Journal Donnerstag, 8.9. Februar 2018 – Müde im Schnee

Freitag, 9. Februar 2018 um 6:25

Erschlagen und sterbensmüde aufgewacht: Trotz Ibu hatten mich die Hüft- und Beinschmerzen über weite Teile der Nacht vom Schlafen abgehalten. Ich hatte bald ein paar Decken gestapelt, um meine Beine in LWS-entlastende Stufenlage zu bringen – was tatsächlich schnell die Schmerzen beseitigte, doch in dieser Haltung kann ich halt nicht schlafen. Also verbrachte ich die Nacht abwechselnd zwischen Stufenlage, bis ich schmerzfrei war, und Seitenlage fürs Schlafen, bis mich Schmerzen aufweckten.
Wird auch wieder besser.

Arbeitsweg durch Schnee und leichten Schneefall.

Den lustigen Muskelkater, der sich über den Tag vor allem im Bereich der Leisten entwickelte, führte ich auf die Anstrengung der rutschigen Arbeitswege zurück.

Auf dem Heimweg reichlich für Abendeinladung am Freitag eingekauft und heimgeschleppt. Zu Hause Vorbereitungen für Freitagabend, zum Abendessen Feldsalat aus Ernteanteil mit gekochten Eiern und gebratenen Champignons und Walnüssen. Gekruscht und geräumt, bis nachts Übernachtungsbesuch kam.

§

Ein Wissenschaftsjournalist des Atlantic, Ed Yong, macht Ernst:
„I Spent Two Years Trying to Fix the Gender Imbalance in My Stories“.

via @fraeulein_tessa

Women in science face a gauntlet of well-documented systemic biases. They face long-standing stereotypes about their intelligence and scientific acumen. They need better college grades to get the same prestige as equally skilled men, they receive less mentoring, they’re rated as less competent and less employable than equally qualified men, they’re less likely to be invited to give talks, they earn less than their male peers, and they have to deal with significant levels of harassment and abuse.

Gender biases are also entrenched in the media, where, in the words of the sociologist Gaye Tuchman, women are being “symbolically annihilated.” As Adrienne noted in her piece, “both in newsrooms and in news articles, men are leaders—they make more money, get more bylines, spend more time on camera, and are quoted far more often than women.” Again, there’s plenty of data on this. Several analyses show that in news stories, male voices outnumber female ones, typically by a factor of three

Im Originalartikel ist jedes Detail dieser Aussagen mit Belegen verlinkt.
Also versucht Yong gegenzuarbeiten.

Crucially, I tracked how I was doing in a simple spreadsheet. I can’t overstate the importance of that: It is a vaccine against self-delusion. It prevents me from wrongly believing that all is well. I’ve been doing this for two years now.

(…)

For the first year, I also tracked the number of people whom I asked for an interview, to check if I was actually contacting men and women in equal numbers and simply receiving a skewed set of replies. That wasn’t the case: In early 2016, women accounted for just 30 percent of people whom I contacted. As the year went on, I found that I would need to contact around 1.3 men to get one male quote, and around 1.6 women to get one female one.

Er betont allerdings:

Finding diverse sources, and tracking them, takes time, but not that much time.

die Kaltmamsell

9 Kommentare zu “Journal Donnerstag, 8.9. Februar 2018 – Müde im Schnee”

  1. Ulla meint:

    Ich frage mich, ob ihre sportlichen Aktivitäten ihrem Körper nicht mehr schaden als gut tun.

  2. die Kaltmamsell meint:

    Das überlege ich auch hin und wieder, Ulla. Doch da ich immer wieder von Orthopäden und in MRT-Auswertungen gehört habe, dass ich für meine körperliche Disposition (Skoliose, Bandscheibenvorfall, Hüftdisplasie, Nervenbeengung) erstaunlich gut in Schuss bin, muss ich annehmen, dass ich ohne Sport noch mehr Beschwerden hätte.

  3. Millflint meint:

    Faszientraining hatten Sie ja in früheren Posts schon erwähnt. Arte hat aktuell eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Reportage dazu in der Mediathek (Faszien – Geheimnisvolle Welt unter der Haut https://tinyurl.com/y9onb2ao) – vor allem zum Zusammenhang mit Rückenschmerz. Ich fand sie informatorisch extrem dicht, fast wie eine Vorlesung, aber sehr lehrreich.

  4. Xy meint:

    Ist der 9. Februar nicht heute und ist heute nicht Freitag?

  5. die Kaltmamsell meint:

    Argh, Xy, vielen Dank für den Hinweis!

  6. Hauptschulblues meint:

    @Ulla: Hauptschulblues hat sich das auch schon öfter gedacht, aber nie auszusprechen gewagt.
    Außerdem würde er Frau Kaltmamsell liebend gern zu seiner Osteopathieanfasserin empfehlen. Eine wunderbar erfahrene alte Dame.

  7. Ulla meint:

    Nochmal ich, hatte auch jahrelang mit Kreuzbein/ Ischiasschmerzrn zu kämpfen, vom Orthopäden damals über Jahre mit Spritzen behandelt.
    Vor 3 Jahren hat ich 3 Osteopathie Behandlungen und seitdem geht es mir gut, nur ab und zu mal ein kleiner Rückfall, nicht der Rede wert.

  8. Helga meint:

    Ich habe ja (ohne Bandscheibenvorfall) dieselbe Diagnose. Und nach einem Jahr massiven Schmerzen und dem Versuch, das zu lösen, muss ich wirklich sagen: Osteopathie hat mir sehr geholfen. Ich hab es zuvor für Humbug gehalten. Und was mir mehrere Ärzte unabhängig voneinander sagten: Sport unbedingt, laufen keinesfalls.

  9. Ulla meint:

    Hier war ein sehr interessanter Bericht in Arte über Faszien.
    Noch bis 26.2. in der Mediathek. Könnte Ihnen vielleicht helfen.

    https://www.arte.tv/de/videos/070788-000-A/faszien-geheimnisvolle-welt-unter-der-haut/

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