Journal Dienstag, 21. Mai 2024 – 31. Rosentag, diesmal ungefeiert

Mittwoch, 22. Mai 2024 um 6:16

Für diesen Dienstag war Regen angekündigt, was meine spezielle und recht auf Kante genähnte Tagesplanung gefährdete, die auf Radfahren für Schnelligkeit und Flexibilität basierte. Ich wachte nach guter Nacht auf zu – Regenrauschen.

Also plante ich komplett neu ohne Fahrrad; auch wenn es auf meinem dann doch Fußweg in die Arbeit gerade trocken war, drohten den ganzen Tag über Schauer, und ich wollte wirklich kein Durchnässen riskieren, weil keine Zeit für Trocknung/Umziehen war.

Im Büro gleich mal Start mit Vollgas, auf den anderen Seiten zahlreicher Schnittstellen war Pfingsten durchgearbeitet worden. Ich galoppierte durch den Vormittag, fing Querschüsse auf, reichte Dinge durch. Gegen halb zwölf verabschiedete ich mich in eine längere Mittagspause: Mit der Beschleunigung durch zwei Stationen U-Bahn-Fahrt lief ich zum Blumenladen meines Vertrauens, der tatsächlich 31 riesige rote Rosen herangeschafft hatte – auch wenn, wie Herr Blumer am Freitag betont hatte, die Anlieferung an einem Tag direkt nach Wochenende plus Feiertag nicht einfach gewesen war. Nächstes Jahr legen wir den Rosentag nicht direkt hinter das Pfingst-Wochenende.

Mit dem von Jahr zu Jahr volleren Arm Rosen eilte ich heim, um Herrn Kaltmamsell alles Gute zum Rosentag zu wünschen, ihn zu herzen und zu küssen und ihm die Rosen zu überreichen.

Mann mit Brille, in Jeans und grünem Pulli, der einen Strauß riesiger roter Rosen im Arm hält

Hintergrund: Seine Geschichte, meine Geschichte.

Das Feiern hatten wir auf Freitagabend verschoben, weil Herr Kaltmamsell an diesem Abend eigentlich schon gebucht war. (Was sich irgendwann als Verwechslung erwies.)

Wieder mit U-Bahn-Hilfe eilte ich zurück ins Büro (jetzt brauchte ich auch meinen Schirm), dort ging es munter weiter mit Besprechungen und dringenden Erledigungen. Zum Mittagessen (Apfel, eingeweichtes Muesli mit Joghurt) kam ich erst um halb drei, und das auch nur hastig beim Korrekturlesen reingeschaufelt.

Feierabend wurde spät. Auf dem Heimweg (Schirm gegen Tröpfelregen) Einkäufe beim Vollcorner.

Ich freute mich auf eine Runde Gymnastik. Dafür probierte ich Pilates bei Fitness Blender aus. Hm, diese gute halbe Stunde war mir doch ein wenig zu hektisch, das Tempo ging ja schon Richtung Cardio-Training. Aber vielen Dank für Ihre Tipps, die probiere ich noch durch. Bislang sehe ich noch keinen Vorteil gegenüber Yoga-Gymnastik oder herkömmlichem Krafttraining.

Nachtmahl kam von Herrn Kaltmamsell, es bestand unter anderem aus Resten: Ernteanteil-Kartoffeln hatte er zu Gnocchi verarbeitet, einen Teil fror er nicht ein, sondern kochte ihn und servierte ihn mit Butter und Salbei. Als nächsten Gang gab es übersichtliche Reste von den samstäglichen Rinderrippchen gebraten mit Zwiebel und Ei. Und dann noch ein wenig Käse.

Zum Nachtisch hatte ich Erdbeeren mitgebracht, danach war noch Platz für Süßigkeiten. Leider war ich viel zu erledigt und abgelenkt, um in die jährlichen nostalgischen Erinnerungen an den Ursprung des Rosentags zu gleiten, hatte auch keine Lust auf Alkohol, um darauf anzustoßen – ich entschuldigte mich bei Herrn Kaltmamsell und bat um Verschiebung auf Freitag.

Früh ins Bett zum Lesen, neue Lektüre: Gabriele Tergit, Käsebier erobert den Kurfürstendamm, diesmal wieder ein Kauf. Früh morgens hatte ich mein Bett abgezogen und gewaschen – doch zum ersten Mal hatte ein ganzer Tag nicht fürs Trocknen gereicht: Eine Ecke des Überzugs war noch deutlich klamm, zum Glück ist die Decke groß genug, dass ich sie am entlegenen Ende platzieren konnte.

die Kaltmamsell

Journal Pfingstmontag, 20. Mai 2024 – Sonnige Maienwanderung nach Aying

Dienstag, 21. Mai 2024 um 6:25

Guter und langer Schlaf.

