Beifang aus dem Internet – 28

Donnerstag, 26. Juni 2014 um 7:23

(Wenn schon WordPress im Linknamen meine Beifänge nummeriert, kann ich’s auch gleich in die Überschrift schreiben)

Derzeit stehe ich beruflich in Maschinengewehrfeuer (Organisation einer zweitägigen Veranstaltung in einem anderen Land mit 30 Teilnehmern aus aller Welt), zum Glück ist meine Gehirnverschwurbelung mittlerweile verschwunden. Deshalb wieder mal nur schnell und zwischendurch, was mir im Netz an Lesestoff zugetragen wurde.

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Wenn man es richtig benutzt, ist Facebook eine Art Disney-Variante von Twitter; bunter, etwas süßlich, ab und zu singt einer.

Ute Weber erklärt klug, ausführlich und sehr persönlich, warum sie twittert:
Jetzt für alle, weil Fußball ist und weil es immer noch wahr ist, was ich über 140 Zeichen denke:
Warum Twitter.

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Ein Vergleich des Feminismus Ost mit dem Feminismus West der vergangenen 25 Jahre und warum D-Ost und D-West auch bei diesem Thema zunächst sehr aneinander vorbei geredet haben:
The winner is Zonen-Gaby„.

Insofern ist es wahrscheinlich eine gute Nachricht, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung das 25-jährige Jubiläum des Mauerfalls zum Anlass nimmt, um im Rahmen einer Kurzkonferenz nun zu fragen: Gibt es eigentlich die D-Norm? Also: Wie haben sich weibliche Lebensentwürfe und feministische Debatten in Ost und West entwickelt? Und haben sich Einstellungen und Verhaltensmuster angeglichen oder nicht?

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Militär: Die technische Seite von Drohnen. Die Washington Post hat untersucht, warum so viele Drohnen abstürzen und welche Auswirkungen das hat. (Wir erinnern uns ganz kurz, dass man uns puschelschwenkend und scheinbar ernsthaft ankündigt, bald würden Pakete mit Drohnen ausgeliefert.)
When Drones Fall From the Sky„.

More than 400 large U.S. military drones have crashed in major accidents around the world since 2001, a record of calamity that exposes the potential dangers of throwing open American skies to drone traffic, according to a year-long Washington Post investigation.

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Carta warnt davor1, die Möglichkeiten der Erfolgsmessung im Onlinejournalismus zum Maßstab für journalistische Qualität zu machen:
Der Social-Media-Redakteur – das überschätzte Wesen?

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Dass die Schönheitsideale von Magazinen schon seit einiger Zeit kein Pendant mehr in der Realität haben, wissen wir: Bildbearbeitung am Computer schafft Vorbilder, die nicht existieren. Umso spannender ist es, wie sich verschiedene Kulturen diese unerreichbaren Ideale vorstellen.
This Woman Had Her Face Photoshopped In Over 25 Countries To Examine Global Beauty Standards.“

Esther Honig, a freelance journalist based out of Kansas City, sent an unaltered photograph of herself to more than 40 Photoshop aficionados around the world. “Make me beautiful,” she said, hoping to bring to light how standards of beauty differ across various cultures.

via @dasnuf

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Zoë Beck (39) erzählt, was sie auf Kongressen älterer Männer erlebt:
Kindchen„.

  1. Könnte das eine eigene Mediengattung sein? Die Warntdavor-Medien? []
die Kaltmamsell

1 Kommentar zu „Beifang aus dem Internet – 28“

  1. Sebastian meint:

    Warum sehe ich immer erst am Schluss, dass da eine Fußnote ist und muss sie dann lange suchen? Und warum hat Ute Webers Text so viele Zeichen. Er fängt so gut an! Kann das mal jemand in 140 Zeichen zusammenfassen? Ach, ich frag sie selbst.


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