Beifang aus dem Internet

Mittwoch, 3. Juli 2013 um 8:50

„Manche Frauen sind eben gleicher“ – diesen Artikel habe ich seit letzter Woche als Tab offen, um meine Gedanken dazu in einem Blogpost zu formulieren. Doch die Gedanken wollen sich nicht recht aneinanderreihen, deshalb weise ich lediglich auf den Text hin. Es geht um den blinden Fleck, den der westeuropäische Feminismus für Frauen mit niedrigem bis sehr niedrigem Einkommen hat. Die Ökonomin Alison Wolf, die auch Arbeitsmarktberichte im Auftrag der britischen Regierung verfasst, hat sich mit der großen Kluft unter den Frauen beschäftigt: Zwischen denen, die den gesellschaftlichen Diskurs bestimmen und denen, die „nach wie vor arbeiten, um zu leben, und nicht leben, um zu arbeiten“:

Die Berufsmütter und Frauen in den Medien sprechen nie über Vereinbarkeit von Beruf und Familie der Frauen, die morgens um vier ihr Baby wecken müssen, weil sie in der Fabrik Frühschicht arbeiten. Niemand denkt an die Supermarktkassiererin, die erst abends um zehn zu ihren Kindern zurückkehren kann und ihren Mann, der Nachtwache schiebt, nur vom kurzen Hallosagen kennt.
«Während unter den Eliten zwei Be­rufskarrieren zur Rückkehr der Bedienstetenklasse geführt haben, machen weniger privilegierte Eltern Wechselteam-Babysitting», schreibt Alison Wolf in «The XX Factor»: «Sie arbeiten Schicht und stimmen diese aufeinander ab.» Diese Eltern seien repräsentativ für das moderne Familienleben und nicht jene mit hoch bezahlten Nannys.

Zwar verraten einige Formulierungen der Berichterstatterin Birgit Schmid mannigfaltige Vorurteile gegenüber dem Feminismus, das tut dem eigentlichen Missstand aber keinen Abbruch.

§

Die Musik von Driving Miss Daisy fanden wir wirklich schön, die von Green Card noch nett – wir konnten ja nicht ahnen, dass die synthetischen Buschtrommeln daraus viele Jahre nicht mehr weggehen würden. Doch dann wurden die Filmmusiken von Hans Zimmer schnell zur Pest. Warum genau das so schlimm ist, hat Moritz Eggert ausführlich begründet – und gibt damit einen bedrückenden Einblick in den Stand der Filmkomponisition: Ich hasse Hans Zimmer. Eine Tirade.

Du stehst stellvertretend für ein System, dass es geschafft hat, das Genre Filmmusik – einst ein lebendiges und faszinierendes Genre voller großer Künstler wie Morricone, Rota, Hermann und Goldsmith – komplett zu veröden, es abzuroden und ihm jeglichen Hauch von Qualität für immer auszutreiben.
(…)
Das Schlimme ist ja, dass jemand, der so erfolgreich wie Du ist, das System verändern könnte. Das könnte schon damit beginnen, dass Du einfach mal nein sagst, wenn jemand mal wieder eine typische “Hans Zimmer” – Musik will. Du könntest zum Beispiel dann einfach mal sagen, dass es vielleicht schön wäre, mal einen Film ganz ohne Musik zu haben. Oder zumindest mal die erste Stunde (wie in “Coma” von Jerry Goldsmith, danach wirkte die Musik schon mal ganz anders). Oder mal nicht mit diesem schwurbelnden Einheitssound alles zuzuscheißen, den Du so erfolgreich produzierst, Du weisst schon, immer diese repetierte Mollakkord, keinerlei nennenswerte melodische Einfälle, einfach nur Sound, Sound, Sound, bis es einem zu den Ohren und zum Mund und zum Arsch rauskommt, immer nur dieser FASCHISTOIDE Einheitssound, zugekleistert mit der typischen Audiospur eines heutigen Films, wo alles bis zum Limit komprimiert und geboostet ist, damit es im Kino so richtig schön kracht und man vergisst, dass man ein Hirn hat.
(…)
Ich möchte, dass man Dich in einen Raum einsperrt, in dem auf Endlosschleife die Musik von MAN OF SHIT, äh STEEL läuft, immer wieder aufs Neue, von vorne, JEDER EINZELNE NICHTSWÜRDIGE TON. Das ganze falsche Pathos, dieser erbärmliche Versuch einer Melodie oder eines, wie sagt ihr Filmkompomnisten: “Themas”, das gerade durch die scheinbar ambitionierte Verwendung einer großen Septe (Du weißt, welche Stelle ich meine, oder vielleicht auch nicht, weil Du es schon wieder vergessen hast und schon an der nächsten Filmmusiksoße sitzt) seine absolute Verachtungswürdigkeit, Nichtigkeit und vor allem Abgefucktheit nur noch mehr zur Schau stellt.

