{"id":98798,"date":"2024-06-25T06:23:01","date_gmt":"2024-06-25T04:23:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/?p=98798"},"modified":"2024-06-25T06:23:01","modified_gmt":"2024-06-25T04:23:01","slug":"journal-montag-24-juni-2024-ulrike-draesner-die-verwandelten-lerchenlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/2024\/06\/journal-montag-24-juni-2024-ulrike-draesner-die-verwandelten-lerchenlauf.htm","title":{"rendered":"Journal Montag, 24. Juni 2024 &#8211; Ulrike Draesner, <i>Die Verwandelten<\/i> \/ Lerchenlauf"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/buch_draesner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-98642\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/buch_draesner.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"240\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich war fast erschlagen von einem Kunstwerk dieser Dichte &#8211; das gleichzeitig eine Geschichte, mehrere Geschichten so spannend erz\u00e4hlt, dass ich an jedem Punkt wissen wollte, wie sie weitergehen. Und dass ich traurig war, dass ich das Ende von einigen nicht erfuhr. Wie halt im echten Leben (&#8220;was ist eigentlich aus Adele geworden?&#8221;).<\/p>\n<p>Der Roman erz\u00e4hlt von verschiedenen Frauen, aber nicht linear; wir lernen sie kennen, wie man auch im Leben echte Menschen kennenlernt, ausschnittweise. Das ist ein realistischer Effekt einer eher nicht-realistischen Erz\u00e4hlweise. Wir lernen unter anderem kennen: In der Gegenwart eine deutsche Anw\u00e4ltin mit einem Adoptivkind, eine polnische Auswanderin und ihre Mutter in Breslau. In der Vergangenheit der 1930er bis weit in die 1940er: Eine deutsche Familie in Breslau, ihre K\u00f6chin, die Kinder von beiden.<\/p>\n<p>Die erste H\u00e4lfte des Romans spielt vor allem in der Gegenwart in Deutschland und in Polen &#8211; immer wieder werden deutsche gefl\u00fcgelte Worte mit ihren polnischen Pendants abgeglichen. Die Kapitel und ihre Figuren werfen aber bereits Geschichts-Angeln aus in die Vergangheit w\u00e4hrend und nach dem Zweiten Weltkrieg. Gr\u00f6\u00dfere Kapitel beginnen schon hier von Verstrickungen zu erz\u00e4hlen, die sich um einen Lebensborn-Standort ergaben.<\/p>\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte ist Krieg in Breslau, endet der Krieg, beginnt die direkte Nachkriegszeit &#8211; und die vorher poetisch angedeuteten Grauen brechen herein.<\/p>\n<p>Ganze Kapitel beschreiben die letzten Tage von Breslau und die Flucht einiger Protagonistinnen vor den heranr\u00fcckenden russischen Soldaten, in expressionistischen Eindrucks- und Gedankenfragmenten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Screenshot-2024-06-20-160110.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-98915\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Screenshot-2024-06-20-160110.jpg\" alt=\"\" width=\"723\" height=\"547\" srcset=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Screenshot-2024-06-20-160110.jpg 723w, https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Screenshot-2024-06-20-160110-600x454.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Viele dieser Fragmente bekommen erst im weiteren Erz\u00e4hl- und Gedankenverlauf einen begreifbaren Kontext. Und selbst dann bleiben Unscharfes und Vages, gibt es wenig Schwarz-Wei\u00df.<\/p>\n<p>Jedes Kapitel des Romans wird mit einem St\u00fcck eingeleitet, das eher Gedichte ist (im ebook auch Grafik, nicht Text); die Striche darin erinnerten mich an eines der fr\u00fchen Kapitel, in dem Frauen gemeinsam eine Tischdecke besticken: Die L\u00e4nge der Stiche ein Bild f\u00fcr die Gewalt, die ihnen angetan wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Draesner_Verwandelten_637.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-98984\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Draesner_Verwandelten_637.jpg\" alt=\"\" width=\"1142\" height=\"978\" srcset=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Draesner_Verwandelten_637.jpg 1142w, https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Draesner_Verwandelten_637-600x514.jpg 600w, https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Draesner_Verwandelten_637-1024x877.jpg 1024w, https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/Draesner_Verwandelten_637-768x658.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1142px) 100vw, 1142px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Draesner greift zu nicht-realistischem Erz\u00e4hlen f\u00fcr das Unerz\u00e4hlbare. Ich f\u00fchlte mich erinnert an Kurt Vonneguts <i>Slaughterhouse Five<\/i>, das f\u00fcr das Erz\u00e4hlen der Grauen von Dresdens Zerst\u00f6rung ebenfalls zu nicht-realistischen Mitteln greift, wenn auch ganz anderen. Wichtig: Draesners Roman besteht nur aus Geschichten von Frauen, alles hat weibliche Perspektive, es gibt nur den weiblichen Blick.