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Journal Sonntag, 1. März 2026 – Häuslicher Sonntag im Trüben

Montag, 2. März 2026

Gut geschlafen, aber einmal zu oft durch Aufwachen unterbrochen und zu früh zu Ende.

Ein trüber Tag, doch ich freute mich sehr auf eine Laufrunde. Aber erstmal bloggte ich, las die Mastodon-Timeline nach und wartete ab, bis die morgens eingeschaltete Waschmaschinenladung durchgelaufen war.

Die Luft fühlte sich nur wenig mild an, ich nahm eine U-Bahn nach Thalkirchen. Schon bald nach Loslaufen Richtung Süden merkte ich, dass es kühler war als erwartet und dass Handschuhe eine gute Idee gewesen wären. Der Körper machte gut mit, ich hatte ausführlich vorgedehnt und mobilisiert (vor allem weil ich recht lang auf die U-Bahn warten musste). Das endete allerdings vor Ende meiner Laufrunde, dann wurde es anstrengend. Und ich musste über den Rest des Tages mit Schmerzen und Steifigkeit zahlen.

Ein wenig haben Regen und Schnee der jüngsten Zeit die Isar aufgefüllt.

Da hat jemand Fledermäuse aber wirklich sehr lieb: Auf diesem kleinen Abschnitt am Isarhochufer vor Pullach sah ich mindestens zwei Dutzend solcher Häuschen.

Bei diesem trüben Wetter wurde das Alpenpanorama gar nicht erst aufgebaut.

Floßlände.

Thalkirchen kurz vor der U-Bahn.

Daheim ausführliche Körperpflege, kurz nach zwei gab es zum Frühstück Birnchen (eine ohne und eine mit Geschmack) und zwei Körnersemmeln mit Butter und Marmelade.

Ich wurde steinmüde, und weil Sonntag war, ich zudem erwachsen bin und meine Zeit frei einteilen kann – legte ich mich zu einer Siesta hin. Ich schlief sofort ein.

Unspektakulärer restlicher Sonntag: Gelbe Bete aus Ernteanteil gekocht und Salat daraus bereitet, Wochenend-Süddeutsche gelesen (weite Teile hatten sich durch den kriegerischen Angriff am Samstag von USA und Israel auf Iran und die Gegenschläge auf Israel und Golfstaaten sensationell überholt), gebügelt – mehr als erwartet, es nervte mich wie schon lang nicht mehr. Vor dem Abendessen war gerade noch Zeit für Briefwahl.

Ächz jetzt beim Stadtratwählen (80 Sitze, also 80 Stimmen), viel, viel Ächz nächstes Wochenende beim Auszählen.

Zum Nachtmahl schmorte Herr Kaltmamsell die Ingolstädter Beinscheiben und kochte die einzig passenden Nudeln dazu.

Das Fleisch hatte noch etwas zu viel Biss (hatte aber zwei Stunden geschmort), schmeckte aber gut, auch die Gelben Bete. Nachtisch Schokolade, während die Tagessschau aufzählte, welche Golfstaaten Teil dieser nächsten kriegerischen Eskalation geworden waren.

Im Bett las ich noch Granta 174, Therapy, eine sehr unentschlossene Bearbeitung des Themas (u.a. werden Psychotherapie und Psychoanalyse gleichgesetzt – meistens), möglicherweise wieder eines, das Herausgeber Thomas Meany eigentlich doof findet.

Journal Mittwoch, 25. Februar 2026 – Vorläufiger Winterabschied

Donnerstag, 26. Februar 2026

Endlich mal wieder eine gute Nacht, die anbrandende Angstwelle nach nächtlichem Klogang bekam ich durch inneres Begehen meiner wundervollen Wohnung in Augsburg weg.

Wie angekündigt tagte es nahezu wolkenlos. Das führte zu verzauberten Ansichten auf meinem Marsch in die Arbeit.

Für das zweite Foto machte ich extra einen Schlenker über den Bavariapark, als ich die Nebelfetzen zwischen den kahlen Bäumen erahnte.

Im Büro ackerte ich wie geplant los, es gab zu räumen, zu sortieren und wegzuwerfen.

Außerdem hatte ich eine Aufgabe, die zwischen Basteln und Ingenieuren lag – eigentlich wieder eine klassische Sekretärinnensache, doch ich war unsicher und hätte mich gerne mit einer anderen Assistenz/Sekretärin beraten. Das bin ich seit einem halben Jahr als einzige für 60 Menschen, also griff ich zu einer Kollegin, die sowas bis zur jüngsten Umstrukturierung vor anderthalb Jahren gemacht hatte: Volltreffer, sie hatte Erfahrung mit exakt dieser Aufgabe.

Auf meinen Mittagscappuccino zog mich der Sonnenschein mit Macht hinaus ins Westend, ich atmete die milde Luft bis in alle Lungenbläschen.

