Mucom
Sonntag, 3. Oktober 2004 um 13:59
Ein Bekleidungsdesigner, der die Frauen wirklich versteht, ist selten. Wie sie Frauen anfixen, wissen sie alle: Sie stecken atemberaubende Idealfrauen in ihre Klamotten und halten den Kundinnen die Bilder vor die Nase. Die Frauen fallen darauf rein und wollen die Kleidungsstücke haben. Und dann stehen sie in der Umkleidekabine, schlüpfen in das umwerfende Teil – und versuchen sich verzweifelt daran zu erinnern, wie gut es aussehen kann.
Dicke Frauen haben es da leichter und schwerer. Zum einen machen wir uns gar nicht erst die Illusion, dass die Ware auf den Laufstegen irgend etwas mit uns zu tun haben könnte – selbst wenn wir das Geld dafür haben. EscadaPradaD&G-kookaiLaurenArmaniJilSanderStrenesseGucciDonnaKaranGaultierVersace etc. schneidern höchstens bis Größe 42 – und kalkulieren selbst da meist nicht ein, dass eine Größe-42-Frau anders proportioniert ist als das Model für das 36-er Original. Wenn jemand sich wundert, dass ich bereits mich (Größe 46) als dick bezeichne: Diese magische 42-Grenze suggeriert es. Doch das bedeutet, dass wir Dicken erst mal Alternativen finden müssen.
(Mehr bei Facilities, Sights, People, Food, Bed)
die Kaltmamsell




5. Oktober 2004 um 0:13
Das einzig Dicke, das ich hier sehe, ist eher anregend…;-)
8. Oktober 2004 um 21:53
du findest dich ja doch schön. und das ist auch gut so.