Journal Dienstag, 7. Juli 2026 – Interesantes in anderen Ecken des Internets
Mittwoch, 8. Juli 2026 um 5:37Bei diesem Datum fiel mir als Erstes die Kindheitsfreundin ein, die heute Geburtstag hat – das weiß ich bis heute, obwohl die letzte Begegnung Jahrzehnte her ist. Geburtstag muss damals enorm wichtig gewesen sein.
Es war mild genug für Balkonkaffee, ich genoss ihn.
Spiegelselfie-Albereien.
Etwas strapaziöser Vormittag mit viel Gerenne, doch ich konnte einen Cappuccino im Westend einbauen. Wieder wehte ein deutlicher und kühler Wind, ohne diesen brannte die Sonne heiß.
SEHR! gute Nachrichten von einer schlimm erkrankten Kollegin, das machte alles wett.
Zu Mittag gab es Flachpfirsiche (noch nicht genug nachgereift) und Kirschen, außerdem Quark/Joghurt/Leinsamenschrot.
Geordneter Arbeitsnachmittag, ich bekam italienische Nudeln geschenkt, Teil einer Schnäppchenbeute.
Auf dem Heimweg nur wenige Einkäufe, Herr Kaltmamsell hatte unsere gemeinsame Liste nahezu leergeräumt.
Zu Hause eine Runde Epiliererei; nach dem vorhergehenden Mal vor nicht mal drei Wochen waren meine Beine innerhalb weniger Tage wieder pelzig – mein Körper erwartet offensichtlich in Kürze einen harten Winter.
Dann nahm ich mir aber noch die Zeit für eine Runde Pilates mit Gabi Fastner: In dieser für mich neuen Folge bekam ich wieder abgefahrene neue Übungen geboten und hatte viel Spaß.
Als Nachtmahl servierte Herr Kaltmamsell die ersten neuen Kartoffeln aus Ernteanteil (aber noch nicht aus unserer Gärtnerei) als Kräuterkartoffeln plus Ofenkäse. Nachtisch Schokolade.
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Die aktuelle Ausgabe des Magazins “Lernen aus der Geschichte” widmet sich ganz dem Thema NS-Zwangsarbeit und der Erinnerung an dieses Massenverbrechen. Die Leiterin des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Christine Glauning spricht im Interview gemeinsam mit der Historikerin Katja Makhotina darüber, was die Herausforderungen für Historiker*innen und Gedenkorte bei der Erforschung und Vermittlung des Themas sind:
“Gesellschaftsverbrechen NS-Zwangsarbeit – im Gespräch mit Christine Glauning und Katja Makhotina”.
Sie weisen beide auf die noch wenig erforschte Rolle der Zwangsarbeit in der Nachkriegszeit und Auswirkungen auf die folgenden Generationen hin. Zudem:
Christine Glauning: Ich würde gerne die Perspektive NS-Zwangsarbeit als Gesellschaftsverbrechen aufgreifen. Im Grunde hat die gesamte „Volksgemeinschaft“ profitiert − durch den massenhaften Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft war die Versorgungslage während des Krieges weitgehend gesichert und Zwangsarbeit trug so zur Stabilisierung der NS-Diktatur bei. Zudem waren alle Ministerien auf Reichsebene, alle kommunalen Verwaltungen und Sonderbehörden involviert in Zwangsarbeit − in Organisation, Überwachung, Sanktionierung. Zwangsarbeiter:innen waren unübersehbar und Teil des Alltags der deutschen Bevölkerung. Nach den Schätzungen des United States Holocaust Memorial Museums gab es hochgerechnet 42.500 Lager im deutschen Machtbereich. Diese Dimension ist immer noch wenig bekannt.
Einer der Gründe, warum mir die derzeitige mediale Konzentration auf die NSDAP-Mitgliederkartei ein wenig aufstößt: Für Mittäterschaft mussten Großvater und Großmutter nicht in der Partei sein.
(Offenlegung: Meine Mutter ist die Tochter einer polnischen Zwangsarbeiterin und eines polnischen Kriegsgefangenen. Dass sie 1944 überhaupt auf die Welt kam, war nicht vorgesehen. Dass sie sogar durchkam, ist einer Deutschen zu verdanken, die sie vermutlich als ihr Kind ausgab.)
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Besonders interessanter Fall von “Habe ich mir noch nie drüber Gedanken gemacht, aber jetzt wo ich’s lese…”
“EuGH verhandelt über Löschen aus dem Taufbuch”.
Der Europäische Gerichtshof muss über das Löschen aus Taufbüchern entscheiden: Greift hier das Recht auf Vergessenwerden des Einzelnen, oder hat die Kirche ein überwiegendes Interesse daran, die Daten zu Taufspendungen auch gegen den Willen der getauften Person zu speichern?
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Die Übergänge sind immer das Schwerste.
Milva (<3) singt “Das sind die Männer mit den graumelierten Schläfen” (worauf “EhehÄfen” gereimt wird, ich kringle mich).
https://www.youtube.com/watch?v=P3syDpXzyAI
Und mir fällt sofort ein solcher Herr ein, der mich als junge Frau auf einer Veranstaltung umgarnte (umso erinnerlicher, weil ich mangels gesellschaftlich weiblich markierter Attraktivität praktisch nie Ziel von Umgarnung welcher Art auch immer war): Er besaß so viel Menschenkenntnis, dass er sofort erfasste, was mir schmeichelte – nämlich keinesweg “DuhassstjasoschöneAugen”, sondern dass er mich unter anderem um Einschätzungen und Meinungen zu Themen bat, die eigentlich seine Experise waren. Auch verstrickte (wir bleiben beim Garn) er mich in allerlei intellektuelle Diskussionen, die er als Vorwand zu Absonderung von der Gruppe in kuschlige Ecken nutzte. Erst da merkte ich, um welche Art von Manöver es sich handelte.1
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Den Film mag ich, weil ich Filme mag, in denen ein Mann eine Frau nicht kriegt und traurig guckt, aber weiter macht
Herr Rau erinnert sich an Filmgeschichte:
“Nickelodeon (Peter Bogdanovich 1976) und Filme der 1970er Jahre”.
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Dank an @kid37 für den Hinweis: Herb Alpert ist nicht nur noch am Leben, sondern gibt mit 91 noch Konzerte! (GUT sieht er aus!)
“Herb Alpert & the Tijuana Brass Whip It Good at the Hollywood Bowl, Returning After 59 Years for a Great Sugar Rush of a Show: Concert Review”.
Definitv Sound meiner Kindheit.
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Ach, es gibt ja dann doch auch brauchbare Tradwives.
- Bei dieser Gelegenheit: Wer auch immer versucht mit mir zu flirten, sagt mir das besser gleich explizit. Ich merke sowas nicht und habe freundliche Menschen schon zu sehr brachialen Methoden gezwungen, bis ich endlich reagierte. Wenn ich’s weiß, spiele ich gerne mit! [↩]




