Kopytka – polnische Kartoffelnudeln

Rezept meiner polnischen Oma, in Klammern meine Angaben

4 mittelgroße Kartoffeln (ca. 600 gr mehlige) schälen, in Stücke schneiden, in gut gesalzenem Wasser kochen. Durch die Kartoffelpresse pressen oder durch ein Sieb streichen. Etwas erkalten lassen.

Mit
1 Tasse Kartoffelmehl (170 gr)
1 Tasse Weizenmehl (145 gr)
1 Ei zu einem glatten Teig verkneten.

Aus faustgroßen Teigstücken daumendicke Rollen formen, diese etwas flachdrücken, in schräge Stücke schneiden. Auf einer bemehlten Fläche ablegen.

In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Kopitka darin etwa 4 Minuten kochen. Sie sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen. Mit Schaumkelle herausnehmen.

Als Beilage in geschmolzener Butter schwenken. Oder mit Sauerkraut oder Blaukraut servieren, beliebt auch mit Tomatensauce oder geriebenem Käse – dazu grüner Salat.

die Kaltmamsell

12 Kommentare zu “Kopytka – polnische Kartoffelnudeln”

  1. shyen meint:

    Tolles Rezept, vielen Dank! Hier in den Niederlanden sind Gnocchi komischerweise schwer bis garnicht zu finden und Dein Rezept erscheint mir einfach genug, dass auch ich als Kochtrottel es nachkochen kann. Denkst Du, dass sich die Kartoffelnudeln auch gut einfrieren lassen?

  2. die Kaltmamsell meint:

    Bei Einfrieren wäre ich vorsichtig, shyen: Gekochte Kartoffeln werden nach Einfrieren zu Schleim, das befürchte ich auch bei Produkten daraus. Allerdings müssten sich die Kopitka gekocht im Kühlschrank einige Tage halten. Zum Aufwärmen in der Pfanne rausbraten.

  3. Sigourney meint:

    Ich friere öfter mal Kartoffelauflauf ein (und da sind die Kartoffeln sogar schon vorgekocht, bevor sie dann noch mal im Auflauf in den Ofen wandern) und von Schleim habe ich noch nichts bemerkt. Aufwärmen in der Pfanne führt schon mal zum Zerbröseln der Kartoffelscheiben, so dass es nicht mehr so toll aussieht, aber schleimig werden die nicht.
    Gnocchi einfrieren habe ich aber auch noch nie probiert, das gebe ich zu.
    Hört sich jedenfalls sehr lecker an, wird ausprobiert.

  4. Chris Kurbjuhn meint:

    Gnocchi einfrieren funktioniert problemlos. Backblech mit Backpapier auslege, ungekochte Gnocchi drauf ausbreiten und einfrieren. Wenn sie gefroren sind, kann man sie in einen Beutel umfüllen, ohne dass sie aneinander kleben. Zum Verzehr einfach gefroren ins kochende Wasser werfen, sie brauchen nur ein bisschen länger als frische, bis sie gar sind und nach oben steigen.

  5. Christiane meint:

    Wir haben sie heute probiert und fanden sie sehr lecker; die gibt’s auf alle Fälle wieder! Ich hätte nicht gedacht, dass die Kartoffel-Mehl-Ei-Kombination einen so tollen Teig gibt. Jetzt muss ich noch den optimalen Einfrierzustand herausfinden

  6. joriste meint:

    hmmm!
    Immer wieder Danke für Ihre wundervolle Rezeptesammlung. Heute als Nachurlaubsessen passten die Kartoffelnudeln super zu geschwenktem Salbei bzw. Apfelmus. Fazit der mithelfenden Tochter: das dauert ungefähr so lange, wie zum Supermarkt zu fahren und fertige Gnocchi oder Schupfnudeln zu kaufen. Also ab jetzt nur noch so.

  7. Marion Geithe meint:

    Kann ich das Mehl auch komplett durch Kartoffelmehl ersetzen?

  8. die Kaltmamsell meint:

    Das weiß ich nicht, Marion Geithe. Probieren Sie’s doch mal und berichten!

  9. Christiane meint:

    Das Rezept kenne ich auch von meiner Mutti…wir haben sie immer Kinderklösse genannt…und mit Rührei den nächsten Tag gegessen…in Butter gebraten und mit Zucker gegessen….lecker

  10. Christa meint:

    Ein tolles Rezept,dass ich schon oft nachgemacht habe…und immer wieder ,,,richtig gut,,,

  11. Conny meint:

    Ja!!!

  12. A. Magerkurth meint:

    Meine Mutter( geb. in Schlesien , nähe Weißdorf bei Steinau),
    hat dieses Rezept auch an ihre Kinder weitergegeben.Sie hat das Rezept von ihrer Mutter.
    Bei uns heißen sie Schlitschken und werden mit krossem Speck übergossen. Dazu gibt es Sauerkraut.

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