{"id":77542,"date":"2022-06-26T08:32:56","date_gmt":"2022-06-26T06:32:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/?p=77542"},"modified":"2022-06-27T07:26:46","modified_gmt":"2022-06-27T05:26:46","slug":"journal-samstag-25-juni-2022-bachmannpreislesen-tag-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2022\/06\/journal-samstag-25-juni-2022-bachmannpreislesen-tag-3.htm","title":{"rendered":"Journal Samstag, 25. Juni 2022 &#8211; Bachmannpreislesen, Tag 3"},"content":{"rendered":"<p>Gute Nacht, in der es mit Regen sogar richtig abk\u00fchlte. Ausgeschlafen aufgewacht zu wolkenlos blauem Himmel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_01_Coronatest.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-77556\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_01_Coronatest.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"408\" \/><\/a><\/p>\n<p>Balkonkaffeesituation mit derzeit t\u00e4glichem Coronatest.<\/p>\n<p>Nach Fertigbloggen mit Morgenkaffee war noch reichlich Zeit f\u00fcr eine Runde Yoga, au\u00dferdem spazierte ich zu einem benachbarten Obst- und Gem\u00fcseladen (Ladeninhaber deutlich verschlafener als ich) und kaufte Aprikosen sowie eine rote Paprika, leider gab es keine Erdbeeren.<\/p>\n<p>Dritter Lesetag mit unterhaltsamen \u00dcberraschungen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_02_ORFTheater.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-77557\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_02_ORFTheater.jpg\" alt=\"\" width=\"378\" height=\"469\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich startete diesmal auf der anderen Seite der Jury, gestern war erstmals auch eine Schulklasse im Studio &#8211; allerdings nur f\u00fcr den ersten Text.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/3156053\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leona Stahlmann las ihr &#8220;Dieses ganze vermeidbare Wunder&#8221;<\/a> im Schneidersitz auf einem Podest und blieb auch den Rest der Stunde darin &#8211; deutlicher h\u00e4tte sie ihre Jugend nicht betonen k\u00f6nnen (die \u00e4lteren wissen, was ich meine). Erstmals dieses Jahr war die Klimakatastrophe Thema; vor diesem Hintergrund ging es ums Kinderkriegen &#8211; inklusive allen damit verbundenen K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten (\u00fcberraschend dominantes Thema dieses Jahr) auch des S\u00e4uglings.<\/p>\n<p>Delius ordnete den Text auch gleich als <i>climate fiction<\/i> ein, inklusive einer spekulativen Ebene, die viel Gestaltungsm\u00f6glichkeiten zulasse, sprach von einer &#8220;souver\u00e4nen&#8221; Autorin. Tingler widersprach Letzterem umgehend, er habe ein &#8220;literarisches \u00c4quivalent von <i>fast fashion<\/i>&#8221; gelesen, &#8220;Verkitschung der Natur&#8221;, &#8220;Kitsch der K\u00f6rperlichkeit&#8221;. Auch sonst war sich die Jury sehr uneins: Dekorativ und ungenau (Wilke), Suche nach Stellungnahme zu Klimakrise mit ganz gro\u00dfem Pathos (Kastberger), starkes Motiv des Panta rhei (Kaiser), klare Struktur mit sechs Versuchen, einem Kind zu erkl\u00e4ren, dass die Welt untergeht &#8211; das gehe nur mit Pathos (Wiederstein), Selbstkommentierung der kitschigen Passagen nicht konsequent (Schwens-Harrant), &#8220;moralistisch&#8221; (Tingler).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/3156038\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Text von Clemens Bruno Gatzmaga, &#8220;Schulze&#8221;<\/a>, spielte in einer ganz anderen Welt, und zwar in der kleinen eines alten Managers, der morgens einen Tropfen Urin in seiner Unterhose entdeckt (K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten). Mir war beim Zuh\u00f6ren durchgehend unbehaglich, weil diese beschriebene Managerwelt pures Roman- und Fernsehklischee war ohne jedes Interesse daran, wie sie wirklich aussieht. Gleichzeitig war dieser Aspekt m\u00f6glicherweise v\u00f6llig unwichtig.