Eines der seltenen Male, dass mir Bloggen die Tagespläne durchkreuzt: Bis ich nach Spülmaschine-Ausräumen und Wäsche-Aufhängen den ausführlichen und viel bebilderten Blogpost fertiggestellt hatte, waren zwei Stunden vergangenen, es blieb keine Zeit mehr für die geplante Gymnastik vor Wanderung.

Denn wandern wollte ich in diesem herrlich sonnigen, aber bei Weitem nicht heißen Maienwetter mit Herrn Kaltmamsell von Kirchseeon nach Aying, das hatten wir schon ein paar Mal gemacht.

Anfahrt mit einmal Umsteigen in Trudering, an diesem Wochenende war wieder S-Bahn-Stammstrecke für den Bau der zweiten solchen gesperrt.

Weg in hohem Laubwald, durch den Sonne leuchtet

Von Kirchseeon aus bogen wir gegen zwölf gleich mal in wundervollen Wald. Doch bald stellten wir fest, dass wir schon hier falsch abgebogen sein mussten, wir waren nicht mehr auf dem GPS-markierten Weg. Nun gut, die ursprüngliche Wanderung aus dem Büchlein Wandern mit dem MVV hatte ja nie durchgehend geklappt, vor Schlacht mussten wir immer auf Straßen ausweichen. Herr Kaltmamsell lotste uns also in einem Bogen nach Moosach, dann folgten wir eine Weile der gewohnten Route, umgingen aber das Straßenstück weiträumig im Wald.

In einem sehr feuchten Waldstück war ich froh drum, dass seit einer besonders vermückten Wanderung das Schnackenschutzspray in meinem Wanderrucksack wohnt: Nach einer ersten Attacke besprühte ich mich damit rundum, bis ich glänzte – Schluss mit Stecherei.

Am Himmel immer wieder Bussarde, Milane, Falken. Auf dem Boden Kühe, ein Schaf.

Blauer Himmel über soniger Landschaft mit schmalem asphaltiertem Weg

Schöne, sonnige Landschaft mit Brise.

Wanderer von hinten, der auf einem schmalen Pfad durch eine schattige Wiese geht, davor ein sonniges Stück, dahinter Wald

Waldwege auch mal schmal.

Dorf aus Häusern mit roten Dächern unter knallblauem Himmel

Niederseeon.

Wald mit Wladweg, der eine einzige riesige Pfütze ist, links Wanderer

Manchmal kamen wir auch an unpassierbare Wege, schließlich hatte es in den vergangenen Tagen mehrfach geregnet. Nach zweieinhalb Stunden wollte ich Brotzeitpause machen, doch das einzige Bankerl, an dem wir vorbeikamen, war bereits besetzt – und die Herrschaften sahen aus, als hätten sie es sich gerade erst richtig gemütlich gemacht. Es wurden also drei Stunden und drei Uhr, bis wir in Kastenseeon an der Straße eine schattige Sitzgelegenheit fanden. Ich aß einen Apfel (aus Ernteanteil ein Granny Smith aus heimischem Bio-Anbau – ich war überrascht, dass die bei uns angebaut werden, und dann auch noch schmecken) und eine Breze – wollte nicht zu viel essen, um meinen Appetit beim abschließenden Einkehren zu erhalten.

Der gewohnte Weg von Lindach nach Aying war energisch gesperrt: Er sei wegen Wiederherstellungsarbeiten unpassierbar. Da wir dieses Stück durch den Wald gut kennen, beschlossen wir ihn dennoch zu gehen: Bei Unpassierbarkiet würden wir einfach in den Wald ausweichen. Doch der gesamte Weg war frei und fertig wiederhergestellt, keine Spur von Arbeiten; vielleicht hatte man vergessen, die Sperrung aufzuheben.

Straße, die zwischen Hecken auf eine Zwiebelturmkirche zuführt, rechts ein moderner Brauereiturm

Ankunft in Aying. Der Biergarten war auch kurz vor fünf gut besucht. Gestern sah das Brotzeitbrettl so aus.

Auf einem Tisch ein Holzbrett mit Wurst, auf beiden Seiten kleine weiße Teller mit Brot

Da schon beim letzten Mal kein Presssack dabei gewesen war, bestellten wir diesen einzeln.

Viereckiger weißer Teller, auf dem strahlenförmig halbe Scheiben weißer und roter Presssack liegen

Zum Vergleich: Das Brotzeitbrettl im selben Lokal 2018:

Und 2021:

Reibungslose Heimfahrt, diesmal direkt bis Stachus. Daheim noch zum Nachtisch Schokolade.