Fokus-Varianten (langsam kommt Farbe zurück!).

Aber auch eine traurige Entdeckung: Der Blumenladen Las Flores am Heimeranplatz, wo ich in den vergangenen zehneinhalb Jahren immer wieder Berufs-, aber auch Privatblumen gekauft hatte, mit deren beiden Betreiberinnen ich oft geplaudert hatte (der Name des Ladens ist Resultat ihrer großen Cádiz-Liebe) – hat zugemacht.

Nach weiterem Gebastel im Büro gab es zu Mittag Apfel, Orange, Hüttenkäse mit Leinsamenschrot. Große Freude über das Geschenk einer Kollegin: Gurken eingelegt von bulgarischer Oma.

Emsiger, aber kurzer Nachmittag: Ich machte superpünktlich Feierabend, weil ich abends Theaterabo-Vorstellung hatte – Kneifen aus Unlust diesmal eh keine Option, weil ich Herrn Kaltmamsell fürs Mitkommen hatte interessieren können. Also verließ ich das Bürohaus nicht nur bei echtem Tageslicht, sondern auch in wunderbarer Sonne.

In der Apotheke ließ ich mir gegen die absurd zuschwellende Nase ein Spray mit Salz und Hyaluronsäure empfehlen, dann spazierte ich über die Theresienwiese.

Daheim räumte ich ein wenig, begann zwischen zwei Yoga-Programmen wieder eine Woche Pilates.

Zum Theater-bedingt vorgezogenen Nachtmahl servierte Herr Kaltmamsell den letzten Bestandteil des Ernteanteils: Süßkartoffeln. Auf meinen Wunsch als Liebling Macaroni-and-cheese.

Spaziergang in dann doch noch winterlicher Luft zu den Kammerspielen. Gegeben wurde Avishai Milstein, Play Auerbach!, und mit dem Untertitel “Erinnerungsrevue” hatte ich Herrn Kaltmamsell gelockt.

Die Vorstellung war ausverkauft – und ich erlebte einen so großartigen Theaterabend wie seit vielen Jahren nicht mehr, genau dafür gibt es Theater, das halt kann, was nur Theater kann. Für Details möchte ich mir Zeit nehmen, Ausführlicheres lesen Sie hier morgen.

Ins Bett kam ich so mehr als eine Stunde später als sonst (hoffentlich erinnere ich mich dran, mein Abo auf Sonntag zu wechseln) (und aufs Resi).

§

Derzeit schreibe ich neben Bloggen noch etwas: Lebenserinnerungen. An einem Ort (in einer Datei), so die Idee, sammle ich, woran ich mich aus meiner Kindheit erinnere – also im Gegensatz zu einer Autobiografie, die meiner Ansicht nach mit Recherche, Nachprüfen von Fakten, Abgleich von Erinnerungen mit Geschichtsschreibung oder mit den Erinnerungen anderer Beteiligter einher geht. Bei allem Faible für Alltagsgeschichte weiß ich, dass mein Leben echt nicht genug für sowas hergibt. Aber Erinnerungen festzuhalten, stelle ich mir reizvoll vor, vielleicht sogar mipfleiß nicht gecheckt.

Ich war überzeugt, dass das Aufschreiben meiner eigenen Erinnerungen schnell gehen müsste, merke ich doch immer wieder, dass andere Mescnhen so viel mehr aus ihrer Kindheit aus erster Hand erzählen können. Ein Irrtum, denn das Bremsen und Strukturieren des Erinnerns durch Aufschreiben erzeugt bei mir genau die Geschwindigkeit, die das Gedächtnis fürs Verküpfen mit weiteren Erinnerungen braucht, an die ich sehr lange nicht gedacht hatte (die Hausmeisterin des Wohnblocks meiner Kindheit hieß Frau Kagerer, wäre mir auf direkte Frage nie eingefallen). Und es bereitet mir Freude auszusortieren, was ich zur Zeit des Erlebens wusste, was mir erzählt wurde (ich erinnere mich also an Erzähltes) und was erst viele Jahre oder Jahrzehnte später Wörter und Einordnung bekam. Chronologie, so der Vorsatz, ist dabei irrelevant, es dürfen sich Assoziationen in alle Richtungen ergeben.

Mal sehen, wie lange ich Spaß daran habe.

Journal Freitag, 13. Februar 2026 – Anreise nach Wien mit Jugendbuchlektüre

Samstag, 14. Februar 2026

Aufgewacht mit verschattetem Gemüt, das sich bereits in den Tagen davor angekündigt hatte.

Arbeitsmarsch im Wind, auf der Theresienwiese Blick in den bunten Himmel mit jagenden Wolken verschiedenen Graus – und Nachdenken, ob dieser Anblick wirklich so unsommerlich ist, wie ich behaupten würde. Aber nein, im richtigen Sommer hat es das nie. Im Gegenteil, diese Erscheinung ist klares Indiz für den anschließenden Herbst.

