Journal Montag, 6. Juli 2026 – Arbeitssommermontag

Dienstag, 7. Juli 2026 um 6:14

Fünftägige Arbeitswoche 4 vor Urlaub.

Nicht so gute Nacht, weil kurz vor zwei von massivem Lärm vorm Schlafzimmerfenster geweckt: Aus der Straßensperre, die bereits lang vor unserem Einzug in dieses Haus 1999 und seither für zumindest Verkehrsruhe sorgte, wird mittelfristig eine beschrankte Durchfahrt. Während ich noch die Lärm-Auswirkungen dadurch fürchte (nächtliche Krankenwagen), sorgt bereits die Baustellen-Situation für Unruhe – zum Beispiel vergangene Nacht zum wiederholten Mal durch Radler*innen, die die Baustelle-Absperrungen ignorieren und dann ungeschickt reindonnern. Diesmal inklusive großem und lauten Hallo der offensichtlich mitradelnden Gruppe. Der ohnehin spätestens bei Berentung angepeilte Wohnungswechsel wird immer attraktiver.

Beim Blick in meine Mastodon-Timeline vom Tod des vermutlich berühmtesten Bäckers im Internet ohne eigenen Online-Auftritt erfahren – hochbetagt, doch natürlich dennoch ein schmerzlich betrauerter Vater.

Ein kühler Morgen nach nächtlichem Regen, ich marschierte durch angenehm nass-kühle Sommergerüche in die Arbeit, lieber in Turnschuhen statt Sandalen.

Keine schlimmen Attacken aus dem E-Mail-Postfach, aber ich bastelte immer noch an zwei Impedimenten bei Reiseabrechnungen: Ein Hotel liefert auch nach mehreren Anrufen, E-Mails, persönlichem Besuch keine Rechnung (behauptet aber das Gegenteil) – ich werde wohl nochmal hingehen und unangenehmer werden müssen. Dafür ergaben meine tieferen Recherchen zu Hindernis 2, dass es gar nicht existierte, ich kam in einem einzigen großen Sprung voran.

Mittagscappuccino aus der Cafeteria, dafür später eine Marschrunde um die Blöcke, Temperatur fast jackig. Doch das war nur der trügerische frische Wind: Sobald er abflaute, brannte jeder kleinste Sonnenstrahl.

Zu Mittag gab es Minigurke aus Ernteanteil, Flachpfirsiche, Quark mit Joghurt und Leinsamenschrot.

Etwas mühsamer Arbeitsnachmittag, ich war müde.

Auf dem Heimweg unter Wolken und in schwüler Luft ein paar Einkäufe. Ich freute mich den ganzen Tag schon auf eine Pilates-Folge, die mir vergangene Woche beim ersten Durchturnen besonders gut getan hatte: Meine obere Po-Muskulatur und die um die Lendenwirbelsäule fühlten sich völlig verkrampft an, ich erhoffte etwas Lockerung. Klappte dann auch ganz gut.

Als Nachtmahl servierte Herr Kaltmamsell Ernteanteil-Zucchini-Pasta, ebenfalls eine große Freude. Nachtisch Eiscreme und Schokolade. Früh (noch vor Fledermaus-Sichtbarkeit) ins Bett zum Lesen.

die Kaltmamsell

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