Joseph Roth, Hiob ausgelesen – hat mir sehr gut gefallen, mehr folgt.

die Kaltmamsell

Journal Pfingstsonntag, 19. Mai 2024 – Voller Feiertag mit Lauf, Zeitungserheiterung, Kochen, Volkstheater

Montag, 20. Mai 2024 um 9:27

Der Nachtschlaf fühlte sich tief und gut an – auch wenn er zweimal durch Draußengeräusche unterbrochen wurde. Das erste Mal war’s ein Gewitter. Als eine störende Unterhaltung vor meinem Schlafzimmerfenster kurz vor drei gar nicht mehr aufhörte, sah ich doch mal nach: Polizeiauto mit Blaulicht, mitten auf der Straße stehendes Auto, im eher unaufgeregten, aber lauten Gespräch zwei Menschen in Uniform, fünf Männer in Freizeitkleidung. Das würde so schnell nicht aufhören: Ich schloss Fenster und Rollladen, konnte weiterschlafen.

Erfrischtes Aufwachen kurz vor sieben, es zeichnete sich der angekündigte weitere sonnige Tag ab. Nach dem Bloggen bereitete ich einen Teil des Abendessens zu: Kartoffelsalat.

Gemütlichkeit bei allen Tätigkeiten, in sonniger Morgenfrische war ich fertig für meinen Isarlauf:

Frau fotografiert sich im Flur in einem großen Spiegel, trägt dabei schwarze, kurze Laufkleidung und eine Sonnenbrille

Mit dem Rad fuhr ich in herrlichstem Frühlingsgrün zum Friedensengel. Vor dort startete ich Richtung Norden.

Ein Ur-Münchner Anblick: Radler mit Surfbrett unterm Arm auf dem Weg zur Eisbachwelle.

Blick durch grüne Bäume auf das Blau eines Flusses

Es ist Bieberl-Zeit, die Wasservögel bringen ihre Küken erstmals ins Wasser. Gleich nach meinem Laufstart beobachtete ich dabei ein Drama: Eine Krähe hatte es offensichtlich auf die noch sehr kleinen Küken eines Gänsesägers abgesehen und flog Angriffe, die Eltern versuchten sie immer wieder mit Geschnatter und Flügeschlagen zu vertreiben.

Flaches Flusswasser über Kieselsteinen, unscharf sieht man von Links eine Krähe anfliegen, unter ihr ein größerer Wasservogel und viele kleine Küken

Ich nahm mir nicht dir Zeit, den Ausgang zu beobachten, schließlich war mein Plan Laufen. Und das ging ganz wunderbar und mit nur wenig Fußschmerzen. Zu meiner freudigen Überraschung war gestern das Durchlaufen der Brückenbaustelle am Föhringer Ring möglich, es bot spannende Einblicke in die Holzkonstruktion zum Brückenbau. Überrascht war ich auch davon, wie ruhig die Wege waren, Müncher*innen verbrachten das Pfingst- und erste Ferienwochenende wohl eher außerhalb.

Sonniger Weg am Fluss mit Bäumen, im Fluss liegt ein großer, kahler gestürzter Baum

Die Befestigung dieses Baumsturzes vom Winter im Fluss mit Steinen hat nicht gehalten.

Blick unter einer Brücke hindurch auf Fußweg und hellgrüne Bäume

Maifarben mit Kennedybrücke als Rahmen.

Park mit Schafen, auf dem Fußweg rechts Passant*innen, die sie ansehen

Ich hatte sie gehört und gerochen, bevor ich sie sah: Die Schafherde des Englischen Gartens.

Brückenbaustelle über Fluss, sichtbar durch einen Zaun fotografiert

Die Brückenbaustelle am Föhringer Ring – ich hätte die Holzkonstruktion gerne von den Verantwortlichen erklärt bekommen.

Blick auf Fluss, umgrünt von Auen

Immer wieder schoben sich dunkle Wolken vor die Sonne.

Graffiti "HUSTLA" auf Mauer

Ansicht der Brückenbaustelle mit Holzkonstruktion von unten

Dazu der Geruch des nassen Bauholzes.

Nachaufnahme lila fedrige Blüten in hohem Gras

Graffiti-Männchen auf einer Mauer voller Tags. rechts ein wenig Blick auf Bäume

Föhringer Wehr.

Ich steuerte die Max-Joseph-Brücke an, um endlich die Früchte der vieljährigen Bauarbeiten zu ernten und drunter durchzulaufen.

Neuer Weg, der zwischen Schildern abwärts auf eine alte Brücke zuführt, links zahlreiche Absperrungen

Stellte aber fest, dass hier immer noch Baustelle ist: Der obere neue Weg endet abrupt an der Brückenmauer und bleibt gesperrt. Auch hier hätte mich die Erklärung der Fachleute sehr interessiert.

Neue Streetart unter der Luitpoldbrücke – hier neben anderer vom Lauf in einem instagram-Album zusammengefasst.

Der Friedensengel hatte wieder gut auf mein Radl aufgepasst. Ich dehnte daran rundum, radelte dann gemütlich heim.