Das eigentlich Besondere aber war ich: In der Hand schwenkte ich nämlich unseren geräumigen Kulturbeutel für den Faschingsurlaub in Wien am Henkel. Herr Kaltmamsell hatte den Koffertransport übernommen (wir kamen beide zwischen Arbeit und Abreise nicht nochmal heim), musste aber von daheim los, bevor ich ins Bad ging.

Emsiger Vormittag, dazwischen ruhte ich meine Augen am namibischen Wasserloch aus (Gnu-Kälbchen! glucksende Zebras!).

Schneller Mittagscappuccino aus der Cafeteria, erträglich. Zum Durchlüften eine Runde um den Block in angenehmer Luft – noch war die angekündigte Rückkehr der Eiseskälte nicht spürbar. Zu Mittag gab es Mango (meh) sowie Quark mit Joghurt und Leinsamenschrot.

Soll mir niemand nachsagen, ich würde den aufdringlichen Büro-LLMs keine Chance geben! Gestern öffnete ich aus MS Teams eine Excel-Tabelle, wollte Leerzeilen einfügen – und hatte das nicht mehr unter den Funktionen, die sich über den Klick mit rechter Mouse-Taste öffnen. Ha! Das war doch genau die richtige Aufgabe für Karl Klammer 2.0, verkauft als Copilot. Ich bat also im Eingabefeld: “Bitte nach Zeile 115 zehn Leerzeilen einfügen.” Nach einigen Sekunden (deutlich mehr als ich sonst über rechten Mouseklick brauchte) erschien die Antwort: “Ich habe zehn Leerzeilen eingefügt.” (ungefähr, habe nicht mitgeschrieben). Nur: Da war nichts. Ich versuchte Widerspruch: “Nein, da sind keine Leerzeilen.” Wieder ein paar Sekunden Copilot-Arbeit: “Jetzt habe ich die Leerzeilen eingefügt.” Sie ahnen: Da war nichts.
Geschafft habe ich es dann über das Suchfenster in der Browser-Version Excel: Auf die Suche “Leerzeilen einfügen” erschien unter anderem ein Symbol in der Liste, mit dessen Anklicken eine Leerzeile erschien. Damit juckelte ich mich durch. Aber wieder kein Aufhänger für mehr Verwendung von Copilot in meinem Arbeitsalltag. (Eine Kollegin, die vor allem in Excel Copilot ausprobiert, spricht von “Mustern einer toxischen Beziehung”, weil das System ständig Falsches behauptet oder Input in anstrengender Form einfordert, um beim Eingeben zu antworten, dass es den Input in dieser Form nicht verwenden kann.)

Kurz vor drei fuhr ich den Rechner runter, Aufbruch zum Hauptbahnhof. Am Bahnsteig wartete Herr Kaltmamsell mit unserem Koffer, in dem wir den Kulturbeutel verstauten. Abfahrt nach Wien mit nur fünf Minuten Verspätung – die wir über die vier Stunden Fahrt wieder reinholten.

Zu meiner Überraschung zog sich die Anreise, ich bin eigentlich gewohnt, dass die ersten Stunden schnell verfliegen – zumal es ja zunächst hell genug war für Blick in die verschneiten Alpen, auf Traunstein und Salzburg. Herrn Kaltmamsell ging es ähnlich, wir führten das auf große Grunderschöpfung zurück.

Ich las Ingrid Nolls aktuellen Roman Nachteule aus der Stadtbibliothek – das sich als schlichtes Jugendbuch erwies. Es schreibt eine zeitgenössische 15-jährige, altkluge Ich-Erzählerin im Stil eines Erlebnisaufsatzes: Polizisten sind “Ordnungshüter”, mit Einschüben wie “gesagt, getan”, Charakterzeichnungen aus der Perspektive einer alterstypisch sebstgefangenen 15-jährigen ohne weiteren Ebenen. Na ja, las sich schnell weg.

Wien empfing uns mild, von Meidling bis Westbahnhof brachte uns eine U-Bahn, von dort rollkofferten wir ins angenehme Hotel. Mir fiel gleich mal auf, wie viel schwieriger Gesamtorientierung im Dunklen war, vergangenen August hatte ich mich umgehend zurechtgefunden. Auf dem Weg waren wir an einer urig aussehenden Eck-Wirtschaft vorbeigekommen, die (in vielen Sprachen – klar, Stadtzentrum) wiener Küche anbot. In dieses Pulkautaler Weinhaus kehrten wir zum Abendessen ein, teilten uns gegrillte Fleischberge mit hervorragenden Pommes, außerdem Krautrouladen mit Kraut und Bratkartoffeln für Herrn Kaltmamsell.