<\/p>\n<p>In seiner Besprechung f\u00fcr die <i>S\u00fcddeutsche<\/i> analysiert Burkhard M\u00fcller, <a href=\"https:\/\/www.buecher.de\/artikel\/buch\/die-verwandelten\/66342969\/#reviews-more\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8220;Ulrike Draesner will das Schweigen von Frauen h\u00f6rbar machen&#8221;<\/a>. Das trifft es meiner Meinung nach sehr gut (in anderen Aspekten stimme ich ihm nicht zu).<\/p>\n<p>Die sch\u00f6nsten, lebendigsten Bilder und Vergleiche aber geh\u00f6ren den Kapiteln, die in der Gegenwart spielen &#8211; in denen Draesner sich mehr erlauben kann vor einem zeitgen\u00f6ssischen Lesepublikum. Zum Beispiel in den Gedanken der polnische Auswanderin nach Deutschland Doro, die nach Langem wieder in Polen ist, in Warschau:<\/p>\n<blockquote><p>&#8230;w\u00e4hrend ich mich ins Polnische zur\u00fcckstottere. Hybridautos schalten unmerklich um, mein Hirn hingegen, menschhybride, glich einem handbetriebenen Glockenspiel.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gegen Ende erkl\u00e4rt sich der Titel des Romans: Ovids <i>Metamorphosen<\/i> tauchen auf, Doros Mutter hatte ihr als junges M\u00e4dchen das Buch mitgebracht.<\/p>\n<blockquote><p>Erst sp\u00e4ter entdeckte ich, dass der r\u00f6mische Autor in seinen <i>Metamorphosen<\/i> fast f\u00fcnfzig Mal von einer Vergewaltigung erz\u00e4hlte.<\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr mich eine \u00dcberraschung: Wie viele Saiten dieses Buch in mir anschlug, Saiten, die ich mir nur gespannt von meiner polnischen Gro\u00dfmutter erkl\u00e4ren kann. (Draesners Vergleichkunst l\u00e4dt zur Forf\u00fchrung ein.)<\/p>\n<p>Lese-Empfehlung an alle, die mit Anstrengung bei Lekt\u00fcre zurechtkommen, sowohl kognitiv als auch emotional.<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Guter Schlaf bis kurz nach vier, als mich Angst nicht wieder ganz einschlafen lie\u00df. Egal, ich hatte den Wecker eh sehr fr\u00fch gestellt: Ich wollte hinaus auf einen Isarlauf, sonst w\u00fcrde ich wohl die ganze Woche nicht zu Sport kommen.<\/p>\n<p>Ich verlie\u00df das Haus in einen herrlicher Morgen, doch schon nach kurzer Zeit bekam ich Bauchweh, meine D\u00e4rme begannen Samba zu tanzen. So war ich sehr, sehr froh um das schicke Kloh\u00e4usl bei Maria Einsiedel, das ich ansteuern konnte. Den R\u00fcckweg lief ich umso leichter.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_03_Wittelsbacherbr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-99098\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_03_Wittelsbacherbr.jpg\" alt=\"Blick von Br\u00fccke aus Fluss, \u00fcber dem die Sonne aufgeht\" width=\"508\" height=\"434\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_11a_Marienklausenbr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-99099\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_11a_Marienklausenbr.jpg\" alt=\"Ein Metallsteg ragt in einen Fluss hinein, \u00fcber den Auen geht die Sonne auf\" width=\"423\" height=\"529\" \/><\/a><\/p>\n<p>Blick von der Marienklausenbr\u00fccke Richtung Thalkirchen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_13_Marienklausenbr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-99100\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_13_Marienklausenbr.jpg\" alt=\"Fusslandschaft in goldener Morgensonne, rechts eine H\u00fctte mit Grafitti bemalt\" width=\"381\" height=\"459\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_16_Flaucher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-99101\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_16_Flaucher.jpg\" alt=\"\u00dcber ein Steggel\u00e4nde Blick auf Flusslandschaft mit Kiesb\u00e4nken in goldener Morgensonne\" width=\"393\" height=\"524\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_18_Flaucher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-99102\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_18_Flaucher.jpg\" alt=\"Holzsteg, rechts davon sch\u00e4umendes Flusswasser\" width=\"524\" height=\"393\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gestern sch\u00e4umte die Isar wieder mehr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_20_Flaucher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-99103\" src=\"https:\/\/www.vorspeisenplatte.de\/speisen\/archiv\/240624_20_Flaucher.jpg\" alt=\"Pfad durch sonnendurchfluteten Laubwald\" width=\"365\" height=\"489\" \/><\/a><\/p>\n<p>Allerdings kam ich durch diese Verz\u00f6gerung deutlich sp\u00e4ter los in die Arbeit als geplant, weiterhin in herrlichstem Wetter. Im B\u00fcro schob sich erstmal die Technik in den Vordergrund, ich versuchte zwischen einem halben Dutzend erzwungener Neustarts die wichtigsten Infos zu erhaschen, weiterzugeben, an Online-Besprechungen teilzunehmen. Verfangerles-Gef\u00fchl. Den Rest des Arbeitstages klickte ich die Update-Versuche weg, zum Gl\u00fcck ging das (habe auch schon Anderes erlebt).