Frühstück um halb zwei:

Tisch mit einer Schüssel, in der man Orangenstücke, dunkle Frlüssigkeit und Joghurt sieht, dahinter ein zugeklappter Laptop, rechts daneben ein Wasserglas

Das Dunkle wurde mir als Hollergelee verkauft, erwies sich aber als Sirup. Unter dem Ganzen Porridge.

Herr Kaltmamsell hatte aus den übrigen Eiweiß von der Crème Brûlée eine Bosnische Torte (die Hälfte davon) gebacken, die wirklich hässlich aussah, aber sehr gut schmeckte. Die gab es auch zum Frühstück.

Kleine Siesta, dann las ich auf dem Balkon Zeitung. Unter anderem das SZ-Magazin von Freitag, das zum 75. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland Prominente fragte, was sie mit Deutschland verbinden (€). Die Antworten fand ich alle interessant, laut lachen musste ich über die von Caren Miosga:

»›Herr Schmaaalstieg, kannste ma eben die Tupper runterholen?‹ Da war es wieder. Als ich neulich bei Karstadt eine Schüssel zum Abtuppern (sagen wir so in Hausfrauenkreisen: ›Die tuppert dir in zehn Minuten ein ganzes Buffet ab‹) kaufen wollte, fratzte eine Verkäuferin ihren Kollegen mit dem herrlichen Kassiererinnen-Du an. Herr Schmalstieg, kannst du mal eben? So als sei man auf dem Weg zur formvollendeten Anrede kurz mal gestolpert. Wenn den von mir so heiß geliebten Einzelhandelsfachgeschäften vollends der Garaus gemacht wird, verschwindet auch diese schnatzigste aller deutschen Freundlichkeiten. Auf die Frage, wie ich bezahlen könne, erhielt ich die Antwort: ›Das können Sie halten, wie du willst.‹«

Im Lauf den Nachmittags und beim Kochen schmiss ich mich immer noch weg über den Satz: “Die tuppert dir in zehn Minuten ein ganzes Buffet ab.” Bis dahin hätte ich gesagt, dass für mich Deutschland vor allem a g’scheit’s Brot ist (also Sauerteigbrot – eine Wahl, die mich mit Otto Waalkes verbindet, laut dem die deutschen Nationalfarben Schwarz-Brot-Gold sind). Doch in “Die tuppert dir in zehn Minuten ein ganzes Buffet ab.” steckt noch mehr Deutschland: Ich kenne kein anderes Land, das diesen Satz produzieren könnte, mit all seinen Facetten (Effizienz, Funktion vor Form, Vorausschau, no nonsens, aber ja auch Genuss, und deutscher Humor vom Feinsten – zumal ich dabei durchaus auch deutsche Frauen mit Einwanderungswurzeln vor Augen habe). Wenn auch nicht unbedingt mein Deutschland (ich neige eher zu Schraubgläsern für Essensreste und Brotzeit).

Von wegen Kochen: Ich bin mittlerweile durchaus stolz darauf, dass ich Gerichte in meinem Koch-Repertoire habe, die sich der deutlich besser kochende Herr Kaltmamsell von mir wünscht. Gestern waren das Fleischpflanzerl mit Feta-Füllung.

Gedeckter Tisch mit großem Glasteller, darauf zwei Fleischpflanzerl und Kartoffelsalat mit Gurke

Ich servierte deutlich früher als sonst, es gab auch noch Crème Brûlée zum Nachtisch, denn abends wollten wir ins Theater: Der Besuch der alten Dame im Volkstheater. Dorthin spazierten wir durch milde, aber nicht wirklich warme Maienluft.

Offener Innenhof eines Backsteinbaus, darin Menschen, über dem Tor steht "Volkstheaer"

Der Dreh der Inszenierung: Nach Güllen kommt nicht die alte Dame, sondern ihre gleichnamige Enkelin, eine erfolgreiche Sängerin. Die Hoffnungen auf Geldsegen der Bevölkerung sind gleich, doch die Bedingung für die große Spende Claras ist jetzt der Tod des Enkels von Alfred. Insgesamt funktionierte das in meinen Augen, und ich mochte sehr, was Anna van Leen mit der Bühne gemacht hatte (im letzten Drittel hob sich die Bühne zu einer split stage mit Handlung oben und unten). Und ich konnte die Regie-Entscheidung nachvollziehen, die Schausspielenden (bis auf Nina Steils als Clair) völlig überzogen und als Karikaturen auftreten zu lassen. Doch unterm Strich fehlte mir die Motivation der Enkelin Claire, dazu hätte ich sie als Person mehr kennenlernen müssen.

Enthusiastischer Beifall aus dem voll besetzten Zuschauerraum.

Seitlich aufgenommen: In schwarzer Wand orange eingelassene Lampen

Beim Rausgehen hielt ich die Baumarktblumentopflampen fest.