Und ich freute mich über zwei Achtel heimischen Gelben Muskateller, zum Abschluss ein Stamperl Himbeergeist (die handgeschriebenen Getränke-Tafeln über der Theke hatten mich draufgebracht). Auf dem großen Fernsehbildschirm über uns wurde der Wiener Opernball übertragen.

Schon lang keine Rechnung mehr in dieser Form bekommen (man konnte aber elektronisch zahlen).

Zurück im Hotelzimmer skizzierten wir noch kurz Pläne für den Samstag (Käse-Einkauf, Mittagessen in Liweis Kitchen, Albertina), schliefen dann früh erschöpft ein.

§

In meiner Mastodon-Timeline wird viel Olympische Winterspiele geguckt, ich bekomme die Sensationen aus dem Augenwinkel mit. Den Jahrhundert-Eiskunstläufer Ilia Malinin kannte ich ja schon, in ihrem Blog weist Hotel Mama auf eine Analyse in der New York Times hin, die seinen vierfachen Axel auseinandernimmt (den nur Malinin kann) – mit Filmchen in Zeitlupe, die seine Technik dafür seinem dreifachen Lutz gegenüberstellen:
“The Impossible Jump, for All but One”.

Journal Samstag, 7. Februar 2026 – Wie ich lernte, dass auch Schwimmbrillen sich auflösen können

Sonntag, 8. Februar 2026

Recht lang geschlafen, ich fühlte mich aber nicht ganz ausgeruht.

Meine ersten Handgriffe galten dem Brotteig, für den ich am Vorabend den Sauerteig angesetzt hatte: Es sollte dieses Roggenmischbrot 79/30 geben. Das verzögerte mein Bloggen, der Post über den Vortag ging erst deutlich nach neun online.

Verwunderung beim Nachlesen meiner Mastodon-Timeline: Darin interessierten sich deutlich mehr Menschen für die frisch gestarteten olympischen Winterspiele, als ich prognostiziert hätte. Schnittmenge mit Menschen, die sich für den European Song Contest interessieren? Weil irgendeine Art große, internationale Show?

Wohl geraten.

Pläne für den Tag nach Brotbacken:
– Radeln (!!!) zur
– Schwimmrunde
– Kauf von Kochschinken auf dem Rückweg fürs Frühstück
– aushäusiges Abendessen bei privater Einladung

Nachdem ich mein Radl seit September nicht mehr genutzt hatte, checkte ich es erstmal. Ergebnis: Es wurde nichts mit dem Radeln, denn mein Aufpumpversuch scheiterte, der Vorderreifen ist platt. Also
– U-Bahn zur Schwimmrunde
Die Luft gestern angenehm mild, noch aber ohne Frühling in den Düften.

Geduscht und mit Schwimmbrille in der Hand trat ich an ein sensationell dicht beschwommenes Becken. Ein Grund war vermutlich, dass die äußersten beiden Bahnen für Vereine gesperrt waren – das hatte ich am Wochenende noch nie erlebt. Hier, aber auch an allen anderen Bahnen war der Rand unpassierbar vollgestellt mit Schwimmspielzeug aller Art, ich balancierte dazwischen ins Becken.

Gleich nach dem Abdrücken hatte ich Wasser in der rechten Seite der Schwimmbrille, nach der ersten Bahn setzte ich sie schnell neu an. Doch auch jetzt stand diese rechte Seite voller Wasser. Nach der zweiten Bahn stellte ich mich also fest hin und nahm sie ab – um zu entdecken, dass sich der Dichtungsgummi halb vom der Plastikschale gelöst hatte.

(Foto nach Schwimmrunde)

Völlig entgeistert hielt ich die Brille den fremden beiden Frauen am Rand der Nebenbahn hin (gestern wurde viel am Rand gestanden): “Was mach ich jetzt?!” Sie lachten und wussten natürlich keine Antwort. Außerhalb der Bezahlschranke hätte ich am Kiosk eine Schwimmbrille kaufen können, aber nicht hier.

Also versuchte ich, so zu schwimmen: linkes Auge geschützt, rechtes verkrampft zugekniffen. So schaffte ich 2.000 Meter, die eigentlich sehr gut taten, doch dann sorgte ich mich um mein Auge und brach ab.

Dass ich mit dem armen Auge nur verschwommen sah, legte sich zum Glück bald.

Vor der BMW-Welt wurde fotografiert, eine Gruppe aus fast ausschließlich Frauen. (?)

Eher enttäuscht als verärgert saß ich in der U-Bahn nach Hause. Ich guckte nach E-Mails – und jetzt machte mich traurig, dass ich auf eine künstlich generierte alte Frau reingefallen war. In meinen Augen ist das aktiver Betrug: Der Text unterm Video behauptet zunächst lange und detailreich, es handle sich um einen ganz konkreten Menschen und “Real takeaways. No pretending.” Erst ganz weit unten steht dann: “The person in this video is AI-generated, not a real individual.” Die Kommentare unter dem Video zeigen, dass niemand davon so weit gelesen hat.