<\/p>\n<p>Mittagscappuccino bei Nachbars, allein die paar Schritte durch Sonne und Wind waren herrlich &#8211; echt kein Wetter zum Arbeiten. Ich roch, dass manche Linden in die Nachbl\u00fchzeit gingen.<\/p>\n<p>Mittagessen: Zwei wunderbare Kiwis (warum esse ich eigentlich so selten Kiwis? ach ja, weil ich sie im Verkauf nur knallhart antreffe), H\u00fcttenk\u00e4se mit Leinsamenschrot.<\/p>\n<p>Mit Kollegin &#8220;gebremste Mode&#8221; erfunden (<i>slowed down fashion<\/i>?): Wenn man den 50-Euro-Rock von Zara zehn Sommer lang tr\u00e4gt, inklusive einmal \u00c4ndernlassen.<\/p>\n<p>Nach Feierabend war es immer noch sonnig und immer noch nicht hei\u00df. \u00dcber Edeka-Eink\u00e4ufe nach Hause.<\/p>\n<p>Dort Gymnastik, Brotzeitvorbereitung, Erbeerschnippeln, Kopfsalat-Anmachen. Zu Letzterem hatte Herr Kaltmamsell spanische Tortillas aus Ernteanteil-Kartoffeln gebraten. Nachtisch Erdbeeren, dann Schokolade.<\/p>\n<p>Im Bett fing ich neue Lekt\u00fcre an: Dana von Suffrin, <i>Otto<\/i>.<\/p>\n<p>Und hier lasse ich Sie an meiner Reiseplanung f\u00fcr Klagenfurt teilnehmen, genauer an der Bekleidungsplanung basierend auf Wettervorhersage (jedes Kleidungsst\u00fcck, das ich ungetragen zur\u00fcckbringe, \u00e4rgert mich).<br \/>\nFahrten hin und zur\u00fcck: Neues Kleid 2, wei\u00dfe Jeansjacke<br \/>\nDonnerstag: blaue Hose, Tunika &#8211; abends neues Kleid 1 mit dunkelblauer Seidenjacke<br \/>\nFreitag: Neues Kleid 1<br \/>\nSamstag: Wei\u00dfe Hose, gelbe Tunika<br \/>\nSchuhe: Sandalen wei\u00df, Sandalen rot<br \/>\n(Turnschuhe? Socken?)<br \/>\nLaufkleidung<br \/>\nBadesachen<br \/>\nSchirm<\/p>\n<p>Mittlerweile befasst sich auch der wenig steuerbare Teil meines Hirns mit dem anstehenden Bachmannpreislesen, zum Beispiel w\u00e4hrend des gestrigen Isarlaufs. Ob wohl wieder der eine Testosteron-Text dabei ist? Wird sich die Markt-Str\u00f6mung Autofiktion niederschlagen? <a href=\"https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/3257422\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auf der Website<\/a> ist schonmal zu sehen, dass die diesj\u00e4hrige Tasche hell ist: Das kommt mir entgegen, zum einen weil meine graue Tasche von 2023 nach zahlreichen Eins\u00e4tzen auf Reisen recht durch aussieht, zum anderen weil mir eine helle Transporttasche im Bestand fehlt. Vier der Jury-Mitglieder kenne ich schon, drei sind mir neu (eine davon, <a href=\"https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/3185959\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mithu Sanyal<\/a> &#8211; &#8220;Studium: nahezu alle F\u00e4cher der philosophischen Fakult\u00e4t&#8221; &#8211; schreibt auch f\u00fcrs <i>Missy Magazine<\/i>; ich hoffe auf massives Gegenhalten zu den angestrengten Zickereien von Philipp Tingler).<\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Die Deutsche Bahn hat&#8217;s in die <i>New York Times<\/i> geschafft!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2024\/06\/23\/world\/europe\/germany-trains-euro-2024.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8220;In Germany, a Tournament Runs Smoothly, but the Trains Do Not&#8221;.<\/a><\/p>\n<p>\u00a7<\/p>\n<p>Falk Steiner schreibt \u00fcber Online-Shops mit ausgefallenem Sortiment. F\u00fcr den Fall, dass Sie eine Insel oder ein Unternehmen shoppen wollen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Missing-Link-Wie-skurrile-Marktplaetze-immer-noch-ueberleben-9774374.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8220;Missing Link: Wie skurrile Marktpl\u00e4tze immer noch \u00fcberleben&#8221;.<\/a><br \/>\nDen Kalauer mit &#8220;Lokangebot&#8221; konnte Falk nat\u00fcrlich nicht liegenlassen, ist ja auch nur ein Mensch.<br \/>\n(Wobei ich Crowdfarming oder Kauf-ne-Kuh \u00fcberhaupt nicht skurril finde.) <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/04abb6adc25b4483a9dedd0908c5cff5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich war fast erschlagen von einem Kunstwerk dieser Dichte &#8211; das gleichzeitig eine Geschichte, mehrere Geschichten so spannend erz\u00e4hlt, dass ich an jedem Punkt wissen wollte, wie sie weitergehen. 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