Archiv für Juli 2004

Gelernt 2: Der Wiener ist unwiderstehlich

Samstag, 24. Juli 2004

Naglergasse

Auf leutselige oder gar joviale Menschen reagiere ich reflexartig mit Distanzierung (Herrgott, dann bin ich eben deutsch). Wie ich jetzt weiß, gibt es Ausnahmen: Wiener. Die ignorieren meinen Schritt nach hinten einfach und tun so, als hätte ich sie offen angelächelt. Und so kann ich gar nicht anders, als es auch zu tun – sie offen anzulächeln.

Im Café Central (Herrgott, dann bin ich eben Touristin) geht der Herr Klavierspieler, dem eben noch Ernst Fuchs überschwänglich die Hand geschüttelt hat, auf UNS zu, um uns ein wenig über das Gebäude und Peter Altenberg zu erzählen. Fragt nach unserem Woher und Wohin, gibt uns das Gefühl, interessant und willkommen zu sein.

Auf dem Zentralfriedhof (ja eh) sehen wir eine Dame mit einem kleinen Käfig, die aus einer Ruine ganz offensichtlich ein Tier lockt, mit geduldigen und zärtlichen Rufen. Kurz darauf fährt sie in ihrem goldenen Golf an uns vorbei, hält an und steigt aus. Als ich schon befürchte, wir dummen Touris hätten irgendwas angerichtet, erzählt sie aufgebracht, was sie da eigentlich gemacht hat: Vor dem Urlaub setzten zahllose Wiener ihre Katzen einfach auf dem Zentralfriedhof aus. Und SIE müsse sie dann mühevoll wieder einfangen. Wir äußern unser Mitgefühl, schütteln mit ihr den Kopf über diese Unmenschen. Sie zeigt uns noch das eben eingefangene Kätzchen, setzt sich wieder ins Auto und fährt weiter. Ganz offensichtlich musste sie ihre Empörung einfach mit irgend jemandem teilen.

Das ist etwas ganz anderes als die vorsichtige und oberflächliche Konversation mit Fremden, wegen der ich ja die Engländer so schätze, und die meinem Distanz liebenden Naturell eher entgegen kommt. Aber zum Schmelzen brachte mich dann doch diese aktivere und liebevolle Wiener Art.

Lachen im OP

Samstag, 24. Juli 2004

Ich hätte da ebenfalls eine Klinik-Geschichte mit Gelächter. Bislang hatte ich sie lediglich als eines der Beispiele abgespeichert, wie vorbildlich das deutsche Gesundheitswesen auch für eine Kassenpatientin sein kann. Aber im Grunde geht es hier viel um Lachen.

Am 1. April 1998 stand bei mir eine mittelkleine Operation an, die Vollnarkose erforderte. Schon der Warteraum der Klinik fiel mir angenehm auf: Viele große Fenster machten ihn hell, neben Zeitschriften gab es auch einen kleinen Fernseher zur Ablenkung.

Bereits im grünen Kittel auf der fahrbaren Liege liegend (Mist, wenn es dafür eine korrekte Bezeichnung gibt, kam sie in ER noch nicht vor), wurde ich in den Vorraum des OP geschoben. Dort empfing mich ein älterer Pfleger, stellte sich vor und bat mich, den Kittel abzulegen: „Jetzt gibt’s gleich eine Überraschung.“ Einem Fach in der Wand entnahm er grüne Tücher und breitete sie über mich aus. Die Überraschung: Die Tücher waren angewärmt! In all meiner Nervosität fühlte ich mich schlagartig liebevoll umsorgt. Der Pfleger schob mich vor die Schleuse zum sterilen OP, die aussah wie eine riesige Durchreiche, und wies mich an: „So, und jetzt mit Schwung da rüber.“ Er weidete sich kurz an meinem entgeisterten Blick, bevor er grinste: „Kleiner Aprilscherz.“ Spätestens da war er, der Lacher, auf den pepa baut.

Im OP scherzte ich noch mit einem weiteren Pfleger, der bei der Suche nach einem Zugang für die Infusion murmelte: „Hm, Rollvenen.“ Ich unterstellte ihm, er habe dieses Wort eben erfunden. Woraufhin er mir im Detail erklärte, was eine Rollvene ist. Mit der Anästhesistin plauderte ich über ihren beneidenswerten Arbeitsplatz (der OP hatte riesige Fenster mit einem atemberaubenden Blick auf eine Parkanlage). Und schon war ich ausgeknipst.

