{"id":76510,"date":"2022-05-18T06:29:56","date_gmt":"2022-05-18T04:29:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/?p=76510"},"modified":"2022-05-18T08:42:17","modified_gmt":"2022-05-18T06:42:17","slug":"journal-dienstag-17-mai-2022-yoga-live-und-in-farbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2022\/05\/journal-dienstag-17-mai-2022-yoga-live-und-in-farbe.htm","title":{"rendered":"Journal Dienstag, 17. Mai 2022 &#8211; YOGA LIVE UND IN FARBE!"},"content":{"rendered":"<p>Wecker noch fr\u00fcher, denn: Ich hatte mich f\u00fcr eine Morgenyogaklasse in meinem Sportverein angemeldet (Vor-Ort-Kurse pandemisch bedingt immer noch mit Anmeldung), 7-8.30 Uhr Hatha-Yoga. Und MEINE G\u00dcTE WAR ICH AUFGEREGT. Das fing damit an, dass ich nicht wusste, was man mitbringen muss (ich entschied mich nach viel Hin und Her f\u00fcr meine Matte, lie\u00df die Bl\u00f6cke aber daheim &#8211; merken: n\u00e4chstes Mal auch einen Block mitnehmen), ging \u00fcber die Entscheidung zur Wasserflasche (bei meinem Heimyoga ist nie Zeit zu trinken) und endete noch lange nicht mit der Frage, wo dieser &#8220;Gesundheitsraum&#8221; wohl war, in dem das alles stattfinden sollte.<\/p>\n<p>Zivilkleidung packte ich ein, weil ich direkt in die Arbeit radeln w\u00fcrde, au\u00dferdem duschte ich und schminkte mich vorher, da ich hoffentlich nicht verschwitzt rauskommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der Gesundheitsraum war zum Gl\u00fcck ausgeschildert und stellte sich als sch\u00f6ner kleiner Saal heraus, durch die offenen Altbaufenster kam herrliche Morgenluft, h\u00f6rte ich viel Vogelgesang (Grasm\u00fccke, Amsel, Mauersegler), mit mir turnten ein knappes Dutzend Teilnehmende, die Vorturnerin kannte ich bereits von vergangenem Jahr. Erst mal wurde fast 15 Minuten geschnauft, aber bei 90 Minuten Gesamtyoga fand ich das verschmerzbar. Anfangs k\u00e4mpfte ich mit viel innerem Widerstand, doch zum Gl\u00fcck siegte meine Neugier: Alles mal ausprobieren. Auch den angek\u00fcndigten Einstieg in den Handstand (also wirklich der allererste Schritt in die Richtung), sogar in Partner\u00fcbung.<\/p>\n<p>Das ganze war bis zum Schluss aufregend. Erst Stunden sp\u00e4ter hatte ich mich genug beruhigt f\u00fcr ein Res\u00fcme: Gut! Es gab sehr viel herabschauenden Hund, doch in den kam man ganz anders, als ich es von meinen bisherigen Vorturnerinnen kannte. Es gab auch viel stehende Vorbeuge, die ich ja mag, die Anweisung &#8220;Beine strecken&#8221; ignorierte ich einfach zugunsten leicht gebeugter Knie, die mir die Entspannung und Dehnung der LWS-Muskulatur erlauben.<\/p>\n<p>Ich war trotz sch\u00f6nem Wetter tats\u00e4chlich nur angeschwitzelt, konnte mich also flink umziehen und ohne zweite Dusche ins B\u00fcro radeln. Herrliches warmes Wetter, \u00fcber den Tag nur hin und wieder Wolken. In der Arbeit weiter Vielf\u00e4ltiges, aber weitgehend Panik-frei.<\/p>\n<p>Mittags ging ich zur Apotheke f\u00fcr meine Wechseljahrhormone (u.a. ein Medikament namens &#8220;Famenita&#8221; &#8211; hihi: Klingt f\u00fcr mich wie der Kosename einer s\u00fcdamerikanischen Matriarchin), zur\u00fcck im B\u00fcro gab&#8217;s restliche Linsen vom Montagabend und einen Apfel.<\/p>\n<p>Der Nachmittag war geradezu ruhig, ich konnte praktisch ungest\u00f6rt vor mich hin arbeiten. Nach Feierabend radelte ich ins tiefste Sendling: Dorthin war der Laden mit kroatischen Spezialit\u00e4ten gezogen, ich wollte Schweinernes. Den Weg hatte ich mir wie \u00fcblich bei Google Maps empfehlen lassen, musste nur am Partnachplatz auf dem Handy nachsehen, wie ich ans Ziel kam &#8211; und \u00fcberlegte, wie ich das eigentlich vor 25 Jahren gemacht hatte, wenn ich in unbekannte Gegenden radelte. Hatte ich einen Stadtplan dabei? Habe ich Anwohnende gefragt? Ich konnte mich nicht erinnern, war nur sicher, dass ich die Route vorher auf dem Stadtplan eruiert hatte.<\/p>\n<p>Es f\u00fchlte sich seltsam an, nach Hause zu kommen ohne Yoga als Programmpunkt &#8211; weil ich das ja schon morgens gemacht hatte. So bat ich um fr\u00fcheres Abendessen, denn ich hatte gro\u00dfen Hunger.<\/p>\n<p>Herr Kaltmamsell servierte Nudelauflauf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220517_01_Nachtmahl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220517_01_Nachtmahl.jpg\" alt=\"\" width=\"302\" height=\"388\" class=\"alignnone size-full wp-image-76529\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vor vielen Jahren hatte ich ge\u00e4u\u00dfert, dass ich keinen Respekt vor Nudelauflauf h\u00e4tte und ihn nicht besonders m\u00f6ge &#8211; mittlerweile wei\u00df ich gar nicht mehr, wie ich drauf kam. Der gestrige mit Tomatensugo aus Ernteanteil, Sojabr\u00f6ckerl, Bechamel und viel K\u00e4se schmeckte auf jeden Fall hervorragend. Nachtisch ein Sch\u00fcsselchen Erdbeeren, S\u00fc\u00dfigkeiten.<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Ziemlich cool: Die Stadt Wien baut selbst Bio-Produkte auf eigenen Fl\u00e4chen an und verkauft sie bald nicht nur an Gro\u00dfkunden, sondern auch an Endverbraucher, hier die Pressemitteilung.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20220517_OTS0137\/wiener-gusto-stadt-wien-startet-neue-marke-fuer-stadteigene-bio-produkte\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">&#8220;&#8216;Wiener Gusto&#8217;: Stadt Wien startet neue Marke f\u00fcr stadteigene Bio-Produkte&#8221;.<\/a><br \/>\nvia<a href=\"https:\/\/twitter.com\/katha_esskultur\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"> @katha_esskultur<\/a> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/c8a14e28c42b43fe9b7f6295ef2929fc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wecker noch fr\u00fcher, denn: Ich hatte mich f\u00fcr eine Morgenyogaklasse in meinem Sportverein angemeldet (Vor-Ort-Kurse pandemisch bedingt immer noch mit Anmeldung), 7-8.30 Uhr Hatha-Yoga. 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