i>, literweise und mit Milch und Zucker.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz habe ich durchgespielt, ob sich die Stichw\u00f6rter der Liste einfach eindeutschen lassen, ob es also f\u00fcr jeden englischen Begriff einen treffenden, kurzen Ausdruck auf Deutsch gibt. 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