Nachdem auch nach dem Aufwachen ständig jemand vom Klinikpersonal bei mir vorbeischaute, sich nach meinem Befinden erkundigte, mir Speisen, Getränke, Schmerzmittel anbot, zog ich ersthaft in Betracht, meinen nächsten Urlaub dort zu buchen.

Gesundheit

Samstag, 24. Juli 2004

Die Übergänge sind immer das Schwerste.
Hanns Dieter Hüsch

Mariahilf

Gelernt 1: Die Wiener haben eine sehr unkonventionelle Auffassung von Gesundheitspflege, weit jenseits der Schulmedizin.

Und ich bin derart stolz auf Blogsitterin pepa! Kannst Du bloggen oder kannst Du bloggen? Da Du im Handumdrehen die berufensten Blogbauer zu Deinen Fans gemacht hast, steht ja wohl einer Fortsetzung auf eigenem Territorium nichts im Weg.

Vielen, vielen Dank, Verehrteste, ich schicke Dir gerne die Wiener Prügelhitze hinauf in den Norden. Es war mir eine Ehre.

Wir Fans merken uns den 9. August für Deine Rückkehr, dann bist Du dran.

na dann…

Freitag, 23. Juli 2004

So, meine Zeit als Vorspeisenplatten-Blogsitterin ist vorüber.

Es hat mir großen Spaß gemacht, aushilfsweise hier für Sie servieren zu dürfen, und ich hoffe, mit meinen teilweise etwas bitteren und vielleicht manchmal ein wenig ungelenk formulierten Häppchen keinen vergrault zu haben.
(Und falls ja….
….ihr könnt dann jetzt wieder rauskommen.
Die Frau Kaltmamsell ist bald wieder da und dann geht es hier in gewohnt wundervoll-professionellem Stil und mit reizvollen, spannenden Themen weiter!)

Liebe Kaltmamsell, Dir danke ich ganz herzlich für Dein Vertrauen.
Ich habe mir auch ganz große Mühe gegeben, hier nichts kaputt zu machen.
(Ihr haltet doch dicht, oder? Dass hier zwischendurch alles einmal kursiv erschien, das verrät doch jetzt keiner? Hm??)

Und, ach jaaaah!
(langsam losplärrend)
Alle waren ganz fies und gemein zu mir!

(mit ausgestrecktem Arm und Zeigefinger herumfuchtelnd)
Besonders der…und der….und die da!! Ja, die auch!!

(das Gesicht in den Händen verbergend)
*Huuuähhhh*
*Schnieeeef*

(mit einem Auge durch zwei gespreizte Finger schielend)
Bekommen wir jetzt die Pickel-Story???
Och bitte!!!!

Ein bisschen traurig bin ich jetzt schon, denn besagte Geschichte kann ich erst in über zwei Wochen lesen.
So lange bin ich nämlich ohne Netz (und doppelten Boden) im Urlaub.

Und wenn Ihr mir zum Abschied vielleicht noch etwas Gutes tun möchtet, dann drückt mir doch bitte alle die Daumen, dass sich in den nächsten zwei Wochen ein stabiles Zwischenhoch über Südskandinavien etabliert, ja?
Dankeschön!

(mit tiefer Verbeugung)
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, es war mir eine Ehre, bleiben Sie mir gewogen,

(heftig winkend)
ich wünsche Euch allen eine schöne Zeit und grüßt mir die Chefin ganz herzlich,

Eure
pepa
(tritt zur Seite ab)

analgetisches Lachen

Freitag, 23. Juli 2004

Ich bin ein ausgesprochen fauler Mensch.
Ich suche permanent nach Wegen, mir das Leben zu erleichtern.
Auf diese Art und Weise stieß ich eines Tages auf das präoperative Lachen. Längere Zeit schon war mir aufgefallen, dass ich während der Narkoseführung eine ruhigere Kugel schieben konnte, wenn ich meine Patienten, bevor sie einschliefen, wenigstens einmal zum Lachen gebracht hatte.
Komplikationen waren bei denen, die lachend einschliefen deutlich weniger zu beobachten, als bei solchen, die distanziert oder grimmig waren oder bei jenen, die sich aus Angst erbittert gegen den Schlaf wehrten.
Selbst der Schmerzmittelbedarf nach der Operation schien sich durch dieses, die Angst relativierende, entspannende Lachen, erheblich zu reduzieren.

