Mousse au chocolat
(garantiert unauthentisch, dafür aber besser)

stammt ganz ursprünglich aus einer Brigitte der 80er, wurde über mehrere Familienfeste hinweg perfektioniert

4 Eigelbe mit
50 gr. Zucker in einer hitzebeständigen Schüssel mit dem Elektrorührer cremig schlagen. In einem weiten Topf Wasser erhitzen, Schüssel einsetzen.
1 Gläschen Cognac unterziehen und so lange mit weiterrühren, bis die Mischung heiß und schaumig ist. Die Schüssel in kaltes Wasser stellen und so lange weiterschlagen, bis die Eier-Zucker-Creme dick ist. In eine weite Schüssel umfüllen.

Ofen auf 100 Grad heizen.
170 gr. gute Bitterschokolade auf geöffnetem Stanniolpapier im Backofen etwa 10 Minuten schmelzen. In eine Schüssel geben.
3 Essl. frischen starken Espresso unterrühren, abkühlen lassen.
125 gr. Butter, etwas weich, flöckchenweise unterrühren. Die Schoko-Butter-Mischung mit der Eigelb-Creme vermischen.

4 Eiweiß und
250 gr. Schlagsahne getrennt steif schlagen. 4 Essl. Sahne für die Garnierung abnehmen. Die übrige Sahne und den Eischnee unter die Creme heben. In eine Schüssel füllen. Die Sahne mit dem Spritzbeutel darauf spritzen. Mindestens 4 Stunden kalt stellen.

Am besten war die Mousse an diesem einen Heilig Abend, als ich sie auf dem Balkon kalt hielt und sie ganz leicht angefroren war. Minimal.

Nachtrag: Mousse in ihrem natürlichen Habitat:
mousse-balkon.jpg

die Kaltmamsell

62 Kommentare zu “Mousse au chocolat
(garantiert unauthentisch, dafür aber besser)”

  1. edepetete meint:

    Ich bin auf der Suche nach der M.a.c. Rezeptur hier gelandet. Ich werde mich so bald als möglich ans Werk machen. Es scheint so, daß man das mit etwas Glück und einer nicht zu tief sitzenden Mütze hinbekommen könnte. Ich werde mich, nachdem ich die Küche wieder geputzt habe, melden. bis dahin edepetete

  2. sanctus meint:

    Ich lieeeebe mousse……und ich habe sehr viele rezepte ausprobiert, doch die richtige zu finden ist shcwer.
    hier http://mousseauchocolat-rezept.blogspot.com/ hab ich so gelacht, mousse auf griechisch, auf chinesisch :D wer soll das bitte verstehen :D

  3. Noray meint:

    Herrlich, nun muss ich mich sputen, denn selbst in Spanien haben wir – wenn auch etwas später – Ladenschlusszeiten. Danke, hab mich – nach dem tollen Rezepte – auch noch köstelichst amusiert.

  4. Noray meint:

    Ach so, hab ich ganz vergessen. Ich bin faul und löse Schokolade unter Argusaugen mit 1 Löffel Wasser in der Mikro gaaaaanz langsam auf.

  5. Olli meint:

    Wollte mich dann auch vor Weihnachten mal äußern
    habe die Mousse letztes Jahr gemacht und meine Familie will sie unbedingt wieder, und auch Freunde für die ich sie gemacht habe, betteln.
    Sie ist einfach genial.

    Mache es nur etwas anders, schmelze butter und schoki zusammen und verzichte auf espresso und schnaps, wegen der Kinder.

    Ein frohes Fest

  6. Pitt meint:

    Hallo Kaltmamsell,
    ich habe dieses Mousse-Rezept ausprobiert und bin einfach begeistert. Bei allen bisher ausprobierten Rezepten war mir die Mousse einfach nur zu „schaumig“. Ich denke, dass es an der Butter liegt, die dieser Mousse diese tolle Konsistenz gibt. Allerdings war mir das Schmelzen der Schokolade im Backofen zu umständlich und mit zu viel Sauerei verbunden. Ich habe einfach nach Sophies Tip die Schokolade zusammen mit der Butter geschmolzen. Auf einem Induktionsherd auf Stufe 1 hat das Ganze prima funktioniert, die Masse wird dabei auch nicht zu warm.
    Da ich noch ein wenig Schokolade übrig hatte, habe ich diese auch geschmolzen und die flüssige Schokolade mit einer Kuchenpalette auf einer Marmorplatte dünn (ca. 3/4mm) ausgestrichen. Mit einem Japanspachtel (Tapezierbedarf Baumarkt) habe ich ca. 20cm lange Schokoladenröllchen geschabt, wobei die ersten Versuche allerdings misslungen sind. Mit einem Esslöffel habe ich Nocken ausgestochen und jeweils 2 Stück auf einem großen Glasteller angerichtet. Dazu mit der Spritztülle einen schönes Sahnehäubchen gegeben, mit den Schokoröllchen und etwas Minze garniert habe ich es meinen Gästen serviert. Der Nachtisch war der absolute Knaller.
    Ganz herzlichen Dank und bitte lassen Sie sich nicht von irgendwelchen Kleingeistern entmutigen.

  7. christos meint:

    hallo,
    also zuerst mal respekt einfach HAMMA das rezept nur ich hääte da noch eine frage und zwar
    – wann tuh ich das eisschnee und wann die sahne rein nachdem ich die masse erkalten lassen hab. Muss ich dann das eisschnee und die sahne unterheben ??

  8. die Kaltmamsell meint:

    Ganz einfach, christos: An der Stelle, an der im Rezept oben steht „Die übrige Sahne und den Eischnee unter die Creme heben“. Also nach dem, was vorher beschrieben ist. Und vor dem, was danach steht.

  9. prom dresses meint:

    http://www.deliciousdays.com/archives/2005/03/15/chocolate-heaven/comment-page-1/#comment-51158

  10. sasha de meint:

    Hey, meine Oma hat etwas ähnlich gemacht! Es war sehr lecker, und nicht besonders schwer zu kochen. Muss mal auch probieren

  11. EmmaW meint:

    Ein wirklich gutes Rezept, mit dessen Hilfe ich meine Angst vor Rührei im Wasserbad besiegt habe! Ich habe es allerdings leicht abgewandelt: statt Cognac Rum genommen und die Schokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad geschmolzen und abkühlen lassen. Mangels Espressomaschine habe ich 2 Stück „Pocket Coffee“ mit der restlichen Schokolade schmelzen lassen – angeblich ist da ja echter italienischer Espresso drin. Das Resultat war jedenfalls super lecker!

  12. Corinna meint:

    Hi there,

    vielen Dank für das tolle Rezept und die gute Unterhaltung! ;)
    Ich bin auf der Suche nach einer Variante hier gelandet und begeistert. Die Schoki hatte ich bereits importiert, Lindt und Milka (soweit erhältlich) sind hier unbezahlbar und Cadbury oder Galaxy schmecken einfach nicht.

    Liebe Ostergrüße von der grünen Insel Irland!

    Corinna

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