Am Sendlinger Tor kaufte ich noch im Alnatura ein, ich wünschte mir aufs frischgebackene Roggenbrot dick Butter und gekochten Schinken. Dieses Frühstück gab es nach einem Apfel um kurz nach zwei.

Nachmittag mit Lesen: Zum einen die Wochenend-Süddeutsche, zum anderen las ich Ursula K. Le Guin: Tehanu: The Fourth Book of Earthsea aus. Es gefiel mir bis zum Ende gut, ich ließ mich in dieser klugen Variante in eine Märchen-Zeit und -Welt mitnehmen mit Zauberern, Hexen, Machtkämpfen. Und mir fiel auf, wie viel dieser 1990 veröffentlichte Roman der sieben Jahre später erschienenen Harry-Potter-Welt vorweg nimmt: Es gibt eine Zauberer-Schule (die in diesem Band allerdings nicht gezeigt, sondern nur erwähnt wird), konstruktive und zerstörerische Zauber-Menschen, eine magische Sprache (allerdings nicht mit Schlangen, sondern Drachen), magische Wesen, und der Graben zwischen verschiedenen Zaubermensch-Herkünften verläuft nicht zwischen Witches und Muggles, sondern zwischen Männern und Frauen.

Vor der Abendeinladung turnte ich noch Yoga: Ich nahm die übernächste, sportliche Folge vorweg, weil ich gestern bei weitem nicht ausgepowert war; die ruhige nächste Folge hob ich für Sonntagabend auf, wenn ich nach einer geplanten Laufrunde dankbar dafür sein würde (für diese Einblicke klicke ich die Folgen vorher durch).

U-Bahn nach Bogenhausen, wo ich mit Herrn Kaltmamsell einen sehr schönen Abend mit zwei interessanten Frauen verbrachte (beruflicher Kontakt über den Herrn), von einer der beiden köstlich italienisch bekocht: Zu einem Glas Ferrari Spumante gab es Antipasti in Form von Wurst, Schinken, Käse, gegrilltem Gemüse, dann als Primo Pasta mit selbstgemachtem Pesto, Wein ab jetzt ein eleganter Roter aus der Maremma, als Secondo Hühnchen cacciatore, und nach einem richtig guten Espresso als abschließende Sensation Mandelkuchen mit Vanille-Orangencreme und karamellisierten Pinienkernen.

Dazu angeregte Unterhaltung, unter anderem über den Alltag einer Orchestermusikerin.

U-Bahn nach Hause, es war immer noch mild. Gegen Mitternacht im Bett.

§

Alle medizinischen Diagnosen und Tipps zu meinem Fuß unter dem Post zum Freitag habe ich dann doch gelöscht.

(Unterlassen Sie bitte Gesundheitstipps. Ich werde sonst sehr böse.)

steht über dem Kommentarfeld (Serviceblog mit betreutem Lesen).

Sollte mein Hausarzt hier in den Kommentaren damit auftauchen, überlege ich, ob ich eine Ausnahme mache.

§

Bei geschichtlichen Meilensteinen lohnt sich immer wieder der feministische Blick. Dieser ist von Barbara Vorsamer:
“Unsichtbare Erfinderinnen: Wie Frauen die Medizin revolutionierten”

Journal Dienstag, 3. Februar 2026 – Alltag mit langem Feierabend-Marsch

Mittwoch, 4. Februar 2026

Sehr gut geschlafen, das Weckerklingeln verärgerte mich.

Trüber und frostiger Weg in die Arbeit, doch über den Vormittag wurde es heller bis sonnig.

Emsiger Arbeitsvormittag, es war viel Laufens und Ordnens: Ich füllte (mal wieder) eine Lücke, für die ich nicht zuständig bin, die aber sonst niemand sieht und die immer größer wurde – was ich nicht mehr mit ansehen konnte. Sollte das Thema zur Sprache kommen, werde ich auch weiterhin vehement darauf hinweisen, dass ich nicht zuständig bin – aber es ist zumindest (fast) nichts kaputt gegangen.
Dennoch konnte ich mir bequem einen Mittagscappuccino einplanen und marschierte dafür ins Westend.

Zu Mittag gab es einen Apfel und eingeweichtes Muesli mit Joghurt – aber ohne Zeitungslektüre, denn mein Briefkasten war morgens leer geblieben, und in der Arbeit wurde die Süddeutsche abgeschafft.

Emsiger Arbeitsnachmittag, aber am Schreibtisch. Weil die Gegend um meine Lendenwirbelsäule weiterhin überdurchschnittlich schmerzte, arbeitete ich gestern möglichst viel im Stehen, bewegte mich möglichst viel – die Schürhackl-Phase nach dem Aufstehen vom Sitzen wurde deutlich kürzer. (Ich bilde mir ursächlichen Zusammenhang ein.)