Dass Schmerzen stimmungsabhängig wahrgenommen werden – ist ein alter Hut.
Auch, dass das Lachen positive physiologische Wirkungen hat – ist bekannt.
Dass man sich aber sogar unter starken Schmerzen vor Lachen fast wegschmeißen kann, DAS habe ich erst geglaubt, nachdem ich es selbst erleben durfte,
und das kam so:

Ich war schwanger.
Viel zu lange schon, der errechnete Geburtstermin war bereits überschritten.
Aber meine Tochter, ganz ähnlich wie ihr fauler Bruder knapp drei Jahre davor, dachte gar nicht daran, sich gebären zu lassen.

Ich hatte die Schnauze gestrichen voll.
Bei aller demonstrativ-weihevollen Mütterlichkeit:
Es macht irgendwann einfach keinen Spaß mehr, nur noch wie eine Mischung aus übergewichtiger Ente und schnaufendem Walroß durch die Landschaft zu watscheln und mit dem Bauch an jeder Ecke anzustoßen. Außerdem hatte ich seit Wochen – ach was, seit Monaten!, meine eigenen Füße nicht mehr gesehen.
Um die Geburt in Gang zu bringen, versuchte ich alles Mögliche – bis hin zum Trampolinspringen .
Nichts – das Kind in meinem Bauch strampelte zwar wie ein Berserker, aber eine Wehe ließ sich beim besten Willen nicht auslösen, nicht einmal eine kleine.
(Jetzt im Nachhinein und wenn ich mir meine Tochter so ansehe, dann sollte dieses Strampeln vermutlich am ehesten so etwas wie „weitermachen!“ oder „nochmaaaal!“ bedeuten…)

Eines Nachts, schon weit in der 41.Schwangerschaftswoche, wurde ich von einem Ziehen in meiner monströsen Plauze geweckt.

Juhuu, es geht los!
Zur allgemeine Freude der Hebammen erreichte ich nachts um fünf den Kreißsaal…..

…..um kurz darauf , um halb sechs, wieder auf der Straße zu stehen.
Falscher Alarm, keine Wehen – und das mir, der erfahrenen Fachfrau – mein Gott, war das peinlich.

Von diesem Moment an, muss ich wohl die Geburt gedanklich abgeschrieben haben – was soll’s, bleibe ich halt bis an mein Lebensende hochschwanger, man kann sich schließlich an Vieles gewöhnen.

Drei Tage später und keine Wehe weiter, sollten wir am Nachmittag Besuch von einer lieben alten Freundin bekommen, die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten.
Ich hatte mich mittags ein wenig hingelegt, denn schwanger sein macht müde.
Mein Partner war aufgebrochen, um die Freundin vom Bahnhof abzuholen.
Kurz nachdem er gegangen war, bemerkte ich ein Ziehen im Bauch.
Zehn Minuten später war da wieder ein Ziehen, ein wenig heftiger, aber so etwas kann ja mal vorkommen, nicht wahr?
Auch als ich unseren Besuch bereits heftig schnaufend und vor dem Sofa kniend begrüßen musste, dachte ich mir nichts weiter dabei. Warum soll man nicht auch mal vor einem Sofa kniend Tee trinken und gemütlich plauschen können?

Obwohl der Tee schmackhaft und die Unterhaltung interessant war, hielt ich es komischerweise irgendwann nicht mehr vor dem Sofa aus.
Ich verzog mich ins Badezimmer – ein warmes Bad hatte bis jetzt noch jeden Wehenanflug zum Erliegen gebracht.
In der Wanne hielt ich es dann aber auch bald nur noch aus, indem ich, wie ich es aus dem Geburtsvorbereitungskurs vor drei Jahren erinnerte, tief ein- und sehr, sehr laut (auf „L“!) wieder ausatmete.
Meine Freundin, die mit diesen Lautäußerungen nicht anzufangen wusste, fragte meinen Partner daraufhin besorgt, ob eines unseren Elektrogeräte defekt wäre.
Irgendwann war aber auch der Nutzen dieser Strategie erschöpft. Ich musste mir eingestehen, dass das, was mich da gerade mächtig beutelte, eindeutig Geburtswehen waren.