<\/p>\n<p>Wilke freute sich \u00fcber das Auftauchen des Themas m\u00e4nnlicher Wechseljahre, sah aber schon wieder eine Mutterfigur (Kaiser widersprach). Wiederstein erkannte das Motiv Kontrollverlust, hielt aber nicht allzu viel von dem Text: Er habe zwar Sympathie f\u00fcr das &#8220;arme Schwein&#8221;, doch der Text sei am Schluss zu stark auserz\u00e4hlt. Kastberger sprach von Originalit\u00e4t, wie so wenig K\u00f6rperfl\u00fcssigkeit eine ganze Welt einbrechen lassen konnte, Tingler hielt den Text dagegen f\u00fcr einen unoriginellen Urtyp der Parabel. Schwens-Harrant lobte den pr\u00e4zisen Bau des Textes, er t\u00e4usche Einfachheit nur vor, Delius sah die Gegenw\u00e4rtigkeit nicht genug ausgef\u00fchrt. Dann ging es noch eine Weile darum, ob man f\u00fcr die Hauptfigur Sympathie aufbringen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>In der Pause spazierte ich diesmal durch die noch nicht zu heftige Sonne hin\u00fcber zum Lendhafen, wo man mir guten Cappuccino versprochen hatte &#8211; und wohin sowohl Lesungen als auch Diskussion auf Bildschirme \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_05_Lendhafen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-77558\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_05_Lendhafen.jpg\" alt=\"\" width=\"424\" height=\"575\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Cappuccino-Seite (er war wirklich sehr gut).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_06_Lendhafen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-77559\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_06_Lendhafen.jpg\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"605\" srcset=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_06_Lendhafen.jpg 454w, https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_06_Lendhafen-450x600.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gegen\u00fcber die Zuguck-Seite.<\/p>\n<p>F\u00fcr die beiden letzten Texte am Nachmittag setzte ich mich wieder auf die Trib\u00fcne des ORF-Studios.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_08_ORFTheater.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-77560\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_08_ORFTheater.jpg\" alt=\"\" width=\"473\" height=\"367\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/3156041\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8220;Im Falle des Druckabfalls&#8221; von Juan S. Guse<\/a> nannte gleich im ersten Satz den Namen seiner Protagonistin &#8211; der auch meiner ist, und zwar in exakt dieser in Deutschland un\u00fcblichen Aussprache. Das lenkte mich eine ganze Weile ab, bis zum Schluss zuckte ich bei jedem Auftauchen (zumal in seinem Vorstellungsfilm auch noch ganz konkret Kathrin Passig genannt worden war, fast h\u00e4tte ich Angst bekommen). Die Andreas und Melanies dieser Welt kennen das vermutlich zur Gen\u00fcge und haben sich daran gew\u00f6hnt, mir passierte das halt zum ersten Mal. Darf gern das letzte bleiben. (Wenn Sie das einrichten k\u00f6nnten, Herr Guse?)<\/p>\n<p>Endlich eine gr\u00fcndlich nicht-realistische Geschichte, inklusive immer gr\u00f6\u00dferes Absurdit\u00e4t, ich f\u00fchlte mich trotz einiger sprachlicher Patzer sehr gut unterhalten. Originelles Detail: Guse tat so, als kommentiere er seinen eigene Text (mittendrin &#8220;hm, w\u00e4re wahrscheinlich ein besserer Titel gewesen&#8221;).<\/p>\n<p>Die Jury freute sich erst Mal \u00fcber den besten letzten Satz des Bewerbs, war sich weitgehend einig, dass auf solche Weise die Gegenwart wahrscheinlich am besten beschrieben werden kann (<a href=\"http:\/\/theliterarylink.com\/leguinintro.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ich stimme zu und denke an diesen Aufsatz von Ursula Le Guin<\/a>). Delius lobte die Kombination von Absurdem und formaler Struktur; der Text entwickle Tiefe, weil er an vielen konkreten Punkten ausweiche. Auch Tingler attestierte den Auslassungen eine Sogwirkung, auch wenn er die Sprache als ein wenig schlicht kritisierte. Wiederstein sprach sogar von einem &#8220;Heart of Darkness&#8221; im Taunus, er und Schwens-Harrant verfolgten eine Spur nach Klagenfurt.<\/p>\n<p>Nochmal absurd und nicht-realistisch wurde es im letzten Text des Wettbewerbs: <a href=\"https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/3156042\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8220;Staublunge&#8221; von Elias Hirschl<\/a>. Hier haben wir als Protagonistin (erst die Jury-Diskussion machte mir klar, dass es sich um eine Frau handelt) eine Text-Produzentin f\u00fcr Webseiten, als Welt die absurde von Internet-Start-ups, bis jenseits ihrer tats\u00e4chlichen L\u00e4cherlichkeit karikiert (nicht einfach).