How to effectively ruin your English language skills

Freitag, 3. März 2006 um 16:21

Get a job in a global company outside the UK or the USA, and make sure to have lots of international contacts.

First you will drop all colloquialisms and phrasal verbs. Your Greek colleague doesn’t understand what you’re trying to say by “I’ll just get changed”, so you resort to “I will put on different clothes” instead.

Secondly you will adjust your pronunciation. As the whole company seems to have agreed on pronouncing measure “meesha” they will have problems understanding your correct pronunciation. The same goes for invitation being pronounced “invaiteishn”. (“Shuhl” instead of school even has a charmingly Jiddish touch…)

Finally you sever any connection between the language you use and its country of origin by using customised vocabulary: Everybody in your company calls a folder “map”? You better adjust if you want to have a useful conversation.

die Kaltmamsell

17 Kommentare zu „How to effectively ruin your English language skills“

  1. L9 meint:

    Alle hab ich einwandfrei verstanden bei diesem Meeting neulich – bis auf den Engländer – der hat ein fürchterliches Englisch gesprochen ;).

  2. die Kaltmamsell meint:

    An Dich musste ich sehr denken, Lisa: Habe in den letzten Tagen Ähnliches erlebt. Ich saß ganz hinten (war nur Beobachterin) und kicherte: "Verglatzen tun sie alle gleich, pruuuust!"

  3. croco meint:

    Ich glaube, alle Länder außer den englischsprachigen, haben beschlossen, Englisch als Weltsprache zu kippen, indem sie es gebrauchen und verändern.
    Biologen veröffentlichen ja in Englisch, aber man merkt es sofort, woher sie kommen. Wir nannten es German English, wenn wieder Klöpse drin waren.

  4. Konstantin meint:

    We want HM Queen’s English back please – I am bloody serious

  5. blodderdrail meint:

    Das ist das traurige Los der Weltsprachen. Aller verwenden sie, aber keiner will sie richtig lernen.

    Auch das Altgriechisch wurde in der Zeit als es Amts- und Geschäftssprache im Mittelmeerraum wurde – und das war bis weit in die Zeit des römischen Reiches – zum sog. Koine-Griechisch "verhunzt". Wortschatz und Grammatik der jeweiligen eigenen Sprache angepasst und damit runternivelliert. Für die Aussprache reicht unsere Phantasie vermutlich gar nicht aus.

    Oder man denke, wie es dem Latein im europäischen Mittelalter erging. Nichts für Freundinnen und Freunde der klassichen Dichter.

    Aber es ist interessant solche sprachgeschichtlichen Phänomene, die sich über Jahrhunderte vollziehen und vollzogen haben, auch mal live mitzuerleben.

  6. novala meint:

    Wir hatten neulich einen höheren Chef – einen Exec – aus dem Ausland zu Gast. Ein Brite. Als mein direkter Chef "maßgeschneidert" mit "mass-taylored" übersetzte und auch sonst jede Menge Denglisch produzierte (von der grauenhaften Aussprache "ze Dschörnälists" reden wir ja noch gar nicht), hab ich mich gefragt, wie viel der Gast eigentlich von diesem Englisch versteht.

  7. vered meint:

    Der Gast: Waiter, when will I become my egg? – Der Kellner: Never, Sir, I hope.

  8. die Kaltmamsell meint:

    Ach novala, vered, ich lach ja schon gar nicht mehr. Jüngstes Juwel: Mein Chef, der betonte, "we have to be offensive!" Da bin ich ihm dann doch lieber in die Arme gefallen – man weiß ja nie, ob’s nicht doch jemand versteht.

