Ossobuco

1 große Zwiebel,
4 Karotten,
4 Stangen Bleichsellerie klein würfeln.
1 Knoblauchzehe hacken.
4 Essl. Butter in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen, Gemüse darin leicht anbräunen, aus dem Fett nehmen.

4 Kalbsbeinscheiben oder Fohlenscheiben (sehr dick) in
Mehl wenden.
6 Essl. Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Fleisch rundum anbraten.
275 ml Weißwein angießen, etwas reduzieren. Gemüsen darüber geben.

1 große Dose geschälte Tomaten* klein schneiden, mit
1 Lorbeerblatt darüber geben.
Halben Bund Petersilie hacken, mit
Salz und Pfeffer untermischen.

Deckel auf die Pfanne, bei kleiner Hitze auf dem Herd oder bei 190 Grad im Ofen eineinhalb Stunden (Kalb) oder zwei Stunden (Fohlen) schmoren.
Deckel abnehmen, weitere 20 Minuten leise köcheln lassen.

Für die Gremolata
1 Zehe Knoblauch,
halben Bund Petersilie,
Schale einer Naturzitrone fein hacken.

Beinscheiben mit Gemüse auf Tellern anrichten, Gremolata drüberstreuen.
Dazu passt frisches italienisches Weißbrot.

* Familien-Warenkunde: Meine italienische Tante Barbara hat einige Jahre in einer Tomatenfabrik der Provinz Latio gearbeitet. Von ihr weiß ich, dass für die Dosen-Pelati (geschälte Tomaten) reife und verhältnismäßig schöne Eiertomaten verwendet werden. Der Ausschuss der Ernte wird zu Tomatenpüree verarbeitet.
Deshalb ziehe ich gerade außerhalb der Tomatensaison Pelati den frischen Tomaten vor: Sie sind auf freiem Feld gewachsen, bekamen Sonne und wurden reif geerntet – anders als die Treibhausware, die zwischen Oktober und Juni an unsere Gemüsetheken kommt.

die Kaltmamsell

2 Kommentare zu “Ossobuco”

  1. baehr meint:

    Der Tipp am Ende ist klasse – denn ich habe im Winter ein echtes Tomatenproblem und verzichte daher meist. Danke – und das Gericht probiere ich auch aus.

  2. Afra Evenaar meint:

    Ich lese mich gerade durch deine wunderbaren Rezepte. Absolut gewonnen hast du mit dem Ossobuco. Natürlich mit Gremolata. Ich hatte auch nichts anderes erwartet.

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