Für den Feierabend hatte ich einen Ausflug zum Gärtnerplatz geplant, dort wollte ich in einem Spezialladen nach einem Mitbringsel suchen. In letztem Tageslicht und nicht zu kalter Luft machte ich mich (anders als sonst) quer über die Theresienwiese und auf selten gegangenen Wegen dorthin auf, die Route nach Hübschheit gewählt. Es wurde ein erfreulicherer Marsch, und ich bekam mein Mitbringsel.

Nach Hause kam ich dadurch aber so spät, dass ich keine Lust auf Yoga hatte. Statt dessen gab es 15 Minuten früher als sonst Abendessen.

Aus den Ernteanteil-Süßkartoffeln hatte Herr Kaltmamsell ein Chilli zubereitet, seine Auswahl an getrockneten Chillis und Chillipulvern ist groß. Schmeckte gut, doch die Süßkartoffeln gingen unter. Nachtisch Schokolade, ich hatte die Vorräte gründlich aufgefüllt.

Noch früher ins Bett zum Lesen. Herr Kaltmamsell informierte mich zwar auf Nachfrage, dass ja, die Earthsea-Reihe von Ursula LeGuin im Gegensatz zu literarischen Meilensteinen wie Left hand of darkness ganz klassische Fantasy sei (“Warum hast du mich nicht vorher gefragt?” – so weit kommt’s noch), doch ich wollte durchaus wissen, wie’s weitergeht. Und natürlich geht LeGuin viel tiefer in Reflexion und Analyse von Menschlichem als schlimme Besteller-Autorinnen wie Marion Zimmer Bradley.

§

Vergesst altmodische True-Crime-Podcasts. Vergesst die Kardashians, die Jenners. Unterhaltet euch mit sehr alten Menschen.

Frau Frohmann schreibt in ihrem aktuellen Newsletter unter anderem über noch lebende alte Verwandte. Auch ich profitiere davon, dass meine Eltern und Schwiegereltern neue alte Geschichten erzählen, aus ihrer Kindheit und Jugend, auch was sie damals bei den noch älteren aufgeschnappt haben. Wie Frau Frohmann rate ich, den alten Verwandten zuzuhören – und sich sehr darüber zu freuen, wenn sie in hohem Alter noch bei Sinnen sind.

Plötzlich erinnern sich Menschen, mit denen man sein ganzes Leben verbracht hat, an Beobachtetes und Erlebtes, an das sie viele Jahrzehnte nicht gedacht haben und es werden nicht mehr die immer gleichen Geschichten erzählt, sondern ganz neue alte Geschichten. Was erzählt wird, ist nicht immer schön.

Journal Montag, 2. Februar 2026 – Angepreppt, bester Blaukrautsalat

Dienstag, 3. Februar 2026

Nacht mit Loch: Um zwei konnte ich ziemlich lang nicht wieder einschlafen. Doch ich litt nicht, hatte es ja warm und war schmerzfrei, suchte mir schöne Gedanken.

Mitten in meiner Morgenroutine, nämlich beim Aufstehen vom Bloggen, meldete das Kreuz böse Schmerzen, Erinnerungen an Hexenschuss. Ich bekam sie weder durch meine Plank-Gymnastik noch durch Mobilisierung und Dehnung der Lendenwirbelsäule weg und war schon gespannt auf ihre Entwicklung über den Arbeitstag (ich nehme vorweg: Schmerzen erträglich, aber Komplettversteinerung des unteren Rückens).

Es tagte zu einheitlich grauem Himmel und wenig Licht.

Der gestrige bundesweite Streik des ÖPNV hatte unerwartet auch auf meinen Arbeitsweg Auswirkungen: Der U-Bahnhof Heimeranplatz war mit den nächtlichen Gittern versperrt, ich konnte ihn nicht als Unterführung nutzen. Durchaus erwartet hatte ich die Leere in den Büros: Fast alle nutzen den Öffentlichen Nahverkehr, sie würden gestern tendenziell von daheim aus arbeiten.

Neue (und einzige) Büro-Deko neben meinem Schreibtisch. Die Postkarte hatte ich im Herbst 2025 bei meinem jüngsten Essen im Food for friends in Brighton eingesteckt – wo ich doch sonst Mitnehmen von Andenken um der Andenken willen recht konsequent vermeide. Doch gestern fiel mir dieser nützliche Einsatz ein: Jeder Blick darauf löst angenehme Gefühle aus.

Um die Mittagszeit lichtete sich der Hochnebel ein wenig. Ich marschierte raus auf einen Mittagscappuccino im Nunique – deren Gebäck (Kuchen, Torten, Kekse) ganz hervorragend aussehen, nur mich halt um diese Zeit überfordern.

