Ein weiterer Tag mit viel Schnee, aber was soll ich sagen: Ich fange an, mich zu gewöhnen. Nach der Rückkehr von Mallorca fand ich das Winterding abscheulich, doch jetzt, in Weiß und bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, finde ich es ganz ok. Weiterhin bevorzuge ich, schnell und ohne lange Anziehgymnastik aus dem Haus gehen zu können, warme Sonne auf der Haut zu spüren, Blüten und Laub zu sehen. Aber der Schnee macht tatsächlich die Dunkelheit ein wenig wett.
Arbeitsweg.
Arbeitstag.
Abends stellte Herr Kaltmamsell Asiatisches zusammen, inklusive mit Krabben gebratenem Hackfleisch, Korianderblättern, Karotten- und Lauchstiften, dazu asiatische Sößchen aus der Flasche, was wir zum einen zu Reispapierröllchen falteten, zum anderen mit Glasnudeln zu Salat vermischten.
Dazu und einfach zur Feier des Tages öffneten wir das Mitbringsel des Luxemburger Gasts von Dezember:
Den Luxemburger Crémant Alice Hartmann, der uns beiden tatsächlich so sensationell schmeckte wie angekündigt, sanfte Blüten und Früchte, nicht knochen-, sondern lediglich trocken. Wir recherchierten sofort eine Bezugsquelle und bestellten ein Kistchen.
§
Der beste Carrie Fisher-Nachruf, den ich gelesen habe, stammt von der Blogess:
“Stay afraid. But do it anyway.”



