Crème brûlée mit Safran

cremebrulee

Die Entstehung des Rezeptes findet sich hier.

Am besten einen Tag vor dem Servieren anfangen, dann kann die Crème fest werden.

1 Teel. Safranfäden im Mörser zu Pulver mahlen.

cremebrulee_1

Dieser Minimörser ist das fabelhafteste Werbegeschenk, das ich je bekommen habe. Vielen Dank, Marien-Apotheke!

Mit
3 Essl. Milch verrühren. Mindestens 1 Stunde stehen lassen.

cremebrulee_2

Die Espressotasse war eines der vielen Abschiedsgeschenke meiner danziger Gastfamilie auf der Chorreise 1989.

500 ml Sahne und
50 ml Milch mit der Safranmilch in einem Topf zu Kochen bringen. Während dessen

6 Eigelb mit
50 gr Zucker,
15 gr Stärke (4 gestrichene Teel.) und
1 Prise Salz mit einem großen Schneebesen glattrühren.

cremebrulee_3

Die heiße Sahne in die Eigelbmischung rühren, das Ganze zurück in den Topf geben, bei mittlerer Hitze dick rühren. Achtung, das geht ziemlich schnell. Sollte die Mischung zu heiß geworden sein und ausflocken, vom Feuer nehmen und weiter rühren; sie wird dann wieder homogen.

cremebrulee_4

In sechs flache Schüsselchen füllen (lieber kleine Portionen, die Crème ist sehr gehaltvoll), abkühlen lassen. Mit Klarsichtfolie bedecken und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

cremebrulee_5

Erraten Sie, wie ich an diese perfekten Crème-brûlée-Schüsseln gekommen bin? Der französische Käse Saint Felicien vom Biosupermarkt Basitsch wird damit verkauft.

Eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Kurz vor dem Servieren die Crème mit Puderzucker besieben, Zucker mit einem Gasbrenner schmelzen.

In übersichtlicherer Form habe ich das Rezept bei den Küchengöttern eingestellt.

die Kaltmamsell

4 Kommentare zu “Crème brûlée mit Safran”

  1. Arztgattenex meint:

    Werte Kaltmamsell,

    super Rezept. Das mit dem Safran muss ich nachmachen. Hat doch die Horlitzsche Apotheke in Duisburg mir auch solche Mörserchen verehrt.
    Mir gefällt auch:
    http://www.cremebrulee.com/creme.htm
    weil ohne Stärke. Es gibt ja auch Maisstärke, aber irgendwie ist mir alles, was es auch mit Gluten gibt nicht so angenehm.

    Da ich auch nicht so gerne im Banho Maria arbeite, hau ich alle Zutaten vom obigen Rezept brutal in den Mixer, dann wird die Sosse in Minigreixoneras abgefüllt (gibt es in Marratxi-Portol, Mallorca) und ab damit in die Mikrowelle. Sie dürfen darin aber nicht bubbeln, dann ist die Oberfläche zu uneben. Muss man ausprobieren.
    Kühlgestellt und vor dem Servieren nicht mit Puderzucker sondern braunem Rohrzucker oder notfalls weissem Haushaltszucker abstreuen. Dabei die Förmchen drehen, damit sich der Zucker hauchfein auf der Oberfläche verteilt – und dann abflämmen. Ich habe dafür eine Nahkampfpistole mit Gas, der Bunsenbrenner vom Arztgatten kann es aber auch.
    Ich weiss, ich bin ein Banause, was die Art der Zubereitung angeht, aber die Leute stimmen ja mit den Löffeln ab und sehen nicht vorher in die Küche – ist ja schon am Vortag passiert ;-)

    Kennen Sie auch die Version „con cuchara“? Dann macht man mit dem Löffel eine Kuhle in die Kruste, isst das Abgehobene und dann kommt jemand und gisst über den jetzt leeren Löffel Brandy in die Kuhle. Der Kenner bekommt dabei komischerweise einen kleinen Tremor.

    PS bei Dr. Oetker im Versuchslabor haben sie gesagt, man kann Eiweiss problemlos einfrieren. Das geht wirklich gut. Hat jemand ein gutes (leichtes) Eiweissrezept? Irgendwann muss das Eiweiss ja auch wieder raus aus dem Frierer.

  2. Ulla meint:

    In den braunen Schüsselchen ist sonst Käse drin ‚Marchellino‘ o.ä. auch sehr lecker. Habe gerade 4 Schüsselchen und kann mich dann ans nachkochen machen!

  3. Stephan meint:

    Huhu .. Gruß aus Trudering … hab heute nachgekocht, wann kommt denn bei Dir der Safran in die Masse ????? In die Milch oder in die Creme ???

    Stephan

  4. die Kaltmamsell meint:

    Vielen Dank für den Hinweis, Stephan: Safran kommt in die Sahne, ich bessere gleich nach.

Kommentar verfassen:

XHTML: Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>