Auch die meisten Kommentare zu diesem Ausbruch sind lesenswert.
via Martin Hufner

(Und wir merken uns das Wort „Tirade“ für den Fall, dass wir rant auf Deutsch sagen wollen.)

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„Liliputaner“ sind Romanfiguren, damit bezeichnet hoffentlich niemand mehr einen Menschen. Doch Ninia La Grande hat gute Argumente, warum auch die Bezeichnung „kleinwüchsig“ verfehlt ist: „Wo die kleinen Menschen wohnen. Oder: Ich bin keine Märchenfigur.“
(Übrigens nach Langem wieder der Fall, dass ich eine Bloggerin in Echt kennenlernte, diesmal auf der re:publica, und erst dadurch begeisterte Leserin ihres Blogs wurde.)

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Die große Gaga Nielsen hat sich ein ganzes Jahr lang täglich gezielt und ausführlich fotografiert, diese Bilder dann in ihrem Blog sorgfältig aufbereitet. Jetzt ist sie durch mit allen Bilder und blickt auf die Aktion zurück.

Selbstverliebtheit ist eben genau nicht der Antrieb für solch eine Aktion, ganz im Gegenteil fordert sie:

dieses tägliche auf-sich-draufhalten, einen state of mind zu erreichen, der sich gut genug, angemessen genug anfühlt, um gebannt zu werden – das ist so ähnlich, als ob man eine tägliche Übung für die Muskulatur macht. In diesem Fall die psychische Muskulatur. Ich bin mir jeden Tag mindestens einmal sehr nah gekommen, Auge in Auge. Vielleicht auch, wie man von einem Geliebten wahrgenommen werden will. Ist keiner da, muss man sich selbst lieben. Liebend betrachten. Erkennen. Das Liebenswerte realisieren.

§

Am Montag lag meiner Süddeutschen Zeitung wieder das Kundenmagazin der Evangelischen Kirche bei, chrismon – ein ohnehin ganz ausgezeichnetes Blatt (ich habe ja schon länger den Verdacht, dass derzeit diejenigen Magazine, die sich nicht verkaufen müssen, immer wieder besonders hochwertigen Journalismus schaffen – zum Beispiel sehr Marketing-ferne Kundenzeitschriften). Großartig fand ich diesmal die Titelgeschichte über Männer in der häuslichen Pflege: „Mit Listen, Stundenplan und Liebe.“
Auch ich trage natürlich Geschlechterstereotype mit mir herum. So konnte mich diese Information überraschen:

„Männliche Pflege ist überwiegend eine Partnerinnenpflege“, schreibt Manfred Langehennig. Und sie ist mittlerweile keine Ausnahme mehr. Der Anteil pflegender Männer ist in den vergangenen Jahren stetig ge­stiegen. Er liegt heute bei gut 35 Prozent, bei den über Sechzig­jährigen sogar bei über 50 Prozent

die Kaltmamsell

17 Kommentare zu „Beifang aus dem Internet“

  1. pazzerella meint:

    ******************KOMMENTAROMAT**********************

    Gerne gelesen

    *******************************************************

  2. Sabine meint:

    Hans Zimmer, schon klar, jeder Fim der letzten 15 Jahre klingt gleich. Kinder finden’s leider toll.