§

Fotoreihe im Guardian:
“Protesters, pop stars and pioneers: 38 images that changed the way we see women (for better and for worse)”.

die Kaltmamsell

Journal Samstag, 18. Mai 2024 – Hochfrühling beschwommen und beradelt, hilfloser Klimaschutz-Protest

Sonntag, 19. Mai 2024 um 8:25

Gut geschlafen, aber zu früh aufgewacht, auch noch mit Kopfweh (so viel Alkohol war das am Vorabend wirklich nicht, beim Zu-Bett-Gehen war ich fast wieder nüchtern gewesen). Ibu half.

Dann startete ich den Tag halt zu fast Arbeitstagzeiten. Bloggen und Mastodon-Lesen, eine Einkaufsrunde zum Vollcorner und zum Bäcker in Sonne unter gemischten Wolken.

Prächtige Altbau-Front aus sehr spitzem Winkel nach oben fotografiert, dahinter knallblauer Himmel

Erinnerung an die einstige Jahrhundertwende-Pracht des Viertels östlich der Theresienwiese.

Mir wurde unterwegs recht warm, fürs Radeln zum Dantebad ließ ich die Jacke dann schon daheim.

Ruhige Kraulbahnen im wenig beschwommenen und sonnenglitzernden Becken, die Wassertemperatur um wenige Grad auf Sommerbetrieb gesenkt und angenehm (im Winter ist sie selbst mir neuerdings Schwimmfrierein zu warm), ich hatte keine Probleme mit 300 zusätzlichen Metern zu meinen 3.000. Nur einmal gab es eine Krampf-Attacke im gesamten rechten Bein, Resultat Zickzack über alle Gelenke: Ich war über einen Tritt von der Nebenbahn heftig erschrocken. Wenn, wie ich inzwischen immer häufiger lese, Beinmuskelkrämpfe beim Sport nichts mit Magnesiumhaushalt zu tun haben, sondern es immer mehr Hinweise auf neurologische Ursachen gibt, passt das dazu: Das Muster Schreck->Krampf kenne ich vom Schwimmen.

In der vollen Damendusche verifizierte ich meinen Eindruck der vergangenen warmen Wochen von der aktuellen Zehennagellackmode: Man trägt heuer Rot- und Orange-Töne, die grauen und blauen Lacke der Vorjahre sind verschwunden.

Moderne Eingangshalle mit Blick ins sonnige Draußen

Eingangshalle des Dantebads.

Heimradeln über Espresseobohnenkauf im Delmocca (derzeit schmeckt mir deren Sorte El Presidente wieder am besten). Ich kam am Kieser-Studio in Schwabing vorbei, erinnerte mich angenehm an die Zeiten seiner Nutzung vor über zehn Jahren – und daran, wie viele Berühmtheiten ich dort beim Heben traf. Ich fragte mich, ob deren damalige Unbefangenheit heute noch möglich wäre.

Außerdem gedacht: Schwabing ist echt hübsch, allein schon die Clemensstraße, die ich fast gesamt durchradelte. Aber lieber wohne ich in meinem viel menschenbunteren Bahnhofsviertel – auch wenn es derzeit aussieht, als wollte man es abreißen.

Frühstück um halb zwei: Körnersemmeln mit Käse, Mango mit Sojajoghurt.

Sonniger Balkon vom WOhnzimmer aus fotografiert, darauf Pflanzen, Holztisch, Holzbank

Den Nachmittag verbrachte ich auf dem Balkon mit Zeitunglesen, genoss den Wechsel aus Sonne und Schatten, brauchte eine Strickjacke – dieses Jahr gibt’s echten Frühling! Die Wochenend-SZ fand ich diesmal interessant genug für mehrere Stunden Lektüre: Der Themenschwerpunkt zu 75 Jahren Grundgesetz wurde aus vielen spannenden Blickwinkeln beleuchtet.

Eine Runde Pilates mit australischem Akzent – die ersten vier von Nicoles Anfänger-Einheiten gleichen einander schon ziemlich, fühlt sich für mich eher langweilig an. Ich möchte mal andere Online-Pilates-Angebote probieren: Haben Sie Empfehlungen? Mein Anfängerinnen-Level bezieht sich dabei eher auf das Trainingssystem Pilates, weniger auf die Kraft.

Zum Nachtmahl hatte Herr Kaltmamsell viele Stunden lang Rinderrippen bei niedrigerer Temperatur gegart – die damit verbundenen Düfte hatten mich sehr hungrig gemacht. Als Aperitif rührte ich uns Manhattan perfects, dann servierte Herr Kaltmamsell.

Gedeckter Tisch, darauf Glasteller mit dunklem Fleisch am Knochen, Kartoffelstampf, Erbsen Sauce, Gläser mit Rotwein

Dazu gab es Kartoffelstampf und Erbsen, im Glas der restliche Kochwein, ein Montepulciano d’Abruzzo. Nachtisch war erst mal die Freitag gekochte Crème Brûlée.

