Geld!
Montag, 8. Dezember 2008 um 8:45Doch, ich finde die derzeitige so genannte Finanzkrise interessant. Allein schon all die schönen Hintergrundartikel, die meine hallengroßen Lücken in Wirtschaftsthemen füllen! Dennoch schiebt sich mir immer wieder die Lieschen-Müller-Sicht dazwischen. Genau die hat freundlicherweise jemand für mich aufgeschrieben, nämlich Herr Nürnberger vom SZ-Magazin am Beispiel von Michel M.:
Vorher lautete sein Motto: Geld ist nicht alles. Nachher lautete es: Aber viel Geld, das ist was anderes.
Nein, es will sich keine Schadenfreude einstellen. (Na gut, ein ganz kleines Bisschen.) Dazu baden viel zu viele das Schlamassel mit aus.
Genau das Gegenteil der Mechanismen hinter der Finanzkrise sehe ich in der Sendung Elektrischer Reporter, jetzt beim ZDF, die ich den „Menschen an den Empfangsgeräten” ans Herz legen möchte. Bildung und Technikaffinität können nämlich auch Augen zwinkern.
– Folge 1 erklärt ganz bezaubernd Twitter.
– In Folge 2 hörte ich zum ersten Mal von der „Demoszene”.
ITler spinnen halt auf eine ganz besondere Weise. (Hey, ich lebe mit einem C64-Fachmann zusammen!)
Der Ritterschlag für den Elektrischen Reporter sind die Kommentare: Von dieser Sorte findet man sie sonst nur in den Online-Versionen von Zeitungen.





8. Dezember 2008 um 12:19
Wirklich ein wichtiger Artikel. Danke dafür. Und bei der Gelegenheit auch Dank für Dein Blog.
8. Dezember 2008 um 17:53
“Man kann also das Rad der Geschichte nicht mehr in die Siebzigerjahre zurückdrehen, aber zurück in die Barbarei, das geht.”
Der Artikel ist sehr, sehr gut (und sehr, sehr treffend) geschrieben.