    Die Filmkomposition, ach was, die Komposition als solche ist vielleicht die letzte Männerbastion überhaupt. Das sieht man auch sehr schön an dem Blog, da hauen sich ja auch nur Männer gegenseitig auf den Kopf. Es hat sich seit Felix und Fanny leider nicht sehr viel geändert. Oder fällt sonst noch jemandem eine Filmkomponistin außer Rachel Portman (der ich immer noch für den „Smoke“-Soundtrack mit dem unfassbar schönen Schostakowitsch dankbar bin) ein?

  3. Sebastian meint:

    Passend zu „Manche Frauen sind eben gleicher“ der aktuelle Armutsbericht, nach dem Alleinerziehende (gibt es da eigentlich einen gescheiteren Ausdruck?) die größte von Armut betroffene Gruppe sind. Was es heißt, dass Google einen bei der Suche als erstes zum Katholischen Frauenbund führt… überlege ich jetzt auch mal nicht weiter.

    http://www.frauenbund.de/index.php?id=69&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=601&cHash=9c5e8453b43eae25299e9c17716cfacc

  4. Tim meint:

    Es geht hier ja mal nicht primär um Alleinerziehende, die von Berufsmüttern&Medienmüttern eigentlich immer mit angesprochen werden. Denn das Alleinerziehen ist kein Privileg bestimmter Bildungs- und Einkommensklassen. Eher verstehe ich den Text als Hinweis auf die „normale“ Familie, in Zeiten, in denen ein Facharbeiter alleine keine Familie ernähren kann und das Leben eine permanente Organisation von knappen Resourcen (Zeit, Geld, Zuwendung) ist.

  5. Croco meint:

    Familien mit mehreren Kindern, bei denen beide arbeiten und zusammen keine 3000 € haben, für Kleidung, Schulbücher, Essen, Wohnen, Zins und Tilgungen gibt es so viele. Man muss nur mal fragen, wieviel die Frau an der Kasse pro Stunde verdient und welche Arbeitszeiten sie hat. Meine fährt eine weite Strecken über’s Land für den Job. Und wenn das Auto kaputt ist, ist es vorbei. Geld für ein neues ist nicht drin. Sie ist froh, abends arbeiten zu können, der Mann bringt die Kinder zu Bett
    Karriere? Aufstieg? Selbstbestimmung? Gleichberechtigung. Pfft!!
    Aber eigentlich lebt sie es, irgendwie.

  6. Huflaikhan meint:

    Liebe Kaltmasell. Wenn sich nur durchsetzen könnte, Tirade statt rant zu sagen, wäre ich überglücklich. Den rant gibt man am besten am Service-Pont ab. Schwadronieren ist auch sehr gut.

  7. Julia meint:

    Mit großer Freude gelesen – sowohl den klugen Hinweis auf die Ungleichheit der Frauenbilder im Feminismus als auch die Hasstirade (jawoll) auf Hans Zimmer. Er war mal wirklich kein schlechter, bis er merkte, dass Hollywood nur noch Sound und Dröhnung haben will. Seitdem möchte man meinen, er sei der einzige Komponist. Wie sonst erklärt es sich, dass er aber auch wirklich für JEDEN Blockbuster engagiert wird? Newcomer-Komponisten müssen ihm die Pest an den Hals wünschen oder zumindest mal eine Selbsthilfegruppe bilden. So stelle ich mir jedenfalls das Hollywood der weniger Erfolgreichen vor…