Man gebiert aber nicht so einfach, wenn man Besuch hat!
Das ist extrem unhöflich!
So etwas macht man nicht, nein!

Nach einer ganzen Weile und fünf Wehen weiter, schlich ich zerknirscht ins Wohnzimmer, um mit leisem Stimmchen zuzugeben, dass ich alte spaßbremsende Spielverderberin, das Gespräch unterbrechen und bitte umgehend in die Klinik gebracht werden möchte.
Eigenartigerweise hatte keiner der Anwesenden etwas dagegen einzuwenden.
Der Weg zum Auto war dann auch schon nicht mehr ganz so easy. Die Wehen rollten jetzt schon im Abstand von etwas drei Minuten über mich hinweg.
Als wir endlich im Auto saßen, kamen wir gerade einmal zwei Straßen weiter.

Stau!

(Mein damaliger Partner und heutiger Ex-Ehemann fluchte schon immer gern beim Autofahren. Aus Rücksicht auf unseren Sohn, hatte er aber Fäkal- und sonstige unflätige Flüche zugunsten weniger anstößiger abgelegt.
Seine Autofahrerstandarbeschimpfung lautete zu dieser Zeit:
„Nun fahr doch, du PFLAUME!“)

Wir standen und standen, ich wehte und wehte und mein Sohn wurde in seinem Kindersitz von Minute zu Minute nervöser.
Irgendwann hielt er es nicht mehr aus und ich hörte ihn von hinten rufen:

„Nun fahr doch…….nun fahr doch du…….du……“

An dieser Stelle fiel ihm vor Aufregung leider nicht das passende Steinobst ein.
Und anstatt „Pflaume“, brach es plötzlich aus ihm heraus:

du KIRSCHE!“

Sein Ausruf fiel bei mir mit einen, mittlerweile kaum mehr auszuhaltenden Wehenhöhepunkt zusammen.
Trotzdem musste ich lachen….lachen…. und lachen!
Mit den Fingern verkrallte ich mich im Deckel des Handschuhfachs, konnte aber trotz heftiger Schmerzen einfach nicht aufhören, mich vor Lachen schier auszuschütten.

Von da an veränderte sich meine Schmerzwahrnehmung.
Der Schmerz war zwar weiterhin mit voller Wucht vorhanden, gleichzeitig war er wie weggerückt, entfernter, nicht mehr so nah, nicht mehr direkt zu mir gehörend, leichter zu ertragen.

So angegackert kam ich in der Klinik an.
Hier musste ich vor Schmerzen auf allen Vieren zum Fahrstuhl kriechen, in dem aber der nächste Lachkrampf schon auf mich wartete.
Nachdem ich mich ächzend, mit den Händen an den Fahrstuhlwänden hochhangelnd, wieder in eine einigermaßen aufrechte Position gebracht hatte, stieg ein alter Herr hinzu.
Er musterte mich, während ich lautstark die nächste Wehe veratmete, von oben bis unten:

„Na junge Frau, jetzt geht es aber bald los, was?“

Bald??
LOSgehen???
Die Geburt war sowas von im Gange und da sprach er von „bald“ und „losgehen“?

Das Lachen katapultierte mich bis fast vor die Kreißsaaltür.
Im Kreißsaal selbst habe ich, nach einem sehr, sehr kurzen Auftritt im Vorwehenraum, nur noch etwa zehn Minuten verbracht, dann lag auch schon meine lautstark nach Futter krakeelende Tochter auf meinem Bauch.

Ja, genau so war das.
Und seitdem versuche ich jeden meiner Patienten wenigstens ein bisschen zum Lächeln zu bringen.
Schließlich weiß ich, wie gut das tun kann – auch in den absonderlichsten Situationen.

Mehr zum Thema Humor und Therapie hier, hier und dort.
Und mit einer tiefen Verbeugung meinerseits und begeistertem Applaus: HIER!

