Journal Montag, 13. Juli 2026 – Gehirnkreiselnder Arbeitsmontag

Dienstag, 14. Juli 2026 um 5:37

Arbeitswoche 3 vor Urlaub.

Sehr schlechte Nacht, das Sorgenkarussell drehte die absurdesten Schleifen.

Um halb sechs hatte ich genug davon und stand auf. Wieder ein frischer Morgen.

Im Büro Gehirnkreisel und Schwindel, dadurch fiel mir Konzentration sehr schwer, immer wieder schreckte ich hoch: “Wo war ich gerade?” Ich lenkte mich ab, indem ich jemanden in die die komplizierteren und absurderen Seiten meines Job einführte – sie fand sie seltsamerweise nicht so hochkomisch wie ich.

Mittags brachte mich ein auswärtiger Termin ins Stadtzentrum. Ich lernte, dass dort wochentags fast ausschlißelich Besucher*innen von außerhalb und Tourist*innen unterwegs sind, in der Außengastronomie um diese Zeit eventuell durchmischt mit Einheimischen in Mittagspause.

Zurück im Büro hatte ich immer noch keinen Appetit, aber musste ja, also aß ich Nektarinen und Tomaten. Dann war mir übel, mein Körper wusste offensichtlich nicht, was er wollte. Die Übelkeit verstärkte die Konzetrationsprobleme.

Arbeitsnachmittag mit Wühlen in Datenbanken. Das Büro war so angenehm temperiert, dass ich meiner App die 30 Grad Außentemperatur schier nicht glauben wollte. Als ich das Gebäude nach Feierabend verließ, kam es mir unter zunehmend wolkenverschleiertem Himmel auch nicht sehr heiß vor.

Ich spazierte für bestimmte Besorgungen Richtung Stachus. Am Bahnhofs-Taxistand zwischen den Wagen ein Herr, wahrscheinlich Taxifahrer, der auf einem Pappkarton zwischen den Stoßstangen kniend betete – ein seltsam intimer Anblick.

Erfolgreiche Besorgungen unterm Stachus, mal wieder ein Automatenfoto für mein Projekt. Nicht erfolgreich war meine Suche nach Gladiolen: Der Blumenstand vorm Kaufhof am Marienplatz hatte zwar ein paar weiße Gladiolen, aber sie sahen eher elend aus.

Ich spazierte die Sendlinger Straße lamg nach Hause, war überrascht über die 31 Grad, die das Thermometer am Juwelier Fridrich anzeigte, weil ich nicht mal richtig schwitzte – hat mich die Brutalhitze im Juni rekalibriert?

Zu Hause eine Runde Yoga, eine angenehm sportliche Einheit.

Als Nachtmahl gab es die Parpadelle (al uovo), die mir eine Kollegin geschenkt hatte, Herr Kaltmamsell hatte schon am Sonntag Rindfleisch geschmort, es gab Parpadelle al ragù – sehr gut und gestern genau das richtige. Nachtisch Nr. 1 Honigmelone, Nachtisch Nr. 2 Schokolade.

Nach Lesen im Bett frühes Lichtaus weil sehr müde.

§

Kumma: Wenn Martinshörner einfach darauf umgestellt würden?

via @kid37

die Kaltmamsell

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