Pegelstand Laune

Donnerstag, 2. Februar 2006 um 10:56

Liebe Leser und Leserinnen: Wären Sie bitte so nett, sich von mir ausgiebig wütend angebrüllt zu fühlen? In wohl gesetzten Worten, aber wütend geifernd mit hochrotem Kopf? Und zwar völlig zu Recht? Das auch ernst genommen zu haben, mir das aber nicht übel zu nehmen und mit Verständnis zu reagieren?

Vielen Dank, das hatte ich bitter nötig.

die Kaltmamsell

18 Kommentare zu „Pegelstand Laune“

  1. blue sky meint:

    Entschuldigung… Sie haben völlig Recht. Es tut mir leid.

    (gut so?)

  2. .meike meint:

    uuuuh. jetzt bin ich erst mal zusammen gezuckt. aber ich muß sagen, liebe kaltmamsell, ich bin selten so gepflegt angemotzt worden.

  3. kid37 meint:

    Ich tue bin zerknirscht. Sie haben so recht.

  4. Jens meint:

    oh… mein fehler. wird nicht mehr vorkommen *gehe rückwärts ab*

  5. a.more.s meint:

    … ach du lieber Himmel! Jetzt haben Sie mich damit doch glatt aus dem Winterschlaf geholt. Das ist ja noch schlimmere Schelte als letzthin, als ich unangekündigt meinen Hoster wechselte… Hab’ ich ja nicht gewusst, dass Sie, wenn ich mal etwas länger vor mich hindöse, gleich dermassen in die Luft gehen würden; dass Sie dann trotz der ellenlangen Blogroll gleich nix Anständiges mehr zum Lesen haben… ok, ok, ich mach’ dann mal gelegentlich wieder was – ein biss’schen was übärr Pahrihh, määh wui? Und – soll ich, um künftigen MissLaunMamselligkeiten vorzubeugen, meine Expeditionen denn untertänigstgefälligst vor-ankündigen? Tät’ das den aus dem Lot geratenen Pegelstand wieder einigermassen ausgleichen, ja? Wie lange zum Voraus möchten Sie denn die entsprechende Mitteilung, bitte schön?

  6. The Exit meint:

    Frau K. ich kann Sie sehr gut verstehen.

  7. Killoyle meint:

    Noch mehr Anregungen diesbezüglich gibt es von Peter Handke in seinem Stück ‘Publikumsbeschimpfungen’ . Ich habe es bisher nur ausschnittweise im Fernsehen gesehen. Es war zum Kopf einziehen – ähnlich wie dein ‘Dampf-ablassen’.

  8. Londo meint:

    Ja, es war mein Fehler. Sie haben Recht. Ich nehme alles zurück, erkläre mein Benehmen für gemein und niederträchtig und stelle mich zum Schämen fünf Sekunden in die Ecke. :-)

  9. die Kaltmamsell meint:

    Oh, Sie alle sind so klasse!

  10. Sachsenwunder meint:

    Oh mein Gott können Sie brüllen, liebe Frau Kaltmamsell! Nehme selbstverständlich nichts übel, nicke verständnisvoll und hoffe dadurch auf eine bessere Laune, wie sie mir von früheren Besuchen hier geläufig ist. Falls Sie, liebe Frau Kaltmamsell wieder einmal ein Ventil benötigen, stehe zur Verfügung. Bin da so einiges gewohnt!

  11. Schluesselkind meint:

    Ach herrje, und ich glaubte uns in Sicherheit, nach der englischen Schimpfkanonade neulich hier.

  12. Ärztingattin meint:

    alte mamsellhafte schachtel
    haben sie auch bitternötiges verständnis
    für die launen anderer?
    (das tut tatsächlich gut)

  13. croco meint:

    Leider bin ich die Falsche:
    gebe nix zu und brülle zurück :-)
    Also besser ich gehe, bevor was passiert….

  14. Jörg meint:

    Ich habe gelernt: Wer schreit hat unrecht. Wer so reagiert, nehme ich nicht mehr ernst.

    (virtuell ist das ja was anderes)

  15. a.more.s meint:

    Bei vorsätzlichen Dauerschreiern mögen Sie ja vielleicht was gelernt haben. Ich schreie gelegentlich, ganz real, und meist zu meiner eigenen Überraschung, oh doch – v.a. dann, wenn ich das Recht auf meiner Seite glaube und mich das Gegenüber absolut nicht ernst nehmen will. Manchmal muss man leider schreien, um verstanden zu werden. Aber wahrscheinlich haben wir nicht die selbe Lebensschule besucht.

  16. Schluesselkind meint:

    Irgendein kluger Mensch hat mal gesagt: “Schreien ist das Todesröcheln der Vernunft in der Kehle.”

  17. Jörg meint:

    @a.more.s
    Und diese Lebensschule sagt: Je lauter – desto Respekt? Damit haben sie bei meinen Kindern schon verloren.

  18. a.more.s meint:

    Ooch, Herr Jörg – diese wenig verheissungsvolle Verbindung von Lautstärke mit Respekt ist dann doch wohl eher Ihre Auslegung und entspricht weder meinen Worten noch irgendwelchen Werten, die ich hochhalte. Und angenommen, ich käm’ tatsächlich mal bei Ihnen vorbei, dann ganz bestimmt nicht als napoleonesker Clown, um bei Ihren Kindern „verlieren“ oder „gewinnen“ zu wollen, sondern um als hoffentlich angenehmer Gast einen angenehmen Tag unter angenehmen Menschen zu verbringen.
    Sehr gerne mag ich Ihnen sogar glauben, dass in Ihrer Familie eine Gesprächskultur herrscht, in welcher das gegenseitige Anschreien keinen Platz hat; so sollte das ja eigentlich grundsätzlich auch sein, nicht wahr?
    Meine Lebensschule übrigens (damit Sie mir da nicht aus unerfindlichen Gründen wieder etwas aus Ihrem wundersamen Klischeekistchen hineininterpretieren) hat mich gelehrt, nicht immer und unerschütterlich den Geleisen eines beschaulich-ordentlichen Fahrplanlebens mit vorgängig festgelegtem ideologischem Grundkonzept zu folgen – etwas kurz und vereinfacht ausgedrückt.

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