Lassen Sie mich meine Laune heute doch einfach aufs Wetter schieben, das vereinfacht alles. Das da draußen ist astreines Novemberlicht.
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Auch sechs Wochen nach Einzug in die neuen Büros geistern in allen Räumen so viele Handwerker herum, als säßen wir in einem Rohbau.
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Die Zerstörung von Kochmythen mag ich ebenso gerne wie das Hegen meiner eigenen ganz speziellen. Deshalb bin ich Claudio dankbar für seinen Hinweis auf Kathas Artikel im Standard über blödsinnige Risotto-Mythen. Warum ich ein Risotto mehr rühren soll als Milchreis, ist mir eh noch nie eingegangen. (Polenta muss man übrigens genausowenig ständig rühren.)
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Um Himmels Willen, Online-Shops: Ihr könnt mir doch bei dieser Laune keine Links zu Sonderangeboten schicken! Die Provokation von Frustkäufen ist definitiv unethisch! Die letzten solchen Frustkäufe endeten in der Bestellung von kistenweise Wein. Mehrfach. Der muss dann natürlich auch weg. Und macht dick, so viel Sport kann ich gar nicht treiben. Was wiederum meine Laune verschlechtert und zu Frustkäufen führt. Ad infintum. Heute: Kleidung.
Nahrung: Café con leche, Salznüsse, Hähnchenbrust auf Rahmspinat mit Rohkostsalat, Milchkaffee, Schokolade, Mango-Lassi (selbstgemacht), Planetenpfirsich, Zuckeraprikose, verschiedene Käses, Feige, Paprikaschote, libanesische Nussmischung
Wetter: Düster und regnerisch, saukalt