Weißes Schüsselchen auf grüner Tischdecke, darin eine gelbe greme mit Karamelkruste, der untere Teil ist bereits weggegessen mit einem darin liegenden Dessertlöffel

Ich hatte reichlich guten Safran verwendet, sodass sogar ich Safran-Blinde ihn schmeckte.

Schokolade ging auch noch.

§

Rico Grimm erklärt bei den Krautreportern nochmal:
“Es wird langsam wärmer, aber schneller schlimmer”.

Wir müssen uns auf eine unangenehme Wahrheit vorbereiten: Die Folgen der Klimakrise werden nicht langsam schlimmer werden. Sondern eher von heute auf morgen. So wie der Ketchup von jetzt auf gleich aus der Flasche spritzt.

Aber ich habe im Ohr, wie auch eigentlich schlaue Leute sagen: “Das hat’s früher auch gegeben.”

§

Ach, weil wir gerade dabei sind: Dass die Letzte Generation gestern den Flugverkehr am Münchner Flughafen behindert hat, haben Sie vielleicht mitbekommen. Ich fand sehr nachvollziehbar, was sie damit anprangerten.

Dass Menschen sich Flüge eher leisten können als Bahnfahrten ist absurd. Die Verantwortung dafür liegt bei der Regierung: sie subventioniert Flüge, während die Bahn kaputtgespart wird.

Hier mehr.

Ob die gestrige nun die wirkungsvolle Protestart ist, mag ich nicht beurteilen, denn inzwischen lese und höre ich bei jeder Art von Protest gegen fehlenden politischen Klimaschutz: “Protest ja. Aber doch nicht so!” Und dass die höchsten Gerichte der Republik der Regierung nachweisen, dass ihre Gesetzgebung nicht ausreicht, bewirkt ja auch nichts.

Die drei verkehrspolitischen Maßnahmen mit riesigem CO2-Einsparpotenzial, die vor allem die FDP bislang in der Regierung verhindert, sind nämlich:
– Abschaffung der Kerosin-Subvention
– Abschaffung Dienstwagen-Privileg
– Tempolimit auf Autobahnen
Einschränkung individueller Freiheit: Minimal.

Ich bin völlig hilflos, mit welcher Art Protest ich als Bürgerin diese schlicht vernünftigen Maßnahmen einfordern soll. Das wirkungsvollste individuelle Handeln: Keine Partei wählen, die Klimaschutz verhindert.

die Kaltmamsell

Journal Freitag, 17. Mai 2024 – Anstrengendes Berufsdings überstanden

Samstag, 18. Mai 2024 um 7:16

Ich hatte befürchtet, dass ich wegen eines lang geplanten Berufsdings am Freitag schlecht schlafen würde, und tatsächlich begann mich nachts immer wieder Angst zu überschwemmen, die ich mit “Jetzt ist aber mal GUT! Das wird schon!” wegschob. Klappte sogar ein bisschen.

Draußen war es morgens kühl (also: jetzt wirklich) und regnerisch, doch auf dem Weg in die Arbeit blieb ich trocken.

Das Berufsdings begann schon auf diesem Weg in die Arbeit. Und ab dann lernte ich eine Menge. Zum einen, wie gut es war, dass ich zu praktisch jedem Detail eine Alternative eingeplant hatte, wenn Standarddetail nicht funktionieren würde. Denn es funktionierte einiges nicht. Zum anderen, worauf ich mich leichtsinnigerweise verlassen hatte, weil ich nicht auf die Idee gekommen war, dass es nicht funktionieren würde – alles Dinge, für die ich nicht zuständig war. Beim nächsten Mal mache ich mich also lieber unbeliebt, indem ich die Zuständigen beweisen lasse, dass das funktioniert. Und überlege mir gleichzeitig auch dafür Alternativen. (Womit ich in solchen Situationen mangels Souveränität ganz schlecht zurechtkomme: Mit spontanen Zusatzideen während Dings.)

Nebeneffekt: Ich war schon um zehn bei 11.000 Schritten.

(Und schon wieder stecke ich in der Situation, dass ich allein auf Jobs sitze und auf keinen Fall ausfallen darf. Da wollte ich doch eigentlich nie wieder landen.)

Dazwischen am Schreibtisch irrlichternde aufgezwungene Software-Updates des Rechners, zahlreiche Neustarts erfordernd, immer wieder mit Fehlermeldungen abgebrochen – der Computer hatte offensichtlich einen ähnlichen Arbeitstag wie ich. Ich war sehr stolz darauf, dass ich nach der fünften Runde noch wusste, woran ich eigentlich gerade arbeitete ($Rechnungsvorgang).

Nach einem endlich erfolgreichen Neustart (auch mein Dings endete erfolgreich) schrieb mir Microsoft Ätsch dieses.