  9. kelef meint:

    nicht zu vernachlässigen sind hier auch die beliebten abkürzungen, die je nach land, sprache und kontinent ganz was anderes bedeuten. diese abkürzungen sind für mich die absoluten höhepunkte jeder telephonkonferenz. mit ein und demselben kürzel bezeichnen die new yorker einen europäischen geschäftsbereich, die eu-länder eine europäische agentur, die südafrikaner ihre hauseigene datenbank, und die australier ein schädlingsbekämpfungsmittel. die russen und die inder habe ich noch nicht durchschaut.

    vorige woche musste ich auch helfend eingreifen, als einer unserer wohlerzogenen britischen herren von frau doktor der …wissenschaften, zwei jahre studium in englischsprachigem land, zur spüle in der offen im raum integrierten küche geschickt wurde. er hatte gefragt: "where can i wash my hands" … da mein gezischtes "SIE! der hat einen druck auf der blase" nicht verstanden wurde, schrieb ich ihr dann eiligst einen zettel "er will pinkeln". sie darauf laut zu ihm "oh! the pissoir is right around the right corner on the right side, after the womans toilet".

    ich hatte dann dringend was in meinem büro zu tun.

  10. KochSchlampe meint:

    Ich fürchte mich schon ein wenig davor, wenn ich nicht mehr mit südasiatischen Englisch zu tun habe, sondern mit Muttersprachlern… Ich werde wieder vieles neu lernen müssen.

  11. die Kaltmamsell meint:

    Von wegen Hände waschen: Gestern hatte ich komplizierterweise mit einer Dame zu tun, die bereits vor Jahrzehnten von England nach Deutschland eingewandert war und mich auf Deutsch fragte, ob sie sich hier irgendwo die Hände waschen könne. Da wir gerade in einer schmutzigen Werkshalle standen, fragte ich lieber nach: "Also, wenn Sie sich tatsächlich die Hände waschen wollen…?", und blickte in Richtung Waschbecken an der Wand. Nein, Sie hatte das englische Händewaschen gemeint.

  12. kelef meint:

    in unserem fall war es nicht nur ein sprachlicher, sondern auch ein benehmerischer faux pas der sonderklasse. man spricht einfach nicht über die stoffwechselproduktabsetzkemenate, und schon gar nicht mehr oder weniger quer durch den raum, und schon überhaupt gar nie nicht mit dem anderen geschlecht, welchselbes dann eine solche frage gefälligst auch nicht zu hören, geschweige denn zu beantworten hat. hab ich so gelernt, mach ich schon immer so, gibt äusserst selten probleme, wenn doch, weiss ich wenigstens was ich von den leuten zu halten habe.

    der herr kollege hatte ja auch seinen herrn kollegen, links von ihm selbst, gefragt, und zwar ganz leise, aber die frau kollegin, hinter ihm vorbeigehend, die gar nicht gefragt war, drängte sich hilfreich dazwischen. der gefragte kollege suchte hüstelnd das weite.

    einfach peinlich.

  13. Stolle meint:

    Such nice maps to carry around, and a lot of paperwork in them. What happens if you empty your maps?
    No more cities on/in them? No more rivers?
    Oh, Babylon in our globalised world.

  14. croco meint:

    Mit feundliche Grüßen an alle Chefs von Leuten, die Englisch können :-)

    http://www.chronik.ch/english.shtml
    http://compadre.de/englisch.shtml
    http://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/english_for_runaways/karlheinz_sellheim/ISBN3-8301-0306-9/ID2867612.html

  15. croco meint:

    Mit freundliche Grüßen an alle Chefs von Leuten, die Englisch können :-)

    http://www.chronik.ch/english.shtml
    http://compadre.de/englisch.shtml
    http://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/english_for_runaways/karlheinz_sellheim/ISBN3-8301-0306-9/ID2867612.html

  16. tanja meint:

    Mein Ex-Anaesthesie-Chefarzt begrüßte einen britischen selbstzahlenden Patienten im Narkoseeinleitungsraum gut gelaunt und herzlich: Hallo! How do you do? ALL CLEAR?
    Dieser Patient bekam die Operation, die er wollte, aber in Anbetracht der Englischkenntnisse der anwesenden Akademiker war das ein Glücksfall.
    Mit zunehmendem Medizintourismus vor allem auch aus arabischen Ländern kommen da noch viele lustige und tragische Ereignisse auf uns zu.

  17. krxxxx meint:

    also mein liebling ist ja der ausdruck wenn es um die kalkulation des preises eines produktes in unserer firma: "is xy in"? ich fange schon an selber so zu sprechen – schrecklich!

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