Mögliches Zweitblog

Mittwoch, 18. Oktober 2006 um 17:35

Ich könnte ein Zweitblog führen, in dem ich nur Schlagwörter poste:

18.10.
Unterschicht Armut

5.10.
Geburtenzahlen

27.9.
Schokolade

Ob sich die Kommentare deutlich unterscheiden würden?

die Kaltmamsell

7 Kommentare zu „Mögliches Zweitblog“

  1. hb meint:
  2. hb meint:

    oder: selbstoptimierung – misantropie – autonomie – isch bin leistung.

  3. creezy meint:

    Natürlich. Es gibt ja wohl noch ein Unterschied zwischen dem: ich schreibe meine generelle Meinung, zu: ich schreibe mein Feedback auf ein Post. Letzteres legt schon eher eine Antwort bzw. deren Richtung in die Tastatur oder nicht?

  4. albertsen meint:

    Sehr wahrscheinlich nicht. Du müsstest die Schlagwörter nur noch mit Floskeln garnieren. Zudem du das ganze noch automatisieren könntest, indem du dir ein Skript schreiben lässt, das irgendwo das aktuelle heiße Thema abgreift und dann verwurschtelt.

  5. Greenbay meint:

    Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall. (c) bibel-online.net

  6. kid37 meint:

    Seit heute dann noch was mit “Reproduktion” und “asozialen Milieus”. Das gibt ordentlich Traffic. SpOn.

  7. Sebastian meint:

    So wie ich mich heute morgen schon davor gefürchtet habe, heute abend die Kommentarlatte zur Deppenpost zu lesen, so habe ich mich nun über diese Post hier gefreut – als Zweitforum für die, die sich über die ganze Frage (also nicht: Meinung) von Frau Kaltmamsell „Wohin mit unseren Deppen?” einen Kopf machen wollen und nicht nur über Teile davon oder Kommentare dazu.

    Mir gefällt an dem Beitrag, dass er Sympathie für die Hochwurschtler wie für die Untenbleiber hat, dass er sie also nicht gegeneinander ausspielt à la „Wer Späne kehrt ist selber schuld” oder „Man muss nur wollen- in Amerika herrscht doch auch Vollbeschäftigung”. Das mit den Deppen? Klare Blogokation. Und mir gefällt eben auch, dass erst mal gefragt wird. Eine Antwort? Auch wieder nur Fragen: Würden Firmen wirklich besser funktionieren, wenn wirklich alle immer nur flexibel am jobhoppen und weiterbilden wären? Und warum höre ich bei Bildung&Wissen immer nur Hochschule&Forschung, weil „wir müssen an die Weltspitze anschließen” – die Welt will aber trotzdem viel lieber unsere Metzger und Schreiner als unsere Ärzte und Anwälte haben? Zuletzt: Ist Lohnarbeit wirklich alles? Und bin ich ohne sie gar nichts? Oder andersrum: Wann bin ich wirklich „arm” und „unten”?

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