Planet Marketing und ich entfernen uns immer weiter voneinander. Und die Sehnsucht nach Selbstverwirklichung geht ebenso an mir vorbei wie die nach Selbstfindung – MICH will ich echt nicht finden oder verwirklichen, da fallen mir Dutzende Liebere ein.

Im weiteren Verlauf des Arbeitstages wurde mir klar, dass mein Job so sehr an Komplexität gewonnen hat, dass ich einiges neu strukturieren muss (Listen! Erinnerungen! Ablagen!), um nicht unterzugehen.

Gegen zwei war das Berufsdings durch und aufgeräumt, ich hatte dazwischen irgendwann zwei Bananen und ein Töpfchen Hüttenkäse gegessen. Draußen hörte ich es hin und wieder tröpfeln (im Sinne von: an die Fensterscheibe meines Büros).

Feierabend leider nicht so pünktlich wie gerade gestern nötig, weil Querschüsse. Ich musste mit zwei Stationen U-Bahn-Fahrt bis Theresienwiese sicherstellen, noch rechtzeitig vor Öffnungsende in einen bestimmten Laden zu kommen, um eine bestimmte Bestellung für nächsten Dienstag aufzugeben.

Heim kam ich fix und alle. Herr Kaltmamsell bot mir Anlehnen an, doch es war nicht diese Art fix und alle. Ich wollte lieber eine ruhige Runde Yoga-Gymnastik – die wirkte auch. Jetzt war ich frisch genug für die Zubereitung von Crème brûlée, um die Herr Kaltmamsell gebeten hatte und die es Samstagabend geben würde.

Aufsicht auf fünf weiße flasche Schüsselchen, gefüllt mit gelber Creme

Über jahreszeitlichen Erdbeer-Gin-Tonics plante ich mit Herrn Kaltmamsell die Speisefolge der nächsten Tage – sie wird sehr Fleisch-lastig: Short Ribs, Fleischpflanzerl, Einkehren nach Wanderung.

Zwei Ballongläser mit Eis, Erdbeeren, hellrosa durchsichtigem Getränk, dahinter eine Flasche Erdbeergin

Anstoßen auf Herrn Kaltmamsells Start in die Pfingstferien.

Gedeckter Tisch mit grünen Sets, darauf Glasteller mit Koteletts und Kohlrabi-Karotten-Salat

Zu Kalbskoteletts hatte Herr Kaltmamsell den Ernteanteil-Kohlrabi zu einem Ottolenghi-Salat mit karamelisierten Kerndln verarbeitet – hervorragend. Nachtisch Schokolade.

die Kaltmamsell

Journal Donnerstag, 16. Mai 2024 – Nicht weiter erwähnenswerter Arbeitstag

Freitag, 17. Mai 2024 um 6:20

Ich bin nix mehr gewohnt, fünf Tage Arbeitstage pro Woche fühlten sich elend lang an. Und ich musste mich morgens mehrfach daran erinnern, dass erst DONNERSTAG war.

Beim nächtlichen Aufstehen und morgens brachten mich die neuartigen Fußschmerzen sehr zum Humpeln, ich holte den Igelball und rollte beim Bloggen mit den Fußsohlen darauf herum – ohne dass ich an ursächliche Linderung glaube, ich habe eine ziemlich gute Vorstellung vom Auslöser der Schmerzen.

Gemischtwolkiger Himmel, kühle Luft deutlich unter 20 Grad, dennoch hätte ich auf dem Weg in die Arbeit die Jacke nicht wirklich gebraucht: Ich schwitzte.

Nach geordnetem Start wieder tumultöse Zustände in der Arbeit, an einem Punkt mit Boulevardtheater-Qualität, als ich gerade mit Kopfhörer über Teams telefonierte, mein Festnetz-Apparat klingelte und zwei von drei Türen meines Büros aufgingen, weil Menschen etwas von mir wollten.

Kurz vor Mittag musste ich nochmal zu einer beruflichen Erledigung raus und war sehr froh drum. Es war mild und schwül. Bei dieser Gelegenheit kauft ich mir eine Tasse Cappuccino beim Bäcker, im Mischverhältnis eher ein kleiner Latte macchiato.

Zum Mittagessen zwang ich mich pünktlich (also um halb eins), damit ich später nicht ins Hetzen kam: Apfel, Quark mit Joghurt.

Wieder war ich um zwei eigentlich durch, doch Querschüsse hielten mich wach. Ich ackerte noch eine ganze Weile. Wie durch Wasser.

Der Heimweg war schön, immer noch durch milde, jackenlose Luft und mit ein wenig Sonne. Einkäufe beim Vollcorner, damit ich am Freitag nach frühem Feierabend etwas ganz besonders Dringendes erledigen kann.