<\/p>\n<p>Die Jury war wieder sehr angetan, auch wenn Tingler gleich mal m\u00e4kelte, der Text sei zu lang (aber das bereits selbst mit der Erkl\u00e4rung einleitete, dass die L\u00e4nge den Vorgaben des Bachmannpreises geschuldet ist). Delius erg\u00f6tzte sich an den &#8220;Kitschvokabeln der Gegenw\u00e4rtigkeit&#8221; und dem lakonischen Tonfall, Kaiser am &#8220;herrlich apokalyptischen Endzeitszenario&#8221;. Wiederstein sah eine Szenerie zwischen Zombieapokalypse und Start-up-Kultur, f\u00fcr Schwens-Harrant f\u00fchrte nun dieser Text ins &#8220;Herz der Finsternis&#8221;. Joseph Conrad wurde erstaunlicherweise der am \u00f6ftesten referenzierte Autor der Diskussionen, daf\u00fcr tauchte kein einziges Mal Thomas Bernhard auf &#8211; vielleicht weil kein angemessen schlecht gelaunter Text dabei war, vielleicht aber ist der Bachmannpreis kaputt.<\/p>\n<p>Zusammenfassende Einsch\u00e4tzung der Jury-Kommentare, in der Sitzreihenfolge:<\/p>\n<ul>\n<li>Philipp Tingler: Meister des argumentativen Kunstgriffs <i>strawman ad hominem<\/i>, mit dem er gar nicht vorgebrachte Angriffe pariert, denen er als Motiv Ablehnung seiner Person unterstellt. Findet Konventionelles schlecht, l\u00e4sst Originalit\u00e4t aber nicht als Qualit\u00e4tskriterium gelten, setzt immer wieder zu Apodiktischem an &#8211; aber sein tats\u00e4chliches Wertsystem f\u00fcr die Einordnung literarischer Texte wurde mir bis zuletzt nicht klar.<\/li>\n<li>Vea Kaiser: Argumentiert gerne auf ihrer Gef\u00fchlsebene (versucht aber durchaus, ihre emotionalen Reaktionen am Text zu rationalisieren), schreibt diese Gef\u00fchle auch Texten zu. Glanzlicht als Reaktion auf Widerspruch: &#8220;Dann haben Sie den Text nicht richtig gelesen.&#8221;<\/li>\n<li>Michael Wiederstein: Statt Gesamteinordnung des Texts (meiner Erinnerung nach ergriff er nie das erste Wort nach dem Vorlesen) pickt er sich gerne Aspekte heraus und assoziiert zu ihnen, seine Statements klangen in ihrer Pointierung oft vorbereitet. Arbeitete aber auf diese Weise immer wieder vorher ungenannte Aspekte heraus.<\/li>\n<li>Insa Wilke: Eine der drei Stimmen (neben Schwens-Harrant und Delius), die immer wieder gezielt Form und technische Mittel der Texte besprachen. Allerdings konnte ich ihr dabei oft nicht folgen. Ebenso wenig bei vielen ihrer Verweise auf politische und feministische Ebenen der Texte, die sie aus meiner Sicht eher extrinsisch als intrinsisch belegte. Sehr profitiert habe ich von Wilkes Einstiegen in die Diskussion nach dem Lesen, in denen sie gut nachvollziehbare Schwerpunkte setzte.<\/li>\n<li>Brigitte Schwens-Harrant: Die zweite Stimme der Form. Ihre Technik-Analysen fand ich immer spannend, w\u00fcnschte, sie h\u00e4tte sich mehr Raum daf\u00fcr genommen, gerade am Anfang der Diskussionen. Au\u00dferdem mochte ich ihre immer konstruktive Diskussionsweise. Verdutzt war ich aber mehrfach von ihren Verweisen auf angeblich hinter dem Text liegenden Motive wie &#8220;Bedrohung&#8221;.<\/li>\n<li>Mara Delius: H\u00e4tte ich gerne viel ausf\u00fchrlicher geh\u00f6rt, denn alles was sie wohl formuliert zu den Texten \u00e4u\u00dferte, konnte ich nachvollziehen, sah ich angelegt in dem, was ich geh\u00f6rt hatte. Obwohl ich nur zu gut verstehen kann, dass man sich aus Sandf\u00f6rmchenwerfen auf Kindergartenebene raushalten m\u00f6chte, w\u00fcnschte ich, sie h\u00e4tte sich mehr in den Zank geworfen, mit echten Argumenten halt.<\/li>\n<li>Klaus Kastberger (dessen Nachnamen, wie ich gestern herausfand, tats\u00e4chlich auf der mittleren Silbe betont wird): Einer der Sandf\u00f6rmchenwerfer, was oft lustig, aber manchmal schade war, denn seine Lesart interessierte mich immer. Manchmal w\u00fcnschte ich mir, er w\u00fcrde ruhiger argumentieren, denn es war klar, dass er sich beim Durcharbeiten der Texte vorher gut begr\u00fcndete Gedanken gemacht hatte &#8211; sie gingen in seiner Verve und seiner Streitlust leider oft unter.