Zitronenkuchen

Einer der Kuchen, die ich ganz eng mit meiner Kindheit verbinde. Backöle als Aroma verwende ich schon seit Jahrzehnten nicht mehr, aber um der Authentizität willen führe ich hier das Originalrezept auf.

Eine Napfkuchenform buttern. Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

125 gr Butter schaumig rühren.
275 gr Zucker und
3 Eier abwechselnd einrühren, hellschaumig schlagen.
1 Fläschchen Backöl Zitrone (oder abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone) zugeben.

250 gr Mehl mit
125 gr Speisestärke
2 gestr. Teel. Backpulver vermischen. Abwechselnd mit
bis zu 1/8 l Milch in den Teig rühren. Teig muss schwer reißend vom Löffel fallen.

In die Form füllen, 45 bis 50 Minuten backen.

Auf ein Kuchengitter stürzen.
Saft einer 1/2 Zitrone mit
125 gr Puderzucker zu einem sehr dicken Guss verrühren (notfalls mehr Puderzucker). Unregelmäßig über den noch heißen Kuchen gießen. Mit
Zitronenschale garnieren.

die Kaltmamsell

10 Kommentare zu “Zitronenkuchen”

  1. Buchfink meint:

    Toll, wie der Guss mit „Schisslaweng“ über den Kuchen schwappt! Ich glaube, jenes Urrezept habe ich auch mal vor Jahrzehnten ausprobiert. Ein Grund genug, es mal mit Zitronenabrieb zu versuchen.

  2. die Kaltmamsell meint:

    Ja, Buchfink, diese Art der Gebäckdekoration hat mich geprägt – zumal sie meiner fehlenden Feinmotorik sehr entgegen kommt. Mein Rotweinkuchen sieht auch so aus, nur in Rosa.

  3. Barbara meint:

    Au ja, den gab’s in den 70ern glaube ich – war da was ganz neues, Zitronenkuchen, Standard bei Geburtstagen. Bei uns allerdings in der Kastenform.

    Irgendwie fällt mir die letzten Wochen auf, dass sich immer mehr Blogger als Grobmotoriker outen… Ich gehöre da auch dazu. ;-)

    Dein Exemplar sieht aber sehr schön aus!

  4. croco meint:

    Den kenne ich auch, ein Lieblingskuchen unserer Familie.
    Wir nannen ihn Barbarakuchen.
    Er wurde in der Kastenform gebacken, der Rest dann eingefroren.
    (was selten vorkam)

  5. croco meint:

    PS: Könne Sie die Firma Küchengötter bitte vom Deppenapostroph auf Kochbüchern abhalten?

    http://www.kuechengoetter.de/Kochbuch/Produkte.html

  6. croco meint:

    PSPS: Wenn ich schon rummäkle: die Zeiteinstellung in Ihren Kommentarfeldern ist um zwei Stunden verrutscht.

  7. die Kaltmamsell meint:

    Vielen Dank für den Hinweis, croco, um die Uhrzeiteinstellung auf der Rezepteseite habe ich mich nie gekümmert.

    Huia, die Beispielkochbücher sind tatsächlich konsequent deppenapostrophiert. Schreiben Sie den Herrschaften dort doch mal!

  8. croco meint:

    Hab ich gerade getan!
    Bin gespannt :-)

  9. zorra meint:

    Der Kuchen oder was ähnliches macht sich auch als Muffins gut: http://kochtopf.twoday.net/stories/supersaftige-zitronenmuffin/
    Natürlich mit Zitronen direkt vom eigenen Baum! *angeb* ;-)

  10. Sebastian meint:

    Erst hatte ich ja ein wenig Angst wegen viel Backpulver (und dann noch Stärke – sprach für eine Dr.Oetkerrezept), aber er ist ganz wunderbar zart und flaumig und schmeckt auch gar nicht nach Backpulver. Der beste. Merci!

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