Daheim turnte ich nach vier Tagen Pause endlich mal wieder Gymnastik, diesmal australisches Pilates – noch war kein Kraft-Verlust spürbar.

Donnerstag ist Ernteanteil-Tag, ich verarbeitete den Eisbergsalat daraus mit Haselnussmus-Dressing und gebratenem grünen Spargel, köstlich und reichlich. Herr Kaltmamsell hatte der drohenden Bodensichtung in der Süßigkeiten-Schachtel gegengekauft, zum Nachtisch gab es eine Auswahl Süßigkeiten. Darunter unter anderem die Toffifee-Sonderedition Kokos – die auch mir Kokos-Skeptikerin schmeckte.

Ein besonders durstiger Tag, auch ohne nennenswerten Sport kam ich rückblickend auf vier Liter Wasser.

die Kaltmamsell

Journal Mittwoch, 15. Mai 2024 – Prework-Isarlauf

Donnerstag, 16. Mai 2024 um 6:23

Noch früherer Wecker, ich wollte mal wieder vor der Arbeit Laufen gehen, und gestern war der letzte schöne Tag vor Eintrübung angkündigt.

Ich wachte dann sogar vor Weckerklingeln auf – erleichtert, denn ich schwamm wieder in Angst

Das Fertigmachen für Sport fiel mir leicht, ich freute mich auf den Lauf.

Park mit alten Bäumen, durch die Sonne scheint, links ein paar Geräte eines Spielplatzes

Das Haupttor zum Alten Südfriedhof stand zu meiner Überraschung offen – doch es war das einzige Tor, ich kam am anderen Ende nicht raus und musste zurücklaufen.

Alter, parkähnlicher Friedhof

Alter Grabstein mit einer Frauenfigur, die in der Hand eine echte rote Rose hält

Es wurde trotzdem ein wunderbarer Lauf in frischer Luft und dem Licht der frisch aufgegangenen Sonne. Einziges, aber großes Ärgernis: Mein Kopf war zu 95 Prozent mit Arbeitsdingen beschäftigt (völlig unnötig, keine Probleme derzeit), grad dass ich mir keine E-Mails mit Selbsterinnerungen in die Arbeit schickte.

Wieder waren die Wege um halb sieben nahezu leer, ab sieben schlagartig belebter.

Holzplankenweg zwischen Bäumen vor blauem Himmel

Sonniges Flussbett mit Bäumen, im Vordergrund eine Brüstung

Flaucher

Pfad zwischen Laubbäumen, hinter denen die Sonne scheint

Idealer Lauf-Untergrund.

Ich beschränkte mich auf 70 Minuten, um den restlichen Tagesablauf nicht zu schief werden zu lassen. Tatsächlich kam ich nach zackigem Marsch nur 40 Minuten nach meinem üblichen Start im Büro an. Dort war bereits das eine oder andere aufgelaufen und ich geriet erst mal in ein wenig Hektik, doch nichts war angebrannt.

Zwischen zwei Online-Terminen Mittagscappuccino bei Nachbars, dann geschäftliche Einkäufe im Supermarkt (Bewirtung für eine Besprechung war bewilligt worden, aber mangels Inhouse Catering muss das Zeug halt selbst organisiert werden, wenn Auftrag an einen externen Caterer überdimensioniert wäre). Als Mittagessen hatte ich einen Apfel und eingeweichtes Muesli mit Sojajoghurt dabei.

Emsiger Nachmittag, ich bekam richtig was weggeschafft. Das Wetter begann umzuschlagen, erst mal mit einem ordentlichen Regenguss. Als ich nach Feierabend in die Innenstadt marschierte, war es allerdings schon wieder trocken und nur ein wenig kühl.

Ich genieße es ungemein, dass ich dieses Jahre einen richtigen und schönen Frühling erleben darf, etwas zwischen 8-Grad-Regen und 28-Grad-Hitze – das sich deutlich anders anfühlt und deutlich anders riecht als Sommer.

Braunes Eichhörnchen auf frisch gemähter Wiese

Niedlichkeitsattacke vorm Bavariapark.

Ich kaufte fürs Abendessen ein: Spargel samt Peripherie. Daheim machte ich mich gleich an die Zubereitung von Folienspargel mit Eierhacksauce. Schmeckte ganz ausgezeichnet. Nachtisch Schokolade.

§

Was man nicht alles aushalten muß, bis man endlich zu alt für alles ist.

Das und noch mehr hier.

§

Wie alte Leute (also wie ich) zu 80er-Musik tanzen.

Selbstverständlich, wie denn sonst? Deshalb fände ich viel interessanter zu sehen, wie meine Nifften darauf tanzen. (Brüderchen, das ist ein Arbeitsauftrag.)

Hier noch viel viel mehr davon. Und ich sehe in allen erst mal den/die 16-18-Jährigen, die ich damals in Discos, auf Partys traf.

die Kaltmamsell