Ich schloss eine Spazierrunde um den Block an, an dessen Ende ich echten Sonnenschein und blauen Himmel bekam, beides hielt bis Sonnenuntergang.

Zu Mittag gab es einen Apfel und den Rest Blaukraut mit Linsen vom Samstag. Meine Kreuzschmerzen hielten an, waren aber erträglich, bewirkten lediglich Knickhaltung nach jedem Aufstehen vom Sitzen (-> Schürhackl).

Nach Feierabend ging ich meine Liste für Social Prepping an: Bei Saturn kaufte ich eine Powerbank und ein kleines Radio mit Batteriebetrieb. Auf dem Heimweg noch Stopp im Biosuper- und Drogeriemarkt.

Zu Hause endlich wieder eine Einheit Yoga – ging auch mit der deutlicher als sonst schmerzenden LWS.

Zum Nachtmahl hatte Herr Kaltmamsell ein Rezept aus der Süddeutschen umgesetzt, das ich ihm für das restliche Blaukraut aus Ernteanteil zugesteckt hatte: Rotkohl-Salat mit Kumquats und Nüssen aus dem Kohl-Special vom Wochenende.

Ausgesprochen köstlich mit Ruccola, Walnüssen und Feta, Empfehlung! (Und doch kenne ich Menschen, die bei diesem Anblick erstmal “gesund” denken – und sagen. Meinen die damit eigentlich “schmeckt mir nicht”?) Nachtisch Schokolade.

Früh ins Bett zum Lesen mit neuer Lektüre: Tehanu: The Fourth Book of Earthsea von Ursula K. Le Guin, das als eher konventionelle Fantastik losging.

§

Wegen Rita Süßmuth begann ich Ende der 1980er Bundestagsdebatten zu gucken.
Nicht auszudenken, wie Deutschland ohne sie durch die AIDS-Pandemie gekommen wäre. (Hier ein knapp 3-minütiger Ausschnitt aus ihrer Abschiedspressekonferenz 1988 über ihren Kampf mit der Aids-Politik.)
Danke. Jetzt ist sie mit 88 Jahren gestorben.

Und sie hat noch so viel mehr bewirkt! Erst dieser Nachruf im Deutschlandfunk erinnerte mich daran, dass sie unter anderem als Vorsitzende der ersten so genannten Zuwanderungskommission endlich konstantierte, dass Deutschland ein Zuwanderungsland ist. Rita Süßmuth hat geholfen, die deutsche Gesellschaft offener zu machen und zum Positiven zu verändern – wahrscheinlich gerade weil sie eben nicht über viele Jahre Wahlkampf samt dem Zwang, ihr Fähnchen nach Volksgeschmack zu richten, an die Spitze eines Ministeriums kam.

§

Wir alle hassen Foodblogs, die den Weg zu Rezepten mit dem Scrollen über komplett unnötige Dönneckens, Gezwitscher und sonstigen Text im LLM-Slop-Stil pflastern. Manchmal geht es aber wirklich um die Geschichte dahinter, und das Rezept ist nur die Randbemerkung. Zum Beispiel bei diesem Post der Bloggess (die andererseits ja kein Foodblog schreibt):
“The Peach Cobbler that went missing for 40 years.”
Welchen ich jetzt dringend ausprobieren will, trotz der bescheuerten Cup-Maße, zumal Dosenpfirsich offiziell ok ist.

§

Uuuuuh – den Film und die Szene kannte ich nicht (danke, Padrone). Ob sich Herr Kaltmamsell traut, mich zum Mitsingen zu zwingen, wenn ich mal wieder vor Gereiztheit und Selbsthass qualme?

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=7SXv67czI4w

Journal Sonntag, 1. Februar 2026 – Sigrid Nunez, For Rouenna, Sonntagsessen mit allen vier Eltern

Montag, 2. Februar 2026

(Schlimmes Titelbild, glauben Sie ihm nicht.)

Ich weiß nicht, ob ich derzeit besonders empfänglich für solche Geschichten bin oder Nunez in For Rouenna tatsächlich meisterlich das Thema Erinnern und was Erlebnisse mit uns machen kombiniert mit dem Thema Erzählen von Erinnerungen sowie einem Blick auf ein bestimmtes Milieu in einer bestimmten Zeit: So oder so ging mir dieser Roman nahe und beschäftigte mich sehr.1

Zunächst fiel mir an diesem 2001 veröffentlichten Roman die eigentümliche Struktur auf: Die Ich-Erzählerin, eine Schriftstellerin auf dem Weg ins mittlere Alter, berichtet im ersten von drei Teilen recht trocken, dass sie nach der Veröffentlichung ihres ersten Romans von zahlreichen Menschen aus ihrer Vergangenheit kontaktiert worden sei. Dazu gehörte auch die titelgebende Rouenna: Sie hatten zur gleichen Zeit als Kinder in einem Wohnblock gewohnt (die englische Bezeichnung project transportiert automatisch niedrigen sozialen Stand und gesellschaftliche Ausgrenzung). Die Erzählerin lässt sich auf ein Treffen ein und nimmt eine Einladung zum Sonntagsbraten bei Rouenna an. Daraus werden in den folgenden Monaten regelmäßige Begegnungen – bis zu Rouennas Tod, der bereits in einem Detailreichtum beschrieben wird, der deutlich weg vom Bericht und ins Romanhafte führt: Diese Details kann die Erzählerin nicht wissen, weil sie nicht dabei war, sie muss sie sich ausgemalt haben.