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aber ja ist mir klar, dass die Jury-Diskussion auch eine Show ist, dass die Beteiligten nicht nur aufgrund ihrer Fachkenntnisse, sondern auch wegen ihrer Schlagfertigkeit und Formulierungsfreude ausgew\u00e4hlt werden. Doch f\u00fcr mich sind halt Glanzlichter, wenn sich mehr als die Summe der Einzelstimmen entwickelt, zum Beispiel in der Beobachtung in einer Diskussion: Wir sehen alle dieselben Dinge im Text, werten sie aber verschieden. Dieses Jahr h\u00e4ufigster Vorwurf an die Texte: Kitsch.<\/p>\n<p>Weil am Samtag ein Text weniger als an den anderen beiden Tagen gelesen und diskutiert wird, kam ich eine Stunde fr\u00fcher in die Ferienwohnung und fr\u00fchst\u00fcckte schon um halb zwei: Apfel, ein Kanten Brot und! gute! Aprikosen! (Aus Italien, werde f\u00fcr meinen n\u00e4chsten Aprikosenkauf in M\u00fcnchen zum Eataly gehen.) Wieder verschob ich die Zusammenfassung des Lesetags f\u00fcrs Blog auf den Abend, sonnencremte mich und nahm ein Leihradl ins Strandbad.<\/p>\n<p>Von den anderen Internet-Schlachtenbummlerinnen traf ich diesmal niemanden an (es stellte sich heraus, dass sie an der gestrigen CSD-Feier in Klagenfurt h\u00e4ngengeblieben waren) <i>(Korrektur: ich hatte sie nur nicht gesehen)<\/i>, ich schwamm und sonnte abwechselnd.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_09a_BadLoretto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-77561\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_09a_BadLoretto.jpg\" alt=\"\" width=\"449\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_09a_BadLoretto.jpg 449w, https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_09a_BadLoretto-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_09a_BadLoretto-144x144.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hin und wieder passiert von jungen Stockenten.<\/p>\n<p>Zur\u00fcckgeradelt in die Ferienwohnung, zum Abendessen gab es Tomaten, K\u00e4se, rote Paprika mit Liptauer, Aprikosen und wei\u00dfe Mozartkugeln.<\/p>\n<p>Nach Zusammenfassung des Lesetags spazierte ich nochmal raus, um ein wenig Zeit mit den Bachmannpreis-Internetmenschen zu verbinden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_11_10OktoberStr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_11_10OktoberStr.jpg\" alt=\"\" width=\"340\" height=\"488\" class=\"alignnone size-full wp-image-77590\" \/><\/a><\/p>\n<p>Typo-Liebe Klagenfurt.<\/p>\n<p>Ich traf sie im Augustin an (was mir ein vorher gepostetes Foto von einer verraten hatte); wir spazierten an den Lendhafen und sa\u00dfen dort noch eine Weile in angenehm abgek\u00fchlter Sommernachtsluft \u00fcber Kaltgetr\u00e4nken (ich sch\u00e4tze alkoholfreies Bier immer mehr), hin und wieder passiert von Autor*innen des Bewerbs.<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Ein Artikel aus dem Jahr 2019 berichtet aus der Vergangenheit Rum\u00e4niens:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/foreignpolicy.com\/2019\/05\/16\/what-actually-happens-when-a-country-bans-abortion-romania-alabama\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8220;What Actually Happens When a Country Bans Abortion&#8221;.<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Opponents of the restrictive abortion laws currently being considered in the United States don\u2019t need to look to fiction for admonitory examples of where these types of laws can lead. For decades, communist Romania was a real-life test case of what can happen when a country outlaws abortion entirely, and the results were devastating.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_Tweet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-77562\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/220625_Tweet.jpg\" alt=\"\" width=\"442\" height=\"271\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und das ist nur der Anfang, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Cathulhu_fhtagn\/status\/1540649565652762624\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in den Replies wird dann so richtig gebl\u00f6delt<\/a>. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/1fb1607833e64786b27d88e4a39785e7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute Nacht, in der es mit Regen sogar richtig abk\u00fchlte. Ausgeschlafen aufgewacht zu wolkenlos blauem Himmel. Balkonkaffeesituation mit derzeit t\u00e4glichem Coronatest. 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