Hausbesuche [3]

Donnerstag, 22. Juli 2004

Sie sitzt auf dem bräunlich gemusterten, wuchtigen Sofa im Wohnzimmer ihrer ein wenig altmodisch eingerichteten Wohnung. Gelsenkirchener Barock, aber unaufdringlich,
kein Kitsch, alles ganz ordentlich, sauber und gepflegt und das, obwohl sie eine so alte Dame ist, weit über achtzig.
Auch sie selbst ist sehr gepflegt, mit der frischen Dauerwelle in ihrem weißen, feinen Haar und in ihrem adretten, zartrosafarbenen Nachthemd mit den kleinen Streublümchen.
An den Füssen trägt sie dicke wollene Hausschuhe, dabei ist es hier doch so warm, mindestens 25 Grad, eher mehr.

Heute morgen hätte sie so schlimme Herzschmerzen gehabt und dann hätte sie ihn angerufen, damit er Hilfe holen kann, sagte der alte Herr, der sich jetzt nicht mehr in die Wohnung traut, lieber an der Eingangstür stehen bleibt.

Nun muss ich sie erst einmal eingehend untersuchen – vorsichtig zwar, aber gründlich.

Auf dem Esstisch steht ein kleines Gesteck aus künstlichen Blumen, ganz genau in der Mitte der kleinen weißen Decke mit Lochstickerei, die ihrerseits auf dem großen geblümten Tischtuch liegt. So exakt, so ordentlich, so staubfrei.
Es ist besser, das Tischtuch ein wenig zur Seite zu schlagen, wenn man an diesem Tisch schreiben will – es sind viele Formulare, die hier ausgefüllt werden müssen. Durchschreibsätze, da ist es besser, man hat einen festen Untergrund.
Und wenn man dann an diesem Tisch, ihr schräg gegenüber sitzt und schreibt und sie immer wieder ansieht, während man die Zeilen des Formulars ausfüllt, dann kann man sich gut vorstellen, was ihr heute morgen hier passiert sein könnte.

Aber war nicht vielleicht doch alles ganz anders?

Warum habe ich nur ein so merkwürdiges Gefühl dabei?
Warum komme ich mir vor, wie eine Verräterin und meine gleichzeitig, ich wäre es ihr schuldig?
Ich muss doch nur ein Kreuz machen, auf diesem Formular; dort, wo steht:

Todesursache ungewiss.

…mit dem Papst eine Herrenbutike in Wuppertal

Donnerstag, 22. Juli 2004

Hallo!
Guten Mooorgen!!!
Herr Krawuttke*!!!! Die Operation ist fertig, Sie dürfen jetzt wieder wach werden.

Herr Krawuttke? Hören Sie mich???
*grummel*
Wissen Sie wo Sie sind, Herr Krawuttke?
Jaaadoch!
Sie sind hier im Operationssaal, alles ist gut verlaufen, Sie dürfen jetzt die Augen wieder aufmachen!
Herr Krawuttke? Kommen Sie, schauen Sie mich mal an, ja?
Neee, will weiterschlafn!
Herr Krawuttke, nur einmal die Augen aufmachen, und dann bringe ich Sie in den Aufwachraum, da können Sie dann noch ein bisschen weiterschlafen, okay?
Neiiinn!!
Herr Krawuttke?
HaltenSe doch endlich die Klappe!
Herr Krawuttkeeee!!
Halloooo!!!
Nun werden Sie mal wach! Kommen Sie mal zurück, zu uns – hier in den Raum!
Menschenskinda! Neeee!! Nu seinSe doch ma ruhich!
Herr Krawuttke? Haben Sie gerade etwas geträumt???
Sie sind jemein!
Sie sind gerade operiert worden, alles ist gut verlaufen, Sie liegen noch auf dem Operationsti…
Mensch –ick hab die jenau jesehn und denn kommen Sie an und wecken mich einfach uff, Sie…
Herr Krawuttke, WAS haben Sie gesehen?
(Herr Krawuttke reißt ärgerlich die Augen auf und starrt mich wütend an.)

Na WATT schon? Die LOTTOZAHLEN VONNE NÄCHSTE WOCHE!!

(*Name von der Redaktion geändert!! Klar doch!)


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