Erst jetzt unternimmt die Erzählerin etwas, das sie eigentlich zusammen mit Rouenna machen wollte: Eine Fahrt auf der Staten Island Ferry, die sie als Kind und junge Frau regelmäßig nahm. (Dass ich dabei durchgegehen die Film-Bilder von Working Girl vor Augen hatte und Carly Simon in meinem Kopf sang, ist natürlich ausgesprochen persönlich – belegt aber einmal mehr, dass die Leserin den Inhalt schafft.) Daraus wird eine besonders ausführliche und poetische Passage.

Im zweiten Teil nimmt die Erzählerin ihre Gespräche mit Rouenna zum Anlass, deren Leben zu erzählen, vor allem ihr Jahr als Krankenschwester im Vietnamkrieg. Das wird wieder so lebendig und detailliert geschildert, als wäre die Erzählerin dabei gewesen. Vereinzelte wörtliche Zitate/Kommentare Rouennas erhalten den Eindruck der Authentizität. Dafür hat die Erzählerin vorgesorgt: Sie berichtet von einem Gespräch mit Rouenna, in dem sie sich übers Erinnern an Vietnam unterhalten, über PTBS, über Therapiegespräche. Rouenna meint, mit dem großen zeitlichen Abstand würde sie sich immer selbst misstrauen, ob ihre Erinnerungen die wirklichen Geschehnisse wiedergeben.

Genau diesen Roman schreibt die Erzählerin jetzt also – und erzeugt dadurch ein Vexierbild2 der Erzählhaltung: Wer erzählt hier eigentlich? Wessen Geschichte lese ich gerade?

In einem Teil 3 sind wir wieder in der Erzählgegenwart, die Erzählerin schreibt ihre Erinnerungen an Rouenna auf, eigene Recherchen, doch auch den Uni-Schreibkurs, den sie gibt, und wie sich die dort gelehrten Techniken geraden in diesem Roman spiegeln.

Ich mochte den Roman, weil ich selten eine solche Nähe zur Handlung und seinen Personen empfand. Aber es fällt mir schwer, die Gründe dafür im Text zu finden.

§

Nicht ganz so lang durchgeschlafen wie ideal, aber erfrischt aufgestanden. Beim Fensterschließen bemerkte ich im Lichtstrahl der Straßenlampen kleine Schneeflocken – also eine weitere Runde Winter. Wenigstens war es in der Innenstadt mild genug, dass nur die Grünflächen eine neue Schicht Weiß bekamen. Es wurde ein grauer, hochnebliger Tag.

Am späten Vormittag Aufbruch zum Zug nach Augsburg, eng und durchdacht bepackt mit den Bestandteilen des Sonntagsmahls bei Schwiegers.

Das war dann sehr schön mit allen Elternteilen, ich vergaß völlig das Fotografieren. Nach Aperitif (Aperol Spritz mit alkoholfreiem Sekt ist eine großartige, leichte Alternative zum Original) gab es Makrelen-Paté auf Chicoreeblättern, dann Bœuf bourguignon mit Spätzle (auf allgemeinen Wunsch geschabt, nicht gehobelt), Rosenkohl und grünen Bohnen, abschließend Orangencreme (trotz etwas Abkühlenlassen hatte sich Gelatine zum Teil unten abgesetzt, zefix, schmeckte dennoch). Ein Weilchen später Kaffee und Tee mit den Strauben, die meine Mutter selbstgebacken mitgebracht hatte.

Mit Naturalien bepackt fuhren wir noch bei Tageslicht zurück.

Ich hatte sogar noch Abendessenhunger, es gab restliche Fischpaté sowie Blaukraut mit Linsen vom Vorabend, restliche Orangencreme.

§

Wenn Sie neugierig sind, wie sich ein Teil der legendären Wiener Ballsaison von innen anfühlt? Katatonik schreibt über
“Ballaballa, die zweite”.

  1. Was ich übrigens schon vor langer Zeit als eine Bremse meiner Lese-Schlagzahl erkannt habe: Wenn eine Lektüre mich beschäftigt und in mir arbeitet, kann ich nicht gleich die nächste anpacken. Paralleles Lesen mehrer Romane war mir schon immer ein Rätsel. []
  2. Offiziell Linienrasterbild. []