Welch ein aufregendes Leben ich führe! Gleich morgens im Büro reichte mir die Abteilungssekretärin als Post eine Ladung vors Amtsgericht: „…auf Anordnung des Gerichts werden Sie zur Vernehmung als Zeuge geladen auf…“. Vier Blätter, getackert, Firmenanschrift mit Tipp-ex ausgebessert, Anschrift des Gerichtsgebäudes mit Kuli korrigiert. Wieder etwas gelernt: Es gibt nicht nur Fachvokabular, sondern auch Fachgrammatik: Juristensprache lädt „auf“ einen Tag vor, nicht etwa „an“ einem Tag.
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Ich gönne es Hugh Laurie von Herzen, dass er als Dr. House ein Superstar geworden ist. Dennoch habe ich das Bedürfnis darauf hinzuweisen, dass wir ihn eigentlich aus Blackadder sowie Jeeves and Wooster kennen und für solche Dinge lieben (Klick auf Bild für Hören).
Hier eine Version des sehr viel jüngeren Hugh Laurie (der allerdings bereits amerikanisch klingen konnte):
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Eine bestimmte Art von Coolness und Abgebrühtheit will ich bitte nie erreichen: Ich will nie aufhören mich superwichtig und scheißabgefahren zu fühlen, wenn ich beruflich mit Kolleginnen in Südafrika telefoniere. Auch wenn das Gespräch zweimal abgeschnitten wird, wegen “problems with our line”.
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Brav in der Muckibude Gewichte gehoben. Beim Abendessen wieder festgestellt, dass mir Grenache in allen Varianten schmeckt (Côtes du Rhône Montirius Vacqueyras 2006).