  8. kubelick meint:

    re hans-zimmer-kritik: ich bin ein grosser fan von arbeitsethos. allerdings, die Genre, für die mr Zimmer grösstenteils tätig ist, ist nun mal der blockbuster. hierbei kann ich mir weder Schostakowitsch-zitate noch 12-ton-musik vorstellen, oder sonstwie geartetes audielles leckerbissen. ich ahne, dass bei blockbusterproduktionen die Produzenten eher „du, hans, mache halt so ähnlich wie beim Pirates, nur halt ein wenig mehr ‚pathos'“ meinen, da es ohnehin alles nach einer fixen Formel läuft.
    unsicher bin ich mir, ob mr zimmer in der tat „das system verändern“ kann: „when in rome…“

  9. kid37 meint:

    Hallo? Die schwärmerische Intelligenz der imdb meint, „Hans Zimmer is recognized as one of Hollywood’s most innovative musical talents“. Also bitte.

  10. Susann meint:

    Also „schwadronieren“ hat mit „Tirade“ doch gar nichts zu tun.

    Yeah, let’s nitpick! :-)

  11. Noga meint:

    Dass Chrismon „ausgezeichnet“ sein soll, kann ich erst einmal nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich bin ich zu anspruchsvoll, denn ich kenne das Vorgängerblatt, das die evangelische Kirche leider eingestellt hat. Dem DAS (Deutschen Allgemeines Sonntagsblatt) trauere ich nach wie vor nach.

    Nun habe ich heute den Artikel über die pflegenden Männer gelesen – eine Seite der Pflege, von der Außenstehende wenig wissen. Und natürlich – wie meist in Medienberichten über pflegende Angehörige – werden solche Beispiele geschildert, die der gehobenen Mittelschicht angehören und einen guten Lebensstandard haben und verständlicherweise halten wollen.

    Ich will den dargestellten Paaren ihre Liebe nicht absprechen, aber eines kommt – wie ich aus jahrelanger Teilnahme an Gruppen für pflegende Angehörige weiß – regelmässig zu kurz, wenn es um die häusliche Pflege geht: Nämlich das Wissen um den sozialen Abstieg, wenn es dann doch nicht mehr zuhause geht. Wie das Leben nach jahrelanger Pflege seiner Frau aussieht, habe ich am Beispiel eines 86jährigen Mannes hier beschrieben:

    Neulich in der Alzheimer-Angehörigengruppe:
    http://alzheimerblog.wordpress.com/2010/09/01/neulich-in-der-alzheimer-angehorigengruppe/

  12. Modeste meint:

    Den Artikel zu Alison Wolf finde ich eher irritierend. Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, warum Frauen mit gutem und Frauen mit schlechtem Sozialstatus sich mehr miteinander verbunden fühlen sollten als Männer der Ober- und Unterschicht.

  13. Sebastian meint:

    @modeste Ich finde jeden Grund gut, sich mehr miteinander verbunden zu fühlen. Auch einen unausgegorenen. Das wird dann schon, manchmal sogar besser als bei den guten Gründen.

  14. Modeste meint:

    @Sebastian: Aber warum sollte sich eine Frau mehr mit einer anderen Frau verbunden fühlen, mit der sie nichts teilt, außer der Weiblichkeit? Es leuchtet mir deutlich mehr ein, sich denjenigen verbunden zu fühlen, die Interessen, Beruf, Generation, von mir aus auch Geschmack und Habitus teilen.

  15. Sebastian meint:

    @modeste: Stimmt. Beides. Ich find, das Geschlecht kann schon mal ein guter Ansatz für Verbundenheit sein, wie Generation auch; dass es beim Verbünden keine Rolle spielt, soweit bin ich noch nicht. Bin da aber auch sonst nicht so wählerisch, weil ich Verbünden erstmal an sich gut finde. (Wer hat da grad „typisch Mann“ gesagt? Nicht hier, bitte!)

  16. Lila meint:

    Der Artikel von Alison Wolf hat mir die Einsicht beschert, daß ich von der Mentalität her Holländerin bin. Wußt ich´s doch. Wenn ich nicht mehr genügend Zeit habe, mir die Zehennägel von meiner Jüngsten mit zeitaufwendigem Leopardenmuster bemalen zu lassen und die Pfefferminze unkrautfrei zu halten, werde ich grantig. Da nehme ich weniger Geld wirklich für in Kauf.

    Und wieder mal merke ich die Wohlstandskluft zwischen Europa und Israel. Unter 3000 Euro fängt die Armut an? Soviel verdient hier ein Ingenieur mit viel Erfahrung. Wenn er Glück hat.

    Was die weibliche Solidarität über Klassengrenzen hinweg angeht: die ist schon oft eingeklagt worden, will sich aber nicht richtig einstellen. Die Unternehmerin identifiziert sich eben eher mit dem Unternehmer als mit der Putzfrau. Ob man das ändern kann? Menschen sind begrenzt empathiefähig und brauchen Ähnlichkeiten, um sich mit anderen identifizieren zu können.

    Wolf tut gut aber daran, darauf hinzuweisen, daß manche Feministinnen auf hohem Niveau klagen. Wer, im Gegensatz zu Unternehmern und Putzfrauen, berufsmäßig akademisch reflektiert, Studien betreibt und publiziert, wie viele Feministinnen es tun, sollte eben auch die sozial niedriger Gestellten nicht aus dem Auge verlieren. Daß Wolfs eigene persönliche Kontakte zu dieser Kaste sich auf ihre Haushaltshilfe beschränken, zeigt nur, wie nötig es ist, daß sie sich beruflich damit beschäftigt.

    Neulich war hier im Fernsehen eine Reportage über Supermarkt-Kassiererinnen. Sie haben nicht genügend Geld, ihren Kindern was zum Geburtstag zu schenken. Die Kunden blicken durch sie hindurch. Als Verbraucher müssen wir eigentlich Firmen bestrafen, wenn sie Menschen ausbeuten, egal ob Männer oder Frauen.

    Was den Zimmer-Artikel angeht – ich kann zwar verstehen, daß jemand derbe Sprache als Stilmittel einsetzt, aber persönlich fühle ich mich eher peinlich berührt davon. Meine Urteile über Musik sind laienhaft, weswegen mich die kleinen Kulturschmock-Seitenhiebe in den Kommentaren amüsiert haben. Danke für den Link. Das wäre sonst nicht auf meinem unbedarften Radarschirm gewesen.

  17. Jutta meint:

    Dass manche Frauen gleicher als andere Frauen sind, ist wahrlich keine Neuigkeit, sondern eine historische Grundkonstante. „Natürlich“ war in der Vormoderne jede Adelige politisch einflussreicher und gesellschaftlich per Definition besser gestellt als jeder Bauer oder Bürger, obwohl sie als Frau dem adeligen Mann keinesfalls gleichgestellt war. Und die Bürgerinnen der „alten Frauenbewegung“ des 19. Jahrhunderts konnten sich den Arbeitern haushoch überlegen fühlen, wenn sie beispielsweise das bürgerliche Recht auf Bildung einforderten.

    Diese Tatsache ist lediglich in den Zeiten der sog. nivellierten Mittelstandsgesellschaft ein wenig aus dem Blick geraten. Die Emanzipation setzt die ökonomischen Verwerfungen und Schichtungen schließlich nicht außer Kraft und schafft kein egalitäres Paradies. Bestenfalls und das ist wahrlich kein geringer Erfolg, schafft sie es, gleichen Lohn für gleiche Arbeit hervorzubringen, bzw. dafür zu sorgen, dass Frauen die selben Berufe wie Männer ergreifen können. Aber auch bei den Kerlen gilt, dass manche gleicher sind als andere. Dieses Problem ist daher kein weibliches, sondern ein gesamtgesellschaftliches.

    Alison Wolf ist sehr zu danken, dass sie an diesen Umstand erinnert hat.

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